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Format: Taschenbuch|Ändern
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am 5. September 2013
Paul Collier (er ist auch auf TED zu sehen) ist ein Ökonom mit langjähriger Erfahrung in der Weltbank. Als solcher hat er seinen Schwerpunkt darauf gelegt, die Armut in der Welt zu bekämpfen. Doch er begann zu begreifen, dass das nicht möglich ist, ohne auch mit der Natur verantwortungsbewusst umzugehen. Mit diesem Ansatz zeigt er in seinem Buch Wege auf, wie wir die zentralen Probleme unserer Generation angehen können.

Ich selbst habe vor kurzem für eine lokale Hilfsorganisation im ländlichen Kenia gearbeitet. Ich bin überzeugt, dass diese Organisation im Kleinen einiges für einzelne Menschen erreichen können. Aber oft ist es nur ein (gut gemeinter) Tropfen auf dem heissen Stein. Paul Collier ist das nicht genug. Er fordert tiefgreifende globalpolitische Änderungen wenn wir wirklich etwas für die Ärmsten der Welt und unsere Umwelt tun möchten. Er und seine Frau Pauline - beide arbeiten an meiner künftigen Fakultät in Oxford - sind gerade dabei, meine Ansichten grundsächtlich zu verändern (obwohl der Kurs noch gar nicht angefangen hat).

Ich glaube daher, dass jeder mit Interesse an NGOs und humanitärer Hilfe dieses Buch gelesen haben sollte. Wer schon mal Feldarbeit geleistet hat, beginnt zu begreifen, wie komplex die Probleme sind - und wie schwierig es ist, langfristig Veränderungen zu bringen. Paul Collier zeigt uns die Probleme aus der Makroebene - mit Realismus und kritischem Blick. Das ist genau das, was vielen fehlt, die mit zu viel Emotionen unreflektiert an die Themen Armut und Umwelt herangehen - und konsekutiv oftmals mehr Schaden als Helfen. Collier wünscht sich, eine kritische Masse gut informierter Bürger zu kreieren, die tiefgreifende politische Veränderungen hervorbringen können. Ich hoffe, es gelingt ihm.

Schön finde ich insbesondere die Struktur des Buches: zunächst wird untersucht, ob es die Ressource-Curse überhaupt gibt. Darauf aufbauend werden Schritt für Schritt - fast schon Kochbuchartig - besprochen, wie das Problem der globalen Plünderung anzugehen ist.

Allerdings ist das Buch nicht einfach zu lesen (auch wenn Collier sagt, er habe es für eine breite Masse geschrieben). Jede Seite, jeder Satz ist gepackt mit kondensierter Information, dass man schon langsam und konzentriert lesen muss, um zu erfassen, was er schreibt. Ich denke, es lohnt sich.
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