Jeans Store Hier klicken b2s Cloud Drive Photos Learn More sommer2016 HI_PROJECT Hier klicken Fire Shop Kindle WalkingOnCars Summer Sale 16

Kundenrezensionen

4,3 von 5 Sternen
24
4,3 von 5 Sternen
Format: Taschenbuch|Ändern
Preis:8,99 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime
Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

am 31. Juli 2011
Wie schade, dass mein Vorgänger nicht weitergelesen hat, denn nach 25 Seiten kann man diesem Buch meiner Meinung nach nicht gerecht werden. Diesen Buch erfordert Konzentration und belohnt mit wunderschöner Sprache, sorgfältig recherchierter Information und faszinierender Familiengeschichte. Es ist keine leichte Lektüre, die man so runterlesen kann.
Der Autor erbt von seinem Grossonkel 264 Netsukes, einer davon ein Hase mit Bernsteinaugen. Netsukes sind kleine japanische Schnitzereien aus Holz oder Elfenbein, nicht grösser als eine Streichholzschachtel. Edmund de Waal verfolgt den Werdegang dieser kleinen Kunstobjekte und erschliesst sich so die Geschichte seiner Vorfahren seit 1871.
Der Leser begleitet den Autor auf der Suche und lernt über das Schicksal der jüdischen Familie Ephrussi von den Anfängen ihres Erfolges bis zu ihrem Untergang. Ein wichtiger Teil europäischer Geschichte wird dem Leser nahe gebracht.
Ich kann dieses Buch nur wärmstens empfehlen und freue mich schon auf die deutsche Übersetzung, die Ende August erscheint. Selten hat ein Buch auf mich so einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Eine wahre Lesefreude!
11 Kommentar| 31 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 27. November 2011
Was für ein Buch! Ja, am Beginn war es etwas schwierig. Ich war sogar etwas enttäuscht auf Grund meiner hohen Erwartungen. Die Ursache für diese leichte "Fadesse" lag darin, dass mir die französische Kunst/Kulturszene des ausgehenden 19. Jhd. nicht so vertraut ist wie es das Buch eigentlich verlangt. Daher geraten die detaillierten Bild/Kulturbeschreibungen franz.Künstler für mich einfach zu langweilig. Erst als die Szene nach Wien wechselte kam richtige Begeisterung auf. Die Familiengeschichte, die Beschreibung des Palais, die gesellschaftlichen Veränderungen - alles ging tief in mich hinein und beschäftige mit intensiv. Diese Intensität war so groß, dass ich mit den handelnden Personen im Palais "wohnte, lebte" bzw. Teil der Familie war. Ich habe viele Bücher über die NAZI Zeit gelesen, aber wenige haben mich so berührt wie dieses. Manchmal musste ich pausieren, so schrecklich waren die Ereignisse. Tiefe Trauer erfüllte mich ob der Grausamkeiten zu denen Menschen fähig sind. Großartig das Erforschen aller Familiendetails seitens des Autors, seine Sprache, seine oft nüchterne Berichterstattung dieser Zeit und ganz wichtig: die Stammtafel der Familie!
0Kommentar| 12 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 24. Februar 2012
When I first heard of this, I thought, "am I really interested in the memoir of a family, based on the history of a collection of Japanese netsuke that they once owned?" How wrong I was. The book is far, far more than that ' a glorious, wonderful, enchanting book describing a personal family history across a sweeping European canvas from the late 19th through to the mid-The Hare with Amber Eyes: A Hidden Inheritance20th c. The book concerns the massively wealthy, Jewish family, the Ephrussi, who made a fortune in the grain trade in Odessa in the 19th c. and branched out into banking, stocks, other industry, you name it. The author of the book, Edmund de Waal, is a sensitive, thoughtful genius, and also a descendant of the Ephrussi family. He began writing the book when a beloved great uncle, Iggy, died, leaving him the collection of Japanese netsuke. De Waal decided to find out more about them, and in doing so, uncovered a gripping family history spanning from Odessa, to Paris, Vienna, Tokyo, and finally to London. The Ephrussi family had first moved to Paris and established themselves as a highly prominent, cultured, nouveau riche family of patrons and connoisseurs; another branch of the family moved to Vienna, and the story traces the fortunes of the Paris family and the Vienna family. The Vienna passages are particularly rich and interesting, and also shocking and horrifying, as de Waal traces the decline of the family during the Nazi era, and charts with unflinching eye the horrors of anti-semitism and what happened to the family, their losses and humiliations and deaths. Throughout the book, de Waal reveals a critic's eye and an artist's understanding of cultural events, artistic objects, and patronage. While providing the reader with a "mini cultural history" as told through the tale of one family, he was also going on a journey of self-discovery at the same time. One of the most moving books I have read in a long, long time.
0Kommentar| 8 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
TOP 500 REZENSENTam 23. September 2012
Edmund de Waal hat eine wunderschön geschriebene, liebevoll um das Schicksal einer Sammlung von 264 japanischen Figürchen herum komponierte Familiengeschichte verfasst, die uns vor allem in das Paris des 19. und das Wien des frühen 20. Jahrhunderts entführt. Er erzählt nicht ohne Stolz auf seine berühmten, einfluss- und auch sonst unfassbar reichen Vorfahren, die Finanz- und Kunstszene ihrer Zeit maßgeblich geprägt haben, aber dennoch unprätentiös und ohne Bitterkeit über das Schicksal der Familie im Dritten Reich, als das Finanzimperium schließlich kollabierte.

