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Kundenrezensionen

3,2 von 5 Sternen
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am 29. Juni 2014
Because there was less action, it was more about understanding the world they lived in and why and what people believe.
But it is not boring. Everyone finds their way at the end and gets to start over.
Attention, DISCLAIMER:
Why couldn't there have been an happy end? They lost so much already and so much pain.
Somehow this series teaches you what is really important in life and how to move on when "life sucks"
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am 19. November 2013
Wie viele schon vorher angemerkt haben: Der Anfang des Buches ist ziemlich verwirrend, die Perspektivwechsel erst recht. Die aus der Sicht von Tobias geschriebenen Szenen ruinieren seinen Charakter gewissermaßen, denn ich persönlich fand ihn gerade so toll, weil man seine Gedanken nicht kannte. Auch gibt es, wie schon in Insurgent, nur noch wenig wirklich packende Szenen zwischen Tris und Tobias.
Und dann das Ende. Für mich hat es eigentlich die gesamte Trilogie zerstört. Wenn ich ein Buch wirklich liebe, wie es bei Divergent der Fall ist, dann liebe ich auch die Charaktere und fühle mit ihnen. Dem entsprechend hart hat mich das Ende von Allegiant dann auch getroffen, denn ich persönlich kann es nicht im geringsten nachvollziehen und bin immer für ein Happy End, zumindest bei Liebesgeschichten. Von mir aus hätte die Geschichte schlecht ausgehen können, solange die Liebesgeschichte gut aussgeht.
Letztendlich fühle ich mich mindestens genauso enttäuscht, wie nach dem Ende der Tribute von Panem und kann nicht wirklich empfehlen, Allegiant zu lesen. Trotzdem vergebe ich zwei Sterne, weil die erste Hälfte des Buches noch lesenswert war, auch wenn die zweite Hälfte dieses Vergnügen wieder zerstört hat.
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am 30. Oktober 2014
Trotz der vielen negativen Bewertungen habe ich mir das Buch nun doch gekauft und fand es besser als befürchtet. Was mich am meisten gestört hat war, dass man tatsächlich keinen Unterschied feststellen konnte zwischen den von Four und Tris erzählten Kapiteln. Vor allem bei Four hat mir der aus den ersten Bänden bekannte ironische Unterton gefehlt. Dass er oft unsicher wirkte, hat mich nicht gestört, das fand ich angesichts dessen, was er erlebt hat verständlich. Tris ist mir im Laufe des Buches immer unsympathischer geworden, weshalb ich ihren Tod auch nicht so richtig bedauert habe. Alles in allem sind die Charaktere zu farblos geblieben, so als wollte die Autorin schnell fertig werden.

Dass das Thema Genetik hier nicht wissenschaftlich korrekt verarbeitet ist, darüber braucht man nicht zu reden, aber dafür ist es ja auch eine Fiktion und kein Fachbuch.

Ich hätte mir einen gelungeneren Abschluss der Trilogie gewünscht, bin aber auch nicht maßlos enttäuscht.
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am 31. Oktober 2013
Ich bin ein großer Fan der ersten zwei Bücher dieser Trilogie und ich warte bereits seit Monaten auf diesen Abschluss. Das Buch an sich ist nicht besser oder schlechter geschrieben als die ersten beiden, wobei ich es etwas unglücklich fand dass die Truppe von einem Krieg in einen anderen übergeht und finde letztlich auch die ganze Auflösung der Situation nicht gut gelöst. Ich möchte nicht weiter auf den Inhalt eingehen, aber ich persönlich finde die Reaktionen der einzelnen Personen teilweise einfach unpassend und entsprechend der bisherigen Geschichte eher unwahrscheinlich.

Das Ende jedoch hat das ganze Erlebnis noch weiter runter gerissen. Ich brauche kein alles-ist-perfekt-Ende, aber zumindest will ich eine positive Auflösung für die Personen die man von Anfang an begleitet hat.

Alles in allem gibt es deswegen von mir nur zwei enttäuschte Sterne.
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am 4. November 2013
Divergent fand ich einfach klasse. Tolle Story, interessante Welt, schöne Romanze, Spannung.

