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Kundenrezensionen

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am 15. Januar 2003
Dieses Buch hat es unbedingt verdient, gelesen zu werden.
Gleichermaßen entfernt vom Macho-Gehabe der Extremsportler und von naiver Naturgläubigkeit, belebt "The Life of Pi" eine Gattung, die eigentlich längst ausgestorben ist: die klassische Robinsonade.
Das Buch beginnt mit einer zärtlich-komischen Schilderung der Kindheit, die der Erzähler (genannt Pi) als Sohn eines indischen Zoodirektors verbringt. Aus seinem Kinderparadies wird Pi gerissen, als seine Familie beschließt, nach Kanada auszuwandern. Doch der Frachter, mit dem sie reisen, sinkt mit Mann und Maus. Pi findet sich auf dem einzigen Rettungsboot wieder - zusammen mit einem ausgewachsenen Bengalischen Königstiger namens Richard Parker. Vor ihnen liegen mehr als 200 Tage auf See. Während sie die Natur in ihrer unerbittlichen Grausamkeit und ihrer atemberaubenden Schönheit erleben, lernen Mensch und Tiger, zwischen Angst und Angewiesensein miteinander zu leben. Am Ende hat Pi nicht nur zu überleben, sondern zu leben gelernt.
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am 9. August 2004
Unbelievable yet realistic. Sort of, at least. A book that does not fit in any category, an exceptional piece of work. Told from a point of view that is deeply religious, yet not preferring any particular religion, not forcing the reader to blindly accept his believing. Nicely adventurous, in parts gripping, in parts full of fantasy, in other parts just realistic. If you like to read books that are not at all average, but just different, go ahead, you will enjoy this piece of work!
Well, on the other side I do not feel like other reviewers that this book is so exceptionally well-written or thought-provoking. The literary style is pretty plain and simple (which fits really good to the story!) and the presented thoughts are ancient and well known, just told with an interesting new story enveloping them. There should be nothing to be thinking about weeks after that you have not thought about anyway a lot of times, but maybe it is a nice story to ignite re-thinking those thoughts.
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am 16. März 2014
Bekannt sollte der Titel ja einigen sein, da die Verfilmung des Romans im letzten Jahr bei den Oscars ganz schön abgeräumt hat. Schon lange wollte ich sie mir ansehen, hatte aber Angst, dass meine hohen Erwartungen enttäuscht werden würden. Wie mir der Film letztendlich gefiel könnt ihr in den nächsten Tagen auf meinem Blog nachlesen. Nachdem ich also den Film gesehen habe, lud ich mir das eBook dazu herunter.

In ‚Life of Pi‘ geht es um den Jungen Piscine ‚Pi‘, der mit seiner Familie in Indien lebt. Sein Vater führt einen großen Zoo und auch sonst geht es ihnen gut. Piscine interessiert sich sehr für Religion, obwohl seine Familie nicht sonderlich religiös ist. Da er sich nicht auf eine Religion beschränken möchte, übt er gleich drei aus (Christentum, Islam und Hinduismus).Seine Welt gerät ins Schwanken, als seine Eltern ihm mitteilen, dass sie den Zoo aufgeben und nach Kanada auswandern möchten. Während der Schiffsreise auf einem großen Frachter geht ebendieser unter und Piscine verliert seine Familie und landet mit 4 wilden Zootieren auf einem Rettungsboot.
Der Roman ist in drei Abschnitte eingeteilt. Es beginnt mit der Einleitung, in dem erst einmal die Geschichte des Autors vorgestellt wird, und wie er auf Piscines Geschichte stieß. Immer wieder finden sich Kapitel, in denen die Gegenwart gezeigt wird, also wie der Autor Piscine interviewt. Danach wird Pis Leben in Indien vorgestellt. Der mittlere – und gleichzeitig auch der längste – Teil befasst sich dann schließlich mit den 227 Tagen, die Pi auf einem Rettungsboot mitten im pazifischen Ozean verbringt. Der letzte Teil schließt dann mit seiner Ankunft und seiner jetzigen Situation ab.
Besonders beeindruckend ist Martels Schreibstil, der unwahrscheinlich viele Facetten hat. Einmal schreibt er sehr philosophisch und befasst sich mit DEN Fragen der Menschheit und Religion, dann wiederum schreibt er so fantastisch, dass man ohne Zweifel in seine Welt eintauchen kann. Es ist traurig, es ist lustig und ab und zu auch wirklich eklig, aber irgendwie ist alles dabei.
Die Geschichte kannte ich im Groben natürlich schon aus dem Film, aber es war dann doch etwas völlig anderes ebendiese noch einmal zu lesen und machte für mich eine völlig andere Erfahrung aus. Die Geschichte bleibt immer spannend, auch wenn ich das Ende schon kannte.
Das Ende hat mich auch im Film schon sehr überrascht. Es ist der heftigste Plot-Twist, den ich je gesehen/gelesen hatte und hat auch eine entsprechende Wirkung!
Fazit: Eine beeindruckende Geschichte mit fantastischen und philosophischen Elementen. Lesenswert!
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am 14. Januar 2003
I found this to be an imaginative book about faith and endurance. You will likely identify with Pi. The young man was set adrift for months in the sea along with some rather odd creatures and circumstances. You are, likewise, set adrift on the sea of live with peculiar surroundings. The question is, will you reach your intended destination? This is a fun book and easy to read. If you can tolerate it's lack of direction, you will find it most enjoyable. I also recommend • THE PRAYER OF HANNAH • by Kenn Gividen.
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Bei einem Bestseller muss vermutlich nicht viel über die Story gesagt werden: Der Inder PI findet sich nach einem Schiffbruch in einem Rettungsboot mit einem Tiger wieder und muss überleben - den Tiger genauso wie den Ozean.
In der älteren deutschen Ausgabe war noch etwas wie "Lebensphilosophie" zund "Kraft des positiven Denkens" angedeutet. Das fand ich abschreckend. Beides ist aber auch falsch.
Im ersten Kapitel geht es um Zoos - und um Freiheit. Dabei ist die Story aber nicht irgendwie abgehoben oder belehrend, sondern tatsächlich sehr bodenständig, mit einfacher Sprache. Ähnliches gilt dann, wenn es um die Reliogionen geht (der Held praktiziert gleich drei Religionen und es gibt eine kurze Diskussion, ob das "erlaubt" ist). Dann geht die eigentliche Geschichte los. Diese läuft als spannende Abenteuergeschichte (mit dem bekannten Setting) - wird aber - ACHTUNG - gegen Ende sehr merkwürdig. Das hat zwar seinen Grund (will den Kniff nicht verraten), aber ich musste mich da schon so ein bisschen durchquälen. Das Ende ist dann aber der Hammer, wenn man zum Nachdenken angeregt werden will.

