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Kundenrezensionen

3,9 von 5 Sternen
78
3,9 von 5 Sternen
Format: Taschenbuch|Ändern
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am 5. Dezember 2010
Spannende Verarbeitung eines aktuellen gesellschaftlichen Themas

In seinem Roman bearbeitet Nick Hornby ein für die heutige Gesellschaft Großbritanniens (und wohl nicht nur für diese) virulentes Problem in beeindruckender und spannender Weise. Die einzelnen Kapitel stellen dabei in gewisser Weise in sich abgeschlossene Teil-Kunstwerke dar, die jeweils ihre eigenen Spannungsbögen enthalten und doch außerordentlich überzeugend und schlüssig in den Gesamtkontext verzahnt werden.

Was von ihrer literarischen Bedeutung her einmal Salingers ,Catcher in the Rye` oder -noch etwas weiter entfernt- Grass` Danziger Trilogie gewesen sein mögen, sind heute vielleicht Romane von Nick Hornby.
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am 2. Oktober 2015
ist und bleibt einer der besten Plattformen für gebrauchte Bücher in einem wirklichen "Top-Zustand"; Bücher sind immer wie neu. Einzig zu bemängeln meinerseits ist (darum "nur" 4 Sterne), dass man, obwohl man mehrere Bücher auf einmal (wie in meinem Fall 2 Stück) gemeinsam bestellt pro Buch einen Versand von € 3,00 bezahlen muss und das noch unter dem Gesichtspunkt, dass die Bücher in einem Paket GEMEINSAM geschickt werden; fällt für mich unter den Begriff "Körberlgeld" und müsste nicht sein, oder?!
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am 22. Oktober 2008
"What's incedible to me is that you can keep out of trouble very much every minut of your life apart from 5 seconds, and that 5 seconds can get you into the best trouble of all, just about" You will remember this quote when you read the book because it is pretty much what it is all about.

The 15-year-old protagonist Sam who lives together with his mother in a small flat in London lives the normal, carefree teenage life. He spends his spear time by skating around with his friends and does not have any big problems at school and generally in his life. Because his mother gave birth to him when she was 16 years old he actually is not very pleased with his family's story because all his relatives had always done some serious mistake, which had ruined their lifes. But then he makes the same mistake, his mother has made. After having unprotected sex with his girlfriend Alicia who he met at the birthday party of her mother, he gets to know about her pregnancy. How Sam handles this situation and if the story takes a good end you can find out by yourself...

At the beginnging of the book Sam is a child yet. But he becomes an adult during the novel. He really changes his mind and learns to deal with his problems. While reading the book I could imagine very well how it would be to be in such a situation like Sam is. The reason is the style how is written. If I would not know the author's real age I would propose this book is written by an teenager. The book is written with great imagination and Nick Hornby has the greatest ability to put himself in the situation of someone other, even if the person is 35 years younger than him and lives in a diffrent generation.

The novel is a pleasure to read and really worth for young and mature people.
In my mind the novel has a little bit to much fantasy. Some points seems very unrealistic to me. For example when Sam got wizzed into the future.
But never the less I really recomend this book to everyone. Either older people or teenagers can reed the book and have mich fun with it.
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am 20. Mai 2008
Gekoedert wurde ich in der Buchhandlung durch den Autor, ich sah nur ein neues Buch von Nick Hornby und dachte mir es waere einen Blick wert.

Nachdem ich den Klappentext gelesen hab war ich mir nicht so sicher ob es mich interessiert oder nicht, dachte mir aber ich gebe ihm eine Chance, da mir vorangehende Buecher von Nick Hornby bisher auch recht gut gefielen.
Ich hab es nun grad vor 5 Minuten zuende gelesen und ich muss sagen ich bin positiv ueberrascht und wiedermal von Nick Hornbys Schreibkunst ueberzeugt.

Auch wenn die sehr umgansgsprachliche Art und Weise des Schreibens, soll es doch immerhin den Eindruck erwecken man wuerde einem 16-jaehrigen bzw 18-jaehrigen beim Reden zuhoeren, manchmal etwas langatmig scheint konnte ich das Buch dennoch nicht weglegen und hab in jeder freien Minute gelesen.

Zur Handlung brauche ich nicht viel sagen, das haben andere hier schon getan, aber was ich sagen moechte ist, dass ich denke dieses Buch ist Gold wert, das es mit dem Thema der Teenager-Schwangerschaft so spielend und doch realistisch umgeht, dass ich denke, dass sich viele Teeanger damit identifizieren koennen.

