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Kundenrezensionen

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am 12. Mai 2017
Ich mag die düster-humorigen Geschichten von Neil Gaiman, und auch diese hat mich überzeugt...nur würde ich es nicht in die Kategorie "Kinderbücher" stecken...ist eher eine Geschichte für Groß und Klein (va. aber Groß)...
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am 9. August 2017
Habe diese Novel in 3h Bus fahrt komplett durchgelesen.
Hat mir sehr sehr gut gefallen. Und kann es nur jedem weiter empfehlen.
Werde mir nun mehrere Graphic Novels zulegen.
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am 2. Juli 2017
Tolle Geschichte und gut zu lesen. Sehr spannend bis zum Schluss. Ich bin begeistert und ab jetzt Fan von Neil Gaiman!
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am 8. Dezember 2002
"Coraline", is from author Neil Gaiman who is very well known for some remarkable, thought-provoking and original fiction. This book is a departure for him, as it is ostensibly written for children who the author explains, read what adults would consider a tale of horror, as an adventure. Children can supply the answer, but this book will keep many up at night, or will invade and transform a dream in to a nightmare regardless of age.
In the event your imagination needs help, illustrator Dave McKean provides black and white images that will make you wince in the brightest light of day. I almost always find black and white imagery more powerful than color, and here once again, color would have detracted from these illustrations. Black and white focuses the images, color can sometimes confuse and distract, or perhaps dilute the message. The illustration facing the text on page 149 easily gains my vote for the creepiest image in the collection. If you have seen images drawn by Tim Burton for some of his films, which will give you an idea of what you will see.
Comparisons have been made to, "Alice In Wonderland", and while you will see it is a comparison that is easy to make, it does a disservice to both writers. A shared element does not automatically mean a comparison is valid or called for, and it can prejudice the reader before the book is opened.
The 162 pages took 10 years to create, and the author states it was both the most difficult book he has written, and the book he is most proud of. I think the audience for the book is as legitimate for adults as for children, and could spark some great conversation between generations, something a great book can do. The book also carries messages for both kids and parents alike, so the book is more than just entertainment.
Buttons for eyes, cat assassins, souls, marbles, mist and mirrors, rats who chant, and mice that jam. It's all here, and it will either keep you up, or keep the lights on while you doze.
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am 31. August 2009
Wenn Coraline durch eine bestimmte Tür in der von ihrer Familie bewohnten alten Villa geht, betritt sie ein anderes, ähnliches Haus, in dem alles so vertraut aber auch seltsam anders ist. Aber da sind auch andere Eltern, unheimliche Eltern. Und die wollen ihr kleines Mädchen nicht mehr in die Realität zurückkehren lassen. Nur in einer streunenden schwarzen Katze findet Coraline einen Verbündeten...

Wenn er sich hinter die Schreibmaschine klemmt, kommt garantiert ein packendes Werk heraus: Neil Gaimans Bücher (u.a. Niemansland, Der Sternenwanderer) haben es nicht umsonst an die Spitze der Bestsellerlisten geschafft. So auch sein unheimlicher Roman Coraline", der von dem vielfach ausgezeichneten Craig Russell für eine Graphic Novel adaptiert worden ist.

Russel setzt dabei auf Gaimans Originalstory und bebildert diese in stimmungsvollen Zeichnungen. Die Vordergründe und Personen lässt er dabei filigran in warmen Farben erscheinen und stellt diese in Kontrast zu den in kalten Farben gehaltenen kargen Hintergründen, was den Leser in die Unwirklichkeit des unheimlichen Handlungsortes, die alte Villa mit dem großen Garten, förmlich hineinzieht.

Die wissensbegierige Coraline, die Protagonistin der Geschichte, wird als junges Mädchen auf der Entwicklungsschwelle von der Kindheit in einen neuen und unbekannten Lebensabschnitt, der Pubertät, dargestellt. Diese Entwicklung wird mit der Haupthandlung passend verknüpft, in der Coralines überschreiten der Türschwelle in die erstaunliche, aber auch schaurige und morbide Parallelwelt gleichfalls eine Reise in ein unbekanntes und zu entdeckendes Terrain beschrieben wird.

Graig Russels Comicadaption von Neil Gaimans Roman Coraline wandert einen gelungenen Grad zwischen der Beschreibung eines kindlichen Reifeprozesses und eines gruseligen Schauerromanes mit erzählerischen Elementen eines Kinderbuches. Eine Graphic Novel, die mich in allen Belangen überzeugte.

