Jeans Store Hier klicken Strandspielzeug Neuerscheinungen Cloud Drive Photos Alles für die Schule Learn More sommer2016 HI_PROJECT Hier klicken Fire Shop Kindle Roosevelt Summer Sale 16

Kundenrezensionen

3,8 von 5 Sternen
34
3,8 von 5 Sternen
Format: Taschenbuch|Ändern
Preis:6,99 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime
Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

am 23. September 2012
Ian McEwan gehört seit Jahren zu meinen Lieblingsschriftstellern. Auch in seinem neuen Roman "Sweet Tooth" zeigt er, welch großartiger Erzähler er ist.

Der Roman spielt Anfang der 1970er Jahre mit all den bekannten Turbulenzen - Wirtschaftskrise, Terrorismus, der Kalte Krieg.

Serena Frome hatte als Tochter eines anglikanischen Bischofs eine behütete Kindheit. Nach einem nicht sehr erfolgreichen Mathestudium in Cambridge und einer Affäre mit einem älteren Mann bekommt sie eine Stelle beim MI5, dem britischen Spionageabwehrdienst - anfangs mit etwas anderen Aufgaben, als sie es sich vorgestellt hat.

Dann aber bekommt sie ihre Chance: Als passionierte Leserin wird sie mit einem Auftrag betraut, der sie in die Welt der Literatur führt. Dadurch lernt sie den Schriftsteller Tom Haley kennen und verliebt sich in ihn ...

In "Sweet Tooth" geht es um Freundschaft und Liebe, Eifersucht, Lügen und Verrat. Und es geht um Literatur, um Lesen und Schreiben und um zahlreiche bekannte Literaten wie z. B. Martin Amis, Ian Fleming, W. H. Auden, T. S. Eliot.

Der Roman ist wunderbar aufgebaut. Der letzte Satz "Dearest Serena, it's up to you." führt geradewegs wieder zum Anfang, so dass man versucht ist, das Buch gleich ein zweites Mal zu lesen.

Überhaupt ist das Ende einfach fabelhaft - überraschend und absolut stimmig!

Übrigens: Alle, die McEwans frühe Erzählungen gelesen haben, werden denken "das kenn ich doch", denn der Schriftsteller Tom Haley verwendet in seinen Geschichten bekannte Motive (wie z.B. der vermögende Mann, der sich in eine Schaufensterpuppe verliebt).