Dabei wird der Leser Zeuge, wie sich der Autor, der zunächst herzlich wenig über seine Familienhistorie weiß, auf Spurensuche macht und vor Ort, in Bibliotheken, aber auch im sprichwörtlichen Schuhkarton auf dem Dachboden des Elternhauses fündig wird. Besonders viel erfahren wir über seinen Urgroßonkel Charles Ephrussi, der in Paris Literatur und Kunst großzügig gefördert hatte und Künstlern wie Manet und Renoir half, ihre Existenz zu sichern, und der schließlich als Prousts "Swann" unsterblich wurde. Wir bekommen aber auch einen Eindruck vom latenten bis offenen Antisemitismus, der den "Emporkömmlingen" aus Odessa entgegengebracht wurde, und vom nicht immer erfolgreichen Bemühen der Familie, sich den ersehnten Status mit Hilfe ihres ungeheuren Reichtums zu erkaufen.

"The Hare with Amber Eyes" ist ein buntes und abwechslungsreiches Kaleidoskop, in dem Zeit-, Kunst- und Familiengeschichte schwungvoll zusammengeführt wurde. Hoffentlich war es nicht das letzte Mal, dass Edmund de Waal die Töpferscheibe gegen den Laptop getauscht hat. Die Eleganz seiner Sprache steht der seiner Keramik um nichts nach.
0Kommentar| 4 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 28. Dezember 2013
Ich habe das Buch auf Englisch und den zweiten und dritten Teil auch auf Deutsch gelesen, weil es so gut und berührend zugleich war. Das erste Kapitel über das Leben in Paris war phasenweise schon sehr hart und für mich sehr zäh. Aber an alle, die das Buch in diesem Kapitel aufgeben möchten: ES ZAHLT SICH DEFINITV AUS WEITERZULESEN!

Ab dem zweiten Teil, der das Leben in Wien ab 1900 aus der Sicht einer reichen jüdischen Familie beschreibt wird es hochinteressant. Anhand einer Familie mit allen ihren Charaktären wird die Zeit und das Leben in Wien vor dem Ersten Weltkrieg, die Nachkriegszeit mit den Flüchtlingsströmen und den anderen Folgen des Zusammenbruchs der Monarchie geschildert. Bei den Berichten der Zwischenkriegszeit und vor allem bei den hochdramatischen und erschütternden Vorgängen um den Anschluss Österreichs und das Schicksal der Familie danach, konnte ich mit dem Lesen fast nicht mehr aufhören. Der Autor schafft es die Vorgänge unbeschönigt, aber doch ausgesprochen unprätentiös dem Leser nahezubringen. Das finde ich sehr sympathisch von ihm, wo ihm doch die Ungerechtigkeit sehr nahe gehen muss. Es ist einfach sehr traurig, dass Österreich nach 1945 der Familie Ephrussi und den Tausenden anderen Enteigneten den Besitz nicht restituiert hat, sondern sich auf die "Österreich ist das erste Opfer von Hitler" festgelegt hat. Das hat mein Heimatland damals unfassbar vermasselt und es ist ein Schande, dass diese Position über Jahrzehnte hin nicht hinterfragt wurde.

