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Kundenrezensionen

4,4 von 5 Sternen
139
4,4 von 5 Sternen
Format: Taschenbuch|Ändern
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am 12. Januar 2013
Wie so viele davor gehöre auch ich zu denen, die viele der beschriebenen Filme und vor allem Videospiele hautnah in ihrer Kindheit miterlebt und gelebt haben. Cline erzählt in seiner Geschichte ein klassisches Abenteuerspiel, wie sie in den 80ern sehr populär waren. Ich habe solche Spiele auch gern gespielt, daher kamen mir Titel und Geschehnisse immer wieder mal sehr bekannt vor. Auch viele Reminiszenzen an Filme aus dieser Zeit (Wargame, Bladerunner und viele andere) sind hervorragend in die Story eingebettet. Die Erzählweise ist packend, flüssig geschrieben bisweilen auch etwas amerikanisch. Man könnte sagen ein handelsüblicher, gut gemachter Hollywood-Actionfilm (den es von diesem Buch durchaus geben könnte). Es war eines der wenigen Bücher die ich in einigen Tagen gelesen habe (normalerweise benötige ich Wochen und Monate für so ein Buch...).

Wer jetzt 35-45 Jahre alt ist, früher (und heute) gern gedaddelt hat und vielleicht mit RPGs noch ein kleinwenig was anfangen kann, wird hier sehr gut unterhalten.
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am 3. Januar 2016
Ich liebe dystopische Literatur und Science Fiction. "Ready Player One" versprach vieles davon, überzeugte mich aber nicht. Der Plot lässt sich zusammenfassen als: "Junge trifft Mädchen, Junge will Mädchen beeindrucken und es geht um die 80er-Jahre". Die Liebesgeschichte ist derart abgedroschen (Nerd beeindruckt Mädchen, erhält sie am Schluss als Trophäe), dass die Dialoge voraussehbar sind. Die Idee, eine Art Schnitzeljagd in einem virtuellen Universum stattfinden zu lassen, ist ganz hübsch. Es gibt sogar einige interessante Wendungen in der Geschichte. Aber die 80er-Jahre-Nostalgiereferenzen sind nach einer Weile etwas zu viel des Guten. Der Roman hinterlässt den Eindruck, dass der Autor (*1972) viel eher eine Hymne an die 80er-Jahre-Nerdkultur schrieb und seiner Jugend Referenz erweisen wollte, als dass es ihm tatsächlich um die fiktive Welt ging, die er erschaffen hatte. Die Hauptfigur Wade erschien mir als zu starke Projektion des Autors selber, um mich als eigenständige Figur zu überzeugen.
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TOP 500 REZENSENTam 2. Februar 2012
Die USA im Jahre 2044. Die Menschheit hat für die Globalisierung einen hohen Preis gezahlt. Die fossilen Brennstoffe sind nahezu erschöpft, die Menschheit musste sich deutlich einschränken. Das Ganze nennt sich "Globale Energiekrise". Der exzessive Energieverbrauch hatte nebenbei die unangenehme Nebenwirkung der globalen Erwärmung, die Polkappen sind geschmolzen, der Meeresspiegel gestiegen und das Wetter spielt immer öfter verrückt. OASIS, eine virtuelle Simulation wird zur letzten Zuflucht der Menschheit, deren Realität einfach zu trostlos ist, um sich mit ihr auseinandersetzen zu wollen, denn die OASIS ist kostenlos. Hier kann man in den Vergnügungspark gehen, hier kann man sich erholen, hier kann man sein Leben genießen, während um einen herum die Welt den Bach runter geht.
Als Halliday, der Erfinder von Oasis, sein Testament veröffentlicht, verändert er damit auch die Kultur seiner Zeit. Der von den 1980er Jahren besessene Multimilliardär hat sich etwas ganz Besonderes Ausgedacht. In klassischer Adventure Tradition hat er in seiner riesigen Simulation OASIS ein Osterei (Easter Egg, geheimer Programmcode) versteckt. Um dies zu finden gibt er in seinem Videotestament einen ersten Hinweis in Reimform. Wer das Easter Egg findet, erbt Hallidays Milliardenvermögen.
Dieser Wettbewerb wird innerhalb kürzester Zeit zum Bestandteil der globalen Kultur und ersetzt den Traum vom Lottogewinn, und jeder kann an diesem Spiel teilnehmen. Eine neue Subkultur von Millionen von Menschen entsteht, die ihre gesamte Freizeit darauf verwendet, nach Hallidays Osterei zu suchen. Als nach 5 Jahren noch immer keiner den ersten Schlüssel entdeckt hat, wird Hallidays Easter Egg zu einer urbanen Legende und die Zahl der Jäger schwindet von Jahr zu Jahr. Wer immer noch nach dem Osterei sucht, macht sich lächerlich und wird als Nerd angesehen. 101, der größte Telekommunikationskonzern jedoch glaubt an diesen Mythos und schickt seine mit einem sechstelligen Zahlencode nummerierten Angestellten, die sogenannten Sechser, ins Rennen, um das Easter Egg. 101 will Hallidays Schöpfung zu Geld machen, für OASIS eine monatliche Gebühr einführen und massiv Werbung schalten. Sie wollen der Nutzeranonymität und der Redefreiheit in der virtuellen Open-Source-Utopie OASIS Simulation ein Ende setzen. Eine Katastrophe für die wahren Jäger, die zum Großteil keine Welt ohne OASIS kennen, und für die diese Simulation ein Bestandteil des täglichen Lebens geworden ist.
Der Siebzehnjährige Wade Owen Wats ist arm. Er ist in der OASIS aufgewachsen und geht auch dort zur Schule. Seit 5 Jahren sucht er nach dem Easter Egg und als er den ersten Schlüssel findet, muss er erkennen, dass diese Jagt auch im wahren Leben stattfindet, denn 101 schreckt nicht davor zurück seine Konkurrenten wirklich und nicht nur virtuell aus dem Weg zu räumen. Schon bald ist er ein Flüchtling, der unter falschen Namen vor dem Konzern auf der Flucht ist.

