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Kundenrezensionen

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am 10. April 2013
In der arabischen Retortenstadt KAEC versucht der beruflich gescheiterte Consultant Alan Clay dem saudi-arabischen König das Status-Produkt seiner High-Tech-Firma, eine Form der Hologram-Telefonie - zu verkaufen. Für Clay der letzte Versuch sein Leben wieder auf Spur zu bekommen, schuldenfrei zu werden und die Beziehung zu seiner Tochter zu retten. Schon die künstliche Baustellen-Stadt KAEC, in der Clay und sein Team auf den reisenden König warten, wirkt wie ein Hologram, eine nicht reale Parallelwelt zum richtigen Leben - dieses Hologram Bild zieht sich als Muster durch den etwas schleppenden Plot und gipfelt in der Figur Alan Clay, die in ihrer nur angerissenen Ausarbeitung wie das Hologram einer ganzen Generation wirkt - als Verkäufer der alten Schule bleibt Clay der Weg in die Zukunft verwehrt....kein must-read, aber kurz und knapp ein nice-to-have für alle, die sich für Wandel und Strukturen der globalen Wirtschaft interessieren. Intelligentes findet sich vor allem zwischen den Zeilen.
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TOP 500 REZENSENTam 20. März 2013
KAEC (sprich: cake) steht für King Abdullah Economic City, eine High-Tech-Retortenstadt in Saudi-Arabien, in der künftig einmal anderthalb Millionen leben und arbeiten werden. Das zumindest ist des Königs Vision. Zur Zeit ist es allerdings nicht mehr als ein paar Mustergebäude und viel Sand.

Alan Clay ist ein Consultant, der mit einer kleinen Mannschaft von IT-Experten der Firma Reliant eine Präsentation für König Abdullah vorbereitet, um der Firma den Zuschlag für den IT-Ausbau der Stadt zu sichern. Reliant hat eine Art Videokonferenz erfunden, bei der der Gesprächspartner nicht auf dem Bildschirm, sondern als Hologramm im Raum erscheint. Mit diesem Geisterstundeneffekt soll der König beeindruckt werden.

Alan Clay ist von allerlei Sorgen geplagt. Er war mal Manager beim renommierten Fahrradhersteller Schwinn, bis dieser die gesamte Fertigung nach China auslagerte und in der Folge von der Bildfläche verschwand, weil die Chinesen die Fahrräder, die sie dann herstellten, lieber selbst verkauften. Der Versuch, eine eigene High-End-Fahrradmanufaktur zu starten, ging schief und hinterließ einen Haufen Schulden. Sein Consultant-Business ist inzwischen zu einer Ein-Mann-Firma geschrumpft, die kaum noch Umsatz macht. Und dass er seiner Tochter ein weiteres Jahr auf dem College finanzieren kann, hängt ausschließlich davon ab, ob er für diesen Deal jetzt die Provision kassieren kann.

Mit dieser Konstellation steht der Roman leider auf sehr wackeligen Füßen: Dass ein global agierender Telekommunikations-Marktführer einem derart abgehalfterten Unternehmensberater, der von Informationstechnologie aber auch gar keine Ahnung hat, ein solches Millionengeschäft anvertraut, nur weil er wegen der Studienbekanntschaft mit einem Neffen des Königs vielleicht ein paar Türen öffnen kann, ist kaum vorstellbar. Und so ist es eigentlich nur folgerichtig, dass schiefgeht, was schiefgehen kann: Die Präsentation soll in einem Zelt stattfinden, dem die technischen Voraussetzungen fehlen, der Ansprechpartner vor Ort ist nicht greifbar, und der König kommt auch nicht. Heute nicht, morgen nicht, und, wie es aussieht, auch auf absehbare Zeit nicht.

Und man bekommt auch nicht den Eindruck, dass Alan Clay in irgendeiner Weise die sechsstellige Provision verdienen möchte, die er im Erfolgsfall bekommen soll. Telefon und andere Kommunikationsmedien scheint er nicht nutzen zu wollen. Die zaghaften Versuche, das Projekt voranzutreiben, scheitern ein ums andere Mal an der indifferenten Empfangsdame des benachbarten Business-Centers, und so bekommen wir reichlich Gelegenheit, Alan Clay dabei zu beobachten, wie er die Zeit totschlägt. Auch hier ist er für einige Überraschungen gut, vor allem weil er trotz all seiner physischen und seelischen Defizite gleich zwei begehrenswerte Frauen findet, die ihm spontan verfallen und anschließend höchstes Risiko eingehen, ihn ins Bett zu kriegen. Immerhin sind wir in Saudi-Arabien, einem Land, das Freizügigkeit zwischen den Geschlechtern unter sehr unangenehme Strafen stellt. Aber wenn wir mit seiner beruflichen Erfolglosigkeit nicht bereits genügend Mitleid hätten, kriegen wir es jetzt noch mit seiner sexuellen zu tun. Der Menschheit ganzer Jammer fasst einen da immer wieder an.

Während "Zeitoun" noch eine aufwühlende Anklage gegen die amerikanische Gesellschaftspolitik war, ist das "Hologramm" einfach nur absurd. Wer sich so realitätsfern und passiv verhält wie Alan Clay oder die Firma, die ihn beauftragt hat, braucht sich nicht zu wundern, wenn er geschäftlich nicht zum Zuge kommt. (Was in diesem Fall ja vielleicht sogar ein Segen wäre, denn die Zukunft von KAEC ist, wie so manches größenwahnsinnige Projekt auf der arabischen Halbinsel, auf ziemlich weichen Sand gebaut.) So habe ich das "Hologramm" leider nicht als das großartige Plädoyer gegen die fatalen Folgen der Globalisierung und für nachhaltiges Wirtschaften und menschenwürdige Arbeitsbedingungen empfunden, das ich nach den euphorischen Presseankündigungen erwartet hatte.

