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am 12. Mai 2011
Shakespeare zählt im englischen Original aufgrund der alten Schreibweise nicht gerade zu den einfachsten Autoren und diese Ausgabe bietet auf einer Seite den Originaltext und auf der anderen Seite immer einen vereinfachten englischen Text, wodurch unverständliche Passagen einfach dargestellt werden. Ob es jetzt für den Lerneffekt didaktisch oder pädagogisch sinnvoll ist sich bei schwierigeren Passagen oder Vokabelproblemen mit einer leicht verständlichen Version über die Probleme hinweg zu helfen, anstatt sich die schweren Passagen mit einem Wörterbuch zu erarbeiten, mag dahingestellt sein, aber das Buch hilft einem auf alle Fälle, wenn man sich damit auf Prüfungen vorbereiten muss. Dies gilt gleichermaßen für Schüler und Studenten.
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am 23. August 2013
Wer gerne Shakespeare liest, wird dieses Buch lieben. Es ist eine lustige Geschichte und lässt sich daher rasch runterlesen. Dieses Buch hat mir mal wieder gezeigt, dass man bei manchen Autoren ruhig mal über die üblichen Schulwerke hinausgehen sollte.
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am 8. Januar 2014
Die Ausgabe hat viele Erklärungen und Fußnoten, die sehr hilfreich sind. Es ist ein lustiges Werk mit einem Augenzwinkern. ;-)
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TOP 1000 REZENSENT VINE-PRODUKTTESTERam 17. April 2016
Ich weiß, Komödie heißt bei Shakespeare einfach nur, dass am Ende geheiratet wird. Witzig muss die Geschichte letztendlich nicht sein, nur sterben darf niemand.
Ich habe das Stück vor einigen Jahren bereits einmal gelesen und es gehasst. Man sagte mir, als Theaterstück wäre es witzig. Dem kann ich mich nicht anschließen.
Hier ist nun eine Umsetzung durch die RSC. Man kann also davon ausgehen, dass es wohl kaum besser werden wird. Immer noch rollt mir dieses Stück die Fußnägel auf. Petruchio ist ein Psychopath. Er will einfach nur reich heiraten und Kate kommt ihm da gerade recht. Er liebt sie nicht, er will ihr Geld und es macht ihm Spaß, sie mit Methoden zu brechen, die laut Genver Konvention verboten sind: Schlafenzug und Essenzentzug. Foltermethoden der übelsten Art. Irgendwann knickt selbst Kate ein und tut alles, was ihr Besitzer von ihr will. Sie entwickelt ein klassisches Stockholm Syndrom und glaubt sogar, ihn zu lieben. Es ist wirklich schockierend, wie sie im letzten Akt wie eine seelenlose Marionette jeden Befehl ausführt und sich darin auch noch glücklich schätzt. Alles ist gut, solange ich psychopathischer Mann seinen Willen bekommt, dann ist er fast nett für den Außenstehenden.
Das Verwirrspiel mit den Identitätswechseln und Namensänderungen wirkt auch als Hörspiel billig und platt und nervt irgendwann einfach nur noch.
Ob gelesen oder gespielt, das Stück ist frauenfeindlich und auch als Hörspiel wird das Stück nicht witzig. Es ist und bleibt wohl eines der Shakespeare Stücke, die ich regelrecht verabscheue.
Warum trotzdem 3 Sterne? Weil die Sprecher wirklich sehr, sehr gut sind. Wenn man Shakespeare lesen muss, ist diese Version sicherlich besser und einfacher verdaulich als sich durch eine annotierte Version zu kämpfen.
Bei dieser Version vermisse ich jedoch den alternativen Schluss, in dem die Rahmenhandlung wieder aufgenommen wird.
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TOP 1000 REZENSENT VINE-PRODUKTTESTERam 6. Juni 2014
The taming of the shrew, der Wiederspänstigen Zähmung, ist eher als Motiv bekannt, denn als Stück. Das Motiv der Frau, die stolz ist und nicht einsieht, dass sie sich wegen einer Wurst ein ganzes Schwein halten soll, und Männer eher als nervigen Klotz am Bein sieht und dann doch von einem Mann „erzogen“ wird, zieht sich in zig Varianten durch die Literatur und auch die Märchen (z. Bsp. König Drosselbart).
Es hat seinen Grund, warum das Motiv an sich beliebt und mehrfach adaptiert wurde, das Stück jedoch weniger bekannt und nicht gerade zu den beliebtesten gehört: Es ist schlecht. Ja, traurig, ein Klassiker und dennoch, als Buch funktioniert die Geschichte überhaupt nicht. Zum einen sind die Namen der Personen teilweise einfach viel zu ähnlich: Tranio, Grumio, Gremio, Cambio.
Dann greift er zu einigen wirklich billigen Tricks. Er führt auf einen Schlag massig Figuren ein und kurz darauf ändert er deren Namen und teilweise tauschen sie noch die Rollen. Das ist einfach nur wirr und nervt. Auf der Bühne, wo man die Personen sieht, mag das funktioniert, aber dieses permanente führen unter Doppelnamen nervt beim Lesen sehr schnell einfach nur.