Uneingeschränkte Leseempfehlung!
0Kommentar| 27 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 23. Januar 2013
McEwans aktueller Roman ist beim ersten Lesen leider mit Anstrengung verbunden. Auch wenn die Ich-Erzählerin Serena gerade zu Beginn durch ihre Kindheit und Jugend rast, hat man als Leser doch schon ab der Mitte dieses schleppende Gefühl in der Brust. Besonders die Szenen im MI5 dehnen sich und sind für politisch Uninteressierte zum Teil ein verwirrendes Geflecht aus Informationen über Politik und Wirtschaft der 70er Jahre in Großbritannien. Als kleinen Kunstkniff könnte man es betrachten, wenn man sich als Leser in die Ich-Perspektive Serenas hineinversetzt, die eigentlich auch keine große Ahnung von dem hat, was im Britischen Geheimdienst vor sich geht – wir als Leser erfahren also durch Serenas Augen genauso wenig und stehen ratlos vor den seitenlangen Passagen. Diese scheinen aber auch nicht wirklich mit der Handlung zu tun zu haben, jedenfalls haben sie mich persönlich nur immer wieder aus der Kontinuität der Handlung gerissen.
Die Geschichte im Ganzen wirkt schon ein wenig an den Haaren herbeigezogen: Ein unbedarftes, halbwegs begabtes Mädchen kommt zum Britischen Geheimdienst, weil mutmaßlich ihr toter Exfreund – wobei, ob er nun tot ist oder nicht, wird meines Erachtens auch nicht wirklich deutlich – zu Lebzeiten ein gutes Wort für sie eingelegt hat. Ihr Auftrag ist es nun, den jungen Schriftsteller Tom Haley zu begutachten. Wird er von ihr gut beurteilt, kann er in das Programm ‚Sweet Tooth‘ aufgenommen werden, das britische Autoren im Geheimen fördert. Sie macht jedoch den Fehler, sich auf eine Affäre mit ihm einzulassen…
Nun gut, von der Regierung unterstützte Schreiberlinge wird es gegeben haben und gibt es sicher in einigen Ländern auch heute noch, aber so ganz plausibel erschien mir McEwans Erklärung nun doch nicht: Wir wollen einen Schriftsteller, der liberal schreibt und den wir dann verdeckt mit jeder Menge Geld unterstützen können. Wenn er positive Aufmerksamkeit auf das Land legt, dann super … Wenn nicht, auch nicht schlimm. Eine eindeutige Motivation des Ganzen ist mir hier entgangen.
Die Protagonistin Serena war mir auch beim ersten Lesen wahnsinnig unsympathisch. Sie ist wunderschön und intelligent, hat tolles Haar und kann das kleine Naivchen spielen, wenn’s gewünscht wird. Ihrer Ansicht nach, liegen ihr die Männer zu Füßen, welchen Umstand sie dann auch nutzt, um selbige wie Socken zu wechseln. Leider haben sie dann aber doch alle irgendeine Macke, die die Beziehung zerbrechen lässt. Allgemein werden die Charaktere nicht sonderlich ausdifferenziert und wirken oft wie Stereotypen. Dies wird auch dadurch deutlich, dass einige Personen in Serenas Umfeld nur aufzutauchen scheinen, wenn es gerade wieder etwas für den Leser zu erklären gibt – ist die Situation vorbei, wird der Charakter wieder in die Mappe getan und wartet auf seinen nächsten Auftritt.
Wie ich zu Beginn schon sagte, scheint das Buch beim ersten Lesen nicht allzu viel herzugeben – zumindest, wenn man McEwan schon kennt und besseres gewohnt ist. Doch hat man das Ende gelesen, tritt der AHA-Effekt ein und plötzlich ergeben einige Dinge mehr Sinn oder lassen sich in einem neuen Licht sehen. McEwan spielt erneut mit der Metafiktion und der Leser weiß nicht genau, wer nun wirklich was erzählt und welche Ereignisse in der Story real oder erfunden sind.
Leider ist es schon ein Kampf, bis auf die allerletzte Seite vorzudringen, auf der der Clou dann endlich verraten wird. Obwohl ich dann zwar wusste, weshalb Serena so unsympathisch sein könnte, hat das nichts daran geändert, dass man ja trotzdem 320 Seiten mit ihr verbringen muss.
Weiterhin habe ich auch den Klappentext zu bemängeln: Es wird von einer dramatischen Liebesgeschichte berichtet und Serena selbst sagt auch im Buch, dass sie alles ruiniert habe. So überaus dramatisch war die Geschichte weder während des Lesens, noch am Schluss selbst, als der Leser endlich erfahren hatte, was geschehen war.
Fast ohne Einschränkungen gefielen mir jedoch die jeweiligen Kurzgeschichten von Tom Haley, die Serena detailliert wiedergibt (besonders zu empfehlen ist die mit der Schaufensterpuppe). Dadurch wirkte das ganze Buch jedoch irgendwie als hätte McEwan super Ideen für Kurzgeschichten gehabt, aber wusste, dass diese sich nicht verkaufen lassen – also hat er mal eben eine halbwegs absurd-stabile Handlung konstruiert, die seine Kurzgeschichten problemlos aufnehmen kann. Ich würde sagen auf beiden Seiten Potential verschenkt.
„Sweet Tooth“ ist kein schlechtes Buch und wenn man es einmal gelesen hat, begreift man beim zweiten Mal auch mehr von der Handlung und den Figuren. Wer jedoch nicht so viel Zeit darauf verwenden möchte, dem sei abgeraten.
11 Kommentar| 12 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 5. Oktober 2015
Dieser Roman ist ein wunderbares, weil vielschichtiges Werk, das Zeitgeschichte, Agentenkrimi, Liebesroman und Betrachtungen über Lesen und Schreiben fulminant durcheinanderwürfelt und zu einem sehr lesbaren Ganzen verschmilzt. Die Idee westlicher Geheimdienste, auch auf kulturellem Feld den Kalten Krieg in Szene zusetzen, scheitert glorios. Es ist allenfalls die Literatur, die die Politik beeinflussen kann, niemals aber umgekehrt die Politik, die die Kunst leiten kann. McEwan bedient sich dazu zweier Figuren, die keine Holzschnitte bleiben, sondern in ihrem Antagonismus menschlich und nachvollziehbar bleiben, verletzlich und fehlbar sind. So ist der Roman kein Lehrstück geworden, sondern eher eine bittere Komödie mit einem nicht unbedingt erwartbaren Ende. Interessant und vergnüglich, spannend und entlarvend zugleich.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 26. Oktober 2014
It was an enjoyable read, and I liked the female protagonist when she was living through books and struggling with the outside world, but while I at first had the impression that it was a story on a woman developing a sense of self, and finding her way, it then turned out to be (at least partly) a spy story - both stories were nice, but don't quite fit together, don't complement each other. So the serious subject is not adequately covered, but the spy story develops too late through the book. Or maybe it was just the intention to lead the reader on, but maybe I don't like to be led on too much ..
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
TOP 500 REZENSENTam 22. September 2013
Dass eine Tätigkeit für den britischen Geheimdienst mitunter auch erotische Aspekte hat, weiß man, seit James Bond in regelmäßigen Abständen die (Damen)welt rettet. Das hat Serena Frome allerdings nicht im Hinterkopf, als man sie im Rahmen der Operation "Sweet Tooth" auf den jungen Schriftsteller Tom Haley ansetzt, den der Security Service MI5 für finanziell förderungswürdig hält, weil er politisch auf der richtigen Seite zu stehen scheint. Serena, jung und hübsch, scheint die geeignete Person zu sein, die frohe Botschaft zu überbringen (selbstverständlich ohne ihren Arbeitgeber und damit die Geldquelle zu offenbaren), und natürlich passiert das Unausweichliche: Die beiden verlieben sich ineinander.

Wir lesen die Geschichte als Serenas "Memoiren", geschrieben 40 Jahre später. Wir erfahren eine Menge über eine lebens- und lesehungrige junge Frau, die eher durch Zufall beim Security Service gelandet ist, und über den aus heutiger Sicht höchst amüsanten Kulturkampf, den die westlichen Geheimagenten im Kalten Krieg für die gute Sache geführt haben. Jede Zeit scheint die Geheimdienste zu haben, die sie verdient.

Wir wissen von Beginn an, und das ist angesichts der Konstellation schließlich kein Wunder, dass das alles kein gutes Ende nehmen wird. Dazu ist Serena dann doch zu naiv; das gilt aber auch für ihren Vorgesetzten, der ebenso wenig wie sie in der Lage ist, Arbeit und Privatleben angemessen auseinander zu halten.

Und ohnehin scheint das ganze "Sweet Tooth"-Projekt eine Totgeburt zu sein, wobei man sich zugegebenermaßen wundern muss, wie Tom Haley zur Zielperson des Security Service werden konnte, wenn man die teils zitierten, teils zusammengefassten Erzählungen liest, die er bislang so veröffentlicht hatte. So zieht sich die Geschichte ein wenig hin und nimmt erst im letzten Viertel wieder Fahrt auf. Dann aber richtig, und die Pointe kommt, wie es sich gehört, zum Schluss, und, wie ich zugeben muss, einigermaßen überraschend.

"Sweet Tooth" bringt eine Zeit zurück, die man eigentlich erfolgreich verdrängt hat: Kalter Krieg, IRA-Attentate, zünftige Arbeitskämpfe, Energiekrise und vollgequalmte Büros. Es wird einem ein wenig bewusst, wie alt man inzwischen sein muss, dass man mit all dem noch was verbindet.
0Kommentar| 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 19. Juli 2013
The book reminded me a bit of Atonement where you get the final twist on the very last pages... I feel I read stronger ones (such as The comfort of strangers or Atonement), but all in all it is a typical McEwan and I enyoyed it very much.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 9. November 2013
Im Jahr 1972, das u. a. durch die Geschehnisse des kalten Krieges gekennzeichnet ist, ist Serena, die Protagonistin des Buches, gerade dabei ihr Mathestudium abzuschließen, als sie über einen Freund, Tony, einen älteren Professor, kennenlernt. Auf Tonys Rat hin bewirbt sich Serena im Anschluss an ihr Studium beim MI5, dem englischen Geheimdienst. Im Rahmen der geheimen Mission ,,Sweet Tooth" des Geheimdienstes, lernt Serena bald den Autoren Tom Haley kennen und verliebt sich in ihn. Doch hat diese Liebe, vor dem Hintergrund der Ereignisse wirklich eine Chance und welche Folgen hat sie außerdem möglicherweise für Serena?

Mir hat das Buch, welches mein erstes von Ian McEwan war, wirklich sehr gut gefallen. Bereits von der ersten Seite an, ist man als Leser direkt im Handlungsgeschehen und kann diesem auch im Verlauf des Buches wirklich gut folgen. Für ein wenig Verwirrung sorgen jedoch zunächst, die im Buch an einigen Stellen eingefügten Kurzgeschichten, weil man sich dann als Leser erst auf diesen plötzlichen Handlungswechsel erst ein wenig einstellen muss. Letztlich finde ich aber, dass die Kurzgeschichten die eigentliche Handlung gut ergänzen.

Diese Verwirrung wird aber auch durch die wirklich schöne Sprache im Buch, in die ich mich eigentlich direkt von Beginn an, ein wenig verliebt habe :), mehr als ausgeglichen. Die Sprache in dem Buch unterstützt die Handlung wirkungsvoll und trägt auch dazu bei, dass man der Entwicklung der von Serena und den anderen Charakteren sehr gut folgen kann.

Außerdem fand ich es spannend durch das Buch, endlich auch einmal etwas über das Wirken des Geheimdienstes im England der 70er Jahre zu erfahren, denn dieses war mein erstes Buch zu dem Thema.