Das Buch hat ein großes Problem: Man muss durch die ersten 100 Seiten durch, bis es einen packt, und das ist eine ziemliche Durststrecke. In den ersten 100 Seiten wimmelt es von Anspielungen an obskure Musik, Filme und Regisseure aus den 1980er Jahren. Ich habe diese Zeit erlebt und ich konnte trotzdem mit vielen der Anspielungen nichts anfangen, teilweise vielleicht, weil sie sich auf die amerikanische Popkultur der 1980er bezog, die in Deutschland mit neuer Deutscher Welle anders ausgeprägt war. Ich glaube nicht, das Oingo Biongo, Dead Man's Party, MCA Records 1985 in Deutschland im Radio lief, von John Hughes (Regisseur) oder Filmen wie Heathers habe ich auch noch nie gehört, ganz zu schweigen von den vielen, vielen (Arcade) Computerspielen und Textadventures, ihren Bugs, Programmieren und Wettbewerbern. Man kann nun argumentieren, dass dies Atmosphäre und Authentizität schafft, mir war es zu viel unnützes, nerdiges Geschwafel über Pen und Paper Rollenspiele, irrelevante alte Schinken und Computerspiele und Wettbewerbe dazu (Earthworld- Wettbewerb von Atari) und Hacker der 70er Jahre, die mich einfach nicht interessierten. Das Buch beginnt also mit 100 Seiten purer Langeweile und ich war kurz davor es wegzulegen.
Ein weiteres Problem ist, dass man vielleicht selber einmal Adventures gespielt haben und sich ein wenig mit AD&D auskennen sollte. Ich hatte diesen Hintergrund zum Glück, so dass mir klar ist, was ein +5 Schwert ist und ich durchaus mit Insiderwitzen, wie dem Hinweis, dass das Abschlachten von Eichhörnchen keine Erfahrungspunkte bringt, etwas anzufangen weiß. Aus eigener Rollenspielererfahrung kann ich sagen, auch das Ausrotten von streunenden Hunden und Katzen gehört in diese Kategorie sinnloser Rollenspieleraktionen, die keine Erfahrungspunkte bringen, die jede Gruppe aber ausprobiert.
Prinzipiell ist dieses Buch eine Erzählung eines klassischen Adventures. Man muss Gegenstände finden und Rätsel lösen, viel mehr passiert nicht. 500 Seiten wird das Easter Egg gejagt, zwischendurch das klassische Rollenspielengeplänkel und nebenbei taucht man im RL unter, weil 101 die Spieler sucht. Aufgewertet wird dieses Buch jedoch, durch die immer wieder eingestreute Sozialkritik an unserer Zeit. Die Flucht aus der Realität in die virtuelle Welt, die schon heute stattfindet. Aber auch die Internetzensur, der derzeitige Versuch der Beschneidung der Meinungsfreiheit und die massive Kommerzialisierung wird durch 101 ins Spiel gebracht.
Auch die Macht der Konzerne, die heutzutage immer mehr zunimmt, wird angeprangert. So kann 101 Kunden, die beim Konzern verschuldet sind, einfach als Zwangsarbeiter einziehen, bis sie ihre Schulden abbezahlt haben, was bei den geringen Zwangsarbeiterlöhnen zu lebenslanger Sklavenarbeit werden kann. Bei der hohen Arbeitslosigkeit, wir das euphemistisch als Zwangsverpflichtung: vom Schuldenberg zum Berufserfolg angepriesen.
Und was natürlich zu guter Letzt in einem Roman über virtuelle Realität nicht fehlen darf: Kann man sich in jemanden verlieben, denn man noch nie persönlich gesehen hat und sind Freundschaften, die man online geschlossen, hat auch in die Realität übertragbar?
Einen fetten Logikfehler gab es dann leider auch noch: Donnerstag findet Waden den ersten Schlüssel (Kapitel 008), das Wochenende ist frei, den Freitag verschläft er und geht doch samstags zur Schule (Kapitel 0012).

