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am 5. September 2014
What it’s about: Mia is a rather introverted cellist that comes from a family of rock-musicians and -enthusiasts. On the way to school she and her family have a car accident that leaves Mia in a critical state - she’s in a coma and can see everything that’s happening around her, while being unable to intervene.

Writing 0/5:
I can not emphasize this enough: If you need lots and lots of flashbacks to tell your story, why would you set in the present? Just set it in the past! I was annoyed by being ripped violently from the present story all the time for random flashbacks that I simply did not care about. It feels like Foreman uses this for character building and I feel like I’m reading a draft. Hadn’t she been a bestseller author before, this would never have gotten published. I expect to read in one tense, I don’t want to skip back and forth between timelines that seem to even cross rather than be told chronologically. The writing itself is irrelevant to that, I just can’t stand these kinds of storytelling and it frustrates me insanely.

Plot 1/5: Aside from the flashbacks, there is not much to talk about. The novel is only 230 pages long. Not counting the massive extra-feauture things that make the paper copies of the novel look longer than it actually is. Mia falls in a coma. She reminisces about irrelevant things that happened in the past. Yeah. And of course the novel ends in a cliffhanger so the reader has to buy the second book. This is obviously a novel that got split in two to make money and why would I support that?

Characters 2/5:
Mia is such a weird character. She’s a teenager, but she thinks and reasons like an adult. Even in the flashbacks, at age 10. Maybe, if you want to write about someone being reasonable and smart, give them a bit character depth and not make them sound like an adult. I want to read YA, realistic YA, so don’t give me Adult Literature with a character that’s unreasonable sensitive to everything that happens around her. Throughout the entire novel I had the notion that this is basically the plot of every alternate universe fanfiction I’ve ever read. Introverted, rather shy girl comes from a family of people that are completely different from her, then she unexpectedly wins the heart of the coolest boy in town, and she doesn’t understand why. And then that poor noodle has to prove to her that he truly loves her, even though she’s not pretty/cool/punk rock enough. Yeah, come on. If you’re going to choose rockstar characters, don’t make them all super-cool and don’t everyone loeve them. That’s called Mary Sue. And apparently this stuff happens to bestseller authors as well.

Overall: Do I recommend?
Definitely not. Thumbs down. A really unsatisfying novel that can’t even stand alone like every good first book of a trilogy/duology should. In order to understand what’s going on, you have to buy the second. And yeah, I’m not going to do that. The novel left me confused, not even the slightest bit emotionally affected and just overall isn’t anything I haven’t read before on the internet. By even better fandom writers.
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Inhalt

Der Tag beginnt wie jeder andere für Mia. Sie frühstückt gemeinsam mit ihrer Familie, freut sich, dass die Schule wegen starken Schneefalls ausfällt und beschließt mit ihren Eltern und ihrem Bruder einen Familienausflug zu machen. Alle Vier steigen ins Auto. Nicht weit von ihrem Elternhaus entfernt passiert dann das Unfassbare: Ein anderes Fahrzeug fährt mit voller Wucht in ihres hinein. Nach einer kurzen Schrecksekunde steigt Mia aus, sucht ihre Familie und findet sie schnell. Ihre Eltern liegen schwer verletzt und regungslos am Boden. Mia erkennt sofort dass sie tot sind. Auf der Suche nach ihrem Bruder sieht sie ihren eigenen Körper und realisiert, dass auch sie schwer verletzt und bewusstlos ist. Ihr Geist hat aus irgend einem Grund den Körper verlassen und sie beobachtet von nun an alles, was um sie (also ihren Körper) herum geschieht. Sie sieht die Verwandten, die sie im Krankenhaus besuchen, ihre Freundin Kim und ihren Freund Adam, die verzweifelt versuchen in ihr Zimmer zu gelangen. Mia wird schnell klar, dass sie vor der schwersten Entscheidung ihres Lebens steht, jener zwischen Leben und Tod...