Ich bin selbst erst 20 Jahre alt, kann mich also noch sehr gut an meine Teenagerzeit erinnern, stecke vielleicht teilweise sogar noch darin. Ich kann mich an Freunde erinnern die schwanger werden wollten, an solche die Panik machten weil sie dachten sie seien schwanger, solche die wirklich schwanger wurden und das Baby auch bekamen und solche die mit dem Thema absolut nichts zu tun hatten.

Es ist einfach wie aus dem wahren Leben gegriffen und ich denke dieses Buch sollte definitiv in den Lehrplan aufgenommen werden, sei es nun im Deutsch-,Englischkurs oder in der Gesellschaftslehre.

Schueler koennen eine Menge daraus lernen und dem ein oder anderen naiven Schueler oeffnet es vielleicht die Augen.
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Ein ernstes Thema mit Humor behandeln, ohne es der Lächerlichkeit preiszugeben - eine Kunst, die Nick Hornby beherrscht wie kaum jemand von den Autoren unserer Zeit. Er hat es mit A Long Way Down (zum Thema Suizid versus Sinn im Leben wiederfinden) geschafft und mit Slam ist ihm - meiner bescheidenen Meinung nach - sein bisher bestes Buch gelungen (gelesen habe ich alle).

Ich hatte befürchtet, es ginge um das Skaten - entweder habe ich das irgendwo gelesen, oder jemand hat es mir erzählt. Dann wäre mir das Buch vermutlich trotz der Sprachkünste des Autors langweilig geworden wie seinerzeit John Grishams Bleachers oder Stephen King mit seinem verunglückten Hearts in Atlantis.
Aber Nick Hornby schreibt über Teenagerschwangerschaft und die Entscheidung der 15jährigen Mutter, das Kind zur Welt zu bringen, trotz und in allen Problemen. Er erzählt aus der Perspektive des 16jährigen Vaters, und das gelingt ihm so authentisch, dass man wirklich glaubt, einem Jungen zuzuhören, der mit dem Leser plaudert.
Hornbys Protagonisten sind wieder so detailreich und liebevoll herausgearbeitet, dass man auf die Idee kommen könnte, Alicia und Sam, die jugendlichen Eltern, aus dem wirklichen Leben zu kennen. Oder irgend jemanden wiederzuerkennen, aus der Nachbarschaft vielleicht.

Sam ist ein nicht unbedingt brillanter britischer Junge, dessen Leidenschaft das Skaten ist. Er lernt Alicia kennen. Er erzählt seinem noch etwas weniger intelligenten Freund Rabbit davon, als er ihn beim Skaten trifft.

...
'I met this girl.'
'Where?'
'Does that matter?' I could see that it was going to be a frustrating conversation.
'I'd like to try and picture the scene', said Rabbit.
'My mum's friend's party.'
'So is she like really old?'
'No. She's my age.'
'What was she doing at the party?'
'She lives there', I said, 'she...'
'She lives at a party?' Rabbit said. 'How does that work?'
'She doesn't live at a party. She lives in the house where the party was. She's my mum's friend's daughter.'
Rabbit repeated what I'd just said as if it was the most complicated sentence in the history of the world.
'Hold on... Your mum's... friend's... daughter. OK. I've got it.'
'Good. We're going out tonight. To the cinema. And I'm worried about getting my face all smashed up.'
'Why does she want to smash your face up?'
'No, no. I didn't mean I was worried about her smashing my face up. I'm worried about getting my face smashed up here. A bad slam. And then, you know, I'll look terrible.'
...

Slam - das wusste ich vor der Lektüre dieses Buches nicht (und brauchte es auch nicht zu wissen) steht neben der eigentlichen Bedeutung (heftig bremsen, zuschlagen) auch für einen bösen Sturz beim Skaten. Und dann ist natürlich das Gesicht ruiniert. Das geht nicht, wenn man gerade das bezauberndste Mädchen der Welt kennen gelernt und einen gemeinsamen Kinobesuch vor sich hat.

Nick Hornby hat mit dem Titel des Buches die Brücke vom Skaten zur ungewollten Schwangerschaft geschlagen, ein Geniestreich, der dem Leser erst nach und nach klar wird, wenn der Slam im Bett - wiederum mit Humor und Einfühlungsvermögen, ohne auch nur eine Sekunde ins Ordinäre abzurutschen - beschrieben wird, der zur Schwangerschaft führt.

