flip flip Öle & Betriebsstoffe für Ihr Auto Jetzt informieren Spring Deal Cloud Drive Photos UHD TVs Learn More Hier klicken HI_PROJECT Mehr dazu Mehr dazu Shop Kindle AmazonMusicUnlimited BundesligaLive



TOP 1000 REZENSENTam 6. April 2018
Im Prinzip ist FINNAGANS WAKE ein Buch, welches sich den gewöhnlichen Anforderungen an eine Rezension komplett entzieht – auch unter Literaturwissenschaftlern ist heftig umstritten, ob dieses Werk von James Joyce überhaupt eine Geschichte erzählt oder nicht.

Die von James Joyce in diesem Buch verwendete Sprache ist natürlich einzigartig, schließlich kombinierte er Wörter neu, schuf komplette Neologismen und benutzte dutzende Sprachen, mitunter bis zu acht in einem Satz.

Einigen kann man sich fraglos darauf, dass sich FINNEGANS WAKE wie ein Trip oder ein Traum liest – Bilder entstehen und verschwinden wieder, Assoziationen und Visionen tauchen vor dem inneren Auge des Lesers auf. Ein linearer Lesefluss und ein lineares Leseverständnis wird man bei FINNEGANS WAKE vergeblich suchen.

Dennoch hat FINNEGANS WAKE eine ganz eigene Magie – und die zu diesem Buch erschienene Sekundärliteratur kündet ja auch davon, dass James Joyce hier keineswegs einfach vor sich hin geschriebene hat und einfach ein möglichst verrücktes Buch veröffentlichen wollte, sondern dass dem Buch eine mitunter sehr komplexe und filigrane Struktur innewohnt.

Meiner Ansicht nach muss man dieses Buch einfach für sich stehen lassen, und auch wenn der Vergleich hinkt erinnert mich FINNEGANS WAKE immer wieder an den Monolithen aus „2001“, eben auch ein enigmatisches Werk, welches sich gängigen vergleichen entzieht. Wer wirklich bereit ist, sich diesem Trip zustellen, sollte definitiv den Erwerb eines der zahlreichen hierzu erschienenen Sekundärwerkes in Erwägung ziehen, ohne kompetenten Reiseführer ist man in dem Labyrinth von FINNEGANS WAKE schnell verloren.
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 11. November 2015
Ulysses ist wirklich ein "Jahrhundert - Roman", ein Muss! Ich lese ihn bereits zum zweiten Mal (beide Male in der Übertragung von Hans Wollschläger) und diesmal per Kindle E -Book. Dies hat den Vorteil, dass man bei den meisten unverständlichen Begriffen sofort und problemlos im Lexikon nachschlagen kann. Joyce nimmt den Leser mit ins Geschehen. Man fühlt sich zum Personenkreis dazugehörig, die Gedankensprünge sind leicht nachvollziehbar. Geniale Übertragung von Wollschläger!
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 9. August 2007
Ulysses weist, obwohl bereits in den frühen 1920er Jahren erschienen, viele Merkmale dessen auf, was Jahrzehnte später unter den Schlagworten 'Postmoderne' bzw. 'Dekonstruktion' zusammengefasst werden sollte. Der Verlust des Vertrauens in die Sprache als zuverlässiger Vermittler zwischen Wirklichkeit und Mensch veranlasste Joyce zum Spiel mit dem 'Material' Sprache und klassischen literarischen Formen.
