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Kundenrezensionen

3,9 von 5 Sternen
116
3,9 von 5 Sternen
Format: Taschenbuch|Ändern
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am 24. April 2016
Nach den Pressestimmen und Meinungen erwartete ich ein spannendes Buch mit Aha-Effekt.
Beim Lesen stellte ich fräest, dass der Zusammenhang mit der Genehmigung von Abtreibungen und Kriminalität der einzige wirklich spannende Punkt für mich war. Das Buch ist fachlich gut, durch langatmige mathematische , Erklärungen und Hintrgründe und ansonsten eher nebensächlichen Beispielen eher für Mathematiker oder Statistiker interessant. Der "Normal-Leser" hat mit der Tatsache, dass die Genehmigung von Abtreibungen 20 Jahre später, durch das Fehlen der erwachsenen Kinder aus Problemfamilien, zu einer deutlich fallenden Kriminalität führte, schon den spannendest Punkt des Buches.
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am 3. Januar 2013
Ökonomie ist mehr als die Wissenschaft vom Homo Oeconomicus. Menschen folgen zwar i.d.R. ihnen gesetzten Anreizen, aber manchmal sind diese Anreize nicht auf Anhieb zu erkennen, manchmal verhalten sie sich auch einfach nicht rational. Der Ökonom Steven D. Levitt und der Journalist Stephen J. Dubner versuchen die Wirtschaftswissenschaften auf unkonventionelle Art und Weise zu erklären.

Freakonomics ist mittlerweile schon in die Jahre gekommen, ich bin auf dieses Buch während eines Seminars unseres Lehrstuhls aufmerksam geworden. Ich habe es mir daraufhin zugelegt - und gleich vorweg - ich bin enttäuscht. Der Ansatz ist gut und richtig; Ökonomie ist eben nicht nur der rational handelnde Homo Oeconomicus, der über alle relevanten Informationen verfügt. Das ist allerdings - in den Wirtschaftswissenschaften - auch nicht so neu, wie die Autoren weiß machen wollen.

Der Beginn ist recht ansprechend, es wird viel über Anreize geschrieben, die einen großen Einfluss auf die Entscheidungen der Agenten haben. Warum haben Lehrer einen Anreiz bei Klausuren zu betrügen, warum sollten Sumoringer freiwillig verlieren? Warum (sollten) Immobilienmakler nicht den höchsten Preis herausholen, obwohl sie doch nach deren Höhe entlohnt werden?

Leider verlieren sich die Autoren aber ziemlich schnell in endlosen Statistiken und ausschweifenden Erzählungen. So wird der Leser bspw. durch Antwortstatistiken der Klausuren von betrügerischen Lehrern gequält. Im Kapitel über den Ku-Klux-Klan wird die komplette Historie wiedergekäut, ohne dass immer ersichtlich wird, was dies zur Quintessenz des Kapitels beiträgt. Hier hätten sich die Autoren wesentlich kürzer fassen können.

Entscheidend für die Punktabzüge waren jedoch die letzten beiden Kapitel über die "Elternschaft". Hier wird der Leser nun vollends mit Statistiken gequält, die auch noch wieder und wieder rekapituliert werden. Die wesentlichen Erkenntnisse gehen in der Signifikanzprüfung jedoch leider unter. Diese letzten beiden Kapitel sind nur noch Statistikliebhabern zuzumuten. Gekrönt wird das ganze mit dem letzten Kapitel, welches sich ausschließlich der (richtigen?) Namensgebung widmet. (Kurz zusammengefasst: Eine Chantal oder ein Finn-Kevin wird nicht wegen des Namens zum Hartz IV-Fall, sondern weil er vornehmlich von der sozialen "Unterschicht" vergeben wird und die soziale Schicht (aus verschiedenen Gründen) leider immer noch einen (zu) großen Einfluss auf den Werdegang unserer Sprösslinge hat. Ach nee!?)

Eine vollkommene Zumutung ist die Benutzung von End- statt Fußnoten. Dies liegt auch daran, dass die Autoren in den Endnoten nicht ausschließlich Literaturverweise unterbringen, bei denen man sich der Übersichtlichkeit halber - und für ein populärwissenschaftliches Buch vertretbaren Art - für Endnoten entschieden hat. "Fußnoten" im ugs. Sinne von Anmerkungen gehören für mich jedoch zwingend unter den Text der Seite und nicht ans Ende. Wenn die Autoren der Meinung sind, dass ihre Anmerkungen so wichtig sind, dass sie hierfür eine Fußnote opfern müssen, dann sollte dies dem Leser auch an prominenter Stelle präsentiert werden. Wenn sie hingegen der Meinung sind, dass diese so unwichtig sind, dann lasst sie um Himmels willen weg.

