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am 18. Juli 2017
Natürlich habe ich den Film geschaut, wer hat das nicht. Aber ein Buch zu lesen, das ist oft noch einmal etwas anderes. Mich hat der Schreibstil überzeugt, ebenso die montageartige Zusammenstellung der einzelnen Romanteile.
Es ist spannend geschreiben, wenn auch die Überdrehtheit manchmal an die Lesernervengrenze geht.
Alles in allem - mit Abstrichen ein tolles Buch.
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am 14. März 2017
Great masterpiece with a very original storytelling style. The book is better than the movie, even though the movie was one of the best movies in 1999.
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am 28. März 2017
Was für ein Buch, was für ein Schreibstil.
Bin einfach begeistert.
Lesen lohnt sich.
Werde es wohl des öfteren verschenken :)
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am 4. November 2016
Der Film von David Fincher geht mit Palahniuks FIGHT CLUB ja bereits sehr frei um. Das hat dem Ergebnis nicht geschadet: im Gegenteil. Meiner persönlichen Meinung, nach handelt es sich um einen der ganz seltenen Fälle, in denen ein Film besser funktioniert als die Buchvorlage. Trotzdem war ich an der Graphic Novel von FIGHT CLUB 2 sehr interessiert. Das Medium ist spannend und verspricht ein höchstes Maß an kreativer Freiheit für den Autor.

Leider geht die Rechnung überhaupt nicht auf. Die Geschichte ist wirr und zusammenhangslos. Immer wieder werden Textpassagen von Grafiken überdeckt, die den Anschein erwecken sollen, es lägen Pillen auf den Buchseiten. Das ist sehr plakativ und nervt bald nur noch. Außerdem schreibt sich Palahniuk selbst in seine Graphic Novel und lässt immer wieder durchblicken, dass Fight Club für ihn "sein" Buch und nicht Finchers Film sei. Das kommt etwas prätentiös rüber. Ich habe mich durch das Buch echt quälen müssen und habe es bis zum Ende geschafft, in der Hoffnung, dass ein spektakulärer Twist es nachträglich doch noch zu einer lohnenden Erfahrung werden lässt. ... leider wurde diese Hoffnung nicht erfüllt.

Zum Buch: Die Seiten sind gestrichen Hochglanz und störrisch zu blättern, ganz so als würde sich das Buch weigern gelesen zu werden. Zu diesem unerfreulichen Erlebnis trägt auch die zu enge Bindung bei. Hard Cover, ja ... aber eben nur in Karton geklebt und das so eng, dass sich das Buch kaum aufklappen lässt.

Fazit: Es tut mir etwas Leid, dass ich das Buch bei Ebay verkauft habe, ohne explizit davon abzuraten.

Ich habe noch nie so explizit vom Kauf eines Buches abgeraten.
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am 18. Mai 2017
Ein absoluter Klassiker. Wie meistens habe ich den Film natürlich zu erst gesehen, bevor ich mich an den Roman gewagt habe! Wer den Film mag, kann auch mit dem Buch nichts verkehrt machen. Die Handlung ist natürlich detaillierten beschrieben und man erfährt noch einige Dinge, die es nicht in den Film geschafft haben. Dazu hat das Buch nicht zu viele Seiten, sondern ist präzise und einmalig stechend formuliert.
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am 1. Mai 2016
I really enjoyed reading the book. It's not too long, but still gives a bit more depth into the story compared to the book. Got me into reading again after many many years!
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am 4. Juli 2016
this is not fight club.
this is nothing new.
this is stupid.
I like the idea of an aged and baldened narrator, the idea of housewife-Marla, both caught in an average life.
And then there is everything else.
There is no plot at all.
There is no suspense at all.
Each Fight Club character has its cameo. Make sure not to forget any one. Even the dead ones ("Surprise I am alive").
There is lots of meta. Mr Palahniuk appears. not as part of the story. He is the writer of Fight Club. He has a writers block. He is annoyed by the Fight Club fandom, by people who never heard of "the book", they only know the movie. He is trying hard (so the comic says) but he fails. And this is what you can experience. No story, nothing new. soul-less artwork and a lot of "let's do this because I owe the fans" stuff.
Thank god this is a comic book. most people will not take notice, they'll stick with the movie. Lucky them.
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am 11. Juni 2000
I hadn't seen the movie, but my friend recommended that I try the book first. I enjoyed the prose which reminded me a lot of "Bright Lights, Big City" style 2nd person narration.As a traveling businessman, I sympathized with the main character's alienation in the beginning of the story, but he totally let things get out of control. It was interesting to see how someone dissatisfied with their seemingly empty life can go to try to make it more meaningful.
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am 5. Dezember 2013
Sie sind jung, stark und gelangweilt. Sie haben es satt. Sie wollen nicht weiter Teil einer sterilen, tauben Gesellschaft sein, sie wollen kein niemand sein, der einen Job erledigt, den man hasst, um Geld zu bekommen, mit dem man dann Dinge kauft, die man hasst. Der Autor Chuck Palahniuk kreiert eine düstere Welt, jedoch eine Welt mit einer kompromisslosen Gesellschaft, die nicht weiter vor sich hinvegetiert - sondern fühlt. Lebt!