Fazit: Die 80er Jahre sind gerade wieder in Mode, das merkt man auch im Radio immer wieder. Der Autor hat sehr gut recherchiert, möglichweise auch, weil er die Zeit selber als Teenager erlebt hat. Ob die Kinder und Jugendlichen von heute mit den vielen Hinweisen auf die 80er, die teilweise für deutsche Leser wirklich sehr obskur sind, noch was anzufangen wissen, bezweifle ich. Da hat der Autor es teilweise einfach ein wenig zu gut gemeint. Ein Buch für Nerds und Geeks und Leser ab 35 aufwärts würde ich sagen.
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am 20. April 2012
Ohne viel vor weg nehmen zu wollen, kann ich nur sagen, dass dieses Buch ein wahrer Geniestreich ist.
Für alle die auch nur halbwegs an der Geschichte von Videospielen oder an der Kultur der '80er interessiert sind, ist dies ein richtiger Glücksgriff.
Zwar bin ich nicht in dieser Zeit geboren oder aufgewachsen, aber trotzdem wirkt es nicht so, als ob man deshalb nur einen Teil des Lesevergnügens hätte.
Was natürlich noch erwähnenswert ist, ist der Schreibstil, bei dem es einfach Spaß macht weiter zu lesen.
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am 10. November 2016
Auf „Ready Player One“ bin ich zufällig beim Stöbern im Internet gestoßen. Da ich ja selber auch ein kleiner Computer-Nerd bin und mich derzeit auch sehr für das Thema „Virtual Reality“ interessiere, musste ich das Buch auf jeden Fall lesen.

Die Geschichte spielt im Jahre 2044: die Rohstoffe der Welt wurden bis aufs letzte ausgebeutet, die Menschheit hungert und unsere Welt ist zu einem trostlosem Ort geworden. Daher „retten“ sich die Menschen in die virtuelle Realität, genannt OASIS. Als der Erfinder von OASIS stirbt, bricht eine Jagd auf sein Erbe los. Einer dieser Jäger ist Wade, welchen der Leser durch den Roman hindurch begleitet.

Was einem vor Beginn des Lesen vielleicht klar sein sollte ist, dass im Roman sehr viele alte Spiele/Filme/Computer erwähnt werden, wobei vor allem die Spiele eine wichtige Rolle spielen. Ich kenne einige dieser im Buch erwähnten Spiele, aber jemand der sich damit überhaupt nicht auskennt, wird wohl weniger Freude mit diesem Buch haben. Ich persönlich finde genau diese Erwähnungen der alten Spiele extrem genial. Im Prinzip wird ein Stück Computerspielgeschichte thematisiert, welche den Beginn sämtlicher Videospiele aufzeigt.

Grundsätzlich werden in „Ready Player One“ sehr viele ernste Themen angesprochen: die Ausbeutung unserer Resourcen, Internet Tracking, Datensicherheit, die fragliche Identität der Menschen hinter dem PC und noch einiges mehr. Vor allem ist aber Virtual Reality ein großes Thema, wo es ja auch in der echten Welt derzeit große Debatten gibt. Die virtuelle Realität wird im Roman für viele Menschen ihr echtes Leben, sie ersetzt die ausgebeutete Welt und ist zusätzlich viel größer und schöner als sie. Doch ist es der richtige Weg, sich einfach in ein zwar schöneres, aber nur online existierendes Leben zu retten?