Meinung

"If I Stay" ist wirklich unglaublich gefühlvoll geschrieben. Schon am Beginn der Handlung, kurz nach dem Autounfall, wird einem das bewusst. Die Genauigkeit mit der Gayle Forman die Leichen von Mias Eltern beschreibt und die Eindrücke von Mia wiedergibt ist einerseits kaum erträglich, anderseits überaus passend. Man kann sich in jeder Sekunde in Mia hinein versetzen, versteht ihren Schmerz obwohl sich natürlich niemand ausmalen kann, wie schrecklich es ist seine ganze Familie auf einen Schlag zu verlieren. Man fühlt sich Mia so nah, überlegt gemeinsam mit ihr, ob es noch einen Sinn hat weiter zu leben und lässt ihr Leben Revue passieren.
Diese Rückblicke, in denen Mia von ihren schönsten aber auch von ihren schwierigsten Momenten im Leben erzählt, sind wunderbar gelungen. Dadurch fühlt man sich ihr und all den Menschen um sie herum noch näher. Vor allem die Musik, die eine zentrale Rolle in Mias Leben darstellt, hat mich verzaubert. Mia ist eine der besten Cellistinnen des Landes und geht wahrscheinlich nach New York, um dort ein angesehenes Musikcollege zu besuchen. Dadurch ergeben sie aber Probleme mit ihrem Freund Adam, der in einer nicht ganz unbekannten Band spielt und daher selbst immer quer durchs Land reist. Den beiden wird klar, dass sie nicht mehr viel gemeinsame Zeit haben, aber dass die Zeit in Wirklichkeit so schnell abläuft, haben sie beide nicht geahnt. Die von der Autorin eingebauten Musikstücke, die im Laufe der Beziehung von Mia und Adam eine große Rolle gespielt haben, fand ich wunderschön. Gayle Forman hat es sogar geschafft ein wenig Interesse an klassischer Musik zu wecken, ich habe mir gerade einige der im Buch erwähnten Lieder auf youtube angehört.

"If I stay" ist gerade zu geschaffen für eine Erzählung aus der Ich-Perspektive, die hier perfekt eingesetzt wurde. Nicht nur einmal hat mich die Nüchternheit, mit der Mia die Geschehnisse im Krankenhaus schildert, überrascht. Sie findet sich viel schneller mit ihrem Schicksal ab, als ihre Mitmenschen, die natürlich alle hoffen, dass wenigstens sie diesen schrecklichen Unfall überlebt.

Besonders gut gefallen hat mir hier, dass man als Leser wirklich nicht weiß wie es ausgeht, ich hätte von diesem Buch eigentlich erwartet, dass das Ende vorhersehbar ist und wurde dann positiv von Gegenteil überrascht.

Alles in allem ist "If I stay" wahnsinnig gefühlvoll, herzzerreißend, und traurig, aber auch hoffnungsvoll und fröhlich. Man geht als Leser fast jede Gefühlsregung durch. Außerdem lässt es einen - nach den leider nur knapp 240 Seiten - auch nicht mehr so schnell los. Ich überlege immer noch was ich an Mias Stellte getan hätte und ob ich überhaupt jemals vor so einer Entscheidung stehen will.

Fazit

Schmerzhaft schön und überaus ergreifend - ein Must-Read!
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am 12. Januar 2015
Was machst du wenn du dich selbst im Krankenhaus liegen siehst und deine Liebsten um dein Bett sitzen und hoffen du kommst wieder zu dir ? Würdest du zurück wollen auch wenn du weist, dass alles anders sein wird ?

Gayle Forman hat sich in ihrem Roman 'If I stay' mit genau diesen Fragen beschäftigt.

Nach einem schweren Unfall liegt Mia im Koma im Krankenhaus. Sie kann jedoch als eine Art Geist auf sich selbst herab schauen. Sie weiß, dass sie die einzige aus ihrer Familie ist die überlebt hat. Eine Krankenschwester sagt ihr sie selbst habe die Chance zu wählen. Doch wie soll sie sich entscheiden ? Ohne ihre Eltern und ihren kleinen Bruder Teddy kann sie sich die Welt nicht vorstellen, aber da ist auch noch Adam, ihr Freund, den sie nicht verlassen will.

Gayle Forman hat Mias Geschichte nicht nur nach dem Unfall erzählt, sondern hat auch immer wieder Rückblenden auf ihr Leben eingefügt. Man kann mit Mia mitfühlen und das durcheinander ihrer Gefühle verstehen. Der Schreibstil lässt zudem zu, in die Geschichte einzutauchen und auch mit den anderen Charakteren zu fühlen.

Alles in allem ein Buch, das man finde ich unbedingt gelesen haben sollte, da es die Kraft von Liebe, aber auch von Freundschaft in ein komplett neues Licht rückt.
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am 3. August 2014
Ein Autounfall stellt Mia vor die wohl wichtigste Entscheidung ihrer Lebens. Soll sie sterben oder ohne ihre Eltern und ihren Bruder weiterleben?

