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Kundenrezensionen

4,3 von 5 Sternen
47
4,3 von 5 Sternen
Format: Taschenbuch|Ändern
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am 13. Dezember 2013
Inhalt:
Topeka, Kansas: Reverend Keith Schroeder erhält Besuch vom kürzlich entlassenen Sexualstraftäter Travis Boyette. Was dieser ihm berichtet, erscheint unmöglich: vor 9 Jahren habe Boyette in Sloan, Texas, die 17jährige Nicole Yarber entführt, mehrfach missbraucht und anschließend umgebracht und vergraben. Doch ein anderer wurde für die Tat zum Tode verurteilt, der Schwarze Donté Drumm, die Hinrichtung findet in 4 Tagen in Texas statt. Mit diesem Geständnis beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit...

Meine Meinung:
Ein neuer Grisham, der unheimlich spannend klang – es war klar, dass ich ihn (wie die meisten anderen auch), haben musste. Und er sollte mein erster englischsprachiger Grisham werden.

Das Thema Fehlurteile im Schatten der Todesstrafe ist natürlich sehr brisant, Unschuldige im Knast versauern zu lassen ist schon schlimm genug, aber einem unschuldigen Menschen das Leben zu nehmen – eine grausame Vorstellung. Dieses Themas nimmt sich Grisham sanft, aber bestimmt an.

Gefühlvoll zeigt er, wie es der Familie von Donté und auch ihm selbst ergeht, lässt aber gleichzeitig die Familie des Opfers nicht außen vor, die auch nach 9 Jahren keinen Frieden gefunden hat und voller Hass auf den Mörder ihrer Tochter blickt, fast davon aufgefressen wird. Es gab wirklich Szenen, bei denen ich schlucken musste, so nah ging es mir, wenn z.B. der Anwalt Flak seinen Mandanten in der letzten Stunde vor der Hinrichtung besucht oder aufgezählt wird, wie Donté die 9 Jahre in der Todeszelle verbrachte.

Dem gegenüber der Kampf des Anwalts Robbie Flak, der sich nicht nur juristisch sondern auch emotional voll engagiert. Wenn er das System anprangert, in dem der Staatsanwalt und die Richterin ein Verhältnis hatten oder es eindeutige Hinweise gibt, dass das Geständnis Donté erzwungen wurde, dann wird man wütend. Sehr wütend.

Was für ein System ist das, in dem jemand ohne Leiche, mit unter Druck erstandenen Geständnis (das kurz darauf natürlich widerrufen wurde) und mit geheimen Absprachen zum Tode verurteilt wird, nur weil 2-3 Leute meinen, dass die Person schuldig ist? Grauenhaftes Szenario, denn: wenn man einmal in dieser Situation ist, kommt man schwer wieder raus, und Grisham beweist, dass dies kein Klischee ist.

Da ist es nur verständlich, dass man kein Mitleid mit dem kranken Täter Boyette hat, der tagelang seine Spielchen mit dem Reverend treibt und so Zeit vergeudet, die dringend gebraucht wird. Aber auch, dass er anfangs nicht ernst genommen wird, als jemand dargestellt wird, der nur Aufmerksamkeit will, ist erschreckend. Gibt es wirklich Personen, die versuchen, sich bei Hinrichtungen in den Mittelpunkt zu stellen?

Die Rassenauseinandersetzungen zwischen Weißen und Schwarzen der Stadt Sloan wirken da auf mich ein wenig unpassend, unwichtig, auch etwas klischeehaft. Das Thema hatte er in „A Time to Kill“ schon, hier wirkt es überflüssig, fast ein bisschen störend, wenn auch das Opfer weiß und der mutmaßliche Täter schwarz war. Aber ich finde die Geschichte um Donté wichtig, die Ausschreitungen wirkten da fast, um ein bisschen "Action" hineinzubringen.

