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am 2. April 2003
Michael Moore wurde hierzulande spätestens mit seinem Dokumentarfilm „Bowling For Columbine" bekannt. Das Buch „Stupid White Men" ist schon seit längerem in den Regalen deutscher Bücherläden zu finden und aus Bestsellerlisten der letzten Wochen nicht mehr weg zu denken. Mit diesem Erfolg dürfte Michael Moore zum neuen Feindbild amerikanischer Patrioten avancieren.
Und das nicht zu Unrecht: In seinem neuesten Buch kritisiert Moore die „Bananenrepublik USA" und deren Bush-Regierung aufs Heftigste, denn das Land der Unbegrenzten Möglichkeiten ist auch ein Land der unbegrenzten Widersprüche, wie man spätestens beim Durchlesen dieses Buches feststellen muss. Moore kombiniert knallharte Daten und Fakten mit Satire auf brilliante Art und Weise und sorgt beim Leser für Lachen sowie auch Kopfschütteln. Die Punkte die Moore behandelt sind mal ernst, mal weniger weltbewegend. Eine Nette Idee sind die Spickzettel mit wichtigem Hintergrundwissen für George W. Bush zum Ausschneiden, dass er in den Interviews zur nächsten Amtsperiode nicht wieder leer dasteht und sich bei einfachsten, weltpolitischen Fragen blamieren muss. Insgesamt ein lesenswertes Buch, eine sachliche Erörterung sucht man allerdings vergebens, was aber aufgrund des fehlenden oppositionellen Gegengewichts in den USA durchaus zu verschmerzen ist Im Übrigen sollte man über innenpolitische Themen der USA gut informiert sein, ansonsten geht ein grosser Teil von „Stupid White Men" für den Alt-Europäer verloren.
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am 14. Juni 2018
Aktuell wie nie: Was einst gegen Bush jr. zielte, passt in weiten Strecken auch auf Trump. Nur ist jetzt alles noch viel viel schlimmer und bedrohlicher...
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am 19. Januar 2003
Für den Einstieg und Leute, die sich einen ersten kritischen Eindruck über Amerika verschaffen wollen, wie auch junge Leute, die geschichtlich und politisch eben vieles noch nicht miterlebt haben ein sehr interessantes Buch, wenn aus meiner Sicht auch sehr parteiisch und nicht neutral. Jedoch sind alle Behauptungen am Ende des Buches mit einem Quellenverweis versehen. Macht die Vorwürfe glaubhafter.
Amüsant geschrieben, der Leser kann sich sehr gut in die Lage eines ganz normalen amerikanischen Bürgers versetzen! - Wobei mich die Meinung des Großteils der amerikanischen Bevölkerung zu diesem Buch sehr interessieren würde!
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am 3. August 2003
Das Buch ist jedem zur Lektüre absolut zu empfehlen. Es ist kurzweilig geschrieben, ist sehr informativ und bringt einen bei allen im Grunde schockierenden Informationen trotzdem noch zum Lachen.
Durch seinen Stil schafft es der Autor, furchtbare und alarmierende Zustände an einen breiten Leserkreis zu vermitteln. Schließlich ist er seit Wochen in den Top 3 der Bestsellerlisten. Durch eben diesen Stil verliert er aber leider auch an Glaubwürdigkeit.
Um den Leser einzubinden, setzt er manches Mal auf effekthascherische Mittel. Dadurch schadet er der Botschaft des Buches und verwickelt sich in Widersprüche. Auch seine persönlichen politischen Meinungen trüben den Eindruck der dummen weißen Männer.
Fazit: Das Buch hat kleine Schwächen, ist aber ein Muss. Die Welt braucht mehr Michael Moores!
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am 23. Juni 2005
George W. Bush am 14. Juni 2001 zum schwedischen Premierminister Göran Persson. Bush hatte nicht bemerkt, daß eine Fernsehkamera noch lief.

Stupid White Men ist das dritte Buch des US amerikanischen Bestseller Autors & Filmemachers Michael Moore. Stupid White Men erlangte schon kurz nach seinem erscheinen weltweit Bestseller Status. In dem Buch beschäftigt sich Moore hauptsächlich mit der Regierung unter George W. Bush und setzt sich kritisch mit der gesellschaftlichen Lage in den USA auseinander. Moore thematisiert diese Themen auf humovoll-satirsche Weise.