Insurgent hingegen hat mich teilweise zum Haare raufen gebracht, was hauptsächlich an der nervtötenden Tris lag, die ich immer wieder gegen die nächste Wand klatsche wollte, um danach Tobias jemand anderen zu suchen.

Allegiant nun hat mich wieder (fast) komplett überzeugt. Ich habe Tris wieder lieb gewonnen und auch ihre Beziehung mit Tobias hat mir wieder gefallen. Und das Ende? Das fand ich mutig und einfach richtig passend.

Natürlich, es ist traurig. Natürlich gab es teilweise echt sinnlose Tode. Aber mal ehrlich... gibt es im wahren Leben wirklich "sinnvolle" Tode? Menschen sterben aus Unachtsamkeit oder weil sie im falschen Moment am falschen Ort waren. Manchmal ist es ein Unfall und manchmal die Grausamkeit anderer Menschen. Und genauso ist es in Allegiant. Charaktere überleben nicht, "weil es sich in einem Buch nun mal so gehört". Es gibt kein erzwungenes Happy End, "weil das in solchen Büchern einfach so sein muss". Stattdessen passieren Dinge, die traurig sind, die nicht hätten sein müssen und die dem Buch, meiner Meinung nach, eine viel größere Bedeutung geben, als jedes noch so schöne Happy End.
Außerdem... wieso ist es zwingend kein Happy End? Natürlich, der offensichtliche Punkt... aber da gibt es so viel mehr. Die Welt. Die Gesellschaft. Hier wurde etwas erreicht... ist das unwichtig?

Ich finde es wirklich mutig von Veronica Roth, dass sie diesen einen Schritt gegangen. Es ist ungewöhnlich und hebt das Buch, meiner Meinung nach, gegen viele andere Bücher ab. Ich bin froh, dass sie sich so entschieden hätte, denn wenn "alles gut ausgegangen wäre", hätte ich das Buch vielleicht mit einem kurzen Lächeln zur Seite gelegt - aber dann hätte ich es abgehakt. Auf diese Weise denke ich länger darüber nach, über die Bedeutung. Genau so muss es, zumindest für mich, sein!

Ich vergebe jedoch nur 4 von 5 Sternen, weil ich das Ende zwar gut fand, die Umsetzung mir aber ein wenig zu schnell ging. Die letzten Kapitel hätten gut und gerne 100 Seiten mehr umfassen dürfen, denn mancher Sinneswandel und manche Problemlösung kam mir einfach zu schnell. Ein paar mehr Erklärungen an der ein oder anderen Stelle wären gut gewesen, das ist eigentlich mein Haupt-Kritikpunkt an dem Buch.

Fazit: Ich bin froh, dass ich nach Band 2 nicht das Handtuch geworfen habe, obwohl mich die vielen 1-Stern-Bewertungen kurzzeitig darüber haben nachdenken lassen. Es wäre mir ein wirklich gutes letztes Buch einer guten Triologie entgangen.
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am 27. November 2013
I expected the day ALLEGIANT was released to be the day that would part the YA readership. Excessively enthusiastic readers on one side, shattered or even enraged readers on the other. And then my first reaction: perplexity. I just didn't know what to make of ALLEGIANT. Well, at least it made me think. A lot. In the days following the end of the DIVERGENT trilogy I caught myself drifting back to the story of Tris and Four and the other ALLEGIANT characters and reassessing its ending more than once. It was shocking but brave. Encouraging but devastating. I'd never been so torn about a book rating

After the cliffhanger we were presented with in INSURGENT, a profound background to Veronica Roth's faction world was demanded. And Veronica Roth did everything to supply her readers with theories, information and answers. But at some point, I had a feeling that anything in the story needed a long explanation, turning the third book more into a social or behavioral study than the adrenaline-rush-inducing rollercoaster ride that was DIVERGENT and INSURGENT.
It was a massive mission to wrap up a story and a world such as the one we were presented with in DIVERGENT, a very complex world.
What is power and who wields it? Where can you find the truth in a world controlled by lies? Is humanity still existent and what do Tris and Four have to do to retrieve it?