Das Cover dieses Ausgabe ist auch das Cover für den Film und gefällt mir sehr gut. Es zeigt Mia und wer sie ist, was ihr wichtig ist, was sie aussmacht. Ihre Familie, das Cello, ihre Liebe. Einfach nur schön.

Die Story fand ich auch unglaublich toll. Sehr emotional und tief. Vor eine so unglaublich wichtige Frage gestellt zu werden, ob man nach so einem schlimmen Schicksalsschlag weiterleben möchte oder einfach das Leben loslassen soll, ist unbegreiflich schwer. Der Wechsel zwischen dem Jetzt und der Vergangenheit von Mia's Leben hat der Story so viel gegeben.
Es wird offensichtlich wie wichtig und wie prägend die Personen in ihrem Leben sind und die Entscheidung umso schwerer macht.

Ich konnte einfach nicht aufhören zu lesen, musste wissen wie es weitergeht und endet. Der Schreibstil war flüssig und die Sprache einfach und hat das Lesen dieses Buches für mich zu einem Vergnügen gemacht.

Die Charaktere sind mir in den knapp über 200 Seiten wirklich ans Herz gewachsen. Jeder ist auf seine Weise besonders und unglaublich menschlich.
Mia ist ein normales Mädchen mit einer Passion für ihr Cello und ihre Familie. Es gab Stellen in denen ich sie komplett verstehen konnte, aber auch Stellen an denen das Gegenteil der Fall war.
Ihre Eltern und ihr Bruder sind wohl der Traum jedes Teenagers, genauso wie die Freunde der Familie und ihre Großeltern.
Adam ist der perfekte Freund und Musiker ;) und Kim, einfach genial.
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am 27. Juli 2014
Kurz zum Inhalt: Die 17jährige Mia steht nach einem fatalen Autounfall, bei der sie beide Eltern verloren hat - selbst noch in Lebensgefahr schwebend - vor der wohl größten Entscheidung ihres Lebens: Soll sie bleiben, in einer Welt, die nie mehr so sein wird wie sie sie kannte, in der es ihre Familie nicht mehr gibt? Oder soll sie den "leichten Weg" gehen, zusammen mit ihren Eltern? Und dann ist da noch die Frage, was mit ihrem kleinen Bruder Teddy passiert ist. Sie weiß nicht, ob er den Unfall überlebt hat. Wenn er noch lebt… kann sie dann einfach gehen und ihn ganz alleine lassen auf dieser Welt?

Erzählt wird "If I Stay" aus Mia's Sicht, losgelöst von ihrem Körper, der im Koma auf der Intensivstation liegt. Mia sieht und hört, was um sie herum geschieht, wie die Menschen, die ihr nahe stehen sie der Reihe nach besuchen… und dabei kommen Erinnerungen auf, sie erinnert sich an Schlüsselmomente in ihrem Leben, lässt die letzten Jahre Revue passieren und versucht sich dabei klar zu werden, ob sie bleiben möchte, ob sie bleiben kann.
Bis zum Ende des Buches bleibt mehr oder weniger unklar, wie Mia sich entscheiden wird… auch wenn meine persönliche Vermutung sich dann für mich doch wenig überraschend bewahrheitet hat.

Sehr lebendig und lebensnah werden Mia's Erinnerungen an einzelne Momente beschrieben, die sehr unterschiedlichen Persönlichkeiten der einzelnen Charaktere sind dabei wirklich gut herausgearbeitet worden, der Autorin ist es gelungen, ihnen allen Leben einzuhauchen. Besonders Mia's eigenwillige Mutter wird mir in Erinnerung bleiben.
Sehr schön fand ich die große Rolle, die die Musik im Buch spielt und wie diese in die Geschichte eingebettet wurde. Mia, die angehende Cellistin, die sich jedoch mit Selbstzweifeln plagt, ihr Freund Adam, der in einer Rock-Band spielt - das ist Stoff für eine "nette" Geschichte in der Geschichte… eine Geschichte, die aber ausbaufähig gewesen wäre.

