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Kundenrezensionen

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Zum Inhalt wird oben bereits Einiges gesagt, deswegen hier nur das Abschlussurteil:

Afrika ist William Boyds Spezialgebiet, das er bereits in vielen seiner Thriller bearbeitet hat und viele der Probleme und Mechanismen, die er hier für das rein fiktive Zanzarim beschreibt – und auch die kolonialhistorischen Hintergründe – sind ein hervorragendes Modell für Konflikte und Probleme, die man seit der Dekolonialisierung in vielen ehemaligen afrikanischen Kolonien oder Protektoraten sehen konnte – und heute auch immer noch weiter in den Nachrichten verfolgen kann. Dabei gelingt es Boyd ziemlich gut, all diese Informationen harmonisch mit dem Handlungsverlauf zu verknüpfen, so dass man nur ganz selten den Eindruck vermittelt bekommt, dass einem hier etwas beigebracht werden sollte,

Sprachlich und auch von der Charakterisierung her ist Boyds Bond nicht eine 1:1-Anpassung von Flemings Schöpfung, sondern tatsächlich in der Sprache eine Verbesserung und in der Charakterisierung eine Aktualisierung des geschätzten Vorbilds. Darum bezieht sich Boyd auch in der Altersfrage bewusst auf Bonds Nachruf aus Flemings letzten Roman „You only live twice“. Nicht nur für Bondfans eine herzliche Leseempfehlung.
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Es gehört Mut dazu, dem Werk eines Kult-Autors aus eigener Feder etwas hinzufügen zu wollen. William Boyd, der selbst Bestseller wie Ordinary Thunderstorms, Any Human Heart und Waiting For Sunrise aufzuweisen hat, konnte dieser Versuchung nicht widerstehen. Er nahm sich die Werke Ian Lancaster Flemings vor, den namentlich vielleicht nicht viele kennen, aber dessen Romane alle verfilmt wurden und unter dem Namen James Bond, 007 der ganzen Welt bekannt sind. Casino Royale, Moonraker, Diamonds Are Forever oder Goldfinger sind Titel, die in den meisten Menschen bis in unsere Tage Bilder hervorrufen, die legendär sind und auf die Filmerfolge zurückzuführen sind.

William Boyd selbst ist Erfolgsautor und Afrikakenner. Also machte er das, was er selbst sehr gut kann und schrieb einen James Bond-Roman, der in der tatsächlichen Zeit der Kultfigur spielt und dessen Handlung immer wieder in Afrika spielt. Unter dem Titel Solo, der die wesentliche Aussage bereits beinhaltet, dass der legendäre Agent nämlich in dieser Episode auf eigene Rechnung unterwegs ist, wird das Portfolio eines guten zeitgenössischen Romans schnell visualisiert: Bond soll eine kleine Rebellenrepublik an der Westküste Afrikas destabilisieren, weil sie den Interessen des Empires entgegensteht. Er wird verstrickt in eine komplexe Interessenlage, die etwas mit Ölvorkommen und Waffenhandel zu tun hat, er wälzt sich mit attraktiven Frauen über so manches Laken und – er reflektiert seine Beziehungen. Das ist neu, stört aber nicht den Handlungsfluss.

Damit wäre man eigentlich schon dort, wo die interessanteste Frage lauert: Gelingt Boyd ein spannender Bond-Roman? Aufgrund seines erzählerischen Könnens, seiner Kenntnis des Metiers und seinem Sinn für einen halbwegs sinnvollen politischen Anspruch lautet die Antwort eindeutig Ja. Die zweite Frage ist die, ob Boyd dem Trend folgt, den seine Verfilmungen in den letzten Jahren, vor allem durch die Darstellung durch Daniel Craig, eingeschlagen haben? Und da lautet die Antwort glücklicherweise Nein. Boyds James Bond ist nicht der sich stundenweise wie ein Techno-Proll vor immer größerem Simulationsspektakel duellierende Schlägertyp geworden, durch dessen Inszenierung es immer perfekter gelingt, sinnfreie Kontexte zu produzieren. William Boyd hingegen hat mit sehr durchdachter Konzeption eine Figur geschaffen, die der Tradition treu bleibt, aber dennoch den gesellschaftlichen Wertewandel reflektiert.