Ich habe oft, neben der besten aller Ehefrauen auf dem Sofa lesend, laut gelacht bei diesem Buch - und das passiert mir eher selten. Die Dialoge vor allem sind häufig so genial geschrieben, dass ich gar nicht anders konnte als loszuprusten - fast hätte ich mich und das Möbelstück mit Rotwein bekleckert vor Lachen, als ich die weiter unten zitierte Stelle mit der verschnupften Alicia las....
Wie oft habe ich mich an meine - eigentlich längst erfolgreich vergessenen - eigene Tollpatschigkeiten und Peinlichkeiten aus pubertären Zeiten erinnert, als ich durch die Leserbrille mit Sam in diesem Buch Alicia kennen und lieben lernte.

Das Buch erzählt eine Geschichte aus dem Leben, nicht aus einer heilen Phantasiewelt. So ist auch das Ende - die Trennung der jungen Eltern - voraussehbar. Nicht alle Beziehungen führen in den endlosen siebten Himmel der Liebe, aber dennoch: Das Kind, das Roof genannt wird (die Erklärung dieses dämlichen Namens ist so witzig und wird von Nick Hornby so spannend gemacht, dass ich sie hier nicht verraten will), darf leben, statt abgetrieben zu werden, und es wird geliebt - von Alicia und Sam.

Ich habe die englische Ausgabe gelesen, kann über Wortwitz und Authentizität der deutschen Version daher nichts sagen. Ich habe gerätselt, wie man beispielsweise die folgende Szene ins Deutsche übertragen könnte. Sams Telefon klingelt...

...
I found my phone in my jacket pocket.
'Hello?'
'It's Bee.'
'Oh. Hello, Bee.' I wasn't sure who Bee was, but it sounded a bit like Alicia.
'Bee. Not Bee.'
'Bee not Bee? What does that mean?'
'It's Alicia. And I've got a cold. So I'm trying to say, you know, "It's Alicia", except I'm saying "It's Bee", and it comes out as "It's Bee".'
'Me.'
'Yes. Bloody hell. Have you woken up stupid?'
...

Falls jemand die deutsche Ausgabe zur Hand hat, würde ich mich über einen Kommentar mit dem entsprechenden Wortlaut freuen. 12. Kapitel, nach etwa drei oder vier Seiten (je nach Buchdruck). Wie macht das der Übersetzer mit Bee statt Me?

Mein Fazit: Unbedingt lesenswert! Nick Hornby in Bestform - ein rundum gelungenes Buch.
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am 20. August 2009
Sam kann nicht klagen, zur Zeit läuft bei dem 16jährigen Skater alles nach Plan, vor allem, seit er mit Alicia zusammen ist, die er auf einer Geburtstagsfeier kennengelernt hat, zu der ihn seine Mutter geschleppt hat. Seine Mutter, die so alt war wie er jetzt, als sie ihn zur Welt brachte, und nach ewigen Streitereien seit Jahren von seinem Vater getrennt ist.

Wenige Wochen später sieht Sams Welt ganz anders aus. Das, was er für ein harmloses Missgeschick gehalten hat, erweist sich als folgenschwer: Alicia ist höchstwahrscheinlich schwanger! Und das, obwohl sie sich gerade getrennt haben, weil die Gefühle inzwischen abgekühlt sind.

Er geht mit ihr einen Schwangerschaftstest kaufen, doch dann haut er ab, er will das Ergebnis gar nicht wissen, er will weiterhin zur Schule gehen und Spaß haben und skaten und ein bisschen knutschen, aber ganz sicher will er kein Vater werden ...

In seinem bewährten lockeren Tonfall begleitet Nick Hornby Sam durch seine Achterbahn der Gefühle: Verliebtheit, der erste Sex, Trennung, dann der Schock der potentiellen Schwangerschaft und Sams riesengroße Angst vor der Zukunft, die sich plötzlich ganz anders darstellt als er immer gedacht hatte. Und das ihm, der selbst Resultat einer ungewollten Teenie-Schwangerschaft ist.