Ich bin wirklich sehr zwiespältig in meiner Meinung. Es ist ein schönes Buch… aber ich habe nicht so ganz in das Buch hineingefunden, es ist mir nicht ans Herz gewachsen… was mich zu meinen KRITIKPUNKTEN führt:

- Erstens mal fand ich das Buch zeitweise nicht so fesselnd. Das liegt wohl daran, dass es aufgrund der einzelnen oft zusammenhangslosen Erinnerungen sehr episodenhaft geschrieben wurde. Oft sind das sehr schöne Erinnerungen, aber oft nerven sie auch einfach nur, weil sie den Lesefluss enorm stören und die Spannung vernichten. Fast jedes Mal ist es mir beim Lesen so gegangen, dass ich zuerst genervt war, aus der Gegenwarts-Story gerissen zu werden, dann aber die Rückblende sehr schön fand. Aber kaum war die Rückblende zu Ende, musste man sich wieder in der Gegenwart zurecht finden. Das ewige Hin und Her war nervig - und hat auch nicht gerade dazu beigetragen, das Buch in einem Rutsch lesen zu wollen. Ich habe es mühelos zur Seite legen können, ohne akut wissen zu wollen, wie es weitergeht.

- Auf meinen zweiten Kritikpunkt spiele ich schon in der Überschrift an: Ich habe mich auf Lesen unter Tränen eingestellt, aber die Tränen und ein großes Aufwühlen der Gefühle blieben aus. Emotional hat das Buch in mir gar nicht so viel ausgelöst. Warum war das so? Für ein Mädchen, das gerade ihre Familie verloren hat, waren mir Mia's Gedanken oft einfach zu akzeptierend, zu nüchtern. Es gibt kurze Momente, in denen sie nicht weiter weiß, in denen sie schreien will, in denen sie realisiert, dass ihr Leben, wie sie es kannte, vorbei ist. Aber größtenteils sieht sie sehr sachlich auf ihre Welt, fast zu sachlich, wie ich fand, wo sie sich doch in einer Situation befindet, in der der Schmerz sie zerreißen müsste. Darauf geht die Autorin meines Erachtens nach zu wenig ein. Und ich meine damit nicht, dass mir Gefühsduselei gefehlt hat, ich bin wirklich froh, dass dies kein solches Buch ist - ich meine damit einfach nur, dass ich mich als Leser zeitweise nicht wirklich nah dran an Mia's innerster Gedankenwelt gefühlt habe. Und auch die wirklich tiefe Auseinandersetzung mit der Beantwortung der Fragen, die Mia sich stellen muss, kam meiner Meinung nach viel zu kurz.

- Last but not least: Ich weiß jetzt schon, dies ist ein Buch, das ich schon sehr bald wieder vergessen haben werde. Es hallt nicht nach…
Wenn ich ein richtig gutes Buch gelesen habe, dann habe ich (oft tagelang) das Gefühl, gar kein neues Buch anfangen zu können, weil ich einfach noch nicht "bereit" dazu bin, weil mich das Gelesene noch zu sehr aufwühlt - dieses Gefühl habe ich bei "If I Stay" vermisst… und das gerade bei einem Buch, bei dem man das Aufgewühlt-Werden besonders erwarten würde!

Abgesehen von diesen Kritikpunkten: Ein durchaus ganz gutes Buch, ein sanfter, leichter, schöner Schreibstil.
Ein Ende, das in Erinnerung bleibt und zeigt, dass es oft die Kleinigkeiten sind, die zu großen Entscheidungen führen!
Ich habe es recht gerne gelesen, auch wenn es mir nicht so viel gegeben hat, wie ich erhofft hatte.

(Die Ausgabe beinhaltet einiges an Zusatzmaterial: ein interessantes Interview mit der Autorin zum Buch, Behind The Story, Behind The Music, Leseproben zu anderen Gayle Forman Büchern, u.a. auch zur Forsetzung "Where She Went", die ich nicht lesen werde).
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am 21. November 2014
Mia liebt ihr Cello und ihre wundervolle chaotische Familie. Und sie liebt Adam, ihren Freund. Als sie gute Chancen hat, als Cellistin für das New Yorker Juillard - Konservatorium ein Stipendium zu erhalten, muss sie eine Entscheidung treffen. Soll sie alles aufgeben und bei ihrer Familie und Adam bleiben oder soll sie ihren Traum leben und nach New York gehen?
Aber dann, von der einen auf die andere Sekunde zählt das alles nicht mehr. Nichts ist mehr so, wie es einmal war. Auf eisglatter Fahrbahn rast ein Lkw in das Auto von Mia und ihrer Familie. Plötzlich steht sie vor einer einzigen wichtigen Entscheidung des Lebens:

"If I stay. If I live. It's up to me." S. 77

If I Stay oder auch Wenn ich bleibe von Gayle Forman ist ein wundervolles Buch, dass einem ans Herz geht. Es hat einen von der ersten Sekunde gepackt.
Man lernt eine total chaotische Familie kenne, in der Musik einfach alles ist. Mia selbst fühlt sich manchmal wie das schwarze Schaf, mit ihrer Leidenschaft für die klassische Musik, während ihre Familie aus "Rockstars" besteht. Ihr Vater war der Sänger in einer Band, ihre Mutter war ein Groupie und ihr Bruder Teddy spielt Schlagzeug. Teddy wächst einem sofort ans Herz!

Die ersten Seiten gleich zu Anfang nehmen einen als Leser echt mit!
Es gibt so viele Zitate, die ich markiert habe:-) Gayle Forman hat einen tollen Stil und bringt Dinge super gut auf den Punkt.

If I Stay ist sehr verständlich und einfach geschrieben. Diese Filmausgabe ist auf Englisch und obwohl ich normalerweise sehr selten Bücher auf Englisch lese und es wohl auch ein wenig eingerostet ist, hatte ich keine Probleme.
Es ist daher bestimmt auch gut für jüngere Leser geeignet:-)

Als Kapitelüberschriften dienen Uhrzeiten. Die Zeit, die im Krankenhaus vergeht, wo Mia sich in einer Art Zwischenwelt befindet. Sie liegt im Koma, kann sich aber frei im Krankenhaus bewegen, jeden sehen und hören.
Natürlich stellt sich hier die Frage, ob das nicht alles zu weit hergeholt ist, aber ich fand die Idee gut für das Buch, da sie in den Momenten, wo sie Adam oder ihre beste Freundin beobachtet, hinterfragt, wie es weitergehen soll.
Abwechselnd zu den Krankenhausszenen gibt es Rückblenden auf Mia's Leben, wie es einmal war. Hier lernt man sie besser kennen. Kann ihre Gedanken, die sie im Krankenhaus hat besser verstehen und macht es einem selbst auch nicht leicht zu entscheiden, was für Mia besser wäre. Bleiben oder gehen?
Am Ende liegt die Entscheidung natürlich bei Mia, aber man fiebert natürlich mit...

Am Ende habe ich dem Buch jedoch nur vier Sterne gegeben, weil mir im Gesamten doch etwas gefehlt und mich Mia's Charakter selbst ein wenig zu sehr gestört hat.
Sie ist sehr verbissen, im Hinblick auf das Cello spielen. So übt sie stundenlang in ihrem Zimmer, während Adam und ihr Vater Basketball spielen. Würde ein Mädchen in ihrem Alter nicht wenigstens zuschauen?
Auch der Umgang mit der Tatsache, dass ihr Freund in einer Band spielt und sie sich wärend seines Auftritts im Hinterzimmer verkriecht, ermöglicht keinen Pluspunkt in ihrem Charakter.
Aber es gibt auch Momente, wo sie sich loslöst und ihr Leben genießt. Diese Momente sind toll und besänftigen einen auch wieder^-^

Und am Ende hat mir zusammenfassend mehr Tiefgang, mehr Charakter... gefehlt.
Die Geschichte und die Idee ist richtig gut, aber ein paar mehr Kapitel mehr, in denen Charaktere mehr herausgearbeitet und die Geschichte noch greifbarer gemacht wird, hätten dem Buch sicherlich nicht geschadet!

Ich kann es aber auf jeden Fall empfehlen und diese Filmausgabe verfügt des Weiteren über Hintergrundinformationen zum Film.
Es gibt ein Interview mit der Autorin, sowie Erklärungen der Musikauswahl (fand ich richtig klasse).
Und ein Interview mit Chloe Grace Moretz (Mia) und Jamie Blackley (Adam).
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am 5. März 2013
In IF I STAY Gayle Forman confronts us with a precarious and more than difficult decision that has to be made. Leave this world forever or stay and try to rebuild the ruins of your life?
After the horrible car accident that led to the death of her family, Mia is in a coma. She is the girl in between. Told from her perspective, Mia’s constantly reflecting on the sequences that have defined her life so far and compares them to her current situation. There are moments with her family, simply eating breakfast, or her falling in love with her boyfriend Adam.
I had high hopes in the relationship between Mia and Adam. I imagined it to be romantic and epic, but I felt just slightly entertained by Mia’s retelling of some of their relationship highlights. Tough Adam was the person I liked most in IF I STAY. He is sweet, has inner strength and is willing to fight for Mia no matter what.
But unfortunately I just didn’t click with the other characters. Mia’s parents felt too alternative for my taste. Nonetheless I find it helpful and necessary that Gayle Forman includes moments of their lives and retells the most important stations to offer the reader a glimpse of what could be forever lost to our torn protagonist Mia.
And torn is exactly how I felt about Mia, too. On the one hand I totally got how she felt about this whole messed up situation. On the other hand I couldn’t really identify with her character. Her life- as her parents’ lives- is highly dominated by music. She’s so passionate about her violin and I admire her for that. People who are interested in music the same way Mia is should like this read a lot.
I might not have cared about the characters as much as I’d wanted to, but the overall discourse definitely affected me and made me think a lot about what I would have done if I had been in Mia's situation.

