Hier klicken Sale Salew Salem Hier klicken Jetzt informieren 30 Tage lang gratis testen Cloud Drive Photos Learn More Learn more Hier klicken Mehr dazu Mehr dazu Shop Kindle AmazonMusicUnlimitedEcho Autorip longss17

Kundenrezensionen

5,0 von 5 Sternen
1
5,0 von 5 Sternen
5 Sterne
1
4 Sterne
0
3 Sterne
0
2 Sterne
0
1 Stern
0

Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

am 7. Juli 2011
Dieses Buch wurde von einem reich erfahrenen Mann des Genres geschrieben.
Es brilliert in allen Kategorien des Fachs "Dokumentarfilm". Es ist in zwei Teile (einen für Beginner und einen für Fortgeschrittene) unterteilt, welche mit gut gesetzten Querverweisen mit einander vernetzt sind. Das Buch hat das Zeug, aus einem engagierten Laien sowie aus einem bereits erfahrendem Filmer einen waschechten Dokumentarfilmregisseur zu machen. Dafür muss vorausgesetzt sein, dass der Leser das Buch auch nutzt. Zu Nutzen gibt es eine gefühlt unendliche Anzahl an Möglichkeiten: 1)Das per Code und Internet erhältliche Zusatzmaterial (die reinste Hilfmaschine voller praktischer Dokumente und einiger interessanter Studentenfilme), 2)die vielen, gut eingeordneten Beispiele, 3)detailreiche technische Beschreibungen, 4) Tips and Tricks von Post- über Preproduktion zur Filmindustrie, 5) die etwas und äußerst viel Zeit in Anspruch nehmenden Anwendungsaufforderungen, 6) die vielen zitierten und weiterführenden Quellen, 7) Ausführungen zur Rollenverteilung im Produktionsprozess, etc. Der Leser wird als Mensch in Verstand und Herz gefordert, sein eigenes komplexes Wesen, seine filmische Methodik, seine Auffassung aktueller Ereignisse zu analysieren. Möchte man tatsächlich ins Dokumentargeschäft einsteigen, macht dieses Buch einfach nur Spaß.
Das Buch ist fabelhaft untergliedert, interessant und ansprechend geschrieben sowie zugleich fordernd. Es handelt sich um eine rundumschlagende Anleitung mit festem Biss und bunter Farbe - nicht um eine leichte Gute-Nacht-Lektüre zum Thema "Dokumentarfilm".

Das Buch bietet auch fabelhafte Ideen für Regisseure fiktionaler Themen. Denn eines ist schon im ersten Kapitel klar: Bei Dokumentarfilmen handelt es sich nicht um die vermeintlich einzigen medialen Träger der Wahrheit, sondern um "kreative Behandlungen aktueller Ereignisse" (John Grierson in Rabiger 2009), deren Produktionsprozess von denen rein fiktionaler Filme oft nicht unterscheidbar ist. Dies wurde bereits auch medienwissenschaftlich durch die Diplomarbeit von Monika Grassl (2003: Das Wesen des Dokumentarfilms) blendend belegt und findet unter Medienwissenschaftlern keine Bestreitung, soweit ich weiß.

Sie beherrschen Englisch und können über das eine oder andere Bild mit Schleichwerbungcharakter hinwegsehen? Viel Glück auf ihrem Weg mit diesem Buch in fünfter Auflage.

Rezension powered by: Feuerball Produktionen
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden


Haben sich auch diese Artikel angesehen


Brauchen Sie weitere HilfeHier klicken