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Kundenrezensionen

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am 2. Januar 2011
Eine Freundin hat mich auf Safran Foer gebracht und ich habe es nicht bereut. Mit "Extremely Loud and Incredibly Close" gelingt dem Autor ein unwahrscheinlich mitreißender Roman.
Der kleine Oskar verliert bei den Anschlägen auf das World Trade Center 2001 seinen Vater, der zufällig an diesem Tag dort war. Im Zimmer des Vaters findet Oskar einen Schlüssel, mit dem er sich auf die Suche nach dem passenden Schloss begibt. Auf dieser Suche findet er aber nicht nur Antworten...
Parallel zu Oskars Leben nach dem Anschlag lässt der Autor aber auch Oskars Großeltern zu Wort kommen, die durch den Zweiten Weltkrieg ähnlich traumatisiert sind. Durch die Schilderungen aller drei Charaktere wird deutlich, dass es dem Autor nicht um eine Abhandlung der Anschläge geht. Vielmehr beleuchtet er tiefenpsychologisch das menschliche Verhalten dreier Generationen, die durch traumatische Ereignisse den Halt im Leben verloren haben.
Die inhatliche Zerissenheit bzw. das mentale Chaos versucht Jonathan Safran Foer auch durch formelle Unstrukturiertheit zu verdeutlichen. Der Text weist zahlreiche Passagen auf, die in unterschiedlichen Schriftgraden, Farben und auch Größen gedruckt sind. Einige Fotos aus dem Sammelalbum Oskars visualisierem dem Leser ebenfalls die Lebenswelt des Hauptcharakters.
Mit seinem zweiten Roman zeigt Foer, wie zerbrechlich der Mensch sein kann, und zieht den Leser durch seinen Schreibstil mit hinein in die Sinnsuche seiner Charaktere.
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am 29. Oktober 2009
Ich neige sonst nicht zu Superlativen, aber Foer "Extremely loud, incredibly close" ist eine literarische Sensation. Gäbe es den Titel "DAS Buch über 9/11", Foer hätte ihn sicher. Umso bemerkenswerter als es ein Buch der leisen Töne ist, unglaublich kreativ und vielseitig. Es geht um den Umgang mit dem Verlust von geliebten Menschen. Es geht um Sprache und Sprachlosigkeit. Bemerkenswert ist auch die historische Parallele, die gezogen wird. Oscar, die zentrale Figur von Foers Roman, verliert seinen Vater beim Anschlag auf das World Trade Center, sein Großvater verlor seine große Liebe (und seine Familie) bei der Bombadierung Dresdens. Beide unschuldig am erlittenen Verlust und doch beladen mit Schuldgefühlen. Beide leben mehr schlecht als recht mit diesen Verlusten und entwickeln sehr unterschiedliche Wege durchs Leben. Mehr möchte ich zum Inhalt des Buches nicht verraten, da es auch davon lebt, dass sich ein Puzzle langsam zusammensetzt.

Foers Roman schafft es - trotz des sehr ernsten Themas - den Leser auch zum Schmunzeln zu bekommen, fast immer im Zusammenhang mit Oscar, der ein ganz besonderes Kind ist. Zugleich spart das Buch aber nicht mit Situationen, die den Leser sprachlos (ganz ähnlich Oscars Großvater) zurücklassen. Dieses Buch ist ein "must-read". Der zukünftige Leser sollte aber ausreichend Zeit einplanen, denn einmal begonnen wird er dieses Buch nur noch schwerlich wieder aus der Hand legen.
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am 8. März 2011
Der neunjährige Oskar hat bei den Anschlägen auf das World Trade Center seinen über alles geliebten Dad verloren, seinen Papa und Kumpel in einer Person. Einige Zeit später findet er im Zimmer des Vaters einen versteckten Schlüssel und fragt sich, welches Schloss der wohl öffnen wird und was sich dahinter verbirgt. Sicher ist er sich nur darin, dass das etwas mit seinem Vater zu tun haben muss.

Wild entschlossen macht sich der phantasiebegabte Junge, der ständig über Gott und die Welt nachdenkt und sich die schrägsten Erfindungen ausdenkt, auf die Suche nach dem Schloss zum Schlüssel. Bei dieser Suche macht er nicht nur zahlreiche interessante neue Bekanntschaften, sondern deckt auch einiges an Familiengeschichte auf.

Unter den inzwischen sehr zahlreichen Büchern, die ich gelesen habe, gab es wenige, die mich dermaßen berührt haben wie dieses. Oskars Schmerz und Trauer über den Verlust seines Dads springen einem förmlich von den Seiten entgegen, intensiv brechen seine Gefühle über den Leser herein, ungefiltert und unsentimental, wecken Erinnerungen, wie man selbst den 11. September 2001 erlebt hat, eines dieser Ereignisse, die man selbst als Nicht-Betroffener nie vergessen wird. Häufig musste ich schlucken, hatte Tränen in den Augen, um im nächsten Absatz wieder über Oskars verrückte Erfindungen lachen zu müssen, bis mir das Lachen erneut im Halse steckenblieb.