ALLEGIANT is written from the alternating perspectives of Tris and Four. SO GOOD, I tell you. Both perspectives were dynamic and insightful, complementing the other just naturally. As Veronica Roth so fitly described them in an interview with BuzzFeed:

"Tris’ voice is very stereotypically masculine, very straightforward, very direct, kind of repetitive. Tobias’ is a little more poetic, a little more descriptive, and he generally shares more. Tris is always withholding, but Tobias shares everything"*

Tris and Four even out their weaknesses and underline their strenghts. They are nowhere near a perfect couple. They have flaws and make mistakes, the important part is, that they are both very aware of them and they openly show and consciously reflect them. The moments they got to show their closeness made me adore Four and them both as a couple even more, but somehow those moments felt bittersweet with all the difficulties that still lay ahead of them.
No matter what, Tobias, you make readers fall in love with you over and over again. In DIVERGENT, INSURGENT, ALLEGIANT and every future re-read.

There was a time in the book when things started to fall back into an old pattern. People gathering and planning an uproar. I'm not saying that a world as the one Tris and Four are living in doesn't need those people. Active and intelligent people who see the needs of those who can't stand up for themselves. But by the end of the DIVERGENT series it seemed like I'd seen so many different groups of variously motivated people that Tris and Four always get involved with, it was too much and often only caused a lot of relationship drama.

I'm not giving less than five stars because the story didn't end the way I wanted it to end. I thought a lot about that ending of ALLEGIANT and what Veronica Roth must have imagined and aimed at while thinking it out and writing it.
I can't exactly say what the last third of Allegiant felt like. It was a mass of emotions, mostly a combination between consternation and awe. Initial thoughts after finishing ALLEGIANT were: Why did I ever pick up this series? and Why do I do this to myself? Obviously, I didn't mean them.
At the end of ALLEGIANT we were left with a solution to the big conflict that had been brewing in DIVERGENT and INSURGENT and inevitably a mass of inconceivably sudden and tragic losses, yet not without a note of hope. And hope is all there has to be in the end. The ending wasn't what I expected...at all! But it was the ending that made ALLEGIANT a so much better read in the aftermath.

4,5/5 ****/* ALLEGIANT – A revolutionary, brave read, not missing out in the heartbreak department, that slams into you like a train on full speed. Veronica Roth doesn't hold back.

ALLEGIANT aka the book that should be named HEARTBREAK wields the power to tear out every reader's heart. A few hours after reading ALLEGIANT my distraught emotions quieted and I could clear my mind enough to calm down and don't be so upset anymore. And then, strangely, I found the ending soothing in some way. I'm mostly trying to appreciate Veronica Roth's achievement as a writer and to cope with the way she ended things, saying Good-bye to the ones we lost in the DIVERGENT trilogy and trying to see the moral and aspiration that's behind it all.
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am 27. Oktober 2013
INHALT

Die Stadt ist in Aufruhr. Endlich konnte Jeanine Matthews besiegt werden, doch schon bahnen sich neue Probleme an: In dem Video, das Tris unter Einsatz ihres Lebens an die Öffentlichkeit gebracht hat, taucht eine Vorfahrin von Tris auf - und berichtet von einem Geheimnis. Gleichzeitig spielt sich Evelyn, Tobias' Mutter und Anführerin der Fraktionslosen, als Tyrannin auf und zwingt alle, die Fraktionen aufzugeben, ob sie wollen oder nicht. Tris und Tobias wissen, dass sie die Stadt verlassen müssen, denn Evelyn lässt niemandem eine freie Wahl. Doch keiner weiß, was sich außerhalb der Stadt befindet und ob sie in der Wildnis sicher sein werden. Zusammen mit Christina, Cara, Peter und einigen anderen machen sich Tris und Tobias auf den Weg in eine ungewisse Zukunft und decken ein Geheimnis auf, das verdeutlicht, dass die Menschen in der Stadt seit Generationen unter dem Deckmantel einer Lüge gelebt haben...

MEINE MEINUNG

Man war ich aufgeregt, als ich endlich das Buch in den Händen hielt - nun war es Zeit, Tris und Tobias auf ihrer letzten Mission zu begleiten. Der letzte Band hat mir ja unheimlich gut gefallen und alle Leser, egal ob begeistert oder enttäuscht, mit einem ziemlich fiesen Cliffhanger zurückgelassen. So setzt der dritte Band nur kurze Zeit nach dem zweiten ein und Tris muss sich für ihr Tun, in das Hauptquartier der Erudite einzubrechen und das Video zu stehen, verantworten. Die Antipathie, die schon in Insurgent gegenüber Evelyn herrschte, wird in diesem Band noch deutlicher und man spürt, dass sich alles auf eine Eskalation, auf eine wichtige Entscheidung hinbahnen wird. So zeigt die Autorin wieder einmal mehr, dass man keinen einzigen Charakter in diesem Buch in eine Schublade stecken kann. Jeder macht hier seine Fehler und handelt aus falschen Überzeugungen heraus und Dinge, die vielleicht einen guten Ansatz hatten, werden zum Schlechten verquert. Wie auch schon in der Rezension zum Band davor muss ich einfach wieder loben, dass Veronica Roth die Charaktere nicht einteil zwischen gut und böse, sondern jedem gute und schlechte Eigenschaften und Entscheidungen zuschreibt.

//"I wonder if this is how it is with all evil men, that to someone, they look just like good men, talk like good men, are just as likable as good men." (S. 321)//

Für alle, die in Insurgent von den dauernden Streitigkeiten zwischen Tris und Tobias genervt waren, kann ich die Entwarnung geben, dass die Beziehung zwischen den beiden in diesem Band fast ausschließlich harmonisch und sehr liebevoll verläuft und eine neue Ebene erreicht hat. Aus ihren Fehlern haben beide gelernt und nachdem Tris nicht mehr vor hat, sich in ein Selbstmordkommando zu stürzen, gibt es auch keinen Streit mehr zwischen den beiden. Tris ist selbstbewusster geworden, was ihre Liebe zu Tobias betrifft und ich mochte es sehr gerne, dass sie viele Dinge auch selber in die Hand nimmt und nicht verschüchtert oder beschämt ist. Dennoch wird auch in diesem Band die Liebe zwischen den beiden einmal auf eine sehr harte Probe gestellt und Tris muss ihre Beziehung zu Tobias neu überdenken.

Eine der größten Stärken in dem Buch ist, dass Veronica Roth es einfach immer wieder schafft, für ethische Probleme irgendwelche Lösungen und Antworten zu finden, die ich für absolut nachvollziehbar halte und die mich zum Nachdenken anregen. Schon in den beiden Bänden davor hat Tris Dinge getan, die moralisch verwerflich sind und auch in diesem Band arbeitet alles auf eine Lösung hin, die an sich nicht in Ordnung ist. Dennoch sind die Begründungen so plausibel, aber gleichzeitig auch so gesellschaftskritisch verpackt, dass ich öfters über Sätze, Entscheidungen und Lösungen in dem Buch lange nachgedacht habe. Man wird es einfach nicht erleben, dass Tris und Tobias Entscheidungen treffen, mit denen alle einverstanden sind. Aber ebenso lernt man, dass man manchmal etwas Schlimmes tun muss, damit etwas Gutes daraus entsteht.

//"It's not a perfect situation. But when you have to choose between two bad options, you pick the one that saves the people you love and believe in most. You just do." (S. 388)//

Neu in diesem Band ist, dass die Geschichte abwechselnd aus der Sicht von Tris und von Tobias erzählt wird. So erfährt man endlich auch mehr von Tobias und seinen Gedanken und seine Kapitel mochte ich am liebsten. Ich bin zwar ein Tris-"Fan" (wobei "Fan" zu viel der Ehre ist), besonders wenn ich daran denke, dass viele sie wirklich nicht mögen, dennoch mag ich Tobias einfach mehr. In diesem Band kommen einige Dinge ans Tageslicht, die in verunsichern und unglücklich machen und ihn dazu verleiten, die ein oder andere falsche Entscheidung zu treffen, die noch nachhaltige Auswirkungen auf die Geschichte hat. Ich mochte es, dass der ansonsten so perfekte Tobias hier einmal einen Sprung bekommt, eine Macke, und somit menschlicher und zugänglicher wird. Der Konflikt zwischen Tobias und seinen Eltern ist auch hier wieder von großer Bedeutung und ein wichtiges Thema. Selbstverständlich tauchen andere altbekannte Charaktere auf, die man regelrecht ins Herz geschlossen hat, umso schockierender sind einige Tode, die mich sehr traurig gemacht haben. Doch auch hier bleibt sich Veronica Roth treut, zeigt viel Mut und vor allem verdeutlicht sie, dass einfach nicht alles "Heile Welt" ist.

Endlich erfährt man auch, was es mit den Fraktionen auf sich hat und die Hintergrundgeschichte dazu fand ich extrem spannend und interessant. Eigentlich werden fast alle Geheimnisse diesbezüglich gelüftet und die Idee dahinter hat mir sehr gefallen. In meinen Augen war es auch plausibel und verständlich erklärt, besonders in Anbetracht der Wechselwirkungen, die recht zu Beginn des Buches angesprochen werden. Aber auch über Tris' Eltern, insbesondere Tris' Mutter erfährt man eine Menge, nachdem schon in den Bänden davor immer mal wieder Neuigkeiten über sie ans Tageslicht kamen. Aber auch die Zwietracht, die zwischen Tris und ihrem Bruder Caleb herrscht, nachdem er sie schändlich verraten hat, ist ein Leitthema des Buches und wird immer wieder authentisch aufgegriffen und Tris' Zwiespalt ihrem Bruder gegenüber verdeutlicht.

Ich muss gestehen, dass ich den Showdown ein wenig zu kurz fand. Das Ende des Buches hat mir gut gefallen und besonders der Epilog war wunderschön, aber der Showdown kam mir zu übereilt. Die ganze Zeit wurde in dem Buch eigentlich auf etwas anderes hingearbeitet und dann binnen weniger Seiten wird alles doch ganz anders, als geplant. Da hatte ich ein wenig das Gefühl, dass Veronica Roth in Platz- und Zeitnot geriet und schnell noch alles in den Band stecken wollte. Auch die Lösung mit Tobias Eltern war mir ein wenig zu unbefriedigend, da hätte ich mir ein bisschen mehr gewünscht.

FAZIT

Ich halte Allegiant für einen würdigen Abschluss der Trilogie, die mich insgesamt komplett überzeugen konnte. Die Charaktere sind authentisch, die Handlung spannend, das Weltbild ergreifend. Auf jeden Fall handelt es sich hierbei um eine mehr als gelungene Dystopie. Für das Ende hätte ich mir das Ein oder Andere gerne anders gewünscht, aber das passt nun mal einfach. Ich vergebe abschließend 4 Sterne!
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am 11. Dezember 2013
Es ist der letzte Teil der Trilogie und das Ende passt schon. Es ist weiter spannend und trotz dem traurigen Ende gut. Was mich allerdings stört ist der Wechsel zwischen der Erzählperspektive. An sich ist es natürlich schön, beide Ansichten zu lesen, aber ich kam ständig durcheinander und hab die Kapitel immer wieder zurückblättern müssen. Der Plot wird manchmal schwammig, die Handlungen von Tris und Tobias sind in Teilen schwer nachzuvollziehen. Das Hin und Her von Tobias nervt, wenn man bedenkt wie er in Buch 1 und 2 agiert, willensstark und bedacht. Und jetzt trotzig und kindisch. Aber ich finde die Reihe echt gut. Man muss das Ende auch lesen.
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am 24. November 2013
Man sollte sich das Lesen nicht durch Spoiler verderben lassen! Schade, dass einige Kritiken ohne Vorwarnung zu viel verraten.

