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am 18. Oktober 2010
... well, not seriously.

But when I look at code now I wrote only a year ago, I often feel a strong impulse to bang my head on the desk. I was trying to deliver clean code, but my programs were rambling, full of long functions and even longer classes with multiple responsibilities, smart but difficult to understand ideas, and above all, lots of comments...

What was I thinking? Well, in fact I thought I was doing a pretty good job. And I'm not saying I was a bad developer then, but this book showed me a lot of ways to do it better. It is no academic tome, but full of practical advice. And the value of the advice is clear on the first read. The authors speak from experience. They have spent decades in the software industry. They know what works in the long run, and what just won't fly.

The advice here is nothing new. In fact you'll here most of it during your education, if you're a formally trained developer. Only, nobody tells you why. This book does.

And now for the criticism. I don't have anything new to add - the dogmatism and inflexibility of the author has been criticized in other reviews, and I agree that he sometimes takes the decomposition too far. You have to credit professional developers with the ability to understand functions with two or even three lines - there is no need to break every piece of code down to the smallest atoms. But then, this book is not written for robots, but for thinking, professional, humans. You don't have to slavishly follow every bit of advice. Take your picks.

I use a lot of the techniques from this book in my daily work. I especially love and apply the "Boy Scout Rule": Leave every piece of code you touch in a better state than you found it in. I dare say, it has made me a better programmer. I'm still working on the rich and popular part, though...
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am 20. August 2009
Ich habe einige Kapitel gelesen und will mir noch kein abschliessendes Bild machen. Das was die anderen Rezensenten sagen, stimmt schon. Es ist wirklich ein gutes Buch über gepflegten Code. Nur an ein paar Stellen wird mir der Autor zu dogmatisch, deswegen sollte man nicht alles blind übernehmen. Am deutlichsten wurde mir das im Kapitel 3 über Funktionen.

Dort beschreibt er anhand einer unaufgeräumten Funktion wie er sie schrittweise verbessert, und gibt dabei den ersten Zwischenschritt und das finale Ergebnis preis. Dabei erstellt er im Zwischenschritt eine absolut verständliche, klare Funktion mit 11 Codezeilen und beschreibenden Funktionsaufrufen. Damit ist der Autor aber nicht zufrieden, bezeichnet die Funktion absurderweise als immer noch "too long" und legt nochmal Hand an, indem er fast jede Zeile in eine eigene Funktion packt. Der daraus resultierende Code hat fast doppelt soviele Zeilen wie der ursprüngliche Code den es zu verbessern galt! Der Autor wünscht sich, das sich der Code wie eine Geschichte lesen soll, zerstückelt ihn dabei aber derart das man meint man würde nun ein Buch lesen in dem auf jeder Seite nur ein Satz mit maximal 10 Worten steht. Ich kann seine Begeisterung für derart zerstückelten Code absolut nicht nachvollziehen, zumal die Bezeichnung der Funktionen immer abstruser wird, da nun nicht mehr nur 5-10 Funktionen sondern eher 25 nach einer sinnvollen Beschreibung verlangen. Ganz zu schweigen davon das man vom Einstiegspunkt aus nun jeden Funktionsübergang mitlesen muss, indem man die aufgerufene Funktion sucht, dort den nächsten Funktionsaufruf vorfindet, um sehr schnell nicht mehr zu wissen auf welchem "level" des callstacks man sich nun befindet. Im Kopf ist sowas nur noch schwer zu durchschauen, und Debugger-freundlich ist das auch nicht mehr.

Ergo: mir hat der Zwischenschritt mit 11 Zeilen wesentlich besser gefallen, er war auf jeden Fall auf einen Blick verständlich und nachvollziehbar. Darauf wollte ich hingewiesen haben, denn hier wird der Autor dogmatisch und schießt sich selbst ins Knie, in dem er seine Argumentationen ad absurdum führt und dennoch sehr deutlich darauf beharrt was für wunderschönen Code er daraus gezaubert hat. Dieser Dogmatismus ist es auf den ich hinweisen wollte, und wegen dem ich auch einen Stern abziehe.
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am 5. September 2009
Von den begeisterten Rezensionen hier geleitet habe ich mir das Buch zugelegt und direkt gelesen. Vorneweg, der Schreibstil ist sehr angenehm, es liest sich hervorragend.

