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am 3. Februar 2010
Dieses Buch bietet eine Einführung in fortgeschrittene Themen der Makroökonomie.

Nach einer Charakterisierung der bedeutendsten Schulen der Makroökonomie wird das bekannte IS-LM-Modell diskutiert. Die weiteren Einführungskapitel betreffen den Arbeitsmarkt (inkl. Matching-Modellen, Effizienzlöhnen und kollektiven Lohnverhandlungen), Erwartungen und dynamische Inkonsistenz bzw. Glaubwürdigkeit der Politik. Zum Schluss wird das Mundell-Fleming-Modell der offenen Volkswirtschaft diskutiert und realistischer gemacht. In diesem Zusammenhang wird nicht nur nach offenen / geschlossenen Volkswirtschaften und festen / flexiblen Wechselkursen unterschieden, sondern auch nominal bzw. real rigide Löhne berücksichtigt. Man erhält schließlich ein Modell, mit dem man die Binnen- und Außenwirkung von Fiskal- und Geldpolitik in der Eurozone und in den USA bewerten kann. Weitere wichtige Themen sind internationale Koordinierung der Wirtschaftspolitik sowie Ricardianische Äquivalenz bezüglich Steuern und Staatsverschuldung.

Der zweite Teil des Buches mit fortgeschrittenen Themen führt zunächst Geld formal in das Modell ein. Die weiteren Kapitel beschäftigen sich mit dem Wirtschaftswachstum und ob dieses exogen (Bevölkerungswachstum) oder endogen (Innovationen / Infrastruktur / Humankapital) erklärt werden kann. Die Diskussion von Neukeynesianismus und Real Business Cycles nimmt besonders breiten Raum ein. Daran schließen sich zwei Kapitel über Mehrgenerationenmodelle an. Auch hier wird (falls anwendbar) stets geprüft, ob die Ricardianische Äquivalenz gegeben ist.

Im Anhang werden die voraus gesetzten mathematischen Kenntnisse kurz aufgefrischt.

Für Studenten der Volkswirtschaftslehre bietet das Buch eine gute Einführung in wichtige Modelle (u. a. Lucas, Solow, RBC, Ramsey). Die Diskussion ist nicht nur verbal oder grafisch, sondern immer mathematisch; manchmal wird die Herleitung in Kästen ("Intermezzi") ausgelagert. Es gibt einige Simulationen, aber nur wenige empirische Daten (zu Menükosten und Wachstumsraten); diese sind laut Autor mit den jeweiligen Modellen schwierig bis gar nicht zu vereinbaren. Die mathematischen Ansprüche sind deutlich höher als beispielsweise in Mankiw: "Macroeconomics"; die Diskussion von Währungssystemen in der offenen Volkswirtschaft erinnert an Burda: "Macroeconomics", ist aber zugleich detaillierter und kürzer.

Mir hat das Buch gut gefallen, auch wenn die Modelle aus Sicht der "österreichischen Schule" der Volkswirtschaftslehre unrealistisch sind (das gilt u. a. für Nutzen(funktionen), Wettbewerbsdefinitionen, Gleichgewicht, staatliche Eingriffe, optimale Geldmenge; siehe z. B. Rothbard: "Man, Economy and State").
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