Als geborener Wiener brannte ich geradezu darauf, sobald es sich zeitlich ausging zum Palais Ephrussi beim Schottentor zu fahren und mir das Gebäude anschauen. Ich hoffe, dass sich einmal die Gelegenheit geben wird, den Innenbereich zu besichtigen und insbesondere die Cafeteria der dort jetzt ansässigen Casinos Austria. Wer das Buch gelesen hat, weiß warum. Hier wird nichts verraten. ;-)

Aber auch all die Folgekapiteln tragen zu diesem wahrlichen Meisterwerk eines Buches bei. Phantastisch wie diese ganze Geschichte rund um die 264 Netsuke aufgebaut wurde. Der Autor hat profund recherchiert. Beneidenswert dass er die Möglichkeit dazu fand sich einfach zwei Jahre lang dieser Aufgabe zu widmen mit viel Archivarbeit vorort in Paris, Wien, Tokyo und Odessa.

Die Übersetzung aus dem Englischen erscheint mir - soweit ich das beurteilen kann - sehr gelungen zu sein. Im englischen Text fällt es auf, wenn viele zutiefst österreichische Ausdrücke im Klartext und völlig authentisch wiedergegeben werden.

Herzhaft auflachen musste ich beim letzten Satz des gesamten Buches, bei den Acknowledgements. "It is for our children Ben, Matthew and Anna." Edmund de Waal hätte als Engländer seine Tochter wohl auch Anne nennen können. Sehr rührend, dass er sie Anna nannte. :-) Wer das Buch gelesen hat, weiß was damit gemeint ist.

Abschließend möchte ich ein im Buch erwähntes Zitat von Kaiser Franz Joseph verwenden, dass auch in der Familie Ephrussi ein geflügeltes Wort war und dass meine Stimmung nach dem Buch auf gut Österreichisch wiedergibt:

"Es war sehr schön. Es hat mich sehr gefreut."
0Kommentar| 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 17. Januar 2014
Ein ganz leises Buch. Wunderschön zu lesen. Und noch mal zu lesen und vielleicht noch einmal. Im Prinzip eine Familiengeschichte, aber um genau das zu vermeiden erzählt de Waal die Wanderwege der Netsuke. Alles andere erspare ich mir, es steht auch in der Beschreibung.
0Kommentar| 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 20. Juni 2014
for me it started a bit slow. lots of detail of art in the 18th century in france with charles.

roughly half way into the book, for me it took off and i read the second half in two days.

now i want to visit odessa and vienna.

what a fabulous story, i'm just sad that it finished.
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 8. Mai 2014
It was such a pleasure to read this book that when I was finished i started again. There is so much info and reference, i wanted to google it and see for myself. A fascinating story, for anyone who loves Japan and a good family saga.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 15. März 2012
This is an unusual biography, which we are reading for our book club meeting. The book is like a treasure hunt with small anecdotes about the Ephrussi family in Paris and Vienna at the turn of the 20th century. The description of the Nazi era is very moving.
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 10. November 2014
The author describes the story of his ancestors who were extremely wealthy and he braggs about their possessions from beginning to end, continuous name dropping of all the prominent people they knew, showing off their high-society connections. He tries to be sophisticated by throwing in french or italian words now and then...an objects is an "objet".....and so forth. Goes on ones nerves after a while. I cannot recommend this book.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden