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Kundenrezensionen

4,1 von 5 Sternen
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Format: Taschenbuch|Ändern
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In den USA hat dieses Buch für viel Aufsehen gesorgt. Teiweise wird der Autor dabei als wissenschaftliches Nachwuchsgenie gefeiert, dass seine Erkenntnisse endlich lesbar aufbereitet, teilweise wird die vermeindliche Amoralität seiner Thesen kritisiert.

Blickt man hinter die Kulissen und sieht sich die Thesen und die Begründung in Ruhe an, so bleibt leider ein Grundproblem bestehen. Der Autor leitet viele seiner Aussagen aus statistischen Daten ab, er sucht nach ungewöhnlichen Häufigkeiten und Verteilungen. Oft scheint mir jedoch die zu wenig darauf eingangen zu werden, dass Statistik gerade nicht dazu taugt, Aussagen über Kausalitäten zu treffen. Begriffe wie Verantwortung, Anlass, Grund und Folge, menschliche Motivation oder auch Schuld sollten daher in Zusammenhang mit diesem Buch nicht gebraucht werden. Immer wenn der Autor hier in diese Richtung argumentiert, bleibt es nur bei Vermutungen und die Aussagen werden dünn.

So scheint mir denn auch das wahre Genie des Autors eher im Bereich Marketing zu liegen als in dem eigentlichen Inhalt seines Buches.

Aber immerhin: Unterhaltsam ist das alles. Nimmt man die Thesen einfach als Anregegungen und als Kuriositäten, so hat man ein paar vergnügliche Abende.
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am 30. April 2016
Ich hätte nicht gedacht, dass man so oft mit Allgemeinwissen falsch liegen kann. Und in diesem Buch wird nicht nur das mit voller Wucht vor Augen geführt sondern auch der komplette Hintergrund in Form von Statistiken und darauf basierenden Studien und Experimenten anschaulich belegt. Jedes Kapitel rechnet mit einem Thema ab anhand von einem speziellen Vorfall oder Beispiel. Sehr empfehlenswert!
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am 8. März 2006
I really like the approach of researching certain circumstances. The examples are very nice. Some examples could have been told more compact, though. Especially, the drug gangster research is very interesting. Overall the book is a little bit boring. I would either expect more examples or a more fundamental discussion of the approach. For myself, I categorize it under easy reading.
It is well worth a read, but it is not a five star book.
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am 10. September 2007
Dieses Buch ist ein Sammelsurium aus verschiedenen kurzen Geschichten, in denen Statistik angewendet wurde, um ungewöhnliche Sachverhalte oder Zusammenhänge aufzudecken, bspw. unter welchen externen Umständen Angestellte sich ehrlicher beim Kauf von Bagels ohne Kontrolle verhalten. Diese sind in einem locker-flockigen Stil geschrieben, der auf Leser ohne tiefer gehende Statistikkenntnisse ausgerichtet ist, und bietet stundenlange kurzweilige Unterhaltung bei der man auch etwas über die konzeptionelle Herangehensweise bei der Suche nach "Wahrheiten" lernen kann.

Levitt untersucht verschiedene "natürlich Experimente", also solche Vorkommnisse, die nicht wirklich als Experiment konzipiert sind, jedoch aufgrund der Gegebenheiten genau diesen Charakter aufweisen, beispielsweise ob der besagte Bagelverkäufer seine Waren nun in Büros des Top-Managements oder einfacher Büroangestellter ausstellt. Das interessante daran sind die ungewöhnlichen Beispiele, die hierbei herangezogen werden, beispielsweise unter welchen Umständen Sumo-Ringer Kampfabsprachen treffen oder wie die Einkommensstruktur einer Drogengang aussieht, und die unorthodoxe Denkweise mit welcher Levitt diese untersucht. Natürlich reicht die Lektüre des Buches mitnichten aus, um selbsttätig anspruchsvolle Statistiken zu erstellen, die Neugier daran wird jedoch geweckt und im Endeffekt steht ja auch die Unterhaltung im Mittelpunkt, sonst könnte man ja auch gleich ein "echtes" Statistikbuch lesen. Die Lektüre lohnt schon allein wegen der ungewöhnlichen Geschichten, die von Levitt vorgetragen werden.

Insgesamt ein sehr unterhaltsames Buch, das Statistik sexy aussehen lässt!
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Ich mag Bücher, die man gut lesen kann. Und dieses Buch kann man gut lesen. Es bietet eine Reihe von guten Geschichten, immer mit dem Anspruch, mit Statistik und Ökonomie das Leben und das Verhalten zu erklären. Das ist kurzweilig, aber nicht immer ganz überzeugend. Die Autoren sind wirklich gut im Marketing!
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am 11. Februar 2007
The Introduction of this book is called: "The Hidden Side of Everything". And this is the programme of the book. Steven D. Levitt, a famous economist, gives unusual answers to seemingly bizarre questions: "What Do Schoolteachers and Sumo Wrestlers Have in Common?" "How is the Ku Klux Klan Like a Group of Real-Estate Agents?" Or: "Why Do Drug Dealers Still Live with Their Moms" (in spite of their apparently high income)? Together with the journalist Stephen J. Dubner whom he got to know through his columns for the New York Times Magazine, he gathers all these strange answers in a book. In fact it is a highly interesting book that might interest every reader who is not satisfied with the first solution for a problem. That means a reader who is keen to find "The Hidden Side of Everything". So it is not a typical book for economists.
For example, the author pretends that the enormous drop in the American crime rate is not a result of modern police strategies but of the legalisation of abortion in 1973 by the U.S. Supreme Court. As a consequence, unwanted children with a higher risk to become a criminal, were not born anymore. A thesis hard to accept but convincingly proved by the author.
Furthermore, the reader learns how the Crack Mafia in the States is organised (as a highly profitable company) or how he can guess the mother's income and the colour of her skin by knowing her child's name.
But why does the author pretend, although all scientific studies say the opposite, that long prison terms and the capital punishment have got a deterrent effect on future criminals? Even if he does not affirm that a great decline in crimes is a result of capital punishment, he does not point out its negative aspects resolutely enough.
All in all, you will have a very interesting book in your hands that incites you either to laugh or to reflect. Very often you will only be perplexed: Is it really possible that ...?
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am 25. November 2015
Für die Überschrift gibt's den einen Punkt. Wenn man mit den Ergebnissen von Herrn Levitt in den WIrtschaftswissenschaften Furore machen kann (ohne wie der Autor selbst betont "keine Ahnung" von Mathematik zu haben), dann sagt das einiges über die Wirtschaftswissenschaften aus. U.a. folgende bahnbrechende Erkenntnisse werden vorgestellt: ein Immobilienmakler verkauft nicht zum höchsten marktfähigen Preis! Logisch, weil das zu lange dauert. Verschwiegen wird neben dem Schaden für den Verkäufer der NUTZEN für den Käufer. In einer Drogengang verdienen die Leute oben erheblich mehr als die Strassenverkäufer, die weit unter dem Mindestlohn bleiben - logo, wenn sie was in der Birne hätten, würden sie einen normalen Job annehmen. Usw. Widersprüchliche Erkenntnisse zur Schulwahl gibt's auch noch. Ein typisches Ami-Buch: gut zu lesen, quasi Null Inhalt. Unterschwellig rassistisch ist es auch noch. Die übelste Aussage: Wählen gehen lohnt sich nicht, weil die einzelne Stimme nichts ausmacht. Das allerdings würde ich dem Autor auch raten: si tacuisses.
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am 7. September 2013
Ich habe die Lektüre dieses Buches sehr genossen. Es ist von zwei Autoren geschrieben, einem Ökonomen und einem Journalisten. Durch diese Kooperation werden klassische ökonomische Konzepte an unterhaltsamen Beispielen für den Laien leicht verständlich erklärt.

Viele der Vorrezensenten äußern sich etwas kritisch gegenüber dem Buch - zum Teil, weil es verschiedene Themen nicht umfassend genug betrachtet und der ökonomische Blickwinkel nie wirklich verlassen wird. Diese Enttäuschung kann ich gut verstehen, denn alltägliche Probleme - und ihre Konsequenzen - sind komplexer als reine Zahlen und Fakten. Menschen sind nicht nur 'rationale Verbraucher', die ihre Nutzen maximieren möchten und einzig und allein 'Incentives' folgen.

Doch das ist gerade das, was ich so spannend an diesem Buch finde. Das ist der Kern der Ökonomie: Komplexität wird reduziert auf wenige wesentliche Indikatoren, die man messen kann. Das ist das Schöne an diesem Werk - es zeigt einem die Welt durch die Ökonomenbrille. Wenn das zu weiteren Diskussionen über Ethik, Moral und Recht anstösst, dann ist das eine bemerkenswerte Leistung der Autoren.

Ganz unabhängig davon finde ich, dass Freakonomics auch eine gute Einstiegsliteratur in die Welt der Ökonomie ist. Das Buch vermittelt subtil wesentliche Grundkonzepte der Ökonomie und daher würde ich es auch Schülern in der Oberstufe empfehlen.
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am 20. Januar 2016
Ich bin über die Erwähnung in der Serie Suits auf das Buch aufmerksam geworden. Selten habe ich einen Spontankauf sowenig bereut. Die tieferen Einsichten hinter den (gut und verständlich verpackten) Erkenntnissen, die eigentlich vermittelt werden, machen vor allem eines deutlich: Nichts ist so simpel, wie man zunächst einmal denkt. Menschen und die Gesellschaft sind kompliziert. Aber man kann sie (oder besser ihr Verhalten) verstehen. Erfrischend.
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TOP 500 REZENSENTam 4. April 2014
Ich liebe dieses Buch!
Es gibt interessante Einblicke wie die Welt laufen könnte.
Manche machen Sinn- andere vielleicht nicht so.
Ob alles stimmt kann man jetzt vielleicht nicht sagen- kommt drauf an wie man es betrachtet.

Etwas was für ein wenig Aufsehen gesorgt hat war die Theorie, dass die Verbrechensrate in den USA gesunken ist aufgrund von einer vermehrten Anzahl an Abtreibungen.
Es gibt auch eine nette Geschichte über Drogenhändler und dass diese sehr wenig verdienen aber ein sehr hohes Risiko eingehen usw.

Ich hab das Buch sehr gerne gelesen- es ist auch sehr gut geschrieben meiner Meinung nach.
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