In dem Roman Solo begegnen wir einen James Bond – 007, dem diese geniale Mischung aus Tradition und Moderne weiterhin anhaftet. Einerseits der englische Gentlemen alter Schule, andererseits der dunkle Charakter offener Machtpolitik, der sich der neuesten Produkte der technischen Entwicklung stets zu bedienen weiß. Neu, aber eben nicht aufdringlich neu an der charakterlichen Weiterentwicklung durch William Boyd ist ein Agent, der seinen Machismo zwar nicht abgelegt hat und nach dem Stereotyp des Jägers das weibliche Geschlecht taxiert, den es aber emotional erwischen kann und der aufgrund dessen bereit ist, sein Handlungsprogramm zu ändern, was dazu führt, dass der Agent, der Solo geht, verletzlich geworden ist. Das erlebt man allerdings nicht als qualitativen Verlust hinsichtlich von Spannung und Plot.

Insofern ist es William Boyd gelungen, den gesellschaftlichen Wandel mit in den neuen, eigenen Bond-Roman aufzunehmen, ohne der Verflachung in den filmischen Konzepten zu folgen oder die Grundkonzeption durch einen ideologischen Vortrag zu diskreditieren. Warum es unbedingt ein Bond sein musste? Wahrscheinlich eine Art archaischer Herausforderung. Machismo? Kaum!
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am 15. Oktober 2013
It is 1969. James Bond is sent to single-handedly end a civil war in the fictional West African nation of Zanzarim. Undercover as a journalist for a French press agency, Bond is aided by the Service’s beautiful Zanzari head of station and hindered by the local militia. A devastating betrayal leaves 007 compelled to seek revenge. Ignoring M’s orders, he sets off on a solo mission that leads him to Washington, D.C., where he not only discovers a web of intrigue but also encounters familiar faces last seen in Zanzarim…

After Ian Fleming’s death in 1964, his estate commissioned a number of continuation novels. William Boyd’s "Solo" is the latest work in this tradition. While I have seen the odd Bond movie or two, "Solo" was the first Bond novel I read. But it won’t be the last.

"Solo" is full of suspense with some unexpected twists. Reading the book, one can picture the story ever so well. Not only does Boyd describe the surroundings in great detail, he also specifies the characters’ clothing, such as the women’s catsuits or bell bottom trousers. Very 1969! One of my favourite scenes was Bond being equipped with lethal toiletries before leaving for his mission. It had such a deliciously vintage feel to it. Not forgetting the cars. I actually found myself looking up the various car types mentioned to better picture them.

I thoroughly enjoyed reading "Solo" and look forward to watching the movie. I hope there will be one. Such detailed descriptions would translate very well onto the big screen.
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am 23. September 2014
I will never understand that an author who was able to write one of the best novels I have ever read in my long life (Any human heart) could be the author of a book that lacks any interest. When another of the numerous stereotypes of James Bond was described in boring details I put the book aside and I hope I will never touch it again.
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am 6. Oktober 2013
Content: The story takes place in the late sixties of the last "millennium" with a 45 year old Bond. He is sent to an African country to end a civil war by making the rebels harmless ...

Boyd writes this straight, fairly well-plotted thriller in the style of Ian Fleming waiving extensive descriptions. He creates an authentic Bond without copying individual action components such as Sebastian Faulks did. There are a few unexpected twists and the novel is suspenseful from start to finish. However, two things bothered me: First, I sometimes had the impression to read the menu of a restaurant counting the descriptions of Bonds food and drinks. Secondly, I found different circumstances of Bonds undercover identities implausible. Therefore I subtracted one star.

CONCLUSION: Maybe not the thriller highlight of the year, but a well-written James Bond thriller with an appealing plot and a Bond as he should be.

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Inhalt: Die Handlung spielt Ende der Sechziger Jahre des letzten "Jahrtausends". James Bond ist gerade 45 geworden. Er wird in ein afrikanisches Land geschickt, um den dort herrschenden Bürgerkrieg zu beenden, indem er die Rebellen unschädlich macht ...