Oskar ist ein etwas sonderbares, altkluges Kind, einerseits viel reifer und reflektierter als seine Altersgenossen und in anderen Belangen hinter ihnen zurück. Nicht unbedingt ein Kind, das man auf den allerersten Blick sofort mögen würde, aber ich habe ihn recht schnell ins Herz geschlossen.

Neben seinen Erlebnissen und Empfindungen erfahren wir die Lebensgeschichte seiner Großeltern, die während des zweiten Weltkrieges ähnlich traumatische Erfahrungen machen mussten. Ein Grundthema des Buches ist also nicht 9/11 alleine, sondern menschengemachte Tragödien wie Anschläge und Bombenangriffe im allgemeinen, die so unnötig Tod und Leid und Schmerz bringen. Trotzdem ist es kein hoffnungslos deprimierendes Buch, auch wenn es viele sehr traurige und aufwühlende Passagen gibt, die an die Nieren gehen. Oskars Entschlossenheit und Mut bei der Suche nach dem Schloss sind sicherlich eine bessere Therapie als die, die er bei seinem unfähigen Kinderpsychologen machen soll, und sowohl sein Humor als auch gewisse Situationskomik lockern den dunklen Grundton des Buches angenehm auf.

Keine leichte Kost, aber ein großartiges Buch!
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am 2. Mai 2008
Hinweise für Leser der englischsprachigen Originalausgabe:

Vorsicht! Der Roman hat es sprachlich in sich. Man muss schon Lust an Sprachspielereien und Sprachwitz haben. Dann aber lohnt es sich, den Roman im Englischen zu lesen. Zwar geht einiges verloren, da man auch bei einer hohen Sprachkompetenz nicht alle Bedeutungsverästelungen nachvollziehen kann, dafür gehen aber in jeder Übersetzung auch notwendigerweise einige Ambivalenzen und Doppeldeutigkeiten verloren. Es hält sich also die Waage.