Dieses Credo, das in "Ulysses" stark spürbar wird, macht die Lektüre stellenweise zu einem Stück harter Arbeit - dennoch sollte man sich davon nicht abschrecken lassen, bleiben die 'schwierigen' Experimente doch auf einige wenige Kapitel beschränkt.
Tatsächlich ist "Ulysses" ein äußerst heterogenes Werk, in dem beinahe jedes Kapitel eine andere Form aufweist: Beispielsweise wird das Geschehen im "Aeolus" Kapitel durch Zeitungsschlagzeilen ironisch kommentiert; Das "Circe" Kapitel präsentiert sich überhaupt in Form eines Dramas.
Darüberhinaus wird häufig übersehen, wie humorvoll der Roman ist: Joyces Witz schleicht auf leisen Sohlen heran, schlägt dafür aber umso fester zu. So etwa, wenn er das "Cyclops" Kapitel als 'mock-heroic' inszeniert, d.h. den "Citizen", einen fanatischen irischen Nationalisten, durch den Kontrast von hochtrabendem Stil und der Banalität der gänzlich un-heroischen Wirklichkeit der Lächerlichkeit preisgibt.
Die im Titel gestellte Frage möchte ich mit einem klaren Nein beantworten: Ulysses ist durchaus nicht frei von Längen und weniger geglückten Experimenten. Dennoch zählt es zweifellos zu jenen Büchern, die man gelesen haben muss, alleine schon aufgrund des Einflusses, den Ulysses auf die weitere Entwicklung der Literatur des 20. Jahrhunderts hatte.
0Kommentar| 3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 14. Oktober 2013
Finnegans wake is enjoyable relaxing ,hilarious. It is also daunting, nerve - wracking and at times almost impossible to decipher
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 15. Februar 2015
ist ein absolut reizvolles Buch, in einer tollen Übersetzung von Wollschläger. Auch wenn ich den Eindruck habe, total viele der Anspielungen zu verpassen, ergibt sich vor dem inneren Auge doch ein wunderbares Bild eines normalen Werktags in Dublin im Jahr 1904. Bin mittendrin und werde ihn (den ROman) weiter verschlingen. Keine Angst vor diesem Buch!
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 4. Juni 2015
Ein Buch, welches vor allem durch seine einzigartige Schreibweise besticht. Der Autor zieht den Leser in den Bann und nimmt ihn mit auf eine Reise.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 6. November 2016
Great condition, my previous copy of the same edition (also used) fell apart. No problems with the shipping or otherwise.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 24. Januar 2016
James Joyces 1922 veröffentlichtes Hauptwerk ULYSSES gilt es einer der Höhepunkte der literarischen Moderne. Hervorstechende Merkmale dieses Romans sind die Bewußtseinsstromtechnik sowie die merklich und unmerklich wechselnden Erzählperspektiven. Durch den exzessiven Gebrauch der beiden Stilmittel erschuf Joyce ein schwer zu überschauendes Wortgebirge und revolutionierte den Roman des 20. Jahrhunderts.