THE VERDICT

3,5/5 ***/* IF I STAY- A philosophical discourse about the safety of life and the security a family offers. Gayle Forman tells the story of Mia with the right amount of sensibility and beautiful piano notes contributing a soundtrack to the sad story.
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am 29. November 2014
Ich musste weinen, als ich dieses Buch gelesen habe. Die Art wie es geschrieben ist, ist einfach unfassbar herzergreifend und ich weis gar nicht was ich sagen soll. Das Buch bringt einen zum nachdenken, zum schmunzeln, und ja, auch zum weinen. Der Kinofilm, der vor kurzem erschienen ist, ist genauso traurig. Sie sind mit dem Drehbuch nah am Original geblieben und das ist sehr sehr schön. Danke, für dieses Buch !
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am 8. Juli 2013
Mir ist "If I Stay" vor kurzem beim Stöbern im Buchhandel in die Hände gefallen.
Die Kurzbeschreibung hat mich gleich fasziniert und auch die Romanidee finde ich gut und anders.
Also gleich mal als Ebook kaufen :-)

Durchgelesen hatte ich es dann schnell, bei nur knapp über 200 Seiten.
Nur lag das leider nicht daran, dass ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen konnte, so wie es bei einem guten Buch immer sein sollte. Trotzdem bereue ich nicht es gelesen zu haben, es war trotz allem ein schöner Roman.

Nun... was soll ich sagen?
Der Schreibstil von Gayle Forman hat mir im Grunde gut gefallen, aber ich bin von Anfang an nicht richtig in die Story reingekommen.

Der Einstieg ins Buch und die Vorstellung von Mia und Ihrer Familie am Frühstückstisch wird ziemlich schnell "abgefrühstückt" und die Charaktere waren mir eigentlich noch zu unbekannt, als wir kurz danach direkt zum Umbruch - nämlich dem Unfall - kommen.

Eigentlich passiert hier etwas Schreckliches, doch genau ab dem Zeitpunkt habe ich mich schon nicht mehr abgeholt gefühlt.
Es ist möglicherweise so gewünscht, dass alles irgendwie dumpf wirkt, durch die veränderte Situation und die Ich-Perspektive der Protagonistin, allerdings nimmt das dem Handlungsverlauf auch viel von seiner Spannung. Als Leser ist es einem eben am wichtigsten hier auch mitfühlen zu können.

Wie einer der anderen Rezensenten bereits erwähnt hat, ist es einem für den Großteil des Buches recht egal, ob Mia nun am Leben bleibt oder nicht und das Ganze wirkt teils ganz schön langatmig. Ich muss meinen "Mit-Bewertern" allerdings auch recht geben, dass die Nebencharaktere (wie Mias Freund, die Beste Freundin etc.) sehr liebenswert & schön ausgearbeitet sind und auch in den Rückblicken waren einige wirklich gute Momente.

Gegen Ende nimmt die Story nochmal an Fahrt auf und die letzten ~20 Seiten habe ich wirklich mitgelitten und auch die eine oder andere Träne verdrückt.

Alles in allem ein schöner Roman für Zwischendurch, wenn auch kein Highlight auf der Leseliste.
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am 13. April 2015
We read the book in school and I have to say that this was the first time that I had to agree with the boys of my class: The book is boring. I could not get a connection with Mia. Gayle Forman is not a bad author and the descriptions of everything else than Mias impressions and thoughts are great and I could see the scenes before my eyes like a movie.
To be honest I do not really get why I did not like that book. I have read similar books like this and enjoyed them.
The thing is not even the accident is thrilling. I mean she is about to die and I felt nothing and normally I am this one annoying person that cries because of everything that is only a bit emotional.
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