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am 22. November 2010
Ich hatte bereits einige Bücher über das Bergsteigen gelesen. Dabei handelte es sich jedoch lediglich um Berichte einzelner Besteigungen bzw. kurze Zusammenfassungen der bisherigen Geschichte der Vierzehntausender. Als ich dieses Buch sah, hoffte ich, endlich eine umfangreiche Abhandlung über die Geschichte des Bergsteigens im Himalaya in meine Hände zu bekommen. Meine Erwartungen wurden nicht enttäuscht!

Isserman und Weaver behandeln in ihrem Werk einen Zeitraum, der sich von den frühesten Anfängen der westlichen Erkundung des Himalayas bis zu den kommerziellen Expeditionen der 1990er Jahre erstreckt. Dabei handelt es sich jedoch nicht nur um eine Übersicht der zahlreichen Besteigungsversuche. Die Autoren befassen sich umfassend mit den politischen und sozialen Hintergründen, vor denen sich das Wettrennen um immer höhere Gipfel abgespielt hat und rücken das Geschehen in seinen historischen Kontext. Dabei gehen sie gleichwohl auf die persönlichen Hintergründe und Schicksale vieler Bergsteiger und Expeditionen ein. Der Wandel des Bergsteigens, von den imperialistisch geprägten, generalstabsmäßig geplanten Großexpeditionen, hin zu kleinen Seilschaften im Alpinstil wird ebenso beleuchtet, wie die stete Weiterentwicklung der Ausrüstung. Auch die Rolle der Sherpas, sowohl auf als auch außerhalb der Berge, wird ausführlich beleuchtet und ihre erstaunlichen Leistungen gewürdigt.

Selbstverständlich können nicht all die unzähligen Besteigungen und Versuche ausführlich behandelt werden, da dies jeden Rahmen sprengen würde. Dies soll jedoch nicht heißen, dass die Darstellung der einzelnen Besteigungen selbst zu kurz kommt. Auf viele bedeutende Unternehmungen wird ausführlich eingegangen und auch zahlreiche weniger berühmte Leistungen finden ihren Platz. Dabei weiß der Schreibstil stets zu fesseln. Einzig der letzte Teil, welcher sich mit der neueren Zeit ab den 70er Jahren beschäftigt, ist, angesichts der massiven Zunahme an Bergsteigern und Gipfelbezwingungen, etwas zu kurz geraten. Da es sich hierbei um ein wissenschafliches Werk handelt, ist eine umfangreiche Bibliographie vorhanden, die dem geneigten Leser eine weitergehende Vertiefung ermöglicht.

Insgesamt lässt sich sagen, dass Isserman und Weaver mit diesem Buch eine fantastische Abhandlung über die Geschichte des Himalayas und seiner "Eroberung" durch den Menschen geschaffen haben, die in keiner Sammlung eines Bergsteiger-Begeisterten, ob aktiv oder im Lesestuhl, fehlen sollte. Auch Menschen, die sich normalerweise nicht für diesen Sport interessieren, sollten sich für dieses Buch begeistern können.

Von mir gibt es hierfür ganz klar 5 Sterne.
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