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am 26. August 2006
Ich habe den fünften Artemis Fowl-Band gerade fertig gelesen und war erleichtert, dass er wohl nicht der letzte sein wird. Wie gewohnt spritzig-spazig-magisch, eine einzigartige Mischung aus einem jugendlichen (viel intelligenteren) James Bond und Fantasieliteratur. Mir persönlich hat der fünfte Band dabei von den bisherigen Bänden mit am Besten gefallen.

Vielleicht lag es daran, dass Artemis Fowl - das junge Genie - endlich seinesgleichen gefunden hat. Seinesgleichen, die dazu noch weiblich, hübsch, französisch, und jünger als Artemis ist. Auch sie hat die Existenz der unterirdischen Feen entdeckt und folgt nun dem Vorhaben, eine von ihnen für wissenschaftliche Studien (und ihre eigene Anerkennung - der alte Artemis lässt grüßen) einzufangen. Und nicht einfach irgendeine Fee, sondern die größten Menschenhasser, die es gibt: Dämonen.

In diesem tödlichen Spiel agieren jedoch mehr als nur zwei Spieler. Holly Short wird von Sektion 8 herangezogen, um herauszufinden, was ihr alter Komplize Artemis Fowl treibt. Und dann gibt es auch noch einen geheimnisvollen Meuchelmörder, Billy Kong, dessen Rache keine Grenzen kennt.

Nur ein uralter Zeitenzauber trennt die Dämonen von der Menschheit, und Artemis muss den Zauber vorm Auflösen bewahren. Sollte ihm das nicht gelingen, wird der blutdurstige Stamm sich an die Erdenbewohner machen.

Es kann nur einen Gewinner geben - und diesmal ist es vielleicht nicht Artemis Fowl.

Lust aufs Lesen? Dann nichts wie ran. Wer halbwegs Englisch kann, sollte auf die deutsche Ausgabe nicht warten.
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am 8. September 2006
Endlich der nächste Teil von Artemis Fowl. Dämonen wollen aus ihrer Parallelwelt heraus die Menschheit angreifen. Natürlich hat Artemis, inzwischen 14 Jahre alt, das mitbekommen und setzt alles daran, mit Hilfe von Butler und Holly, das zu verhindern. Doch er hat Konkurrenz: Minerva (Colfer scheint es mit griechischen Gottheiten zu haben) Paradizzo, 12, genauso intelligent wie Artemis, aber ohne dessen Erfahrung, hat einen Dämonen gefangen und will mit ihm den Nobelpreis gewinnen. Daraus entsteht ein ständiges Hin und Her, das aber trotzdem spannend, witzig und vor allem übersichtlich bleibt. Und ohne zuviel zu verraten: Das Ende haut einen echt um.

Artemis selbst wird immer besser. Im fünften Teil ist er außergewöhnlicher als je zuvor, aber gleichzeitig ist es Colfer gelungen ihn zu einem normalen Teenaber zu machen. Unglaublich witzig: Artemis tritt in Kontakt mit Mädchen.

Die Geschichte selbst hat ein aberwitziges Tempo, reißt den Leser mindestens genauso sehr mit wie bei Teil 3 und 4, wenn nicht noch mehr. Einziger „Bremser“ sind die meiner Meinung nach etwas lang geratenen Szenen mit den Dämonen. Es ist zwar wichtig die neuen Geschöpfe einzuführen, aber ich wartete immer nur darauf, dass es endlich mit Artemis weiter geht.

Natürlich wird Artemis wieder von allen schon bekannten Charakteren begleitet - außer Juliet Butler, was ich dem Autor ja etwas übel nehme.

Es macht einfach nur Spaß die Bücher zu lesen.
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am 12. Februar 2007
Nachdem ich auch die anderen Artemis-Fowl-Bände kenne, habe ich mich sehr auf dieses Buch gefreut und wurde nicht enttäuscht. Es ist von Anfang an spannend und lässt in keiner Phase nach. In früheren Büchern gab es meiner Meinung nach manchmal Längen, wenn neue Aktionen vorbereitet werden mussten. In diesem Buch reißt die Spannung nie ab; außerdem gibt es wie gewohnt ständig überraschende Wendungen - und das diesmal bis zu den letzten Zeilen des Buches!

Die Geschichte ist in sich schlüssig und kompakt. Die bekannten Charaktere kommen fast alle wieder vor; neue interessante Charaktere werden eingeführt. Ein weiteres Genie - ein Mädchen namens Minerva - kreuzt Artemis Weg. Er bekommt es nun tatsächlich auch endlich mal mit Mädchen zu tun und muss sich auch ein wenig mit dem Thema "Pubertät" auseinander setzen, was zu einigen lustigen Stellen im Buch führt.

Im Wesentlichen ist das Buch aber Action und Spannung pur und nur zu empfehlen! Allerdings sollte man auf jeden Fall mindestens die ersten zwei Artemis-Fowl-Bände gelesen haben. Ohne Vorkenntnisse dürfte es schwer zu genießen sein.
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am 2. November 2006
Oh wow! Was für ein Klassebuch! Mit dem fünften Band ist Eoin Colfer endgültig in der Harry Potter Liga angekommen.

The Lost Colony hat von der ersten Seite an ein einfach unglaubliches Tempo. Artemis Fowl hat es diesmal mit Minerva zu tun, einem 12-jährigen Genie, das einen Dämon fangen will, um damit in Stockholm den Nobelpreis zu gewinnen. Dummerweise kann sie nicht abschätzen, dass sie damit fast den Untergang der ganzen Spezies auslöst. Zusammen mit einem Trupp von Unterwelt-Wesen (unter anderem der Polizistin Holly und dem Zentauren Foaly) kann Artemis das gerade noch verhindern. Die Geschichte ist dabei noch spannender und witziger als die bisherigen Bände. Freue mich schon auf die nächsten.
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am 5. September 2006
Ich muss sagen Kompliment Herr Colfer, mit diesem 5. und vielleicht auch letzem??? Band ist ihnen erneut ein Meisterwerk gelungen. Der Autor hat auf diverse, sehr gut gewählte Spannungsgriffe zurückgegriffen - mit großem Erfolg - ich habe das Buch innerhalb von 8 Std gelesen, was ich sehr schade fand, denn man hätte das Buch um gut hundert seiten länger schreiben können, ohne dass die Qualität des Buches gelitten hätte, denn Colfer springt zwar nicht mit Lichtgeschwindigkeit von Szene zu Szene (wie andere autoren bspw. paolini in eldest) aber es ist für den Leser doch sehr schade wenn das buch so schnell gelesen ist.

Nun zum Inhalt:

Artemis mittlerweile 15 und mit leicht pubertären Anwandlungen, sehr zur Erheiterung des Lesers, hat dank Foalys Paranoia, der ihn immer noch überwacht und dabei Artemis ohne es zu wissen Einblicke in seinen PC gewährt, der geniale Junge einen Weg gefunden das Auftauchen von Dämonen (der sog. 8. Rasse der Fairys, die vor 10.000 Jahren während der großen schlacht zw. Elfen u Menschen mithilfe von Magie aus raum u Zeit verschwanden) berechnen könen und findet dabei heraus dass sich der Zauber der die Dämonen außerhalb unseres Raums hielt auflöst. Artemis versucht zusammen mit Capt. Short (sie hat den Beruf des Privatdetektivs zur freude der Leser an den Nagel gehängt) die Dämonen zu retten und in die wirklichkeit zurück zu bringen. Doch womit am Anfang niemand gerechnet hätte eine Gegenspielern für Artemis taucht auf, intelligent schön und gefährlich. Und eines sollte man nie vergesssen Artemis steckt mitten in der Pubertät....
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am 28. Dezember 2006
Auch im fünften Band von "Artemis Fowl" ist Colfer extrem technikverliebt und setzt so einen schönen Kontrapunkt zu J.K. Rowlings Werk, das bei ihrem "Harry Potter" die moderne Technik bekanntlich völlig verbannt.

Beides hat seinen Reiz. Was Phantasie angeht, spielen beide ohnehin in der ersten Liga in der Jugendliteratur.

Beim jüngsten "Artemis Fowl"-Band mußte ich insbesondere viel lachen, mitunter ist es reinster Slapstick, was gegenüber dem eher düsteren vierten Band als erfreulich zu berwerten ist. Die neue Figur Doodah Day, ein Fischschmuggler, ist in dieser Hinsicht gut gelungen.

Als Gegenspielerin ist die zwölfjährige Minerva, das fränzösische Pendant zu Artemis, hingegen eher unbrauchbar, was Colfer auch im Buchverlauf nach ein paar unerwarteten Wendungen selbst einzusehen scheint und sie an ArtemisŽ Seite zum Einsatz bringt.

Der Plot im zweiten Buchteil rund um die Rettung der Dämonen ist im Gegensatz zum stimmigen ersten Buchteil etwas verworren, weil es Artemis nicht wie bisher mit je einem Gegner je Schauplatz zu tun hat, sondern es in derselben Sache gleich zwei Widersacher zu schlagen gilt. Leider sind beide (Billy Kong und Leon Abbot) irgendwie keine wirklich harten Nüsse.

Etwas unklar und Anlaß zu Spekulationen gibt die Weiterentwicklung der Beziehung Artemis Fowl zu Captain Holly Short. Bisher eine auf gegenseitiger Hochachtung und Respekt fußende Freundschaft, die durch gegenseitige Neckereien eher an eine homophobe Männerfreundschaft erinnert, kommt es jetzt zu haufenweisen Berührungen. Man kann nur mutmaßen, was dahintersteckt.

Am Ende des Buches steht: "The End". Das war bisher nicht der Fall. Ob die Reihe zuende ging?
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am 25. Februar 2007
... wie es Colfer immer wieder gelingt, seine bisherigen Artemis-Bücher zu toppen!!!

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Dies ist mein absolutes Lieblingsbuch geworden! Obwohl es das erste ist, das ich auf Englisch las, bin ich fasziniert - begeistert.

Diese neuen Wesen - Wichtel/Kobolde (die irgendwann zu Dämonen mutieren) - sowie ihre Welt in der Zwischendimension sind eine fantastische Bereicherung. Zunächst ein wenig verwirrend, dann jedoch, je mehr man die unterschiedlichen Charaktere ("Nummer 1" ist ein neuer Lieblingscharakter in der Artemis-Reihe!) der neuen Wesen kennenlernt, GRANDIOS! Es braucht nicht unendlich komplizierte Hintergrundgeschichten, um Fantasy zu gestalten, aber es braucht einen Eoin Colfer, um es nicht platt und mager wirken zu lassen und den nötigen Humor mit einzupacken!

Sehr komisch und gelungen ist auch, wie Artemis seine pubertären Hormonschwankungen gegenüber Butler zynisch kommentiert. Das weibliche Pendant zu Artemis, Minerva, ist somit Zielobjekt seines erwachenden Interesses am anderen Geschlecht, aber gleichzeitig nervt sie ihn auch - typisch Teenager eben!

Das Einzige, was ein bischen schade ist, ist, dass der Zentaur diesesmal nur eine sehr kleine Rolle spielen darf, Holly ist aber kräftig am Plot beteiligt.

--

FAZIT:

Wer schon die ersten vier Bücher mochte, wird dieses Buch lieben! Unbedingt lesen!!
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am 25. Februar 2015
Wunderbar erfrischend, spannend und lustig. Mit dem dritten Band kommt es zu einer Zuspitzung der Ereignisse und Pläne. Die Vielschichtigkeit erinnert sogar ein wenig an Sherlock Holmes. Sehr erfrischend sind auch die versteckten Witze.
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am 23. Januar 2007
Der fünfte Band strotzt genauso voller genialer Ideen wie die Vorgänger. Diesmal ist die Story zwar etwas "abgespaced" (time travel, time tunnel, time surge), aber sie bietet trotzdem wieder Spannung, Humor und einige neue lustige Charaktere. Außerdem bekommt Artemis hier Konkurrenz von einem anderen (weiblichen) Wunderkind.

Es gibt viele Überraschungen am Ende und es schreit unbedingt nach einer Fortsetzung, die garantiert kommen wird.

Der Vorgänger war zwar spannender und hatte mehr Thrill in der Handlung, dafür passiert hier am Ende sehr viel, was man sehr gut in den Folgeband einfügen könnte.
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am 7. Oktober 2009
Immer wieder neue Ideen und worst-case-szenarien für mud-man und fairies. Ein turbulenter Polt mit viel high-tech, anderen Dimensionen, alten Bekannten und neuen Gegenspielern, wie z.B. der Pubertät. Ja, ja, auch ein Fowl wird älter - übrigens von Buch zu Buch. Wem das bekannt vorkommt: so geht es auch einem gewissen Harry Potter. Wie dem auch sei - Lost Colony ist eine würdige Fortsetzung der ersten drei Teile: kurzweilig, spannend, fesselnd, überraschend und vielen Stellen zum Schmunzeln. Just read it.
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