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Kundenrezensionen

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am 29. Dezember 2006
diese frage greift nick hornby in dem buch auf teils sehr sarkastische teils aber auch sehr sozialkritische weise auf. aus der sicht von katie wird erzählt das man selbst als arzt nicht unbedingt ein "besserer" mensch ist. außerdem geht es ja auch um die frage: was zur hölle ist überhaupt ein guter mensch?

anfangs fühlt sich katie mit ihrem beruf als arzt ganz wohl aber kann eine solche tätigkeit der ausgleich für eine affiare sein? ist sie "gut" genug um solche und andere fehler zu begehen? oder soll sie anfangen wie ihr ehemann david und wirklich nur jede erdenkliche möglichkeit nutzen um ein guter menschen zu sein? es sind fragen wie diese die das buch zu etwas besonderen machen. es ziwngt einen praktisch dazu sich eine einstellung zu dem thema "gut sein" und "wie viel gut ist denn gut genug und woran wird gemessen?" sucht.

katie verwickelt sich dabei immer mehr in absurde situationen die mit dem typischen hornby-humor gespickt sind. und allein für sätze wie "C(urch) of E(ngland) heaven is in all probility a quarter-full of unhappy old ladies selling misshapen rock cakes and scratched Mantovani records" (187) sollte man dem buch eine chance geben auch wenn es nicht so stark ist wie "about a boy" und "high fedelity".
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Ich-Erzählerin Katie Carr ist Ärztin, Mutter von zwei Kindern, hat eine Affäre und verkündet via Handy ihrem Mann, dass sie sich nach 22 Jahren Ehe scheiden lassen will. Doch so einfach will sich der gehörnte nicht abservieren lassen. Er benutzt die gemeinsamen Kinder, um Katie Schuldgefühle bis zum geht nicht mehr einzujagen, so dass sie es schließlich nicht mehr wagt, ihre Ankündigung in die Tat umzusetzen.

Alles ändert sich, als der zynische und lieblose David auf einmal zum frauenverstehenden, theaterliebenden Weltverbesserer mutiert. Grund: sein Besuch beim esoterischen Wunderheiler DJ GoodNews, der David davon überzeugt hat, dass nur Liebe und Mitmenschlichkeit zu einem besseren Leben führen. Und da GoodNews gerade in finanziellen Nöten ist, zieht er auch gleich bei den Carrs ein. Schon bald wünscht sich Katie, dass ihr Mann immer noch der frustrierte Miesepeter von vor seiner Bekehrung wäre. Denn zusammen mit GoodNews, der ungefähr genauso verplant und chaotisch ist wie Spike, der Mitbewohner von Hugh Grant aus "Notting Hill", hat er es sich in den Kopf gesetzt, die gesamte Nachbarschaft davon zu überzeugen, einen obdachlosen Jugendlichen bei sich aufzunehmen. Und je mehr GoodNews und David ihre Pläne in die Tat umsetzen, desto mehr nähert sich Katie dem Nervenzusammenbruch.

"How to be Good" ist zum Brüllen komisch. Wenn die fassungslose Katie die mehr und mehr sinnfreien Wohltätigkeitsattacken ihres Mannes kommentiert, kommen einem vor lachen einfach die Tränen. Und DJ GoodNews hätte Hornby eigentlich einen eigenen Roman gönnen können.

Dennoch ist de Roman keine Kömodie, sondern ein Buch über Liebe, Leid, Einsamkeit und die unendlich schwierige Aufgabe, ein glückliches Leben zu führen. Mein Lieblingssatz des Romans ist: "It seems to me now that the plain state of being human is dramatic enough for anyone; you don't need to be a heroine addict or a performance poet to experience extremity. You just have to love someone" (111). Kurz und knapp hat Hornby hier eines der Mysterien menschlicher Existenz auf den Punkt gebracht.