Grisham ist ein spannender, aber auch trauriger und erschreckender Roman über die Todesstrafe gelungen, mit überzeugenden Charakteren, die man mag oder verabscheut. Er hat es geschafft, mich zu berühren und schlucken zu lassen, hat dabei aber nicht das ein oder andere Klischee ausgelassen. Grisham zeigt, was er kann und verbindet es mit seiner Ansicht über die Todesstrafe.
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am 1. Januar 2014
Gerade fertiggelesen. Ein wirklich gutes Buch und eines, dass ich Grisham so gar nicht zugetraut hätte. Ich hatte vorher keine Kritik gelesen und wollte nur einen Thriller ohne groß nachdenken zu müssen. Stattdessen ein teilweise ergreifendes Buch über den verzweifelten Versuch, einen unschuldig zum Tode verurteilten zu retten. Das Buch hat dann doch ein paar Längen, gerade im letzten Drittel; hier wäre weniger etwas mehr gewesen,. Keine große Literatur aber wirklich lesenswert.
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Keith Schroeder, Pfarrer einer lutherischen Kirche in Topeka, Kansas, ahnt nicht, was auf ihn zukommt, als eines Morgens ein Fremder sein Büro betritt, um sich etwas von der Seele zu reden. Solche seelsorgerlichen Gespräche sind für einen Pastor normal, jedoch hat dieser Besucher etwas zu beichten, was auch ein Geistlicher selten zu hören bekommt. Er sterbe demnächst an einem Gehirntumor, erklärt der Mann, und wolle vielleicht bekennen, dass er der Mörder eines seit 10 Jahren aus der Kleinstadt Slone in Texas verschwundenen Mädchens sei.
Für den Mord an Nicole Yarber, die bei ihrem Verschwinden 17 Jahre alt war, sitzt allerdings ein anderer Mann in der Todeszelle, seine Hinrichtung steht nur wenige Tage bevor. Die Leiche wurde nie gefunden und der Verurteilte, Donté Drumm, hat sein Geständnis längst widerrufen und beteuert seither seine Unschuld.

Damit beginnt ein Buch, wie es John Grisham schon länger nicht gelungen ist. Ein Buch, das den Leser fesselt und bis zur letzten Seite nicht mehr loslässt. Ein Roman, dessen Handlung mitunter Wege nimmt, die der Leser nicht zu gehen wünscht. Ein realistisches, ein ehrliches Buch. Eine aufwühlende, eine tief beeindruckende Erzählung.
Es gibt Bücher, auch von John Grisham, in denen findigen Juristen auch das unmöglich scheinende Herumreißen einer Situation gelingt, in denen dann doch noch das Gute siegt. Solche Bücher zeichnen nicht immer ein akkurates Bild des Lebens, aber sie haben zweifellos ihre Vorteile: Man schöpft Hoffnung, dass es eine ausgleichende Gerechtigkeit gibt.
The Confession hat auch seine Vorteile, aber die liegen auf ganz anderen Ebenen.
In erster Linie ist es natürlich ein spannender Roman, der dem Leser keine Atempause gönnt. Man müsste ja eigentlich schlafen gehen, aber man kann das Buch nicht beiseite legen. Nur noch eine Seite ' nur noch das Kapitel ' nur noch ein paar Seiten '
Das Buch kann aber auch Augen öffnen: Realistisch schildert der Autor, mit welcher tiefen Überzeugung, Gott auf ihrer Seite zu haben, schwarze und weiße Christen ganz unterschiedliche Meinungen und Einstellungen biblisch begründen. Er schildert, warum und wie Donté in neun Jahren, unschuldig im Gefängnis, seinen einst lebendigen und zuversichtlichen Glauben verloren hat.