Dies ist ein Roman über den Verlust. Als der kleine Oskar Schell seinen Vater verliert, ist er gerade neun Jahre alt. Zu Beginn des neuen Romans von Jonathan Safran Foer wird geschildert, wie Oskars Vater seinen Sohn zu Bett bringt - am Abend des 10. September 2001. Am nächsten Morgen wird der Vater zur Arbeit ins World-Trade-Center fahren und nicht wiederkehren. Die kurze Szene zwischen Vater und Sohn reicht aus, um dem Leser die Schwere dieses Verlustes deutlich zu machen. Ihr Verhältnis ist geprägt von Liebe und Zuneigung, aber auch von Witz, Neugierde und Spieltrieb. Der Vater ersinnt für den überaus wissbegierigen und etwas altklugen Oskar Rätsel und Aufgaben, die sie als Wiederentdeckungsexpedition bezeichnen, und Oskar verfolgt die ausgelegte Fährte, bis er das Rätsel gelöst hat - über Wochen, wenn es sein muss. Es ist ein ideales Verhältnis zwischen Vater und Sohn, soviel wird bereits auf diesen wenigen Seiten deutlich. Der Rest des Romans handelt von dem Verlust und Oskars Strategien, die Leere zu verarbeiten, die durch den Tod des Vaters in sein Leben gerissen worden ist.
Jonathan Safran Foer ist 1977 geboren, er ist 28 Jahre alt, und 9/11 ist ein sehr großes Thema für einen so jungen Mann. Für einen ehrgeizigen Autor ist es jedoch zugleich eine Herausforderung. Foer nimmt die Herausforderung an und macht dabei nichts falsch.
Ins Zentrum seines Romans stellt er Bilder, die sich uns allen eingebrannt haben. Bilder, die an Schrecken nicht zu überbieten sind und die wir unauslöschlich gespeichert haben. So kreist der Roman um eine zentrale Szene, deren Vorstellung seit dem 11. September 2001 zum kollektiven Repertoire des Schreckens gehört: Der Vater ist in einem der oberen Stockwerke des World-Trade-Centers gefangen und ruft zu Hause an - um sich zu verabschieden. Dies ist eine Szene, die unsere Vorstellungskraft sprengt. Der Tod kommt, wenn er mitten im Leben kommt, entweder überraschend, oder aber langsam. Er kommt nicht mit einem verzögerten Schlag, der es uns erlaubt, noch einmal im Vollbesitz unserer Kräfte von allen Lieben Abschied zu nehmen und ein paar letzte Worte zu sagen. Diese Erfahrung hat uns 9/11 beschert.
Als der Vater zu Hause anruft, ist niemand daheim. Viermal spricht er aufs Band, bevor der kleine Oskar, frühzeitig aus dem Kindergarten entlassen, nach Hause kommt. Beim fünften Mal sitzt sein Sohn vor dem Telefonapparat. Er hat bereits die vier Nachrichten gehört und ist unfähig, den Hörer von der Gabel zu nehmen. Wiederholt fragt der Vater, ob jemand daheim sei - dann bricht das Gespräch ab.
Wer nun glaubt, die weitere Handlung sei eine tiefenpsychologische Verarbeitung dieser Schlüsselszene, der irrt. Es entspinnt sich eine überaus abstruse Geschichte, die an Einfallsreichtum, Witz und Charme seinesgleichen sucht. Unfähig, den plötzlichen Tod des Vaters zu verarbeiten, tut Oskar, was er immer tut: Er löst ein Rätsel. Nur handelt es sich diesmal um ein Rätsel, in dem es um die Leere des Daseins selber geht. Oskar findet einen Schlüssel des Vaters und sieht hierin eine Botschaft. Er entdeckt außerdem die Existenz eines ominösen Mr. Black, der seinen Vater gekannt haben soll, findet heraus, wie viele Mr. Blacks es in ganz New York geben soll - es sind 216 - und macht sich auf die Suche nach demjenigen, dem der Schlüssel gehört.
Die folgende Odyssee, bei denen Oskar nicht nur auf höchst unwahrscheinliche Charaktere trifft, sondern auch seinen ihm unbekannten Großvater findet, wird von zwei weiteren Erzählsträngen begleitet, wie man das schon aus Foers Debütroman Alles ist erleuchtet" gewohnt ist. Die eine Nebenhandlung erzählt das Leben der Großeltern, in dessen Zentrum die Bombadierung Dresdens steht, die andere dreht sich um den Atombombenabwurf auf Hiroshima.
Hat man soweit die Handlung zusammengefasst, muss man feststellen, dass man so gut wie nichts von dem Buch gesagt hat, denn Foers Roman hat eine Eigenschaft, die sich inhaltlich kaum beschreiben lässt: es strotzt vor Bildern, graphischen Spielerreihen, Seiten mit nur einem Wort, mit nur einer Zeile, leeren Seiten, Seiten auf denen Unterstreichungen vorgenommen sind, Seiten, in denen der Text ineinander läuft, Zahlencodes über mehrere Seiten, ein echtes Daumenkino und so weiter und so fort.
Dieser Explosion der Zeichen auf der darstellenden Seite entspricht inhaltlich der ungeheure Einfallsreichtum und Witz, den der Autor in seinem Text an den Tag legt. Der unverbrauchte Blick des neunjährigen Oskar legt in seiner Vorurteilslosigkeit und seiner prinzipiellen Flexibilität die Absurditäten der Erwachsenenwelt bloß. Daher ist die Lektüre von Extrem laut und unglaublich nah" auch eine erfrischende Reise in die Gedankenwelt der Kindheit, mithin auch der eigenen. Zugleich aber bleibt das eigentliche Thema des Buches, die Erfahrung des Verlustes, immer spürbar und selten gelingt es einem Autor so sensibel zwischen Leichtigkeit und Trauer zu schweben. So beschreibt Foers Roman den Verlust als eine grundsätzliche menschliche Erfahrung, die immer auch vom Verlust der Kindheit handelt. Der Ort, an dem die Welt noch in Ordnung war.
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am 23. Juli 2014
Ein tolles Buch. Sehr verstrickter Plot. Unglaublich lustig und doch traurig. Sehr zu empfehlen. Auf Englisch noch lustiger als auf Deutsch.
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am 19. April 2013
Wonderful book, nicely written with a plot and a history that unfolds page after page after page. I can recommend this to anyone
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am 15. Juli 2008
Mir ist noch nicht so recht klar, warum das Buch so erfolgreich war. Liegt es daran, dass es etwas mit dem 11. September zu tun hat und man sich deshalb betroffen fühlen muss? Oder weil es um einen kleinen Jungen geht der seinen Vater verloren hat und sich verzweifelt an die Hinterlassenschaften klammert?
Die Geschichte ist mit den Abbildungen sehr interessant aufgemacht und am Anfang fand ich die Story auch ganz spannend und vor allem mal was Anderes; die drei Punkte also für die guten Ideen. Gegen Ende wurde das Buch aber immer merkwürdiger und unlogischer, insbesondere was die Charaktere und Ereignisse angeht (also eigentlich alles außer den Jungen). Da blieb mir nur noch: "What the...?" (oder auch: "Hä???")
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am 6. Dezember 2006
Diese mehrere Generationen umfassende Geschichte zwischen 2 Katastrophen im Vordergrund im Hintergrund die Gedanken und Empfindungen der Protagonisten - niemand kann Gefühle so beschreiben wie Foer.

Dieses Buch hat mich tief bewegt, hat mich lachen lassen und war keine Sekunde langweilig.

Von diesem Schriftsteller will ich noch sehr viel lesen!!
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am 20. März 2008
Amerikanische und englische Autoren lese ich grundsätzlich im Original. Aufgrund der Inhaltsangabe habe ich mir das Buch gekauft und nach der Hälfte der Lektüre einer Englischdozentin "geschenkt". Kein kleiner Junge denkt und redet wie der Held der Geschichte. Selten habe ich ein Buch in der Hand gehabt, dessen Inhalt so an den Haaren herbeigezogen war. Leider muß ich einen Stern vergeben; verdient ist er nicht. Ich werde das Bändchen niemandem empfehlen.
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am 22. April 2015
Ich hab nurkurz reingesehen, hat mir nicht gefallen, allerdings für jemand anderen bestellt, der es gut fand.Mehr weiß ich hierzu leider nicht
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