Die Punkte, die im Buch abgearbeitet werden um aufzuzeigen, was guter Code ist und ihn von schlechtem Code trennt decken sich mit meinen Erfahrungen, die Argumentationen, warum etwas schlecht ist und besser anders gemacht wird, nachvollziehbar. Bei den meisten Punkten stimme ich überein, doch was mir ziemlich sauer aufgestoßen ist:

* (Zu) Java-zentriert. Das ist an sich ja nicht so schlimm, würde man nicht bei den Argumentationen das ein oder andere mal - jedenfalls aber zu oft während des Buchs - denken, dass das Argument nur in Java Gültigkeit besitzt.
* Martin vergleicht ziemlich am Anfang des Buches die Aufbröselung langer Methoden mit der Normalisierung von Datenbanken. Offenbar hat er aber vergessen, dass sehr oft aber auch wieder Denormalisiert wird, da die weitere Auftrennung den Kontext auseinander reisst. Er hat zwar recht, dass man nach Möglichkeit alles auseinanderbricht, aber er verliert kein Wort darüber, dass man damit oft auch zu viel des Guten erreicht.
* Eine wichtige Grundregel meiner Erfahrung: Algorithmen _nicht_ auseinanderbrechen. Das schreckliche Gegenbeispiel kommt auf Seite 145, in dem Martin Knuths Primzahlencode aus Literate Programming nimmt, nach Java portiert und anschließend nach seinen Methoden refactort. Das Ergebnis ist eine reine Zumutung für das Auge und hat mit Clean Code nichts mehr zu tun. Positiv zu erwähnen ist, dass er die Ausgabe und die Erzeugung getrennt hat. Die Ausgaberoutinen sind sauber und so nachzuvollziehen, wie er es gern hat: Wie ein Stück Prosatext. Aber der Algorithmus als solcher ist nicht mehr zu erkennen. Nicht alles sollte als Prosatext beschrieben werden!
* Leider noch mal der Java Einfluss, aber wer von präzisem, klarem Code spricht, sollte keine Methodennamen verwenden, die länger als 20 Zeichen sind. Das Primzahlbeispiel macht das klar. Eine Methode mit Namen isLeastRelevantMultipleOfNextLargerPrimeFactor sollte nicht von jemandem geschrieben werden der von sich behauptet, sauberen Code zu schreiben... Code-Normalisierung ja, aber bitte nur soweit man keine Algorithmen, die irgendwo anders mathematisch beschrieben und geprüft sind, mit lächerlich anmutenden Funktionsnamen zerstört. Martins Code hat meistens eine gewisse Eleganz, aber die Eleganz in einem wohlgeformten Algorithmus scheint er nicht zu kennen, im Gegenteil, er reisst sie auseinander.
* Leider wird an keiner Stelle im Buch erwähnt, welchen Einfluss die Veränderung des Quellcodes auf die Performance der Software hat. Dass er es mit der Performance in seinem Code nicht all zu ernst nimmt zeigt ein Beispiel, bei dem er einen String zurück gibt, in dem ein Großbuchstabe einen Schalter der auf an steht anzeigt, und einen Kleinbuchstaben, wenn der Schalter aus ist. Normal würde man das über ein Bitfeld machen, und nicht wie er vorschlägt besser mit StringBuffer. Leider lässt der Java Einfluss wieder grüßen.

Ich bin etwas enttäuscht von dem Buch. Bei vielen Stellen im Buch hab ich den Kopf geschüttelt und mir die Frage gestellt, was für ein Schmarrn das ist, was er da macht, da das so einfach nicht in allen Bereichen applikabel ist. Wer viel in Java programmiert wird seine Freude an dem Buch haben und sicher oft mit dem Kopf nicken. Wer unter Clean Code nicht (nur) maximal-aufgebrochene Funktionen mit elendig langen Funktionsnamen versteht wird mit dem Buch nicht glücklich und lediglich seine Vorurteile über Javaprogrammierer bestätigt finden. So jemand schaut sich besser nach anderen Büchern um und reicht das Buch an den fanatischen Javajünger in seinem Freundeskreis weiter ;)
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am 12. August 2016
Ich möchte an dieser Stelle nur die technische Qualität des Buchs bewerten (inhaltlich kann ich dazu noch keine Angaben machen).

Ich habe das Buch in Eile gekauft und dabei die Warnungen meines Mitrezensenten nicht gelesen, dass es sich bei dieser Version um einen äußerst preiswert anmutendes Exemplar handelt.

Das Format ist tatsächlich beinahe A4, die Titelseite ist grob gerastert. Man stellt sich das am besten wie ein PDF vor, dass im Copyshop ausgedruckt und geleimt wird. Die Schrift im Buch ist zum Glück nicht hochskaliert und absolut scharf, dafür wirken die Inhalte auf den großen Seiten sehr verloren. Wenn man sich das schönreden möchte dann gibt es hier viel Platz für Anmerkungen...

Die deutsche Übersetzung ist zehn Euro teuerer, wahrscheinlich bekommt man dort ein "anständiges" Buch. Auf die Schnelle habe ich von diesem Buch keine andere Version hier gefunden, Freunde der englischen Originalversion müssen hier anscheinend mit dieser Version vorlieb nehmen (anders sieht es zum Beispiel bei "Effective Java 2nd Edition" aus: Hier gibt es die preiswerte Version und für fünf Euro mehr das "richtige" Buch).

Abgesehen vom unhandlichen Format ist der Buchrücken übrigens blank, hier darf man sich dann selbst mit einem Permanentmarker den Buchtitel draufkritzeln.
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am 29. Mai 2016
Grundsätzlich gibt einem das Buch viele wertvolle Tipps, wie man unsauberen, schwer wartbaren Code vermeidet. Aber an der einen oder anderen Stelle beißt sich die Katze selbst in den Schwanz, weil eine Regel mitunter eine andere aushebelt.

