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am 4. Januar 2012
Inhalt:
John Farrell, 29 Jahre alt, lässt sich das illegale Mittel verabreichen, welches das Alterungs-Gen der DNA lahm legt. Bald darauf wird das Mittel legalisiert und der Großteil der Menschheit wird quasi in ihrem momentanen Alter eingefroren. Doch niemand hat über die langfristigen Folgen nachgedacht. Wie soll die Welt damit umgehen, dass einfach kaum noch jemand stirbt? Das menschliche Leben verliert schnell an Wert mit radikalen Konsequenzen. Die Bedeutung von Ehe, Liebe, Religion und Arbeit verändert sich. Bald muss man sich mit dem Problem der Überbevölkerung auseinandersetzen; mit Sterbewünschen; dem Umgang mit neuem Leben; mit dem Niedergang der traditionellen Religionen und dem Aufstieg der Church of Man und ihrer endlosen Verehrung der Göttlichkeit des Menschen; mit der zunehmend problematischen "Versorgung" von Kriminellen in staatlichen Gefängnissen; mit aufkommender Langeweile; mit Terrorismus, Pro-Death Kämpfern und normal sterblichen Menschen; und vor allem mit der niemals endenden Fähigkeit der Menschen zu Krieg, Grausamkeit und dem Streben nach Macht.
Inmitten dieses Chaos des 21. Jahrhunderts versucht John seinen persönlichen Lebenssinn zu finden.

Meinung:
Das Buch von Drew Magary hat einen ganz eigenen Stil. Es ist in zahlreiche, kurze Kapitel eingeteilt. Gerade am Anfang wird weniger die Geschichte des Hauptcharakters erzählt als vielmehr ein Bild der zukünftigen Gesellschaft geschildert. Blog-Einträge, Zeitungsberichte, Interviews und Ähnliches machen einen großen Teil des Buches aus. Anfangs dachte ich, das würde mich nerven, ich würde sie schnell überblättern, um zur Story zurück zu gelangen. Aber jedes Mini-Kapitel hat es geschafft, mich wieder und wieder zu erreichen. Magarys Gedanken sind erschreckend realistisch und absolut überzeugend. Als ich z.B. über den Missbrauch des Mittels in den sogenannten Peter-Pan-Fällen las, dachte ich: Ja, genau das würde passieren. So krank sind die Menschen.
Bei all dem verliert der Autor erstaunlicherweise nie seinen Humor und ich habe ein paar Mal laut aufgelacht beim Lesen.
Und leise still und heimlich hatte das Buch es geschafft. Ich hatte John Farrell ins Herz geschlossen. Am Ende war ich emotional betroffen und sehr sehr nachdenklich. Das Buch lässt mich zurück mit einem unheimlichen Gefühl, einer nervösen Vorahnung, der Angst davor, was die Zukunft für uns noch bereit hält und wann es so weit sein wird, dass die Menschheit sich selbst vernichtet.

Letztendlich hätte ich gar keine Rezension hierzu schreiben müssen. Denn die professionellen Kritiker haben dies schon mit Worten getan, die ich genauso wählen würde:
"disturbing portrait of a society convinced it's close to utopia"
"this could really happen-it's not a supernatural story"
"imagine how your own little chunk of the world might fall to pieces given the chance to live forever"
"I suppose you could wait for the inevitable Postmortal movie. But then you might miss Magary's rendering, his word play, his singular sense of humor." (!!!)

Eine absolute Kaufempfehlung von mir für dieses Buch!
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am 3. April 2015
Viele Science-Fiction-Autoren haben sich mit dem Thema Unsterblichkeit befasst. Mal in amüsanten Kurzgeschichten wie Robert Sheckley oder Alfred Bester, mal als ausgewachsener Roman wie im vorliegenden Fall der Autor Drew Magary. Es wird geschildert, wie sich die Verfügbarkeit einer Medizin gegen das Altern erst auf die amerikanische Gesellschaft und dann auf die ganze Welt auswirkt. Das ganze passiert anhand eines Helden, der die Therapie selbst allzugerne in Anspruch nimmt und im Laufe seines langen Lebens immer mehr an sich und der Umwelt verzweifelt. Das böse Ende ist unausweichlich. Leser, die sich gerne amüsieren möchten, sollten das Buch meiden. Es ist ziemlich deprimierend. Ich fand es aber ausgesprochen lesenswert.
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