Du bist nicht deine Arbeit. Du bist nicht, wie viel Geld du auf dem Konto hast. Du bist nicht das Auto, das du fährst. Du bist nicht der Inhalt deiner Geldbörse. Du bist nicht deine scheiß Cargohosen. Du bist der singende und tanzende Abschaum der Welt. Du bist ein nichts! Ein niemand! Und Du wirst auch niemals jemand sein, auch wenn die Medien Dir etwas anderes sagen.

Simpler Plot, detaillierte Wortgewalt

Der namenlose Protagonist ist ein Langweiler. Er arbeitet in der Rückrufabteilung einer Autofirma. Langeweile. Alle paar Jahre werden die Möbel seiner IKEA-Sammlung ausgetauscht. Langeweile. Ein Apartment ohne Frau. Langeweile. In seinem Leben scheint alles nichtig zu sein. Unser Protagonist leidet an Schlaflosigkeit. Wenn man an Schlaflosigkeit leidet, schläft man nie richtig, und man ist nie richtig wach. Ein Zwischen-, ein Trancezustand.

Schlaflosigkeit bringt einen dazu, dass man nicht mehr fühlt, alles, jeder Gegenstand scheint in unerreichbarer Ferne zu sein. Er will vom Arzt Schlafmittel verschrieben bekommen, doch er erwidert und gibt ihm den Ratschlag, Baldrian zu kauen. Und eine Selbsthilfegruppe für Hodenkrebs zu besuchen – denn die Leute wissen, was es heißt wirklich zu leiden. Dann presst unser Niemand sein Gesicht in Weibertitten, verliert sich, leidet, fühlt – schläft.

Der Schlaf kehrt zurück, doch mit ihm tritt eine Person in sein Leben, die alles verändern wird. Marla Singer. Das Leben wird ihm zur Hölle gemacht. Sie simuliert und nimmt an unzähligen Selbsthilfegruppen teil, sie braucht es, sie braucht es wie unser Niemand. Marla Singer, seine Rivalin.

In einem Urlaub, um seiner Ikea-Welt und dem Arbeitsstress zu entfliehen, lernt unser Namenlose Tyler Durden kennen. Er verkörpert jene Charaktereigenschaften, die er am liebsten an sich selbst wiedererkennen wollte. Tyler ist stark, charmant, witzig und unabhängig. Als eines Tages nach dem Urlaub sein Apartment vermeindlich gesprengt wird, meldet unser Niemand sich bei Tyler. Er fragt, ob er bei ihm unterkommen könnte. Tyler hat nur eine Bitte: „Ich will, dass du mich so fest schlägst, wie du nur kannst.“

Chuck polarisiert

Der Schlag, der Tylers Ohr trifft ist der Grundstein. Der Grundstein für den Fight Club. Was folgt, sind Kämpfe zwischen unserem Niemand und Tyler, die letztlich auch die Aufmerksamkeit von Passanten erregt. Sie wollen auch kämpfen. fühlen, leben.