Dieses Buch kommt zwar als gut lesbarer Abenteuerroman daher, will aber letztlich als Parabel über Religionen verstanden werden. Daher muss man sich schon auf ein paar Interpretationen gegen Ende einlassen können (was die negativen Rezensionen hier auch z.T. wiederspiegeln).
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am 21. November 2003
Die Geschichte wie ein Junge mit einem Zebra, einem Gorilla und einem Tiger bei der Überfahrt von Indien nach Canada inmitten des weiten Ozeans auf ein Rettungsboot gerät, ist zwar ein bisschen abwegig. Der Tiger verspeist Zebra und Gorilla, der Junge versteht rechtzeitig, wie er den Tiger in Schach halten kann und entgeht damit dem Gefressenwerden. Die lange Überfahrt dauert, sie stossen auf eine seltsame Insel und reisen weiter um zu überleben. Schliesslich stranden sie in einer zivilisierten Ecke der Welt.
So abwegig die Geschichte ist, ich konnte das Buch kaum weglegen. Es ist etwas vom Besten, was ich in letzter Zeit gelesen habe. Es führt vor, was in einem Menschen in der Einsamkeit vorgeht, wie Beziehungen auch aussehen können. Der Junge fürchtet den Tiger, der Tiger den Jungen ebenso, aber sie respektieren die eigenen und gegenseitigen Grenzen.
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am 29. Januar 2013
Ich hätte zuerst nicht gedacht, dass es dem Autor gelingen würde, mir die Anwesenheit eines Tigers und anderen Getiers im Rettungsboot plausibel zu machen - aber das hat funktioniert, wie auch die vielen Überlebenskampf-Details gut funktionieren. Der einzelne Schiffbrüchige, der Pis Weg kreuzt, erforderte jedoch bereits viel guten Willen meinerseits, um ihn noch als kreativ-surreale Erweiterung der Geschichte akzeptieren zu können - die fleischfressende Insel aber war mir zu viel: die Illusion konnte nicht mehr aufrecht erhalten werden, diese Wendung ist mir einfach zu kindisch.
Aus diesem Grund würde ich das Buch für Jugendliche mit einem Faible für Fantasy empfehlen.
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am 3. Januar 2004
...das sind nur einige der üblichen blumigen Lobpreisungen, mit denen die Klappentexte den Leser zuwerfen.Warum sie bei "Life of Pi" stimmen? Weil es Themen wie Hoffnung, Glauben, Wahrheit behandlet, ganz nebenbei, wie im Flug geht die spielerische, einfache Erzählung vorbei - und wartet gegen Ende mit einer großen Überraschung auf, die Sinn macht und den Leser noch mehr an das Schicksal des Helden Piscine Molitor Patel (so benannt, weil sein Großvater ein Schwimm-Narr war, der das Pariser Schwimmbad "Molitor" über alle Maßen liebte). Der ist aber Inder, wächst inmitten eines Zoos auf, dessen Direktor sein Vater ist. Der junge Pi findet an allen drei Religionen, die in seiner Stadt vertreten sind, gefallen. Konsequenterweise wird er Hindu, Christ und Islam-Anhänger. Als sich die politischen Verhältnisse verändern, beschließt die Familie nach Kanada auszuwandern - gemeinsam mit einigen Zoo-Tieren gehen sie auf einem Frachter auf Reise. Der Frachter sinkt, nur Pi überlebt - gemeinsam mit Zootieren, die auf demselben Rettunsgboot Zuflucht suchen: einem Orang-Utan, einem Zebra, einer Hyäne und einem bengalischen Tiger! Es beginnt eine wochenlange Koexistenz, die bisweilen unglaublich erscheint. Der "Schiffbruch mit Tiger" - so die deutsche Version von "Life of Pi" - ist ein echtes Lesevergnügen, für mich die Überraschung des Jahres. Eigentlich ein trauriges Buch, aber Martels Erzählerkniffe lassen das Positive bestimmen, das was die Menschen am Leben hält in Situationen in denen der Tod das Einzig sichere scheint.
FAZIT: Bitte bitte lesen!
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am 8. Februar 2013
Inzwischen habe ich den Film auch noch im Kino gesehen. Das Buch ist sicher besser als der Film, weil die besonderen, verzaubernden, fantastischen Momente dort deutlich mehr zu Geltung kommen nach meinem persönlichen Geschmack, aber die 227 Tage auf dem Boot können auch sehr langatmig sein.
Trotz allem eine schöne Geschichte.
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am 1. Mai 2007
Welch ein Roman! Welch brillanter, nie dagewesener Einfallsreichtum! Hat man schon jemals eine derartig gewagte und geglückte Kombination so völlig divergenter Motive gesehen? Welch eine furiose Verquickung bizarrster Ereignisse und extremster Situationen! Im täglichen, brutalen Überlebenskampf eines schiffbrüchigen indischen Jungen erlebt jede Form von Philosophie und Glauben ihren absoluten Härtetest - in der ständigen Konfrontation mit der darwinistischen, auf die primären Grundbedürfnisse reduzierten Natur in Form eines ausgewachsenen bengalischen Königstigers. Aber halt! Ich spare mir lieber eine Darstellung des Inhalts - jede Zusammenfassung von "Life of Pi" in dürren Sätzen wirkt völlig unglaubwürdig, sogar abgedreht bis völlig gaga - der deutsche Titel, "Schiffbruch mit Tiger", ist eh die beste Zusammenfassung ;-)