»Keith plunged ahead. '"Robbie tells me you were raised in a church, batized at an early age, had a strong faith, raised by parents who were devout Christians."'
'"All true. I was close to God, Mr. Schroeder, until God abandoned me.'"
'...
'"You blame God for the past nine years?"'
"'Yes, I do. ' I was eighteen years old, a longtime Christian, still active in church, but also doing some things that most kids do, nothing bad, but, hell, when you grow up in a house as strict as mine, you're gonna rebel a little. ...' I stayed off the streets. I was looking forward to college. Then, for some reason I guess I'll never understand, a bolt of lightning hits me square in the forehead. I'm wearing handcuffs. I'm in jail. '... My fate is determined by twelve white people, half of them good, solid Baptists. The prosecutor was a Methodist, the judge was a Presbyterian." ''«

John Grisham schildert auch, mit welchen Glaubenskonflikten Pfarrer Schroeder zu kämpfen hat. Und nicht nur das, seitens seiner Kirchenobrigkeit gerät er zusätzlich unter Druck. Überall finden sich Menschen, die ganz genau mit der Bibel in der Hand erklären können, was richtig ist, was Gottes Wort sagt - und die Widersprüche könnten kaum gewaltiger sein. Schließlich gehen Kirchen in Flammen auf, der Hass lodert in Slone. Politiker und Juristen suchen nach Lösungen und finden keine. Die Lage wird immer prekärer '

The Confession hat mich gepackt und bewegt, wie es selten einem Roman gelingt. Ich habe geweint beim Lesen ' und das passiert mir kaum einmal. John Grisham erspart weder sich noch den Lesern grauenhafte Erlebnisse und unbequeme Fragen. Keith Schroeder wird am Ende der Erzählung ein anderer Mensch sein als zuvor. Der Leser - das wäre sehr zu wünschen - auch. Mein Denken und Glauben hat sich durch diese Lektüre jedenfalls verändert.

Mein Fazit: Wie man es auch betrachtet, dies ist ein rundum packendes, durchdachtes, erschütterndes, spannendes Buch; eines der besten, die John Grisham bisher verfasst hat. Unbedingt lesen!

P.S.: Ich habe das Original gelesen, zur Qualität der deutschen Übersetzung vermag ich nichts zu sagen.
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am 23. November 2016
Very legal and not very thriller. With this novel Grisham returns after "The Chamber" and "Innocent" to deal with the capital punishment and to denounce the American judicial system, of the states where it is still applied, for the manner in which it is too lightly used for political purposes.
The tagline on the cover ("An innocent man is days from execution. Only a guilty man can save him.") lets mistakenly think it is a thriller, although it is defined this way. In fact, this fictional, but entirely plausible (and that's what scares), story once again talks about the people, for good or especially bad. Its characters are damn real, starting with Travis Boyette, the one who confesses, who with his tics and pauses, his controversial personality of a criminal with feelings of guilt, because someone is paying for his crime, results in reader annoyance, disgust, but also pity. It isn't the classic villain, but a character who lives in the grey area between the light and the dark, someone in whom we can identify despite his story.
Here we see the talent of this writer, who with the achievement of a stable reputation is free of telling his stories, which do not have a final twist or a happy ending like in real life. But they are true, almost more than reality.
As the plot develops in an intentionally slow way, jumping from one place to another, you don't lose at all your concentration, but you are caught by it to the end. And even if it leaves with a bitter disappointment, at the same time there is something comforting, that makes you close the book with a sense of satisfaction. The one you feel after reading a good book.

Rita Carla Francesca Monticelli, author of Red Desert - Point of No Return
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TOP 1000 REZENSENTam 18. April 2011
Grisham hat mich in den letzten Jahren immer enttäuscht - zu seicht und flach die Storys, zu sehr auf eine Verfilmung schielend.
Aber mit diesem Roman hat er alles wettgemacht:
Dieser Thriller ist mehreres in einem: eine Bestandsaufnahme der US-Gesellschaft, eine Sozialstudie, eine Justizdrama - und damit möchte ich niemanden abschrecken, denn das ganze wird verpackt in Form eines spannenden Krimis.
Grisham zeichnet ein deprimierendes Bild der USA im 21. Jahrhundert:
Seitens der Justiz, der Politik und der Bevölkerung werden kontinuierlich die Religion und Gott herangezogen um die eigenen Handlungen, die Urteile, ja um einfach alles zu begründen. Es wird dauergepredigt und gebetet, in Interviews wird die Religion beschworen und Gottes Wort und Wille - eine schizophrene Welt, wenn dann wieder das Recht auf Selbstverteidigung, der Schusswaffengebrauch, die Todesstrafe verteidigt werden und dann auch Kirchen brennen....
Kein Land der Welt hat so viele Bürger weggesperrt wie die USA. Der Großteil sind Farbige, sehr oft verurteilt von einer weißen Jury.
Harte Urteile sind die Regel, sollen der Abschreckung dienen, sind aber wirkungslos.

