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am 4. Dezember 2001
Der amerikanische Kunsthistoriker Jonathan Crary hat mit seinem angenehm kurzen, doch unheimlich dichten Werk "Techniken des Betrachters" einen Klassiker für Kunstgeschichte und Medienwissenschaft gleichermassen vorgelegt. In dem er diskursanalytisch Abhandlungen zur Physiologie der Wahrnehmung, Texte aus Ästhetik und Kunstphilosophie und Werke der bildenden Kunst in ihrem Kontext heranzieht, gelingt es Crary die Historizität der menschlichen Wahrnehmung deutlich zu machen. Das wahrnehmende Subjekt selbst, so könnte man zusammenfassen, hat eine Geschichte, die in engster Verflechtung mit kulturellen Praktiken und Medientechnologien steht. Die Camera obscura, die paradigmatisch für eine objektive Bemächtigung der sichtbaren Natur steht, dient dieser Studie als Ausgangspunkt, um davon ausgehend die Brüche der Sehkultur bis zur Erfindung der Kinematographie nachzuzeichnen. Eine besondere Stärke dieses Buches ist es auch, daß diese kulturtechnischen Wandlungen mit perspektivischem Bewußtsein gedacht werden, um den vielleicht noch fundamentaleren Veränderungen durch die digitalen Bildmedien in den letzten Jahrzehnten Rechnung zu tragen.
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