Der Autor Ernest Cline hat es bei diesem Roman geschafft, mich von der ersten bis zur letzten Seite zu fesseln. Das liegt einerseits an dem wunderbaren Online-Setting, andererseits ist der Roman auch durchgehend spannend geschrieben. Die Sprache ist sehr naturgetreu zu den „unseren“ Onlinespielern gehalten, was ich aus eigener Erfahrung sagen kann. Der Schreibstil ist sehr einfach und flüssig zu lesen und der Autor beschreibt die Szenen und Regeln der Onlinewelt verständlich.

Negativ fiel mir jedoch zu Beginn auf, dass der Hauptprotagonist sich teilweise über 24 Stunden in der virtuellen Realität befindet, ohne seinen menschlichen Bedürfnissen nachgehen zu müssen. Im späteren Verlauf werden zwar Pausen erwähnt, aber zu Beginn muss Wade wohl eine Blase aus Stahl besitzen und keinen Hunger oder Durst verspüren. Auch erwähnenswert ist vielleicht, dass das Englische Cover zwar meiner Meinung nach sehr schön aussieht, aber die abgebildeten Wohnwagentürme kaum vorkommen, da die Geschichte beinahe nur in der OASIS spielt.

Fazit

Ein genialer Roman, für den aber etwas Wissen von alten Videospielen von Vorteil ist und welcher viele ernste Themen behandelt. Von mir gibt es volle 5 von 5 Sternen.
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am 2. August 2014
"Ready Player One" is the story of dystopian America in a year 2044. Man character Wade Watts is an 18 year old guy living in a trailer park. The world ruled by large corporations, ran out of fossil fuels and majority of people are unemployed, homeless and starved; the only happiness in anyone's life is a virtual free-to-play reality (more world then the game) called the OASIS. The only way to get rid of his miserable life, Wade as million others players is trying to win the OASIS contest, started by OASIS creator, recently deceased. One who wins it will gain his fortune and control over the OASIS.

The book is centered on this contest and Wade's relations with his on-line friends, Aech and Art3mis, who he never encountered in real life. Towards the book end action will move from the virtual to the real world as well.

I wasn't aware of the hype this book created in the "geek" world so it was a real surprise how interesting it was. It brought me back to my youth with its many references (movie, music, video games) to the world of 80's when I was growing up. Also, it brings lot of questions with the parallels drawn to our current world and where we as human race could end up due to the hyper speed of technology development. Whether we are going to live in a world like this in thirty years since today we are spending lot of our time on-line interacting with people we haven't or won't meet in real life?

As already mentioned, the book is homage to the 80's and geek culture as contest itself is revival of those years which are distant past in time when action is taking place. It's obvious that author was fully immersed in everything what was happening those years and this book can be used like a reference to the video games, movies and music back then. But author could be also called a visionary because of some ideas that for sure will soon be possible, like taking part in some favorite movie as one of the characters and go through the movie. That would be a major success, the best virtual reality (game) ever.

The role technology is playing in our life is in fact main question asked by the book. He pictured the future world where people are living almost 24h in virtual reality doing all the activities and only stepping back to real world to perform basic physiological needs, sometimes completely amazed forgetting even that. This is not a beautiful picture, but it is not something which is pure fiction, even these days. If you imagine the OASIS with all its possibilities exists out there for real, I cannot imagine a single person who would not want to spend at least some of their time inside.

While I read it, regardless of I'm a bit older than the main characters, I could see myself doing the same things as these characters, bringing me back to the relaxed 80's when I was a kid and that is why I am thinking this book was great to read.

The only drawback for me was the inclusion of a little unnecessary love story inside plot but looking at the book as a whole it is not that big flaw.

It would not be a spoiler to say that "Ready Player One" is also homage to every single movie we watched in 80's, as kids, where the loser not only proves himself but to rest of the world he is the best/smartest and gets together with the cutest girl at the end. To be fair, there are moments in book where reader can feel the things could go either way but all the time knowing there's only one way book can finish up. And in this case I don't see that as a flaw.