Entschädigt hat mich ein bisschen der Anhang, der in dieser Ausgabe beigelegt wurde. Dieser beinhaltet u.a. die Freakonomics-Kolumnen aus dem New York Times Magazine, die als Grundlage für das Buch dienten. Hier zeigt sich, dass die Autoren ein enges Korsett benötigen, um Geschichten gut rüberzubringen. Steht ihnen nicht der Platz für Aus- und Abschweifungen, wie in einem Buch, zur Verfügung, so können sie eine Story packend, interessant und unterhaltsam präsentieren. Außerdem wurde noch ihr Internet ausgedruckt, d.h. ausgewählte Beiträge aus ihrem Freakonomics-Blog beigeheftet, die allerdings auch interessanter zu lesen sind als die Hauptkapitel des Buches.

Aufgrund des recht interessanten Beginns und des Anhangs kann ich noch drei Sterne vergeben, eine wirkliche Kaufempfehlung jedoch nur für Statistikfetischisten abgeben. Wer gerne einen (auch für Nichtökonomen verständlichen) Streifzug durch die Nichtmainstream-Ökonomie haben möchte, dem sei eher das Buch Ökonomie 2.0: 99 überraschende Erkenntnisse von Norbert Häring und Olaf Storbeck empfohlen.
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am 5. November 2014
Habe mir das Buch von einem Freund ausgeliehen. Mein Plan war es im Urlaub zu lesen. Typisches Bild: am Pool liegen und entspannen. Der Plan ist leider nicht aufgegangen.
Freakonomics bietet dem Leser eine neue Sicht auf Dinge in unserem Alltag. Einfache Gedanken und Problemstellungen gepaart mit Denkansetzen, die vorerst nicht möglich erscheinen. Dem Leser wird hier nicht erlaubt sein Gehirn auszuschalten und die Seele baumeln zu lassen. Im Gegenteil verlangt Freakonomics von seinem Leser mitzudenken.
Für mich ein geniales Buch. Absolut dafür gemacht neue Denkweisen aufzuzeigen und eine neue Sicht für neue Dinge zu entwickeln. Zugegeben schwere Kost und manchmal zieht es sich schon sehr, aber meiner Meinung nach lohnt es sich.
Jedoch definitiv nicht für einen entspannten Tag am Pool geeignet. ;-)
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am 15. November 2010
Das Buch beginnt interessant und kurzweilig. Die Autoren schildern verblüffende Zusammenhänge und können diese auch plausibel erklären. Man erfährt geschichtliche Zusammenhänge und Interessantes aus der Gegenwart, ein breit gefächertes Spektrum von Informationen. Doch mit der Zeit setzt sich die Zahlenliebe der Autoren durch und sie gelangen vom "Hundertstel ins Tausendstel". Ob ihnen dabei nur die Ideen ausgingen oder sie tatsächlich von einer aberwitzigen Liebe für das Detail getrieben wurden, kann ich nicht sagen. Die letzten beiden Kapitel widmen sich seitenweise langweiliger Erkenntnisse über Vornamen. Bereits geschriebenes wird Wiederholt. Ich bin Zahlen, Statistiken und wirtschaftlichen Fakten nicht wirklich abgeneigt, aber hier es selbst mir zu viel. Für den Preis ist das allerdings in Ordnung, da man einige neue Erkenntnisse gewinnt.

5 Punkte: Wäre das Buch durchweg spannend und kurzweilig gewesen.
4 Punkte: Hätte das Buch einige Stellen gehabt, durch die man sich durchkämpft
3 Punkte: Dieses Buch. ;)
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VINE-PRODUKTTESTERam 30. November 2008
Jeder, der in empirischen Methoden, z.B. der Sozialwissenschaften, ausgebildet wurde, weiß, dass man Korrelation nicht mit Kausalität gleichsetzen darf. Aber es zeugt auch nicht gerade von eigenem Menschenverstand, wenn man diese simple Wahrheit wie eine heilige Monstranz vor sich herträgt. Es ist nämlich auch wahr, dass jeder kausale Zusammenhang notwendigerweise auch einen korrelativen aufzeigen muss. D.h., dass man, wenn man eine Korrelation gefunden hat, wenigstens ein Indiz, einen hypothesensteuernden "Verdachtsmoment" hat, dass hier auch kausale Bedingtheit im Spiel sein KANN. Nichts weiter als solch eine Reihe von verdächtigen Korrelationen bietet uns der Autor dieses Buches, während er mehrmals im Text darauf hinweist, das Korrelation eben noch nicht Kausalität ist (also dass man aus der Tatsache, dass mit schwindender Storchpopulation in Europa auch die Geburtenrate absank, nicht schließen darf, dass der Storch die Kinder bringt (sondern dass z.B. der gemeinsame Verursacher - Kausalfaktor - die fortschreitende Industrialisierung ist)).
Wenn man nun eine kausale Verbindung durch Experimente nicht nachweisen kann, ist es durchaus nicht unfruchtbar, wenn man, wie es Levitt in Freakonomics sehr unterhaltsam macht, nach plausiblen Erklärungen sucht. Haben wir eine Korrelation und dazu noch eine plausible Hypothese über die Wirkzusammenhänge, haben wir nämlich bereits einiges mehr. Und wenn die Gesellschaft dann noch Quasi-Experimente durchführt, indem sie in machnchen Bundesstaaten das Abtreibungsrecht früher liberalisiert und in manchen später - dann haben wie schon deutlich mehr an Erklärungsmächtigkeit!
Das Schöne, das Lesbare, das Kurzweilige an Frakonomics ist darum nicht sein orthodoxer Kausalpurismus, sondern das beinahe kriminalistische Aufspüren von MÖGLICHEN Zusammenhängen für bedeutende und kuriose Phänomene mit den allereinfachsten Mitteln der Statistik. Dass Levitt dabei auch Hypothesen generiert, die nicht Politisch Korrekt sind, gibt dem ganzen den nötigen Pepp und Biss.
Hätte Levitt weniger Eigenwerbung gemacht und der Verlag die Erwartungen nicht in ungebührliche Höhen getrieben, hätte ich dieser amüsanten Lektüre auch 5 Sterne gegeben. Wegen der Selbstbeweihräucherung bleibt es bei achtbaren 4.
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am 25. Februar 2013
Das Buch hat durchaus interessante Ansätze. Allerdings nur eine Hand voll. Diese werden dann dermaßen breit ausgearbeitet, dass man sich auf das nächste Kapitel freut. Nur um dann erneut nach wenigen Seiten auf das Nächste zu warten.

Kurz gesagt: In diesem Buch steckt viel zu wenig. Eigentlich würden 20-30% der Seiten durchaus ausreichen. Dann wäre das Buch jedoch zu kurz und der Autor könnte nicht gleich ein weiteres auf den Markt werfen. Viel Gerede, wenig Wirtschaft, nette Ideen.
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am 12. Juli 2015
Wie viele andere auch habe ich von Freakonomics im Vorfeld nur Gutes gehört, wurde aber ein wenig enttäuscht. Verstehen Sie mich nicht falsch, das Buch an sich ist recht interessant geschrieben und viele der Gedankengänge werfen schon ein wenig Licht auf Situationen, über die man sich vorher keine Gedanken gemacht hat. Doch meiner Meinung nach geht das Buch da im Endeffekt nicht die Längen, die es hätte gehen müssen. Oftmals werden interessante Gedankengänge aufgefasst, ein wenig zu breit getreten und fallen gelassen, bevor man allzugroße Schlüsse gezogen hat. Was man dem Buch zu Gute halten kann ist, dass es sich stark auf Fakten stützt und auch unbequeme Dinge anspricht, aber auch relativiert, wenn die Fakten es so diktieren.

Alles in allem ein ganz nettes Buch, aber nicht der Knaller, den man vermutet hat, wenn man vorher die Lobgesänge dafür gehört hat.
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am 26. August 2010
Das Gute vorweg: ich habe das Buch in einem Rutsch gelesen und fand es sehr spannend und unterhaltsam. Als Urlaubslektüre absolut zu empfehlen.

Es gibt von mir trotzdem nur drei Sterne, weil das Buch leider einen wissenschaftlichen Anspruch erhebt, dem es nicht gerecht wird. Die angeführten "Beweise" für teilweise gewagte Thesen beruhen auf recht willkürlich ausgesuchten Statistiken.

Fazit: kaufen, lesen und als Denkanstoß für interessante Betrachtungsweisen nehmen, aber bitte nicht als Referenz eigene Aufsätze.
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am 9. Mai 2016
Freakonomics wurde meiner Meinung nach zu sehr gelobt und dadurch habe ich meine Erwartungen zu dem Buch wohl zu hoch angesetzt.Wer auf Infotainment steht kann bei dem Preis wenig falsch machen, da es sich gut lesen lässt und interessante Fakten aus der Ökonomie leicht verständlich und auf lustige Art rüberbringt.
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am 13. April 2016
Ein sehr interessantes Buch welches Verdingungen zwischen sachzusammenhängen darstellt die nicht offentlichtlich sind, aber durchaus plausibel dargestellt werden. Eindeutig weiterzuempfehlen.
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