Dennoch ist das Buch sehr zu empfehlen, wenn man professionell entwickelt und seine persönlichen "clean code skills" erweitern oder auf den Prüfstand stellen möchte.
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am 25. März 2013
Das Buch ist wie ein Lehrgang zur Verbesserung des eigenen Programmierstils aufgebaut. Begonnen wird mit der richtigen Benennung von Variablen, über Methodennamen und das Einteilen langer, unübersichtlicher Methoden in kleinere mit klar begrenztem Aufgabenbereich, bis hin zu ganzen "sauberen" Klassen. Wobei dies natürlich nur ein kleiner Ausschnitt aller behandelter Themen ist. Zum Schluss werden dann die erarbeiteten Regeln und Grundsätze in einem Kapitel übersichtlich aufgelistet.

Mir gefällt das Buch sehr gut, da es sich wirklich im Programmierstil bemerkbar macht. Mir fällt es jetzt sehr viel leichter, Programme übersichtlich zu halten, so dass sie auf Anhieb gut verständlich, und auch ohne viel Aufwand erweiterbar sind.

"Clean Code" würde ich Personen empfehlen, die sich mit der Programmiersprache Java schon einmal beschäftigt haben, denn die Beispiele an denen gearbeitet wird, sind alle in Java verfasst. Ansonsten sind die Techniken und Grundsätze aber meiner Meinung nach auf jede objektorientierte Sprache übertragbar.

Ich habe mich für die englische Variante des Buches entschieden, da die deutsche Übersetzung in Kommentaren als teilweise fehlerhaft oder schwer verständlich bewertet wurde. Ich fand das Buch auf englisch gut verständlich.
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am 10. Januar 2016
Ich hätte vor dem Kauf ehrlich nicht erwartet, dass das Buch so praxisnah und hilfreich ist. Der das letzte Drittel besteht zwar aus einem Tutorial mit ganzen Seiten voller Code, bei dem man sich wünschte, er wäre auch CD beigefügt worden, allerdings kann ich verstehen, warum das aus didaktischen Gründen so gemacht wurde. Der vordere Teil und auch die Liste der Code Smells im Anhang sind jedenfalls großartig zusammengestellt.
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am 29. März 2016
Jeder Software Entwickler der sich weiterbilden will, sollte dieses Buch lesen und durcharbeiten. Ja, es wird aufwendig. Ja, es wird hart, aber es lohnt sich.

Danach hat man deutlich schöneren und saubereren Code!
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am 3. Juli 2015
Ich habe dieses Buch vor kurzem das erste Mal durchgelesen und plane es danach ein weiteres Mal zu lesen. Dieses mal mit Textmarkern und Lesezeichen bewaffnet. Und dann noch mal.

Meinst du, du wärest bereits ein guter Entwickler? Du bräuchtest dieses Buch nicht lesen? Mit ziemlich großer Wahrscheinlichkeit irrst du dich.
Dieses Buch nimmt seinen Namen sehr erst; Onkel Bob nimmt den Leser an der Hand und führt ihn verständlich durch Refactoring Prozesse und erklärt warum er diesen oder jenen Schritt durchführt. Im Anhang finden sich Heuristiken, die im Laufe des Buches immer wieder referenziert werden. Der Index lässt einen zudem sehen, wo welche Heuristiken referenziert wurden.

Jeder Entwickler, der plant ein besserer Entwickler zu sein, sollte dieses Buch lesen.
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am 11. August 2016
Meine Kritik in kurz:
Ich kritisiere hier nicht den Inhalt des Buches, ich kritisiere die Qualität des Produktes.
Das gelieferte Buch kann nicht als solches bezeichnet werden. Es ist ein simples, ausgedrucktes und gebundenes PDF...

Nun etwas detaillierter:
Das Titelblatt ist pixelig, als ob die Grafikdatei zu klein für den Druck war. Der Buchrücken und Rückseite sind blank weiß.
Die Seiten im Inneren sind deutlich zu blass gedruckt und das Format des gesamten Buches scheint nicht zum Format der gedruckten Seiten zu passen. Es prangt ein riesiger weißer Rand rings um den Text einer jeden Seite. Und dafür hat man dann einen ganz schönen Brecher von Buch in der Hand... So macht es keinen Spaß, dieses "Buch" zu besitzen.
Insbesondere, da nirgendswo in der Beschreibung steht, dass man nur einen stümperhaften Nachdruck erhält, fühlte ich mich auf den Arm genommen.

Konklusion:
Für diesen Preis von knapp 30€ hatte ich ein richtiges Buch erwartet.
Eines, dass man sich als Standardwerk in seiner Domäne, nach der Lektüre in seine kleine, feine Fachbuchsammlung stellen kann. Aber ohne bedruckten Buchrücken ist das natürlich nicht besonders komfortabel...
Schade um meine Lebenszeit, aber immerhin nimmt Amazon ja seine Artikel ziemlich problemlos wieder zurück.
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