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am 22. Februar 2007
Inhalt:

Margaret Hale ist die Tochter des Pfarrers von Helston, das im ländlichen Süden Englands liegt. Sie ist im mondänen London bei ihrer Tante aufgewachsen und zählt nach Herkunft und Erziehung zur "Oberschicht". Als Margarets Vater in eine Glaubenskrise gerät, gibt er seinen Beruf als Pfarrer auf und verpflanzt die Familie in den industrialisierten Norden, wo er hofft als Privatlehrer ein Auskommen zu haben.

Margaret ist über die Zustände in der schmutzigen Industriestadt Milton entsetzt, ihre psychisch labile Mutter wird darüber sogar sterbenskrank. Auch die Miltoner "Oberschicht" ist nicht das, was Margaret sich unter einer feinen Gesellschaft oder gar unter Gentlemen vorstellt. Die reichen Fabrikbesitzer stammen von Kaufleuten oder Handwerkern ab und haben sich mehr oder weniger rücksichtslos nach oben gearbeitet. So ein Emporkömmling ist auch der Fabrikant John Thornton, ein Schüler ihres Vaters.

Während Mr. Thornton von Margaret fasziniert ist, behandelt sie ihn eher herablassend und unterkühlt. Andererseits freundet sich Margaret eng mit der Arbeiterin Bessy Higgins und ihrem Vater Nicholas an, der ein fanatischer Gewerkschafters ist. So erhält Margaret erschreckende Einblicke in die Lebens- und Arbeitsbedingungen der Arbeiterschicht. Als es zu einem Streik kommt findet sich die einstige Lady ganz unversehens zwischen den Fronten von Arbeitern und Unternehmern wieder, denn obwohl sie die streikenden Arbeiter unterstützt, stellt sie sich bei gewalttätigen Unruhen dennoch schützend vor Thronton und wird dabei sogar verletzt. Leider deutet Thornton Margarets Hilfe falsch und macht ihr einen Heiratsantrag, den Margaret recht arrogant ablehnt.

Erst persönliche Tragödien und Tiefschläge lassen Margaret reifen und sie entdeckt Thorntons wahren und aufrechten Charakter. Thornton ist inzwischen aber, aufgrund eines Missverständnisses, nicht mehr von Margarets moralischer Integrität überzeugt und weist ihre Freundlichkeiten rüde zurück. Als Margaret unerwartet zu Reichtum kommt, kehrt sie in ihren geliebten Süden, nach London, zurück. Dort aber begreift sie endlich wie sehr sie in Wahrheit den Norden und die Menschen dort liebgewonnen hat.

Bewertung:

Animiert durch die wunderbare BBC Verfilmung dieses "Industrieromanes" von Elizabeth Gaskell, habe ich mir das Buch gekauft, nur um noch einmal hingebungsvoll in der Welt von "North and South" schwelgen zu können. Umso mehr habe ich mich gefreut, als ich bei der Lektüre des Buches nicht nur all das wiedergefunden habe, was ich schon an dem Film liebte sondern sogar noch weitaus mehr:

Die begnadete und fortschrittliche Elisabeth Gaskell, selbst Gattin eines Pfarrers in Manchester, hat ihre Helden sehr scharfsinnig charakterisiert. Im Gegensatz zum Film wird man hier als Leser nicht nur ausgiebig in die Gefühlswelt von Margaret sondern auch in die Gedanken des männlichen Helden, John Thornton einbezogen.

Obwohl die schlechten Lebensbedingungen der Industriearbeiter ein großes persönliches Anliegen von Elizabeth Gaskell waren, wird ihr bewegender Roman doch nie polemisch oder agitatorisch. Gaskell ergreift nicht Partei sondern sie lässt in der Gestalt von Thornton sogar einen durchaus sympathischen Industriellen erstehen, in dessen Haltung man sich als Leser ebenso gut hineinzuversetzen vermag wie in die des Gewerkschafters Higgins. Und ganz nebenbei entspinnt sich noch eine zarte Liebesgeschichte in deren Verlauf die blutjunge Heldin einen für die damalige Zeit erstaunlichen Reifungsprozess zu einer unabhängigen und vorurteilslosen Frau durchläuft (etwas, das man im Film nicht zu sehen bekommt).