Allen denen, die vor lauter Verstand die letzten Banden zu ihrer Kindheit schon längst verloren haben, kann es als letzte Brücke dorthin dienen. Und genauso denen von uns, die als Kind schon sicher waren, dass es den Schwarzen Mann unter dem Bett wirklich gibt.
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am 29. Oktober 2011
Als Kind kann man manchmal den Eindruck bekommen, dass die Erwachsenen einen einfach übersehen, sich nicht wirklich für einen interessieren.
Coralines Eltern sind ständig beschäftigt und die Nachbarn können sich nicht einmal ihren Namen richtig merken. Schlechte Voraussetzungen für Spannung und Abenteuer, wäre da nicht diese Tür. Die Entdeckung einer geheimnisvollen Tür in einem Zimmer, das eigentlich als Abstellkammer genutzt wird, ist für Coraline der Beginn eines gefährlichen, verrückten und düsteren Abenteuers.
Coraline ist ein Buch für den kleinen Hunger auf Schaurigkeit. Durch seine etwas düstere Stimmung ist es das perfekte Buch für den Herbst. Die schrägen Figuren und witzigen Dialoge lockern die Stimmung jedoch auf, wodurch es zu einer wunderbaren Kinder- Gruselgeschichte wird.
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am 28. Februar 2009
Ich liebe es! Mein Freund und ich haben es förmlich verschlungen und uns wirklich bestens unterhalten gefühlt. Es als ein reines Kinderbuch zu beschreiben, finde ich irreführend, denn es geht zum Teil doch etwas härter zur Sache (getötete Kinder und Knöpfe, die anstelle der Augen an den Kopf genäht werden sollen). Außerdem ist das Buch sehr viel tiefgründiger - wenn man es denn so lesen will. Es geht um Eltern, die ihr Kind vernachlässigen und dieses dadurch einen Ersatz sucht und in Lebensgefahr gerät. Ob all das für Kinder geeignet oder überhaupt von ihnen erfassbar ist, bezweifle ich... Leider sehr kurzweilig, ich hätte gern noch hundert Seiten mehr gelesen ;)
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am 23. Juli 2002
To call the latest poetic work of Neil Gaiman a piece of Fantasy would be an underestimation. It is more than fantasy, it is magic in the truest form, the magic of the word, and the magic of story-telling. Magic is not some weird hoax. It follows the rules the same like our mother Nature does, and in that it is natural in itself. Magic is the application of inherent imagination on a definable and comprehensible and explicable reality. In that, magic is the most important tool of a story-teller, it is a key to open the chest of our own imagination and find the treasure therein. And the keys that Gaiman uses have the power to unlock even the most stubborn lock.
It is the eyes of a young girl that tell the story, and yet it is the somewhat distorting point of view of the narrator that turns our perception upside down. Thus, the story becomes a piece of the fantastic, not of fantasy. The reader follows the plot with a feeling of disturbing fright, for the loss of reality leaves only horror.
True, it may seem a very macabre sort of imagination that Gaiman evolves in "Coraline", and we may wonder if a little girl could really imagine a world so dark, so frightening and disturbing. But what remains is the intense magic of a story-teller who can turn little buttons into the most horrible eyes you have ever encountered.
If this really is a children's book, and if it is to compete with Lewis Caroll, I am not the judge off. But I can tell you, dear reader, this is a piece of imagination like no other. It is better than Sandman in that it does not dwell on violence, hatred or brutality. It is better than Neverwhere, for it has a finale that will leave goosepimples on your arms, neck, back. It is better than American Gods because it takes on a rather simple way of story-telling. And in this simplicity lies the secret: Gaiman has found - like many others before him - the most simple ways into the most complex of humanity's treasures.
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am 29. August 2002
Es ist so eine Sache mit Autoren, die eine Hochphase durchmachen - irgendwann kommt dann leider, unvermeidbar, das schwächere Buch, die Enttäuschung, der Flop. Bei Gaiman ist davon, sehr zur Freude der Freunde der dunklen Phantastik, derzeit kein Anzeichen zu merken.
Vielleicht liegt es auch an seinem konsequenten Genre-Hopping: nach Comics, Kurzgeschichten, einigen Kurzromanen, einem großen Roman wendet er sich nun (nicht zum erstenmal in seiner Karriere) dem Kinderbuch zu. Allerdings ist es ein Kinderbuch im Gaiman-Stil, mit Ecken, Kanten und dunklen Ideen. Vielen dunklen Ideen.
Der Begriff Kinderbuch greift hier natürlich zu kurz. Es ist eines dieser raren Exemplare, das von Kindern und Erwachsenen gleichermaßen gelesen, verstanden und genossen werden kann. Wenn auch wahrscheinlich aus verschiedenen Gründen. Erwachsene können über das komplizierte Verhältnis zwischen Realität und Fiktion, zwischen Wunsch und Wirklichkeit nachdenken - Kinder werden eher gespannt dem Ausgang von Coralines Reise zwischen den Welten entgegenbannen. Diese unterschiedliche Art, auf die Geschichte zu reagieren, resultiert in der ironischen Tatsache, dass Kinder mit den verstörenden Elementen in diesem Buch leichter umgehen werden können als Erwachsene.
Auch sprachlich zeigt Gaiman hier wieder seine Meisterschaft. Das Buch ist in einer klaren, knappen Spreche geschrieben, die es Kindern erlaubt, der Story zu folgen und Erwachsene staunen macht, wie es möglich ist, soviel Subtext in so wenig Text zu verpacken.
Die meisterhaften Illustrationen von Dave McKean runden dieses wunderbare, eigenartige Buch perfekt ab.
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am 17. April 2013
Coraline öffnet nachts die verschlossene Tür in ihrer neuen Wohnung und findet dahinter eine ganz ähnliche Welt - und eine "andere Mutter", die sie nicht mehr ziehen lassen will...

Diese Kurzgeschichte ist sehr stimmungsvoll umgesetzt, auch wenn die Motive (Spiegelwelt, geheimnisvolle verschlossene Tür...) sicherlich nicht neu sind. Dabei richtet sich die Geschichte sowieso eher an jüngere Leser und dafür ist die Geschichte spannend und gruselig. Allerdings ist sie sehr kurz - gerade einmal 190 sehr groß bedruckte Seiten, die man in einem Tag locker durchgelesen hat, da ist kein Platz für überraschende Wendungen und tatsächlich sind einige Teile durchaus vorhersehbar. Dennoch: Für die dichte Athmosphäre gibt es gute drei Punkte!
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