Der Abschluss der Divergent-Trilogie war der am wenigsten starke Teil, hat aber noch 4 Sterne verdient.
Wie auch in anderen tollen Dystopien wird im letzten Teil einiges aufgeklärt oder erscheint nun in einem anderen Licht. Neue Charaktere kommen hinzu, es kommt zu Verschiebungen bei Gut und Böse usw. So ist es auch bei Allegiant, was zu den hier mehrmals genannten Kritikpunkten führt, dass viel erklärt wird und es sich dadurch in die Länge zieht.

Die erste Hälfte des Buches ist demnach nicht so actionreich wie die beiden durchweg spannenden Vorgänger, jedoch wendungsreich und informativ. Alle wichtigen Fragen werden geklärt, so dass zum Beispiel das Leben in 5 factions nicht mehr so willkürlich und konstruiert wirkt. Ich fand die dargestellte Gesellschaftsordnung immer aufregend, aber vielleicht doch etwas weit hergeholt. Nun wird plausibel aufgeklärt, wie alles zusammenhängt und natürlich, was hinter dem Zaun ist! Man bleibt also nicht mit vielen offenen Fragen zurück.

Den kapitelweisen Erzählwechsel zwischen Tris und Tobias finde ich nett und sinnvoll. Zwar ist er nicht immer perfekt gelungen, aber man erfährt mehr über Tobias‘ Innenleben und es kann zügiger zwischen Gesprächen oder Orten hin- und hergesprungen werden. Vorbildlich gelungen ist diese Erzählweise übrigens in der Shiver-Trilogie ;-)
Das Buch nimmt in der zweiten Hälfte wieder mehr Fahrt auf. Ähnlich wie bei The Hunger Games 3 / Mockingjay läuft es allerdings immer ein wenig anders, als man vermutet.

Bei den meisten epischen Büchern oder Reihen a lá Harry Potter und Co. ist einfach klar, dass der Held am Ende seinem Erzfeind gegenübertritt und er ihn nach einem dramatischen Endkampf besiegt, so dass das Gute triumphieren und alles wieder seinen gewohnten Gang gehen kann. Welten werden gerettet, Missverständnisse klären sich auf, Liebespaare finden zueinander und der Held sowie der Leser erfahren für ihr (Mit)Leiden endlichen ihren gerechten Lohn.

Dystopische Literatur verliert aber seine Wirkung und Intention, wenn alles so einfach wäre. Ich hätte mir natürlich auch einen hochdramatischen Showdown gewünscht, in dem Tris und Tobias vielleicht gemeinsam gegen Marcus oder einen anderen „Superschurken“ der drei Bände antreten. Kleiner Spoiler: Aber wie auch im zweiten Band der finale Kampf Tris gegen Jeanine nicht ganz so abläuft wie in einem typischen Hollywood-Action-Film ist es hier ebenso. Wendungsreich, dramatisch und emotionsgeladen ist der Schluss aber in jeden Fall! Ich empfinde den Plot nicht als Makel, sondern sinnvoll und passend.

Den Punktabzug gibt es für die schwächere erste Hälfte des Buches (die ersten beiden Teile haben in meinen Augen die Latte wirklich sehr hoch gelegt) und für die etwas einfache Abwicklung einiger Nebenfiguren bei denen ich mir noch die ein oder andere Überraschung gewünscht hätte.

Die vier Punkte gibt es für die süße Liebesgeschichte, das dramatische Finale, die Einblicke in Fours Innenleben und den insgesamt würdigen und passenden Abschluss der Trilogie, die zu meinen Lieblingsbüchern gehören!

P.S.: Immer wenn mir eine Szene oder ein Dialog besonders gut gefällt, mache ich ein kleines Eselsohr oben in die Seite. (Ansonsten behandle ich meine Bücher sehr gut.) Dadurch haben meine Divergent-Bücher etwas Fächerartiges...
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am 13. Januar 2014
Vorweg: Es wird in dieser Rezension gespoilert. ***SPOILER***

Ich liebe Band 1 und Band 2, weil die Idee hinter den Büchern genial ist und ich super gerne Dystopien lese. Happy Ends müssen nicht sein um ein Buch gut zu machen, aber liebloses Töten von Charakteren ohne Erklärung sind einfach sinnlos.