Die Geschichte ist, milde ausgedrückt, platt und abgedroschen. Wie bei heutigen deutschen Autoren, die ihre Geschichten gerne im englischsprachigen Raum spielen lassen, war es zu Shakespeares Zeiten wohl hipp und cool, wenn die Stücke in Italien spielten, daher streut er auch ein paar italienische Sätze rein (wie die heutigen Anglizismen).
Da gibt es einen Kaufmann namens Baptista Minola, der hat zwei Töchter: Katherina und Bianca. Katherina ist die ältere (Klügere), die mit Männern nicht viel am Kopf hat und gerade heraus sagt, was sie denkt (sehr symphatisch) und dann ist da noch ihre nervige, brave, musikspielende Superschwester Bianca, der alle Kerle nachlaufen, ein echtes perfektes (dümmliches) Püppchen, das mir recht schnell ziemlich auf die Nerven ging. Da Baptista befürchtet, auf Katerina sitzen zu bleiben, stellt er die Bedingung, dass Bianca erst heiraten darf, wenn ihre ältere Schwester einen Kerl abbekommen hat (ob sie will oder nicht). Das ist dumm gelaufen für Hortensio (Nachbar?), Gremio (alter, reicher Sack aus Padua) und Lucentio (Student), die beide auf Bianca stehen. Da ist guter Rat teuer. Lucentio verkleidet sich als Lateinlehrer namens Cambio (während er seinen Diener Tranio als Lucentio einführt (und wohl zur Uni schickt)) und Hortensio verkleidet sich als Musiklehrer. Gemeinsam geben die beiden Nebenbuhler hinter Hortensios Rücken Bianca „Nachhilfe“, während Katherine Hortensio eine Laute über den Schädel zieht (wohl zu recht).
Petruchio hingegen hat keine großen Ansprüche, er will sich nur möglichst schnell reich beweiben. Hortensio stiftet ihn an, Katherina zu freien, die der Vater nur zu gerne bereit ist, möglichst schnell an den erstbesten Kerl zu verheiraten, der sie haben will.
Danach beginnt die Schule für die Widerspenstige. Allgemein wird immer behauptet, er würde reverse Psychologie anwenden, indem er genau das Gegenteil sagt, von dem was er denkt, damit sie tut, was er will. Für mich klingt:

Am starved for meat, giddy for lack of sleep, (Meat steht hier allgemein für Nahrung nicht nur für Fleisch)
With oaths kept waking and with brawling fed,
And that which spites me more than all these wants,
He does it under name of perfect love,
As who should say if I should sleep or eat
‘Twere deadly sickness, or else present death.