Für mich wird es ganz sicher nicht das letzte Buch von Ian McEwan gewesen sein. So werde ich ganz bald auf jeden Fall auch einmal ein Buch von Ian McEwan auf Deutsch lesen, denn ich bin neugierig, ob mich die Sprache dann immer noch so begeistern kann :)!

,,Sweet Tooth" zu lesen, kann ich wirklich jedem empfehlen, der mehr über das Wirken des englischen Geheimdienstes zur damaligen Zeit erleben und selbst die Protagonistin Serena bei ihrer Mission begleiten möchte :)! Ja und natürlich auch jedem, der sich mal wieder von einem sprachlich sehr gelungenen Buch begeistern lassen möchte :)!!!
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 31. Mai 2013
Was für eine Enttäuschung! Nach dem wirklich lesenswerten Roman "Saturday" hat McEwan nicht mehr viel Überzeugendes zusammengebracht: "Solar" ist am Ende nicht enrsthaft genug für das Thema, "Am Strand" wäre in den 50erJahren ein wichtiges Buch gewesen, ist aber in der Gegenwart völlig überflüssig, und nun "Sweet Tooth! Ein seltsame Mischung aus Liebesgeschichten, Agentenkrimi, verwässerter Zeitgeschichte und Informationen über einen Autor, der um sich selbst kreist. Also bitte! Wenn Mc Ewan unveröfffentlichte Kurzgeschichten loswerden will, dann soll er sie doch seine Protagonistin in vollständiger Form lesen lassen. Aber Inhaltsangaben von eigenen Geschichten mit ein paar Zitaten anzureichern und in eien RToman zu packen , das geht nun wirklich nicht! Insgesamt muss ich sagen, dass ich selten so viele Seiten in einem Roman überschlagen habe, um möglich schnell ans Ende zu kommen.
Und dann die Sprache! Banalitäten mit mühsam ausgesuchtem Wortschatz aufzubessern, ist keine gute Schreibweise. Anders herum wäre es besser: Überraschende Gedanken in einfacher Sprache. Aber das ist halt nicht sein Stil. Schade!
Was soll diese Seitenschinderei des Autors? Er wird doch nicht nach Seiten bezahlt! Viel weniger wäre viel mehr gewesen.
Man kann nur hoffen, dass McEwan zur Qualität früherer Romane zurückfindet.
11 Kommentar| 7 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 13. August 2013
Das Buch an sich ist recht interessant geschrieben, jedoch versteht man manche Dinge nicht gleich, wenn einem politisches und geschichtliches Hintergrundwissen über die Zustände der 70er Jahre in England fehlt.
Die Geschichte an sich ist recht einfach gestrickt und wird durch interessante Kurzgeschichten unterbrochen und aufgelockert. Bei diesen Kurzgeschichten handelt es sich jedoch um abgewandelte frühere Geschichten von Ian McEwan. Auch das Ende des Buches ist nicht wirklich überraschend, da es zu stark an frühere Werke des Autors erinnert.
Trotzdem ist das neuste Buch von McEwan durchaus lesenswert, aber man sollte lieber nicht zu viel erwarten. Wer frühere Kurzgeschichten des Autors bereits kennt und "Atonement" gelesen hat, wird dieses Buch vermutlich nicht so gut wie diese finden und feststellen, dass McEwan seine alten Geschichten hier einfach noch mal neu verpackt hat.
0Kommentar| 9 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 26. August 2015
With so many reviews it is hard to add anything original or unexpected. McEwan tells the story quite convincingly from the perspective of Serena, a woman of around sixty reliving her youth and upbringing, early talents, time at Cambridge and her loves, and especially her brief career in Britain’s MI5, responsible for UK domestic security in the early 1970s, lasting only 18 months. Thereby condemning readers to turn page after beautifully-written page to find out what happened back in the early 1970s, which is a feast thanks to McEwan’s awesome background research.
Lots of linkages make great plots and books. McEwan is a master at casually dropping clues to explode later on or phrases to haunt a book. Brilliant re MI 5 in war and peace, the 1972- 1974 Troubles, energy crisis, miners strikes and other crises that beset Britain and the uses of the arts during the Cold War by intelligence agencies. Also brilliant re the novel’s other characters and his attention to detail throughout. Stunning achievement, highly recommended.
But there is more, far more for readers to discover esp. in the stunning final chapter. Kudos to John Le Carré and Martin Amis, but not to a policeman named Barnes. Viewed the use of italics in Tom’s weird stories as esthetic, to relax the eye, making blocks of text more readable, but could it have another, deeper meaning? “Saturday” has long been my favorite McEwan novel. Now “Sweet Tooth” is.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden

Haben sich auch diese Artikel angesehen

6,99 €
11,90 €

Benötigen sie kundenservice? Hier klicken