Der 1996 geschriebene Roman von Chuck Palahniuk ist ein Meisterwerk. Ein Meisterwerk, weil es den Nerv der Zeit trifft. Den Tenor, den das Buch anschlägt, hat heute keinen Funken an Aktualität eingebüßt. Fast kopflos, alternativlos bewegen wir uns einer globalisierten Ikea-Welt. Und jeder, der unsere kopflose Gesellschaft in eine Sackgasse laufen sieht, wird sich an der kompromisslosen, brutal intelligenten Worten Palahniuks erfreuen. Ich bin mir sicher, dass ein Radikalpazifist beim Lesen der Worte aus seinem Konstrukt ausbricht, ausbricht, nur um aufzuwachen. Denn wie es scheint, ist unsere Gesellschaft fragmentiert; wir sind diffuse Teilchen, die sich in einem endlichen Raum bewegen ohne die Chance unseres Lebens zu begreifen, um uns von der Knechtschaft der Global-Player und Medien zu befreien.

Ist die Zeitkoordinate nur Lang genug, sinkt die Überlebensrate für jeden von uns auf 0.

Pardon. Ich will damit nicht sagen, dass die Welt mit einigen Faustschlägen gerettet wird. Im Gegenteil: Gewalt ist zu verachten. Will man allerdings eine schlafende Gesellschaft aufwecken, will man das Leben wirklich, so muss man sich wehren.

Fight Club auf den Straßen dieser Welt

Dass nach der Veröffentlichung dieses Buches illegale Fight Clubs gegründet wurden, ist ein Beweis dafür, dass Palahniuk bereits Einfluss auf unsere Gesellschaft genommen hat. Vielleicht haben die Leser die Worte falsch verstanden. Denn wird in dem Buch keineswegs die Gewalt glorifiziert. Vielmehr ist die Gewalt als Metapher für Konfrontation und Selbstbewusstsein zu deuten. Was wir brauchen, ist Informationsaustausch, ein Auflehnen gegen die Großen. Ein jener unbedeutender Kellner kann einem Prominenten vor dem Servieren in seine Suppe pinkeln.

Die Personenkonstellation ist klassisch, simpel aufgebaut. Zwei Männer kämpfen um eine Frau. Konflikt, Wendepunkt, Heldentot. Die Erzählstruktur jedoch brennt einem die Pupillen aus den Augen. Ein Buch, das den Leser nach jedem Mal Umblättern eine Gänsehaut verpasst, ist mehr als lesenswert. Zumal es in so viele Richtungen interpretiert werden kann – ein must-read für jeden, der gerne rasante, derbe Bücher verschlingt.
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am 25. April 2008
Der Film ist Kult. Das Buch sowieso. Deshalb gehört es auch in jedes gut sortierte Bücherregal.

Obwohl, und das muss man dabei sagen: "Fight Club - Das Buch" polarisiert. Es ist markant geschrieben. Schnell. Hart. Roh. Es kommt auf den Punkt. Direkt. Ohne Umschweife.

Ich liebe diese Erzählweise, die weit von der herkömmlichen Prosa abweicht. Es entwickelt durch die prägnante Ausdrucksweise eine ganz eigene Sprachgewalt. Die aber nicht jedem Leser liegen wird. Es polarisiert.

Für Bücherwürmer stellt sich nicht die Frage, warum zusätzlich zum Film noch das Buch lesen. Für Filmliebhaber hier mein Rat: Trotz Film, unbedingt zum Buch greifen und vergleichen. Das Buch weicht inhaltlich an wesentlichen Stellen vom Film ab. Es wird sehr schnell ersichtlich, dass die Story im Original nicht zur Verfilmung geeignet ist. Ein abweichendes Drehbuch war absolut notwendig, um zum Film zu führen. Allein aufgrund der Unterschiede zwischen Originalgeschichte und filmischer Umsetzung lohnt sich der Vergleich. Ich finde beides gelungen und kann mich nicht entscheiden, was ich vorziehen würde.

Fight Club gehört allein durch den hervorstechenden Charakter der Erzählsprache zu meinen Lieblingsbüchern. Deshalb kann ich Ihnen das Buch wirklich ans Herz legen.
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