Ein schonungsloses Bild der amerikanischen Gesellschaft wird gezeichnet, das einem als Europäer beängstigend fremd vorkommt.
Zur Story wurde schon alles erzählt - ein 19-jähriger farbiger Schüler wird verdächtigt, eine Schulfreundin ermordet zu haben. Allerdings wird die Leiche nicht gefunden und der Jugendliche wandert, trotz seiner Unschuldsbeteuerungen, in die Todeszelle in Texas. 9 Jahre sitzt er unschuldig unter unmenschlichen Bedingungen in Einzelhaft, verkümmert seelisch und körperlich - und soll in kürze hingerichtet werden. Nur wenige Tage vor dem Termin taucht ein Krimineller auf, der den Mord gesteht. Wird ihm jemand glauben ?
Grishams Stil ist flüssig, spannend - das Buch ist ein richtiger "Pageturner" und man fiebert mit bis zu den letzten Seiten.
Fazit: Schonungslose Bestandsaufnahme des amerikanischen Systems, der amerikanischen Gesellschaft des 21. Jahrhunderts, verpackt in einem spannenden Thriller. Absolut empfehlenswert!
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TOP 500 REZENSENTam 25. August 2011
Mit seinem neuen Roman "Das Geständnis" hat John Grisham mich nach seinen vorherghenden Flops wieder etwas versöhnt. Das Buch ist ein engagiertes Plädoyer gegen die Todesstrafe und eine große Kritik am Rechtssystem bestimmter Staaten Amerikas.

Als eines Tages ein mehrfach verurteilter Sexualtäter, Travis Boyette, im Haus des Revernd Keith Schroeder auftaucht und den Tod an einem jungen Mädchen gesteht, dessen vermeintlicher Mörder in einigen Tagen hingerichtet werden soll, weiss Keith Schröder zuerst nicht, wie er darauf reagieren soll.Boyette begündet sein Geständnis damit, dass er bald sterben wird, da er einen inoperablen Hirntumor habe und er vorher die Unschuld des verurteilten Farbigen Donte Drumm bezeugen will. Außerdem wisse er wo die Leiche Nicole Yarbers vergraben liege, da er dies selbst getan habe. Donte Drumm wurde nämlich zum Tode verurteilt, obwohl niemals eine Leiche gefunden wurde und er nach einem erpressten Geständnis,das er später widerrief, immer wieder seine Unschuld beteuerte.
Der Leser erfährt nun in diesem Buch, wie die Mühlen der Justiz im Staate Texas malen. Ein engagierter Rechtsanwalt"Robbi Flagg"setzt sich für die Aussetzung der Todesstrafe des Beschuldigten ein und beginnt ein Rennen gegen die Zeit.Wird er es schaffen Donte vor der Todesspritze zu bewahren?

Ich fand das neue Buch des Autors streckenweise sehr berührend, vor allem die Szenen aus der Todeszelle, Spannung kam auch streckenweise auf, was mich aber am meisten begeistert hat, war die Darstellung der verantwortlichen Personen, die mit der Rücknahme dieses Urteils zu tun hatten.Man hatte nicht das Gefühl, dass sie über einen Menschen urteilten, sondern es ging ihnen eigentlich immer nur um Prestige und ihre Wiederwahl.Auch die Darstellung des zum Tode Verurteilten ist dem Autor meiner Meinung nach gut gelungen, seine Gedanken und Gefühle wurden sehr überzeugend rübergebracht.
Auch die Mittel, die Justiz und Polizei anwenden , um ein Geständnis aud dem Beschuldigten herauszupressen, wurden spannend erzählt.Die überall anzutreffende Presse, die sich wie die Schmeißfliegen auf diese Sache stürzten und sogar von der Mutter des Opfers sehr medienträchtig eingesetzt wurde, wurde meines Erachtens auch gut dargestellt.