Hornby urteilt nicht, sondern zeichnet ein realistisch wirkendes Bild von zwei jungen Menschen in einer Ausnahmesituation (die gerade in Großbritannien gar nicht mehr so selten ist). Mit ein paar schrägen Ereignissen sorgt er zwischendurch immer wieder für Schmunzelmomente, und irgendwie muss man Sam trotz all seiner Fehler gernhaben.
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am 17. Dezember 2008
Teenagerschwangerschaften, kein leichtes Thema welchem sich Nick Hornby in seinem Roman "Slam" widmet. Auf dieser Basis ein unterhaltsames, lustiges aber dennoch ernstes Buch zu schreiben ist eine große Herausforderung.
Ebenfalls könnte man meinen, dass der Autor wesentlich zu alt sei, um aus der Perspektive eines Teenagers zu schreiben. Dennoch gelingt Nick Hornby dies überaus gut, sich in einen typischen Jugendlichen von heute hineinzuversetzen und dessen Probleme (auch abseits von Schwangerschaften) zu schildern. Allenfalls die Gespräche Sams mit seinem Tony Hawk Poster wirken etwas kindisch, sind aber wieder so locker und mit so viel Witz geschrieben, dass man dies nicht wirklich als Kritikpunkt ansehen kann.
Die Problematik wird trotzdem sehr eindringlich geschildert, dennoch wird aber nie der belehrende Zeigefinder erhoben. Sondern gezeigt, dass das Leben weitergeht - wenn auch nicht unbedingt so einfach und sorgenfrei wie erwartet.
Für die großartige Leistung, dass doch so ernste und aktuelle Thema Teenagerschwangerschaften zu behandeln und trotzdem einen lockeren, fesselnden Roman zu erschaffen, vergebe ich fünf Sterne. Sowohl für Junge, als auch ältere, zu sehr zu empfehlen.
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am 12. November 2008
I think "Slam" is a book for teenagers or young andults, who like the mix of humour, sport and love stories.
The novel is about one way young teenagers should not go - getting pregnant at the age of 16 or 17.
So in my opinion it is a good book to read at school while discussing topics like teenage problems or teenage pregnancies.
The story is written in a funny sort of way and easy to understand allthough there are a lot of slang words which you don't learn in English classes. Unfortunately, the future-whizzing is a bit confusing and also the fact that Sam talks to his Tony Hawk poster.
All in all the novel is very good and I recommend it to you.

By Rangna Wanke
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am 9. Juli 2010
Habe mir die CDs gekauft, um sie im Unterricht bei meinen 10ern einzusetzen, damit das Buch "Slam" nicht nur zuhause gelesen wird. Die Geschwindigkeit des Vorlesens gleicht einem Maschinengewehrfeuer in einem nordenglischen Akzent, sodass die Schüler ernorme Schwierigkeiten haben, mitzukommen. Außerdem kommen die CDs ohne Inhaltsverzeichnis, d.h. man kann nicht gezielt ein Kapitel auswählen. Erschwerend kommt hinzu, dass die Tracks auch nicht den Kapiteln entsprechen, sodass man zu Hause eine riesige Recherche starten muss, um diese CDs sinnvoll im Unterricht einzusetzen. Ich höre sie jetzt lieber privat.
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am 19. Juni 2008
Nein, grosse Literatur ist dieser Roman nicht. Doch diesen Anspruch erhebt Nick Hornby nicht und schon gar nicht in diesem Buch. "A long way down" ist da wohl etwas anspruchsvoller. Es geht um ein Thema (Teenagerschwangerschaften), das durchaus Stoff für ein ernstes tragische Buch sein könnte.

Nicht bei Hornby, da kommst's locker und flockig daher, erzählt und geschrieben im Stil und in der Art eines Teenagers, eben des knapp 16-jährigen Vaters und begeisterten Skaters Sam. Es ist süffig geschrieben und liest sich leicht (auf deutsch und englisch). Doch manchmal beschleicht einem das Gefühl, ob die unerwünschte Vaterschaft bei Sam etwa denselben Effekt hat wie eine schlechte Zensur in der Schule oder eben wie ein "Slam" beim Skaten.

Hornby bleibt zuweilen etwas zu sehr an der Oberfläche, auch wenn die beiden Teenager-Eltern Sam und Alicia sehr gut getroffen sind. Die übrigen handelnden Personen bleiben daneben etwas sehr blass und klischeehaft

Schlecht in das Buch passt der Kunstgriff der Reise Sams in die Zukunft, wo er schon während der Schwangerschaft von Alicia sein zukünftiges Leben als Vater am eigenen Leib erfährt. Na gut, wir sind ja nicht in einem Fantasy-Film und ein Doc Brown ist weit und breit nicht ersichtlich.

Sonst ein Lesegenuss, aber auch nicht mehr.
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