Ein wundervoller Roman aus dem Jahre 1855, der es weit über seine Zeit hinaus verdient hat gelesen und geliebt zu werden und das nicht nur von Fans des Films!
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am 4. Dezember 1999
This is one of the best books I've ever read. It should be known that Elizabeth Gaskell was a protege of Charles Dickens. This book is a book written by a woman who was ahead of her times. The heroine is such a heroic and exciting character, while at the same time kind and benevolent. The plot is fast moving and exhilarating. I find this a treasure in English Literature...a must for the serious reader ...and especially women. Unfortunately Miss Gaskell died before she reached the level of fame she so deserved. This book was recommended to me by a professor of English Literary Philosophy at Univ. of So. Cal. What a find!
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am 28. Februar 2006
"North and South" by Elizabeth Gaskell is about the young woman Margaret, who has to leave her beloved country home, because of her father's troubled mind.
So they move into the industrial town of Milton where she is instantly repulsed by her surroundings. Her father starts working as a tutor who teaches the workers by reading classics with them. That is how Margaret first meets the manufacturer John Thornton (he is a private student).
They become opponents concerning treatment of worker's, importance of industry...
Margaret representing the South and Thornton the North.
The whole book is filled with such contrasting opinions as the title already suggests.
I have to admit that this book came to my attention, because I am a great fan of Jane Austen and had read Pride and Prejudice just lately. But although I was almost certain that there could never be a better and more romantic book than P&P Gaskell's "North and South" taught me to think again.
It contains so many emotions and the characters seem even more realistic than a Darcy or an Elizabeth that this book is even better I would say.
The character's are not always as perfect and Gaskell's sense for topics such as poverty, misfortune also add a tragic and critical side to the book.
I would definitely recommend to read it (and the same goes for the movie)!!!
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am 22. Februar 2007
Inhalt:
Margaret Hale ist die Tochter des Pfarrers von Helston, das im ländlichen Süden Englands liegt. Sie ist im mondänen London bei ihrer Tante aufgewachsen und zählt nach Herkunft und Erziehung zur "Oberschicht". Als Margarets Vater in eine Glaubenskrise gerät, gibt er seinen Beruf als Pfarrer auf und verpflanzt die Familie in den industrialisierten Norden, wo er hofft als Privatlehrer ein Auskommen zu haben.
Margaret ist über die Zustände in der schmutzigen Industriestadt Milton entsetzt, ihre psychisch labile Mutter wird darüber sogar sterbenskrank. Auch die Miltoner "Oberschicht" ist nicht das, was Margaret sich unter einer feinen Gesellschaft oder gar unter Gentlemen vorstellt. Die reichen Fabrikbesitzer stammen von Kaufleuten oder Handwerkern ab und haben sich mehr oder weniger rücksichtslos nach oben gearbeitet. So ein Emporkömmling ist auch der Fabrikant John Thornton, ein Schüler ihres Vaters.
Während Mr. Thornton von Margaret fasziniert ist, behandelt sie ihn eher herablassend und unterkühlt. Andererseits freundet sich Margaret eng mit der Arbeiterin Bessy Higgins und ihrem Vater Nicholas an, der ein fanatischer Gewerkschafters ist. So erhält Margaret erschreckende Einblicke in die Lebens- und Arbeitsbedingungen der Arbeiterschicht. Als es zu einem Streik kommt findet sich die einstige Lady ganz unversehens zwischen den Fronten von Arbeitern und Unternehmern wieder, denn obwohl sie die streikenden Arbeiter unterstützt, stellt sie sich bei gewalttätigen Unruhen dennoch schützend vor Thronton und wird dabei sogar verletzt. Leider deutet Thornton Margarets Hilfe falsch und macht ihr einen Heiratsantrag, den Margaret recht arrogant ablehnt.
Erst persönliche Tragödien und Tiefschläge lassen Margaret reifen und sie entdeckt Thorntons wahren und aufrechten Charakter. Thornton ist inzwischen aber, aufgrund eines Missverständnisses, nicht mehr von Margarets moralischer Integrität überzeugt und weist ihre Freundlichkeiten rüde zurück. Als Margaret unerwartet zu Reichtum kommt, kehrt sie in ihren geliebten Süden, nach London, zurück. Dort aber begreift sie endlich wie sehr sie in Wahrheit den Norden und die Menschen dort liebgewonnen hat.

Bewertung:
Animiert durch die wunderbare BBC Verfilmung dieses "Industrieromanes" von Elizabeth Gaskell, habe ich mir das Buch gekauft, nur um noch einmal hingebungsvoll in der Welt von "North and South" schwelgen zu können. Umso mehr habe ich mich gefreut, als ich bei der Lektüre des Buches nicht nur all das wiedergefunden habe, was ich schon an dem Film liebte sondern sogar noch weitaus mehr:
Die begnadete und fortschrittliche Elisabeth Gaskell, selbst Gattin eines Pfarrers in Manchester, hat ihre Helden sehr scharfsinnig charakterisiert. Im Gegensatz zum Film wird man hier als Leser nicht nur ausgiebig in die Gefühlswelt von Margaret sondern auch in die Gedanken des männlichen Helden, John Thornton einbezogen.
Obwohl die schlechten Lebensbedingungen der Industriearbeiter ein großes persönliches Anliegen von Elizabeth Gaskell waren, wird ihr bewegender Roman doch nie polemisch oder agitatorisch. Gaskell ergreift nicht Partei sondern sie lässt in der Gestalt von Thornton sogar einen durchaus sympathischen Industriellen erstehen, in dessen Haltung man sich als Leser ebenso gut hineinzuversetzen vermag wie in die des Gewerkschafters Higgins. Und ganz nebenbei entspinnt sich noch eine zarte Liebesgeschichte in deren Verlauf die blutjunge Heldin einen für die damalige Zeit erstaunlichen Reifungsprozess zu einer unabhängigen und vorurteilslosen Frau durchläuft (etwas, das man im Film nicht zu sehen bekommt).
Ein wundervoller Roman aus dem Jahre 1855, der es weit über seine Zeit hinaus verdient hat gelesen und geliebt zu werden und das nicht nur von Fans des Films!
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In ihrem Roman über die Verhältnisse ihrer Zeit verbindet Elisabeth Gaskell eine romantische Liebesgeschichte mit dem Schicksal der arbeitenden Bevölkerung einer industriellen Großstadt des 19. Jahrhunderts. Damit hat sie dem Norden Englands mit seiner rauen Herzlichkeit ein Denkmal gesetzt.

Zum Inhalt:

Margaret Hale und ihre Cousine Edith haben einige Jahre der gemeinsamen Erziehung in London hinter sich. Als sich Edith verheiratet, nehmen die beiden schließlich Abschied vom Kinderzimmer. Margaret freut sich bereits darauf, der Londoner Stadtgesellschaft zu entkommen und endlich wieder in ihrem geliebten Heimatort Helstone mit ihren Eltern vereint zu sein. Doch das Leben in der ländlichen Idylle findet schon bald ein trauriges Ende. Ihr Vater, der das Dorf bereits viele Jahre als Pfarrer betreut hat, bricht mit der Kirche und ist gezwungen, sich mit seiner Familie in den rauen Norden des Landes zu begeben um dort als Lehrer sein Glück zu versuchen.

Während sich Mr. Hale bereits sehr schnell an die Miltoner gewöhnt, fällt die Anpassung den Damen des Hauses sehr schwer ("Milton was noisy and smoky, and the rich ladies were over-dressed, and not a man that she saw, high or low, had his clothes made to fit him".). Da Margaret als Pfarrerstochter gewöhnt ist, sich der Bedürfnisse der ärmeren Bevölkerungsschicht anzunehmen, findet sie schließlich eine Freundin, die der Arbeiterschicht angehört. Ihre neuen Freunde tragen jedoch auch zu ihren Konflikten mit dem Lieblingsschülers ihres Vaters bei. Mr. John Thornton ist Fabrikant und entspricht nicht gerade dem Bild, welches sich Margaret von einem echten Gentleman gemacht hat. Er dagegen ist von ihrer Anmut und ihrem Anblick ganz verzaubert, aber ihr Verhalten ihm gegenüber irritiert ihn. Hoffnungslos verfällt er der jungen Lady als sie ihn vor einem aufgebrachten Mob zu schützen sucht ("He could not forget the touch of her arms around his neck, impatiently felt as it had been at the time"). Was Margaret als reine Nächstenliebe getan hat, löst bei dem stets beherrschten und überlegten Mann ganz neue Gefühle aus. Leider wird seine Liebe brüsk zurück gewiesen ("When he was gone, she thought she had seen the gleam of unshed tears in his eyes...").

Mit der Zeit verliert Margaret ihre Vorurteile und sogar ihre schwerkranke Mutter bemerkt, dass sie sich in ihrem Sprachvokabular ihrer Umgebung anpasst. Durch ein Missverständnis ändert Mr. Thornton zwar seine gute Meinung über Margaret, er nimmt aber nach wie vor regen Anteil an dem Schicksal der Familie Hale. Als Margaret schließlich wieder nach London zieht, merkt sie, wie sehr sie sich verändert hat und dass sie für das leichte Leben im Süden nichts mehr übrig hat...

Elisabeth Gaskell stellt in ihrem Roman zwei sehr unterschiedliche junge Frauen einander gegenüber. Die blonde Edith folgt den vorgegeben Regeln ihres Standes und bedauert ihre arme Cousine die schwere persönliche Verluste verkraften muss. Wie sehr wünscht sie sich, dass auch Margaret eine "passende" Verbindung eingeht und die gleichen Vorzüge genießt. Margaret dagegen lernt, dass ihr Klassendenken nicht mehr angemessen ist und lernt ihre Mitmenschen nach anderen Gesichtspunkten zu beurteilen. So entscheidet sie sich gegen Ende der Geschichte für ihren eigenen Weg und der Leser wird mit einem romantischen Ende für seine Geduld belohnt.

Natürlich ist es bedauerlich, dass dieser Roman nur in der englischen Sprache erhältlich ist. Der Schreibstil ist glücklicherweise sehr ausdrucksvoll und ausführlich, so können hier auch kleinere Schwächen in der Übersetzungsfähigkeit des Lesers ausgeglichen werden. Aber wenn sich z.B. Mr. Higgins in seinem Slang zu Wort meldet, kommt man doch etwas ins Stocken. Da ist es schon hilfreich, wenn man die Verfilmung von BBC kennt. Dann kann man einige Lücken schließen.

Und um Mr. Thornton besser kennen zu lernen ist es nun mal unumgänglich diesen Roman zu lesen!