Im Großen und Ganzen fand ich Band 3 mehr als schlecht. Hätte ich gewusst, wie sich die gesamte Geschichte entwickelt, hätte ich die Reihe wohlmöglich gar nicht erst gelesen. Egal wie gut Band 1 und 2 sind - lieber hätte ich auf diese herausfordernden Bücher verzichtet, als mit einer aufgefühlten und dann leeren Gefühlshülle übrig zu bleiben.

Bücherenden sollten vollkommen sein, den Leser aufklären und aufwühlen. Ihn herausfordern über das gewöhnliche Gefühlsvermögen hinauszugehen und voll und ganz mit den Charakteren mitzufühlen. Als ich zu der Stelle kam, an der Tris getötet wird, wurde ich nur noch sauer. Ich hab die Stelle wieder und wieder gelesen, weil ich es nicht glauben konnte. Völlig aufgefühlt kam ich von der Schockstarre zur Wut. Sinnlos, unnütz.. Lies weiter, dachte ich. Vielleicht ändert sich alles und sie lebt. Die letzten 60 Seiten habe ich tapfer durchgehalten, aber es war nur noch entäuschender. Wieso den Hauptcharakter töten und den Partner, der aus den beiden vorherigen Büchern als stark, ausgeglichen und reif hervorgeht, nur noch rumheulen lassen, ohne dabei alle umliegenden Fragen zu beantworten? Wollte Veronica Roth hier etwas beweisen - wenn ja, was? Für mich hat Sie bewiesen, dass sie nicht den Mumm hatte, Tris am Leben zu lassen - denn es wäre vermutlich nur eine andere Liebesgeschichte á la Hunger Games, Twilight etc. geworden, oder? NEIN! - es gab während der ersten beiden Bücher so viele Stellen, an denen ich geschrien hätte "Töte Sie, dann ist es ein heldenhafter Tod.", aber an dieser Stelle, so lieblos in drei Sätzen. Unverständlich. Dass ihre Mutter ihr den Übergang ins Licht erleichtet, erschien mir einfach nur schwach - es zerstörte den Charakter von Tris vollkommen. Sie war stark, willenststark, schlau, klug, hatte die richtigen Gedanken wenn auch an den falschen Stellen. Diese Stelle ließ sie aber schwach wirken, als wäre ihre einzige Bestimmung gewesen zu sterben und alles, für das sie gearbeitet haben, zu vergessen und Händchen haltend mit Mami in den Sonnenuntergang zu gehen.

VR spricht oft von Feigheit. Ich finde, dass Sie selbst feige war. Ich brauche kein happy End. Ich liebe Bücher von Nicholas Sparks, gerade weil er den Schneid hat, seine Charaktere am Ende zu töten. Aber es aus den falschen Gründen mit der Begründung: "Ich hab von Anfang an geplant, wie ich meine Buchreihe enden lassen will." und "Ich habe nicht darauf geachtet, was meine Leser wollen, erwarten, sich wünschen." hat für mich was mit Unvermögen, Feigheit und fehlendem Verständnis zu tun. Sie mag gut schreiben können, aber eine Schriftstellerin macht weiter mehr aus.
Stellenweise kam mir auch der Gedanke, ob vielleicht jemand anderes das Buch geschrieben hat. Leider nicht.

Schade das so tiefe Charaktere in Band 3 einfach abgesägt, flach und durchsichtig behandelt worden. Schade, dass das Ende mehr Fragen aufwirft, als es klärt.
Ich werde dieses Buch nicht weiterempfehlen und wünsche mir selber die 20 Euro besser investiert zu haben. Die Filme, sollte für Film 3 kein Alternativende gefunden werden, sind für mich auch außer Reichweite gelangt.

Ich flüchte mich nicht in eine Welt, weit weg der manchmal enttäuschenden Realität, um dann dort genauso enttäuscht zu werden.
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