Folter durch Schlafentzug und Essensentzug unter dem Vorwand der Liebe, was schon Richtung Stockholm Syndrom geht. Ich sehe da keinerlei Liebeskomödie. Die Erziehung ist so toll, dass Katherine letztendlich wie ein dressierter Affe reagiert:

PETRUCCIO: [...]
Katherine, I charge thee tell these headstrong women
What duty they do owe their lords and husbands.
[…]
Katherine, that cap of yours becomes you not.
Off with that bauble, throw it underfoot.

Katherine throws down her cap
[…]
KATHERINE [...]
Thy husband is thy lord, thy life, thy keeper,
Thy head, thy sovereign, one that cares for thee,
And for thy maintenance commits his body
To painful labour both by sea and land,
To watch the night in storms, the day in cold,
Whilst thou liest warm at home, secure and safe,
And craves no other tribute at thy hands
But love, fair looks, and true obedience,
Too little payment for so great a debt.
Such duty as the subject owes the prince,
Even such a woman oweth to her husband,
And when she is froward, peevish, sullen, sour,
And not obedient to his honest will,
What is she but a foul contending rebel,
And graceless traitor to her loving lord?
[…]
Whilst thou liest warm at home, secure and safe,
And craves no other tribute at thy hands
But love, fair looks, and true obedience,
Too little payment for so great a debt.

Sorry, da kann ich gar nicht so viel essen, wie ich kotzen möchte. Das ist als die „Zähmung“?

Während Petrucchio also Katherines Willen bricht, handeln die drei anderen Um Bianca, heißt, sie vergleichen ihre Schwanzlänge in Bezug auf ihren Besitz. Der alte Sack Gremio unterliegt und geht halt eine Witwe freien, die ist eh netter. Lucentio bzw. Tranio verkleidet als Lucentio gewinnt für seinen Herren. Nur, muss vor der Hochzeit jetzt noch schnell ein Vadder her, also engagieren die schnell einen fahrenden Händler, der den Pappa miemen soll für Lucentios Diener Tranio, der vorgibt Lucentio zu sein, der hinter dem Rücken von Biancas Vater, der glaubt, dass Tranio er sei, Bianca heiratet, während plötzlich sein echter Vater vor der Tür steht und schauen will, was der Herr Sohn so an der Uni treibt.
Die Sache wird aber wie unter echten Männern mit wenigen Worten geklärt, drei “gückliche” Ehepaare und Schnitt.

Um diese ziemlich dämliche und frauenfeindliche Geschichte ist noch eine Erzählende Rahmenhandlung drapiert, in welcher ein Lord sich mit einem Armen Mann einen Scherz erlaubt, der betrunken in der Gosse liegt. Er kleidet diesen in feine Kleider und spielt ihm vor, er währe ein Lord, der unter der Wahnvorstellung gelitten hätte, er wäre ein Bettler und der nun endlich wieder bei Sinnen währe. Zu seiner Erbauung wird das Stück „Der Widerspenstigen Zähmung) von fahrenden Schaustellern aufgeführt. Nur leider fehlt der Schluss, denn das Stück endet mit dem aufgeführten Stück. Das Ende der Rahmenhandlung hat in Raubdrucken überlebt. Da lässt der reiche Adlige den armen Trunkenbold, als dieser eingeschlafen ist, wieder auskleiden und in die Gosse werfen, der nun glaubt, das alles war nur ein Traum.