Fazit: Zum Denken und zum Lachen. Hornby ist einer der Wenigen der diese Mischung perfekt beherrscht. Ein toller Roman!
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am 18. Februar 2005
Eines der besten Bücher aller Zeiten! Allerdings unbedingt die englische Fassung lesen.
Nick Hornby hat so ungemein viel Wortwitz, ist einmalig wortgewandt, jeder Satz, jedes Wort passt genau da hin, wo es steht. Ich bin begeistert von seiner Sprache und von seinem hintersinnigen Humor.
Ich fand alle seine Bücher einmalig, jedes auf seine Art, dieses jedoch ist sein bisher bestes.
Wer hat sich nicht schon tausendmal die Frage gestellt: how to be good? Und scheitert bei der Umsetzung seiner Version des Gutseins genau so wie Katie an den Tücken des Alltags, der eigenen Abstumpfung durch ein Leben, das von Stress und Oberflächlichkeit und Zeitmangel geprägt, einfach zu schnell an einem vorbeiläuft.
Das Buch ist eine originelle, nachdenkliche, philosophische, aber auch total witzige, sarkastische und teils abstruse Abhandlung dieser Thematik: wie kann man in der heutigen Gesellschaft und Zeit wirklich noch "gut" sein? Was bedeutet das überhaupt? Wo sind die Grenzen des Gutseins, wo wird es zur Farce, zum Selbstbetrug, zum Eigennutz?
Ein zudem sehr menschliches, sensibles Buch, Hornby ist ein hervorragender Beobachter der menschlichen Natur, unser aller Schwächen.
Dieses Buch verdient mindestens 10 Sterne!
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am 12. April 2003
Die Heldin des Buches ist eine Person, die jeden Grund dazu hat, sich für einen guten Menschen zuhalten: Sie ist erstens Ärztin, zweitens ist sie eine seit zwei Jahrzehnten treue Ehefrau und drittens eine verantwortungsbewußte Mutter zweier Kinder. Sie ist bereit, mit einem Mann zu leben, der kaum etwas zum Familienunterhalt beisteuert und sich einen Namen als der böseste Mann der Stadt macht, bis sie eines Tages eine Affäre hat, und plötzlich verändert sich ihr Leben auf eine völlig unerwartete Weise. Als der Ehemann zum Zwecke der Heilung körperlicher und geistiger Schmerzen (und um der skeptischen Ehefrau eins auszuwischen) die Dienste des dubiosen Wunderheilers GoodNews gebraucht, wird er durch und durch gut, er wird besser, als es sich seine Frau jemals erhofft hatte. Er lässt GoodNews in dem Haus der Familie wohnen, gibt Geld für wohltätige Zwecke aus, sorgt sogar dafür, dass mehrere Strassenkinder in die Nachbarfamilien aufgenommen werden. Und nun muss seine Frau feststellen, dass ihr das viel zu weit geht, dass sie ihren alten Mann haben will, weil der neue viel zu gut ist, weil sie selbst jetzt nicht mehr so gut sein kann wie sie früher immer war.
Das Buch stimmt sehr nachdenklich. Es ist humorvoll, nicht zuletzt deshalb, weil es die Fehler aufzeigt, die der Leser bei näherem Hinsehen bei sich selbst erkennt. Doch gleichzeitig stellt es die Frage nach den Grenzen, die die Gesellschaft der heutigen Freien Welt der Existenz eines Menschen setzt, und schnell wird deutlich, wie ungemein wenig Spielraum man noch hat, wie ungemein schwierig es geworden ist, Verantwortung zu übernehmen.
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am 14. März 2003
Ein superlustiger Hörbuch, das exzellent vorgelesen wird. Der Text ist sehr gut zu verstehen, die Leserin weiss, wie sie geschickt Stimmungen wiedergeben kann. Der britische Humor kommt hier voll zum Tragen. Sehr empfehlenswert!
44 Kommentare| 62 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 10. November 2011
Also das hat Spaß gemacht, der Frau zuzuhören. "I'm a good person, I'm a doctor" ist nun auch mein Lieblingssatz, auch wenn ich keine Ärztin bin. Trotz der ganzen Komik aber gibt es auch Momente, bei denen man nachdenklich wird. Alles in allem kann ich das Hörbuch nur empfehlen.
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am 14. Juni 2004
nachdem ich "about a boy" ohne probleme auf englisch lesen konnte ( ich bin im 4. lernjahr ), dachte ich mir, ich könnte es auch mit how to be good probieren, ohne vorher zu wissen worum es geht.
das buch ist witzig, sarkastisch und damit sehr unterhaltsam.
allerdings geht es ja um ein thema, das nicht zu verachten ist, denn man kann sich wirklich gut in katie, die frau von david hineinversetzen, als sie vor der frage steht, ób sie weiterhin als "guter mensch" gilt.
alles in allem sehr lesenswert !
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TOP 500 REZENSENTam 6. August 2001
Nick Hornby ist eine Ärztin. Klingt komisch, ist aber so. Er schreibt in der Ich-Form aus der Sicht einer Ärztin, Katie Carr. Es wäre etwas viel zu behaupten, ihre Familie wäre eine typische Durchschnittsfamilie. Die Namen einiger wichtigen Charaktere: GoodNews, Monkey, Hope. Die Frau sorgt für den Unterhalt, der Mann ist die perfekte "Mutter", die Ehe zur Routine geworden und letzten Endes lässt keiner eine Gemeinmeinheit aus, um den anderen zu ärgern. Kein Wunder dass Katie eine Affäre hat, kein Wunder, dass David, ihr Mann, bei einem Wunderheiler nach Hilfe für seinen Rücken sucht, der ihm so sehr schmerzt, dass er manchmal nicht aufstehen kann. Aber ein Wunderheiler mit dem Namen GoodNews heilt natürlich nicht nur die Rückenschmerzen in nullkommanix durch pures Handauflegen, er heilt ebenso Davids Kopfschmerzen, Mollys (die Tochter) Ekzeme und verwandelt den verbitterten, "wütendsten Mann in Holloway" in einen vor liebevollen Mustermann, der gegen die Armut und Ungerechtigkeit in der Welt kämpft, indem er das Geld, welches ganz nebenbei seine Frau verdient, an die Armen spendet. Und hier beginnt die Debatte: Was heißt es, gut zu sein? Wie Katie meint: "Ich bin ein guter Mensch, ich bin Ärztin." Doch das allein reicht offenbar nicht. David hingegen tut alles, wirklich alles, um Menschen in Not zu helfen. Dabei vernachlässigt er seine Familie. Beide Seiten haben in gewisser Weise recht, doch es kann so nicht funktionieren. Für den Leser heißt das jede Menge Spaß bei einer zynischen Lektüre über Gut und Nicht-ganz-so-Gut-Sein.
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How To Be Good is one of those books that flirts with an idea strong enough to be a great book, but doesn't execute well enough. As such, it's a marvelous study for novelists of what to do and not to do . . . but is unnecessarily heavy going for the reader. If you want to feel challenged about what kind of a life to lead, you will probably find this book resonates. If you are pretty satisfied with your principles, this book will seem like a lot of ado about very little.