"Ready Player One" by Ernest Cline is must-read book for anyone who lived and enjoyed 80's but also for all younger generations to see what they missed. I am sure that during reading or after it, you will again be reminded on all those movies and video games in which we spent a carefree childhood.
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am 7. März 2014
RPO spielt fast zur Gänze in einem MMPORG wie WoW, welches in der Geschichte das Internet praktisch ersetzt hat. Die Wirtschaften sind am Boden, die Menschen wohnen in üblen Trailerparks, und die "OASIS", das Internet/MMPORG jener Zeit, ist der einzige Trost für viele, so auch die Romanfiguren. Die "Gunters" haben sich der Suche nach dem Nachlass des ehemaligen Besitzers der OASIS, James Halliday, verschrieben, der kurz vor seinem Tod in seiner virtuellen Welt ein Easter-Egg versteckt hat, welches dem Finder die Erbschaft seines gesamten Imperiums einbringt. Das soviel Geld auch zwielichtige Gestalten anzieht, versteht sich von selbst. Und so entbrennt ein Kampf um das Erbe Hallidays, der zwischen den noblen "Gunters" (Egg-Hunters), Privatleute, die sich teils in Clans organisiert haben, und den bösen "Sixers" der IOI Corporation ausgetragen wird. Schlachtfeld sind die von Halliday geliebten 1980er-Jahre, die er in der OASIS verewigt hat. Spielfilme, Videospiele, Musik und Hallidays Jugendorte sind Teil des großen Spieles um sein Erbe. Die Hauptfigur ist seit Jahren auf der Suche nach dem Easter-Egg, und kennt, wie einige seiner Mitstreiter/Konkurrenten alle 80er-Filme, Serien und Spiele in und auswendig, was für die Suche von größter Bedeutung ist. Die böse IOI Corporation, die aus der OASIS einen Profitmoloch machen will, hat tausende professionelle Jäger und Experten auf die Suche angesetzt, die mit allen Mitteln ihr Ziel erreichen wollen und auch vor Mord nicht zurückschrecken.

RPO ist eine nette Story mit vielen Referenzen auf die Popkultur der 80er-Jahre (aber auch spätere Nerd-Juwelen wie die Serenity aus Firefly kommen vor), wo man sich schon manchmal wundert, woher der Autor all diese Spiele, Filme und Serien so im Detail kennt. Wer seine Jugend damals verbracht hat, wird sich sicher auf heimischem Terrain fühlen, mir ist es jedenfalls so gegangen. Die Geschichte hält den Spannungsbogen von Anfang bis Ende, das Ende ist allerdings allzu abrupt und vorhersehbar für meinen Geschmack. 3 Sterne für die etwas seichte Handlung, plus einer für die gelungene 80er-Nostalgie.
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am 3. Februar 2014
In one sentence, Ready Player One is a geek 80′s retro cyberpunk techno thriller virtual reality love story. But one sentence is not enough.
Let me get one thing out of the way first: If you are a child of the 80′s and were a computer geek and/or role player in the 80′s, like I was, you get a lot more out of this book, simply because of all the references to 80′s geek and gamer culture in the novel. If you are not, the book is still an excellent, fun and action-packed read.
About the plot:

In 2044 the world is a pretty messed-up place, war, recession, environmental destruction and the depletion of natural resources have devastated the world and sent most economies crashing down. The USA have turned into a poverty-stricken, almost lawless place, where civilization as we know it only exists in the remaining bigger cities.
Most people flee their harsh reality in an online cyber environment called OASIS (Ontologically Anthropocentric Sensory Immersive Simulation) created by James Halliday and Ogden Morrow of Gregarious Simulation Systems (GSS), formerly known as Gregarious Games. It is World of Warcraft, Second Life, Facebook and your real life combined. People go there to play, work, hang out, shop. You can do everything in OASIS.
One of the people who flee their harsh life and live mostly in OASIS is Wade, a destitute orphaned boy who lives with his aunt in a stacked pyramid of trailers and makes a living on the side repairing and scavenging electronic equipment while being enrolled in OASIS-based online highschool. His life changes when one of the founders of GSS, Halliday, dies. In his will, released as an online-video sent to every OASIS player, he declares an Easter Egg hunt of epic proportions. Within OASIS, three keys are hidden and whoever finds them and unlocks the three gates inherits Halliday’s multi-billion fortune.
All clues for the hunt are 80′s geek gamer references and things from 1980′s pop culture Halliday loved so dearly in life. The hunt creates a subculture called Egg Hunters (Gunters for short) and leads to a 1980′s revival. Wade becomes a Gunter and on his quest to find the keys gathers a group of other gunters around him who will become known as the High Five.
But all is not well, because a multinational corperation, IOI, just another incarnation of Evilcorp Inc. devotes enormous resources to finding the keys and does not stop at extortion and blackmail at all to get what it wants, far from it.
But I shall not spoil!
Ernest Cline has created a masterpiece, a blend of Matrix, Blade Runner and every sci-fi/cyberpunk movie of the 80′s you love. plus everything you find in WOW and other such games taken to the extreme, after all, computer technology is so much better in 2044, thanks to Moore’s law.
There is action, there is cyberpunk, there is a love story, there is a coming-of-age story in there. There is a tale of true friendship and of loyalty. And: There is tons of 1980′s references and some tongue-in-cheek hat-tips to our time (like the Doctorow/Wheaton tac team)
A true masterpiece and an excellent read. I devoured it in three days.
Highly recommended reading!
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am 21. August 2013
Wer mal etwas völlig anders als die sonstigen Mainstream Bücher die so auf den Markt kommen lesen möchte ist hier genau richtig.
Das Buch spielt in einer Welt in der die zivilisation sich selbst zu Grunde gerichtet hat. Arm und machtlos und überbevölkert lebt man so dahin in einem Online Game , dass die reale welt ersetzt hat und ohne das zu leben für die meisten keinen sinn mehr macht.
Nach dem Tod des Entwicklers startet eine Jagd darum wer als erstes das letze rätsel löst, dass der Entwickler gestellt hat. Wer aus diesem Spiel als Sieger hervorgeht wird Besitzer dieser Online welt und damit unglaublich möchtig und stinkreich.
So in etwa die Kurzfassung.
Der Protagonist heisst Wade und ist ein normaler Junge der nicht gerade aus der Masse heraussticht.
Er ist sympathisch weil er so normal ist weder atemberaubend schön noch hyperintelligent oder unglaublich beliebt ist. Er ist normal.
Er löst den ersten Teil des rätsels und wird somit in den Fokus der weltöffentlichkeit gerückt. Das einzige was ihn jetzt noch schützt ist die Anonymität im Netzt.
Ab da beginnt eine Wettrennen um den Sieg mit anderen spielern die zu verbündeten werden und den Feinden, Großsfirmenbosse die das Spiel selbst an sich reissen wollen und auch nicht vor Mord zurück schrecken.
Wenn man sich nicht mit Computer spielen,Si-Fi, Anime,Filmklassikern und dergleichen auskennt fühlt man sich die ersten hundert seiten wie Alice im Wunderland.
Das Buch ist mit so viel Liebe ums Detail geschrieben, dass einem kein Titel von irgentetwas mehr fremd bleibt. Man wird durch das Buch gelotst mit Erklärungen zu spielen,filmen,serien,büchern die Wade helfen das Rätsel zu lösen.
Allein diese Welt aus Spielen und sonstigen die man als Nicht-Spiele-Süchtiger nicht kennt ist faszinierend.
Beizeiten kann man ganz vergessen, dass es ausserhalb des Spiels auch noch die reale Welt gibt.
Und was im Spiel geschieht wirkt sich mehr und mehr auf die richtige Welt aus.
Langsam aber sicher wird diese immer mehr einbezogen je bremsliger es im Spiel wird desto ernsthafter ist die bedrohung durch die Firmenhaie im real-life.
Es ist ein durchaus realistisches Szenario in einer dystopischen Welt wie man sie sich nur zu gut vorstellen kann.
Ich habe mitgefiebert bis zur letzen Sekunde und Stück für Stück die immer wichtiger werdenden Nebencharakter ins Herz geschlossen.
Aber vorallem denke ich, dass das Buch auch die heutige Situation mit dem World Wide Web darstellt. Anonymität hinter der man sich verstecken kann, die positiven wie auch die negativen Seiten. Dass das Leben viel zu stark im Netzt stattfindet und das man auch dort nicht immer sicher ist.
Ein rundumgelungenes Buch das fesselt, unterhält und einen überrascht.
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am 15. August 2013
Die Liebhaber und Kenner alter Computerspiele kommen bei diesem Roman auf ihre Kosten. Wir begleiten die Hauptperson bei ihrer Suche nach einem Schatz. Angelegt ist diese ungewöhnliche Schatzsuche in einer Zukunft, in der die Kinder in virtuellen Schulen von Lehrer-Avataren unterrichtet werden. Alle Computerspieler suchen nach Hinweisen, die ein genialer Spieleentwickler in der Online-Welt hinterlassen hat. Diese Schatzsuche ist so spannend angelegt, dass man das Buch nicht mehr aus der Hand legen will.
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