ULYSSES ist sicherlich eher ein schwer zu lesendes Buch. Hier wird nicht einfach eine Geschichte erzählt, Handlungen geschildert, usw., Joyce lässt den Leser an den Gedanken und Empfindungen der Personen dieses Buches unmittelbar teilhaben. Ein solcher Ansatz war damals in dieser extremen Form Neuland und ist auch heute noch alles andere als Usus. Da fällt der Einstieg nicht leicht. Ich habe einige Seiten benötigt um in das Buch einzutauchen. Zwischendurch muss man auch Durchhaltewillen haben, um den Zugang nicht zu verlieren. Dies mag für viele Leser ein nicht lohnendes Unterfangen sein. Findet man den Einstieg - und dies ist möglich und, wie ich finde, sehr lohnenswert ' und bleibt dabei, dann erlebt man den berühmten 16. Juni 1904, wie er für die verschiedenen fiktiven Protagonisten gewesen ist oder hätte sein können, wie Joyce ihn uns erleben lassen will.

Die Idee, die James Joyce in diesem Roman umsetzt finde ich grandios. ULYSSES ist sicher mehr gepriesen als gelesen worden. Dabei schafft der Roman durch seine Erzählweise eine nie zuvor vorhandene Nähe zu den Figuren des Romans und damit auch zum modernen Menschen. Im Gegensatz zu Homers listenreichen antiken Helden ist Joyces Odysseus in der Person des Leopold Bloom der Archetyp des kleinen Mannes, des Durchschnittsmenschen. Seine Gedanken sind wie unsere Gedanken, sie springen hin und her, laufen wild durcheinander, sind dann plötzlich wieder strukturiert, driften wieder ab und am Endes des Tages weiß man nicht mehr, was man alles im Kopf hatte. All dies hat Joyce in diesem wunderbaren Buch großartig be- und geschrieben. Und natürlich stockt man, wenn sich innerhalb eines Satzes plötzlich die Perspektive ändert, die Gedanken einer Person abbrechen und der Bewusstseinsstrom einer anderen Figur einsetzt. An manchen Tagen kann man viele Seiten flüssig lesen, manchmal sind es nur wenige Seiten oder vielleicht auch mal gar keine. Wenn man jedoch dran bleibt, kann die Lektüre aber lohnend sein. Das 14. Kapitel ist besonders schwer zu lesen. Im englischen Original entwickelt sich in diesem Kapitel die Sprache von Alt-Englisch bis zur damals zeitgenössischem Dubliner Umgangssprache. Diese Entwicklung ist auch in der deutschen Übersetzung von Hans Wollschläger zu finden. Ulysses ist auch eine Herausforderung. Das sind Kafkas SCHLOSS und Musils MANN OHNE EIGENSCHAFTEN auch und es lohnte und lohnt sich für mich allemal diese Bücher zu lesen.

Nicht zu überlesen ist, dass Joyce in diesem Buch auch parodistische Töne anschlägt und man auch bei diesem für die Meisten Leser eher schwierigen Buch schmunzeln und lachen kann. Daneben spielt auch das irische Dilemma, zwischen Großbritannien und der katholischen Kirche zu stehen, hier eine Rolle. Für die Lektüre des Romans kann es hilfreich sein, sich bei Wikipedia über ULYSSES im Allgemeinen und über die Kapitel im Besonderen zu informieren. Die Verbindung zu Homers ODYSSEE und auch die ein oder andere Idee des jeweiligen Kapitels werden dann klarer.

Wer lineare Erzählstile bevorzugt, leichter zugängliche Literatur genießen möchte oder weder Zeit noch Interesse hat, sich mit einem Buch auch etwas Mühe zu machen ' und das alles ist okay ' sollte die Finger von diesem Buch lassen. Wer dazu bereit ist, sollte es mit ULYSSES versuchen
22 Kommentare| 22 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 21. Januar 2016
Zu ULYSSES kann man kaum etwas sagen, wer sich nicht an den Text traut, verpasst wahrlich ein Meisterwerk. Natürlich handelt es sich bei diesem Text nicht um leichte Unterhaltungslektüre, schon klar, dennoch kann ich nur allen raten dieses Buch zu lesen.

Ich war überrascht, wie gut diese Kindle-Version (auch eine schöne Aufmachung im Innenteil) sich lesen lässt.
Und zur Kritik der Übersetzung noch ein paar Worte. Meine Recherche hat ergeben, dass Goyert bei seiner in den 1920er-Jahren entstandenen Übersetzung eng mit James Joyce und dessen Mitarbeiter Stuart Gilbert zusammengearbeitethat, die Übersetzung wurde ausdrücklich von Joyce autorisiert, in den 50er-Jahren dann aber u.a. von Arno Schmidt heftig kritisiert. Die Übersetzung von Hans Wollschläger (1975) wird als wortgetreuer (Wikipedia) charakterisiert. Goyert hat diesen komplexen Text offenbar freier übersetzt – und dafür das Plazet des Autors erhalten.
Deswegen verstehe ich sicherlich die Bedenken, aber nicht die Kritik am vorliegenden Text. Für mich (ich habe sowohl das Original, als auch diese Übersetzung gelesen) ist diese Version eine sehr gelungene Übersetzung, die – ebenso wie der Text – glatte 5 Sterne verdient.
0Kommentar| 5 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 18. November 2013
Wordsworth Classics Taschenbuch wie immer mit Hilfestellungen und guten Erklärungen, für nicht Muttersprachler.
Das Buch und Inhalt ist wohl bekannt, Taschenbuch recht stabil und zum mehrfachlesen ohne zerfläddern geeignet.
0Kommentar| 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden

Haben sich auch diese Artikel angesehen

Ulysses. Roman
16,00 €
Ulysses (Roman)
9,95 €
Ulysses
20,42 €

Brauchen Sie weitere HilfeHier klicken