In sieben Kapiteln stimmt Michael Moore die amerikanischen Bürger auf das neue Jahrtausend ein. "Die fetten Jahre sind vorbei. Das amerikanische Jahrhundert? Vorbei. Willkommen im Alptraum des 21. Jahrhunderts!"
Als Stichtag geht Moore dabei vom 7. November des Jahres 2000 aus. Dem Tag als Jeb Bush (damals Gouverneur des Staates Florida) seinem Bruder ein vorzeitiges Weihnachtsgeschenk machte, den Staat Florida. So saß damals ein Mann im Weißen Haus den niemand gewählt hat, Kalifornien hatte nicht mal genug Strom um seine Todeskandidaten hinzurichten und wenn man ans andere Ende der Stadt wollte, war es billiger sich als FedEx Paket zu verschicken als selber hinzufahren.

Moore zeichnet ein düsteres Bild und versucht im weiteren Verlauf des Buches den Lesern zu zeigen wer dafür verantwortlich ist. Wer schon ein paar Bücher von Michael Moore gelesen hat dürfte das nicht überraschen. Es ist immer das selbe Muster. Und auch wenn man die Masche schon kennt muss man zugeben das sie erstens sehr unterhaltsam ist und Moore zweitens auch immer wieder ins schwarze trifft.
Moore zeigt vorhandene Defizite auf und übertreibt bei der Beschreibung solcher immer auch ein bisschen gerne. Diese Übertreibung ist aber gerade auch seine stärke. Das der ihm positiv gesinnte Leser das ihm immer wieder durchgehen lässt mag daran liegen das immer auch ein bisschen Wahrheit mit dabei ist. Kritiker setzen bei ihrer Argumentation immer wieder genau dort an.

Mit Stupid White Men begann Moore damit von seiner Kritik an den amerikanischen Kapitalismus sich immer mehr der Politik zuzuwenden. In erster Linie George W. Bush und den Republikanern. Aber auch die Demokraten bekommen ihr Fett weg.
Und auch wenn Michael Moore ganz offensichtlich die politische Linke unterstützt und seine Thesen auch so ausrichtet bleibt das Ergebnis das Moore gerade nach dem erscheinen von Stupid White Men für viel zu langer Zeit der einzigste wirkliche Kritiker der Politik der US Regierung unter George W. Bush war und somit als einer der wenigen den demokratischen Prozess unterstützt hat, wo man doch erschrockener Weise manchmal den Eindruck hatte das solcher unterdrückt werden sollte und nur noch als lästig angesehen wurde.
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am 3. Februar 2007
"Stupid White Men" erschien im Jahr 2000, Moore war seinerzeit ein Vorreiter der Bush-Kritiker. Wie kein anderer analysiert und kritisiert er in bissig-salopper Art das Wahl-Debakel der Bush-Wahl 1998, zeigt die kreativen Manipulationen von Bruder Jeb Bush als Gouverneur in Florida auf und auch die von Vater Bush im Hintergrund mit seinen guten Kontakten zu den obersten Richtern. In der zweiten Hälfte des Buches spricht Moore die Sinnlosigkeit und Inszenierung fast aller weiteren Krisen in der Welt an (Stand 2000), und schlägt mit dem praktischen Verstand des Normalbürgers einfache Lösungen vor. Er lässt offen, ob Politiker alle so dumm sind, dass sie auf die Lösungen nicht selber kommen, oder ob das Chaos der Welt nur ein künstlich erzeugtes Deckmäntelchen für global-strategische Machtpläne ist.