In case you haven't heard what the plot is, the protagonist is Dr. Katie Carr, a woman who is proud to be a physician and who wants to be a good wife, mother and citizen. She finds that being a physician uses up her emotional resources, and before the end of the day she's not giving her patients her all. By the time she arrives at home, she's not really there. Her husband, David, is a very angry man . . . who gets attention from others through his anger. Katie has wandered into an uninspiring affair with a man who doesn't please her sexually as much as David does. At the edge of a divorce, David refuses to let her go.

One of David's sources of anger is his back pain. Nothing seems to work until he meets a lay healer whose touch warms and removes pain. Presto, the pain is gone! But David also seems to lose his anger, and is compulsively driven to do good. If a homeless person needs money, David gives him all that Katie and he have on them . . . except for Tube fares. The family has three computers . . . surely they should give one to poor children. Many neighbors have extra bedrooms. Why shouldn't homeless people be installed there?

The book's opening is a bit hard to take. It's a painful description of a painful marriage. That part could have been greatly shortened up. The meat of the story is in David's attempts to do good, and Katie's less than enthusiastic reactions to those attempts. David's sensibilities open up horizons for doing good that had never occurred to me. On the other hand, the search for spiritual growth was doomed from the start as a story. The healer discovered his abilities through taking too many drugs, rather than through some religious or spiritual activity. That makes the whole search seem inauthentic. Katie and her family seem antireligious, although she does seek out a sort of religious counseling about her marriage.

The real subject of the book seems to be the spiritual deadness that many people feel. Personally, I found the questions of our responsibilities to other people to be more interesting. The book was flawed from this moral point of view by overindulging in considering things that don't work . . . rather than in emphasizing what might. For instance, many people around the world respond in constructive ways to the homeless problem by donating time and energy to Habitat for Humanity International. A story about how a spiritual dead marriage was affected by working with that organization would have been intriguing.

There are many funny moments in the book, especially when Katie's hypocritical views are tested. One of my favorites is when her clinic is overrun with people who want nonmedical healing after Katie brings in the healer to touch one of her patients. Katie doesn't want to give up her authority as a physician, even if people cannot be helped by her. So she refuses to bring the healer back.

If you decide to read this book, I encourage you to consider the Recorded Books version (which is unabridged) and is ably narrated by Jenny Sterlin. She does a fine job of making a painful story seem more real.

I was left with the thought of how I might do more to help the homeless in ways that I find spiritual uplifting and will be inspiring for those I love. That's a pretty nice benefit from a novel.
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am 9. November 2001
I am a huge Nick Hornby fan, as I am sure a lot of early twenty somethings are. His work is very candid and realistic, but his subjects have enough merit for the book to be a satisfying and worthwhile read. His writing is the exact thing I want to be reading. Its like finding a shirt that fits real well.
I loved High Fidelity for its aimless exasperation that eventually landed Rob somewhere. About a Boy was a brilliant case study of Will and Marcus' role reversal. Speaking with the Angel is good enough to stand alone - but better with the cause.
So as you may now have gathered, I had been anticipating this book rather intently. And indeed it was a good book - filled with all the bent observations and sharp commentary you have come to expect from the author. I must admit that the subject matter seemed a little out there for Hornby, who previous works focused on much more banal stuff like taking your kid to daycare or going to the record shop. But I wanted to see where he'd go with it. And for the first half of the book it was pretty hilarious (husband meeting the boyfriend), and GoodNews was kinda fun. But it kinda gets a bit whiny towards the end, and I kept looking for a resolution, and I got one. But seems like I wanted something else.
All in all it is a good book. It may not be as good as the first few books, but its still definitely worth reading.
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