Allerdings gibt es auch einige Kritikpunkte und desshalb auch keine 5 Sterne.
Stellenweise ging es mir etwas zu pathetisch zur Sache und einige Situationen waren auch etwas unglaubwürdig.Ins Detail möchte ich jetzt nicht gehen, da ich dann zu viel verraten würde.

Trotz aller kleinen Schwächen, hat mir das neue Buch des Bestsellerautors wieder gut gefallen und ich finde es wesentlich gelungener, als seine Vorgänger
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am 4. November 2010
Since the "Last Juror" I have been waiting for another breathtaking page-turner by John Grisham. All his books published in the meantime have made me believe that he had run out of fascinating stories and had lost his writing skills. Fortunately, he had not.

"The Confession" is a great book, a strong BUY! Once started, I quit reading no earlier than page 418. I realized that this book was a winner when the story seemed to be minutes before its climax - with 250+ pages left. Unlike his recent novels, "The Confession" does not leave any questions unanswered; all leads are properly closed in the end. If you are interested in Grisham's opinion on the death penalty (and you don't know "The Chamber"), you will find out in this book.

Additional remark: Being a German, it struck me that almost every character in this book has a German (last) name, esp. the good guys.
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am 5. Dezember 2011
Dieser spannende und juristisch wohlfundierte Grisham The Confession: A Novel mag für die meisten Europäer nur der Spannung wegen von Interesse sein - für den amerkanischen Leser wird hier bittere Wirklickeit geschildert. Die Todesstrafe ist ebenso wie das Recht zum Waffenbesitz eine "heilige Kuh" des sich für konservativ haltenden Teil der amerikanischen Bevölkerung; bei uns würden deren Befürworter für reaktionär gehalten werden. So hat es der Erfolgsautor Grisham wegen seiner "liberalen" Haltung seit Jahren schwer, indem er für die Abschaffung der Todesstrafe eintritt (wobei "liberal" in den USA ein Schimpfwort ist gleichbedeutend mit "sozialistisch" oder gar "kryptokommunistisch".) Umso wichtiger ist dort dieser Thriller wegen seiner Message, während wir uns nur um Sie spannende Handlung zu kümmern brauchen. Das Geständnis des wahrhaft Schuldigen, das einen unschuldigen Todeskandidat retten könnte, ist der Anlass für dieses an Überraschungen nicht arme Buch. Der Inhalt kann am besten in den englischsprachigen Besprechungen unter amazon.com nachgelesen werden. Die Atmosphäre in den Südstaaten kann sich ohnehin nur dem im Englischen versierten Lesermitteilen. Für mich war die Lektüre ein großer Gewinn.
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am 23. September 2011
Grisham thematisiert mit dem Roman ein interessantes Thema "die menschliche Entscheidung über Leben und Tod" in Form der Giftspritze wie z.B. in den USA. Derzeit wird darüber viel geschrieben und diskutiert.
Grisham hat eine tolle Story daraus gemacht. Lesen!
Ich wünschte, man würde die Story wie die früheren Werke von Grisham eines Tages verfilmen. Ob es aber genügend Sponsoren gibt?
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am 9. Dezember 2011
Ich bin Grisham-Fan seit mittlerweile rund 20 Jahren.
Wie viele Fans war ich von seinen Veröffentlichungen in den vergangenen Jahren etwas enttäuscht.

Mit "The confession" (Das Geständnis) hat er aber wieder einen vollen Hit gelandet - absolut nach meinem Geschmack.

Zum Inhalt möchte ich nichts weiter sagen. Es ist aber jedenfalls so spannend und interessant, dass ich das Buch praktisch nicht mehr weglegen wollte.
Es ist hier zwar nicht die große "Action-Story" der frühen Jahre a la Akte, Regenmacher, Firma etc, aber auch ohne "Mord und Totschlag" bleibt es spannend bis zur letzten Seite. Immer wieder gibt es tolle Wendungen.

Absolute Empfehlung!
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