Schon allein deshalb lohnt es sich, diesen Roman gründlich zu lesen.
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am 12. Februar 2014
Mir hat das Buch unheimlich gut gefallen. Ich liebe den Schreibstil! Man begleitet Margaret, die ich direkt ins Herz geschlossen habe, durch die Geschichte. Es beginnt mit der Hochzeit ihrer Cousine in London. Danach geht sie zurück zu ihren Eltern nach Helstone im Süden Englands, wo ihr Vater als Priester tätig ist. Dieser hegt allerdings Zweifel an der Kirche, weswegen er entschließt, zum Entsetzen seiner Frau und seiner Tochter, die Kleinstadt zu verlassen und nach Milton, eine fiktive Stadt in einer fiktiven Grafschaft, zu gehen um dort als Privatlehrer zu arbeiten. In dem Buch werden die Lebensbedingungen von den Industriearbeitern sehr gut geschildert, die Margaret kennen lernt und Ereignisse aus dem Buch sind an realen Ereignissen angelehnt. Ich für meinen Teil habe einiges gelernt mit der Lektüre des Buches,da ich mich auch noch genauer mit den Umständen beschäftigt habe. Gefallen hat mir auch sehr gut, dass sie in ihrem Buch keine Stellung bezieht. Sie spricht sich weder klar für die Arbeiter noch für die Fabrikbesitzer aus, sondern zeigt deutlich, dass beide ihre guten Gründe haben und es an Verständnis für die Gegenseite hapert. Es hat Spaß gemacht beide Seiten zu sehen.
Die Charaktere, die in der Geschichte vor kamen und auch wichtiger waren, sind hervorragend ausgearbeitet und ich konnte mich zu einem gewissen Grad mit allen identifizieren oder zumindest ihre Motive und Handlungen komplett nachvollziehen. Ganz besonders ins Herz geschlossen habe ich Mr. Thornton. Immer mal wieder hat man Einblicke in sein innerstes bekommen und das war manchmal herzzerreißend! Aber es ist ganz klar kein Liebesroman, sondern ein Industrie Roman/Gesellschaftsroman.
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am 26. Mai 2015
Nachdem ich die BBC Serie gesehen und mich auch in diese buchstäblich verliebt hatte, musste ich das Buch dazu lesen. Ich habe es genossen in zwei Welten eintauchen zu können. Die Protagonisten werden im Buch etwas anders widergegeben, wobei ich es am deutlichsten bei Margaret empfunden habe. In der Serie hat sie zwar Vorurteile, doch sie wirkt wesentlich greifbarer und menschlicher als Person, als im Buch. Mr. Thornton wird in der Serie widerum weitaus mehr als Tyrann dargestellt, was mir um ehrlich zu sein weniger gefallen hat. Ich mochte seinen ernsten, strikten, aber auch fairen Charakter im Buch, der mir durchaus human und ansprechend erschien.
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am 27. November 2012
Gaskell ist definitiv eine wichtige Autorin des 19. Jahrhunderts und 'North and South' als ihr bekanntestes
Werk nach wie vor ihr absolutes Vorhängeschild.
Die Geschichte um Margaret ist interessant gestaltet, unterhaltsam zu lesen und gibt Einblick in die diversen
Klassenkonflikte der damaligen Zeit. Bei der Beschreibung dieser darf man gern über Gaskells tatsächliche
Einstellung zu den diversen Problemen spekulieren...ihre Beschreibungen erscheinen zwar gerne einseitig
aber sind umsichtig konstruiert damit sie das Buch überhaupt veröffentlichen durfte.
Was mir nicht so gut gefallen hat, jedoch immer ein schlechter Kritikpunkt an Büchern ist, war die länge dieses Buches.
Einige Passagen sind unnötig lang und wirklich öde zu lesen, was dann doch insgesamt den Spaß am lesen ein wenig
nach unten zieht. Dafür spart Gaskell leider am Ende mit Beschreibungen und so kommt die Geschichte dann auch zu
einem sehr plötzlichem und leider auch kitschigem Ende.
Dennoch kann und sollte man dieses Buch mal gelesen haben... und sei es nur um mitreden zu können. :)
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am 3. Februar 2013
Ich habe diesen Roman als e-book gelesen. Die Verfilmung der BBC hat mich darauf gebracht. Der Roman müsste allen gefallen, die auch Jane Austen mögen, obwohl Gaskell mehr Zeit- und Sozialkritik in die Geschichte bringt. Also nicht nur reine Romantik, sondern auch ein Einblick in die Nöte und Armut der Arbeiterklasse sowie die Schattenseiten der guten Gesellschaft Großbritanniens. Das Englisch ist gut verständlich, ab und zu kommen heute nicht mehr so gebräuchliche Ausdrücke vor. Das Buch enthält aber viele Dialoge, so dass man gut mitkommt.
E-Book funktionierte einwandfrei und fehlerlos.
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am 23. Juli 2015
Ich gebe zu, ich kannte die Verfilmung mit Richard Armitage zuerst... Aber das Buch ist klasse zu lesen - ein wenig wie "Jane Austen in Zeitalter der Dampfmaschine". Glanz und Elend der Industrialisierung mal unterhaltsam romantisch...
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