Mittlerweile ist die Welt weiter. 2003 gab es ein neues Wahldebakel mit elektronischen Wahlmaschinen, die nachgewiesenermaßen zugunsten der Bush-Administration manipuliert wurden. Per Patriot Act und dem Military Commissions Act wurde nach 9/11 die Verfassung in wesentlichen Punkten untergraben, Grundrechte wie Freiheit, Meinungsfreiheit, Versammlungsfreiheit, Datenschutz, Schutz der Wohnung, Schutz des Eigentums, Schutz vor Folter, Recht auf Gerichtsverhandlung usw. sind der Willkür von Beamten überlassen. Krieg ist persönliches Geschäft von US-Regierungsmitgliedern, inszenierte Präventivkriege gehören inzwischen zum Alltag. Vorwissen der US-Regierung bei 9/11 ist nachgewiesen, die offizielle Version nur durch massive Manipulationen haltbar. All diesen krassen Entwicklungen wird das Buch nicht mehr gerecht, hier sollte der interessierte Leser auf aktuellere Bücher zugreifen.
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am 31. März 2003
Dieses Buch gibt das wieder, was ich über die USA erzähle, seit ich die Wahlen und das Drumrum erlebt habe. Für welche die die USA als Land der Träume sehen, werden Ihres Traumes beraubt. Oder auch nicht, denn manche glauben es immer noch nicht. Michael Moore gibt in diesem Buch sein bestes - Satire über Bush, wie er sie liebt. Ich habe das gefühl , das Michael Moore, sich täglich ein kapitel zu Gemüte geführt hat, denn er steigert sich in jedes kapitel rein. Einfach super. Ich kann jedem dieses buch nur empfehlen. Mach weiter so Michael.
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am 28. Februar 2003
Mittlerweile genießt Michael Moore auch hierzulande einen recht hohen Bekanntheitsgrad. Sein Film "Bowling for Columbine" geistert schon seit Monaten durch diverse Beliebtheitslisten und schlägt, genau wie sein aktuelles Buch, in die Kerbe des allgemeinen Antiamerikanismus, der sich bei uns im "Alten Europa" ;) derzeit wie ein Strohfeuer ausbreitet.
Moore ist Patriot und schämt sich gleichzeitig für sein Land, vor allem aber für seinen "Präsidenten" (warum Georgieboy keine echte Legitimation hat, wird sehr ausführlich beleuchtet). Auf seine persönliche, sarkastische, ja regelrecht zynische Art rechnet er mit dem aktuelle Regime gnadenlos ab. Dabei bedient er sich jedoch nicht nur irgendwelcher Stereotype und Behauptungen, sondern untermauert seine Argumentation mit handfesten Fakten und Zahlen, die er in einem offensichtlich sehr aufwendigen Prozess recherchiert hat. Gerade aufgrund dieser Informationsfülle, bietet das Buch auch nach der Lektüre eine gute Nachschlagemöglichkeit, um seinen "Munitionsvorrat" an Diskussionsargumenten jederzeit aufstocken zu können (am Stammtisch immer nützlich). Abgesehen vom sachlichen Gehalt des Buches findet man ununterbrochen Stellen, die einen durch ihre Dreistigkeit und bittersüße Ironie zum Lachen, oder zumindest Schmunzeln, bringen. Gedanken und Verdächtigungen die man schon immer hatte, wurden hier erfrischend und gekonnt formuliert, wie man es selbst nicht hätte besser sagen können.
Dies ist jedoch nur der Einstig in diese Sammlung von Essays (Kapitel weisen nur mäßige Querverbindungen auf). Im Verlauf seiner Schilderungen geht Moore auch auf Umweltschutz, Rassendiskriminierung und zwischenmenschliche Probleme ein, um dann jedoch noch die Kurve zurück zur amerikanischen Politiksystem zu kriegen. Als eine Art "roten Faden" findet man auch häufig autobiographische Züge, passend eingebunden in das jeweilige Thema. Brisante Fragen wie den Irakkonflikt oder die WTC-Katastrophe können leider nicht abgehandelt werden, da das Buch im Zeitraum davor verfasst wurde. Überhaupt werden außenpolitische Schweinereien der amerikanischen Regierung(en) im Großen und Ganzen eher außen vor gelassen - aus welchen Gründen auch immer. Minimaler Kritikpunkt: die (natürlich nicht ernst gemeinten) Lösungsvorschläge Moores, die im Gegensatz zum restlichen Inhalt etwas zu naiv bzw. plump wirken und nicht so recht in den sonstigen Kontext passen wollen. Im Zweifelsfall lieber drauf verzichten ... Ansonsten absolut köstlich!
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am 13. Januar 2003
.. findet sich in diesem Buch.
Der Autor hat teilweise gut recherchiert und findet ein probates Stilmittel sich nicht zu sehr zu versteifen - die Schreibweise erinnert an ein Selbstgespräch (laut gedacht) und führt zu leichter Lesbarkeit.
Dadurch erscheint natürlich der Aufbau und die Schreibweise zum Teil etwas bieder, doch das tut dem Lesespass keinen Abbruch.
Im Anhang werden die Referenzen gut beschrieben was zur Datensicherheit beitragen sollte.
Wiewohl der Autor ein starker Kritiker der momentanen Zustände der USA ist, merkt man doch seine Liebe zu seiner Heimat trotz allen Frustes mit dem Establishment den er offenbart.
Es bleibt zu hoffen, dass sich nicht alles erfüllt was angedacht wurde und sich wieder positive Zeichen zeigen in der Welt(politik) und den USA.
7 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 5. Januar 2004
michael moore gegen bush-amerika. wer nach der lektüre dieses buches den "mächtigsten mann der welt" noch für einen legitimen präsidenten und amerika für die mutter der demokratie hält, der sollte ganz schnell seinen personalausweis abgeben und zu fuß nach texas laufen.
leider ist das aber auch schon alles. die satirische aufarbeitung ist anfänglich noch ganz witzig, nutzt sich dann aber ganz schnell ab.
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