Fazit: Frauenfeindlich und dieser widerliche Adliger der Rahmenhandlung glaubt auch, sich alles erlauben zu dürfen ist auch nichts, was ich sonderlich witzig oder unterhaltsam finden würde. Humor ändert sich mit der Zeit. Ich finde das Stück nicht lustig (genauswenig wie die Verkürbissung des Kaisers Claudius von Seneca). Petruccio meint zu Kate „For ‘tis the mind that makes the body rich,“ ja warum nur, bricht er sie dann wie ein Pferd, das man einreiten muss?
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am 8. März 2000
If I had not been spoiled by Shakespeare's "The Comedy of Errors," this could very well have been my favorite comedy. It is comical that the 2 rival suitors for Bianca are able to work together to get Kate married somehow so as to free the "seemingly sweet" Bianca for possible marriage. Petruchio (Kate's eventual husband) offers us a comical passage in 2.1. Another humorous aspect of this play is all the alias identities. Lucentio alias Cambio, Tranio alias Lucentio, and Pedant alias Vincentio. I can not overemphasize Shakespeare's brilliance when all seems well. Towards the end, Petruchio and Kate seem to be doing fine and Lucentio and Bianca will marry. But leave it to Shakespeare. Vincentio (Lucentio's father) goes to visit his son only to be locked out of his son's house by Pedant alias Vincentio. This hilarious scene is such a perfect climatic point. We are exposed to comedy and tension simultaneously when the play suddenly becomes violent. But leave it to Shakespeare to reconcile everyone and end the play with all of the characters including Vincentio and Pedant alias Vincentio enjoying a merry feast!
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am 15. Januar 2000
Shakespeare hat mit seinem Theaterstück ein komisches Meisterstück geschaffen und dieses Stück präsentiert die Shakespeare-Komödie par excellence. Um dieses Stück nun etwas besser zu verstehen und eventuell auch eine Zusammenfassung bei der Hand zu haben, gibt es die Cliff's Notes. Der Originaltext ist nicht enthalten, sondern nur an entsprechenden relevanten Stellen in Auszügen abgedruckt. Das Buch ist Teil der gelb-schwarz-gestreiften Reihe der Cliff's Notes, die US-amerikanischen Ursprungs sind und in etwa mit „Königs Literaturhilfen" zu vergleichen sind. Mit dieser Hilfe versteht man das Buch besser, hat auch die entsprechenden Hintergrundinformationen, die oft im Aufsatz abgefragt werden. Verpönt sind die Cliff's Notes von Lehrern, weil die Schüler dann oft nicht mehr das Buch lesen, sondern nur die Zusammenfassung betrachten. Schade, denn ein sehr gutes Buch. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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am 30. Juni 2000
Of all of Shakespeare's plays that I have read, this is the most enjoyable. The characters are real and engaging - the sweetly stupid Bianca and her hoard of suitors, Baptista, who is more interested in selling his daughters to rich husbands than making them happy, the sly and masterful Petruchio, and most of all, Katherine, the Shrew. The play is full of action, comedy, and enough mistaken and hidden identities to keep the reader happily confused.
Katherine, who appears to be "tamed" by Petruchio's cruelties, learns the art of subtlety and diplomacy that will enable her to survive in a society ruled by men. Her speech in the last scene is not a humbling affirmation of the superiority of men, but a tounge-in-cheek ridicule of Petruchio, Lucentio, and Hortensio, who think that a woman can be tamed like a wild animal by a few days of bumbling controll.
The Folger Library of Shakespeare's plays are the most readable editions that I have seen. There are detailed side notes and definitions of unfamiliar words, which are perfect for the reader who is not familiar with Shakespearean English.
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am 7. Juni 1999
This book Taming of the Shrew by William Shakespear is a humourous book about a woman (Kate) who only wants her fathers love but he loves her younger sister (Bianca) more and wants to marry her off but Kate is standing in the way whom Kate is a shrew and doesn't believe in love and does not want to marry in spite of her sister to upset her and their father I like this book because it is funny and if you like Shakespears work then I think anyone would like this book I know I do.
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am 11. Juni 2000
Okay, this is not Hamlet. But if you wanted Hamlet you'd buy Hamlet. Here instead is the rather funny courtship of Katerina the Shrew (of the title). At the end there's a speech that sounds horrible becuase she's going on about how men ought to rule (a complete reversal of character). Read the end the first time and then skip it is pretty much my advice. But the middle scenes, with her at her shrew-most heights are too good to be missed.
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