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am 14. Dezember 2011
Dominic Lieven hat mit seinem Buch Russia against Napoleon einne glänzende Studie über ein Kapitel der Napoleonischen Kriege vorgelegt, das im Vergleich zu anderen Ereignisssen dieser Epoche, wie etwa die Schlachten von Austerlitz und Waterloo, von den Historikern bislang eher vernachlässigt worden ist. Dies ändert sich nun. Lieven beschreibt in 14 Kapiteln ausführlich und detailliert die Rolle Russlands in den Napoleonischen Kriegen, beginnend mit einer Beschreibung des Zarenreiches als europäische Gro0macht, über den Frieden von Tilsit und die Auswirkungen der russisch-französischen Allianz, die Zunahme der Spannungen zwischen beiden Imperien bis zum Ausbruch des Krieges im Sommer 1812. Die folgenden Kapitel widmen sich dem russischen Rückzug, der Schlacht von Borodino sowie dem Fall Moskaus, der Reorganisation der Armee und der anschließenden Wiedderaufnahme der Kämpfe im Jahre 1813 und deren Verlauf bis zum Sturz Napoleons 1814.
Trotz der Fülle an Fakten, die vor dem Leser ausgebreitet werden, handelt es sich keineswegs um trockene Vermittlung geschichtlicher Tatsachen, sondern vielmehr um eine historische Studie, die gleichzeitig spannd ist wie einn Roman.
Lievens Buch erhielt den Wolfsonn Prize for History
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am 17. Januar 2012
Dies ist nicht eine Geschichtsschreibung über den Krieg 1812-1814 Russland gegen Napoleon - es ist eine Eloge an das Zarenrussland zu dieser Zeit und seine "wundervolle" Armee.
Falls sie noch nicht wußten zu welch unglaublicher Tapferkeit und Patriotismus eine reine Leibeigenen-Armee unter der Leitung ihrer intelligenten, lebensechten und charaktervollen adligen Offiziere fähig ist - der Autor sagt es ihnen.
Falls sie daneben auch eine klitzekleine Erklärung zur französischen Seite dieses Krieges suchten - seien sie nicht so anspruchsvoll.
Ich bin erst bei der Hälfte, aber das zieht sich durch jede Seite! Ich werde es als Ergänzung meines Bildes zu dieser Zeit wohl fertig lesen und nur so kann man es ertragen und so war es wohl auch vom Autor gedacht. Offenbar wollte er eine Lücke der Geschichtsschreibung schließen und die russische Seite zu Wort kommen lassen. Dann ist der Titel aber grob falsch. Und ob es der russischen Sache gerecht wird wenn die adligen Offiziere fast nur tapfere, intelligente Helden sind und die Leibeigenen voller Begeisterung für die nationale und religiöse Sache (kritische Würdigung der Rolle der orthodoxen Kirche wäre auch angebracht) nach der Schlacht hungern (die wieder sehr pauschal geschildert wird) - da hab hab ich dann so ganz leise Zweifel (Ironie aus).
So, hier nun Teil 2 weil ich jetzt doch durch bin:
Die erfreuliche Nachricht: es wird besser. Die politischen Konstellationen und wie Zar Alexander zuerst die Preußen und dann die Österreicher auf seine Seite zieht - das ist höchst interessant und auch gut geschildert.
Was immer noch schade ist - er hält eine tiefere Schilderung der französischen Seite nie für notwendig. Wir erfahren so also beispielsweise gegen Ende, dass Talleyrand die Seite wechselt, aber wenn wir nicht wissen wer das ist, welche Rolle er spielte und warum er das tut - Pech gehabt, der Autor sagt es uns nicht.
Wenn sie also einige Kenntnisse über diesen Abschnitt der Geschichte haben und dabei sich vor allem die englisch/französischen Perspektiven angelesen haben, werden sie, wenn sie mit der richtigen Erwartungshaltung rangehen (der Autor will vor allem das Bild der Russen in dieser Zeit zeichnen und geraderücken) dieses Buch mit Gewinn lesen.
In allen anderen Fällen würde ich ihnen zuerst ausgewogenere Schilderungen der Napoleonischen Kriege empfehlen.
11 Kommentar| 5 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 1. September 2016
Da wird mal richtiggestellt und klargemacht. Sollte jeder der sich für diesen Kriegsabschnitt interessiert lesen.
Auch gut geschrieben und liest sich sehr flüssig.
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