Boyd schreibt diesen geradlinigen, recht gut konstruierten Thriller im Stile Ian Flemings ohne umfangreiche Beschreibungen mit einem ziemlich authentischen Bond und kopiert dabei keine Handlungskomponenten wie Sebastian Faulks. Der Roman bietet nach einem etwas action-armen Beginn die eine oder andere unerwartete Wendung und ist spannend bis zum Schluss. Zwei Sachen haben allerdings mich gestört: Zum einen hatte ich manchmal den Eindruck, die Menükarte eines Restaurants zu lesen, so häufig wurde beschrieben, was Bond isst und trinkt. Zum anderen empfand ich insbesondere im Bezug auf Bonds Undercover-Identitäten nicht alles glaubwürdig. Dafür einen Stern Abzug.

FAZIT: Vielleicht nicht das Thriller-Highlight des Jahres, aber ein solider, schnörkelloser James-Bond-Thriller mit ansprechendem Plot und einem James Bond, wie er sein sollte.
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am 3. März 2015
Ich habe die Story nicht als spannend empfunden - vielmehr plätschert das Geschehen vor sich hin. Am Ende sollen einige Wendungen noch für Spannung sorgen, aber vergeblich. Spannung a la 007-Filme findet man hier nicht..

Leider ist das Buch auch sprachlich weit hinter anderen Romanen von Boyd.
Andere Romane von Boyd kann ich sehr empfehlen, aber dieses Buch muss man meines Erachtens nach nicht lesen.
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am 18. Mai 2014
William Boyd's Solo is the new adventure of James Bond. He has to stop a war without knowing how to do it or why. Sounds promising? Well, the plot is well-constructed and thought through. There are many twists and turns, yet it took me quite a while to get into the story. The beginning is a bit tedious and there's so much attention to itty bitty details, which makes it tough to follow along. Usually I do like descriptive writing styles but knowing the exact components of every drink and meal seems a little too much. I was looking for a spy novel and not a cookery book.

All in all, I don't really know what to say about this book. It was okay-ish, definitely not bad but not glamorously great either. Unfortunately it didn't really touch me too much, somehow it didn't connect with me on any level at all. I couldn't even define why, it just didn't fit, like a nice shoe that simply has the wrong size for you.

Résumé: An okay book with a complex storyline that had potential but focused too much on details to develop any flow.

*I was provided with a copy of Solo by William Boyd for an honest review.*
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am 9. Dezember 2013
James Bond ist zurück. Seine Mission: in einem fiktiven afrikanischen Land Zanzarim den Bürgerkrieg beenden, indem er den Anführer ausschaltet.
Alles kommt natürlich anders als geplant. Dabei spielt ein schönes, böses Bondgirl eine große Rolle, wie sollte es auch anders sein. Der Anführer stirbt ohne Bonds Zutun und eigentlich wäre damit sein Auftrag beendet, wäre da nicht sein Gerechtigkeitssinn- Bond will Rache, für das, was ihm angetan wurde und damit beginnt das eigentliche Abenteuer.
William Boyd hat einen kurzweiligen, unterhaltsamen Roman geschrieben, der meine Erwartungen an einen James Bond erfüllt hat. Das ganze Buch strotzt nur so von Männlichkeit. Bond trinkt und kämpft und schlägt sich als einsamer Wolf durchs Leben. Es fliessen jede Menge Schweiß und Blut und mangelt natürlich nicht an schönen, willigen Damen.
Fazit: Ein testosteronstrotzendes Abenteuer
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am 2. August 2014
sehr gute Geschichte, exzellente Charakterbeschreibungen, sprachlich ein grosses Vergnügen, wie immer bei William Boyd, you have to love James Bond.
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am 1. November 2013
In bester Vorfreude auf den nächsten Bond habe ich dieses Buch gelesen. Ein schöner Zeitvertreib. Er bleibt ein Held mit Ecken und Kanten, wie es in den Filmen nur teilweise aufblitzt.
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