Den Extrastern gibt's übrigens für Yousef, Alans Fahrer und zeitweisen Sidekick, der auf erfrischende Weise die Visionen des Königs und Alans Glauben daran in die rechte Perspektive rückt, und für die Witze, die Alan ihm unterwegs erzählt. Die waren wirklich gut.
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Alan Clay soll dem König von Saudi Arabien ein neues holographisches Telefonsystem verkaufen. Das Problem: Niemand weiß wann und ob der König kommt. Daher verbringt er die meiste Zeit mit Warten und dem Nachdenken über sein Leben.
Ich liebe Weit gegangen, Zeitoun und A heartbring work of staggering genius, aber dieses Buch hat mich eher ratlos zurückgelassen. Dabei hat mich die Idee durchaus gereizt und tatsächlich sind die Teile, die sich auf das Warten, auf die Hilflosigkeit Clays (und dessen Team) beziehen die besten im Buch. Doch der Rest! Oh. Mein. Gott! Clay ist kein sehr sympathischer Charakter -ein ziemlicher Looser - aber er ist ebenfalls extrem passiv und irgendwie auch niemals richtig ausgearbeitet. Die Nebencharaktere sowieso nicht und so sind die Teile außerhalb der Rahmenstory in meinen Augen zu banal oder zu diffus. So richtig habe ich nie das Gefühl gehabt, Eggers wüsste, wo er eigentlich hin will. Das bezieht sich leider auch auf die Sprache - einige Teile wirken ungeschliffen, als ob dies der erste Rohentwurf des Romans gewesen sei.
So war das Buch eine große Enttäuschung und ich habe sehr zwischen 2 (!) und drei Sternen geschwankt. Die Kernstory reißt immerhin noch so viel raus, dass 3 Sterne gerade noch gerechtfertigt sind, aber empfehlen kann ich das Buch eigentlich nicht wirklich.
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am 7. Januar 2017
Nach Dave Egger's Hit "The Circle", den ich vor einiger Zei gelesen habe, las ich nur noch wenig unterhaltende Literatur. Von daher war ich wiedder auf der Suche nach einem guten Buch zum Abschalten. Dieses Buch habe ich aufgrund von Autor, Titel und Cover gewählt. Es ist ein sehr leicht lesbares Buch, dass einen sofort in seinen Bann nimmt. Man möcte kaum aufhören zu lesen und will weiterhin mit der Hauptperson trauern/ verzweifeln. Die Geschichte ist traurig aber nicht von der Art, dass man sich nach dem Lesen schlecht fühlt. Insgesamt hat mir das Leseerlebnis seit langem wieder Spass gemacht.
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am 18. Juli 2014
aber auch nicht so gut wie erwartet. Der Roman ist sprachlich durchaus ansprechend, manche Dialoge sind ausgewalzt. Dies und die inhaltlichen Längen mögen den offensichtlich gewollten "Warten auf Godot" - Effekt unterstreichen. Da liest man allerdings lieber doch das Original.
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am 24. März 2013
"The Earth is an animal that shakes off its fleas when they dig too deep, bite too hard. It shifts and our cities fall; it sighs and the coasts are overtaken. We really shouldn't be here at all."

This book, although certainly thoroughly researched, does not aim at travel guide accuracy. It aims at capturing a mood: What is it like for an inhabitant of the Western hemisphere to spend a few days in that mysterious, otherworldly place that is Saudi Arabia - or any allegedly strictly Islamic country? How is it that one immediately adopts and sometimes even accepts and defends certain cultural rituals and behavior? And is it really that strange? What would it look like for a creature that is neither from the Eastern nor from the Western hemisphere?

Eggers delicately adddresses this issue by frequently responding to the encountered Arab weirdness with Western "first-world" problems that have come to seem normal to a Westerner but certainly aren't to a Saudi Arabian. Eggers makes us shift our perspective without us noticing at first. We are busy shaking our heads and trying to grasp the way the world works "over there" while silently accepting the passages about the protagonist's life back home until we have spent some time in the mysterious environment that Eggers has created for us. Then we start judging, wondering, shaking our heads at US firemen not rescuing a man because of some formalities.

There is weirdness and out-of-placeness everywhere on this planet. Eggers presents this on every scale from the individual over cultural environments up to this whole concept called the globalized world. The quote above illustrates this point: Who are we to judge filthy rich people building fairytale cities in the middle of an unhabitable desert when we have been exploiting, cheating and playing countries for our self-centered gain for centuries? Are we allowed to complain about the Chinese overtaking maneuver?

The cultural and economic insight of this book is grand. As a female Western atheist I cannot and will not make excuses for any religion-inspired atrocities that are still every-day occurrences in the Arab world. I'm just saying that we saw times like this as well, back in the middle ages. This is what the human race is like. This is how out-of-placeness is created on Earth - by us. We have created a globalized dystopia. Eggers has created a globalized dystopia.
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am 23. März 2013
The story is quite boring and far-fetched. It just shows an unsuccessful "business man" how he is killing time and the ignorance with which he faces another culture. I bought the book as it was recommended as one of the best books of 2012 but in the end I did not understand why it was so highly acclaimed.
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am 11. März 2013
Previous books by Dave Eggers like Zeitoun and 'What is the what' were brilliant.
'A hologram for the king' is not. It is a weak story. Quite boring. Sorry Mr. Eggers and I hope for the next.
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