Yann Martel ist ein Meister des geschliffenen Worts, des essayistischen Stils, und der junge Pi ist zu jeder Zeit ein überzeugender, fesselnder Erzähler. Wo es etwas hapert, ist bei der Sprache des Alltags. Martels Dialoge wirken hölzern und gestelzt (z.B. Unterhaltungen zwischen Pis Eltern). Er scheint sich seiner Schwäche bewusst zu sein, deshalb gibt es so gut wie keine lebensnahen Allerweltsdialoge in "Life of Pi". In manchen Situationen setzt Martell auch ganz bewusst seine gestelzten direkten Reden ein; am Genialsten, als Pi in blumenreicher, emotionaler Rede Richard Parker nach dem Schiffbruch Mut macht, damit sich dieser weiter durch das Wasser kämpft, um das Rettungsboot zu erreichen - und erst als Richard Parker an Bord ist, fällt es dem Leser wie Schuppen von den Augen, wen Pi sich hier mit Engelszungen aufs eigene Boot geholt hat!

Martel gelingt der so gewagte Balanceakt zwischen harter Realität und der Möglichkeit eines Raums der Phantasie, der eine Halluzination des Hungerdeliriums sein könnte, aber auch im Nebel des Nicht-Realen schweben kann - man weiß es nicht, und das ist eben das Geniale an der Geschichte: Begegnet Pi auf seiner Reise wirklich einem ebenso blinden Schiffbrüchigen, oder ist das eine Hungerphantasie oder einfach nur ein Traum? Wir wissen es nicht, aber wir lernen: Für eine ultimative Wahrheit ist auf Pis Boot kein Platz.

Muss man gelesen haben. 5 Sterne.

PS: Das ungekürzte englische Hörbuch ist eine Ohrenweide, beeindruckend vorgelesen von Jeff Woodman. Unbedingte Kaufempfehlung!

PPS: Wer was ähnlich Ausgefallenes, aber genauso Mitreißendes wie "Life of Pi" lesen möchte, dem sei "Water Music" von T.C. Boyle empfohlen.
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