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Kundenrezensionen

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am 29. August 2002
Es ist so eine Sache mit Autoren, die eine Hochphase durchmachen - irgendwann kommt dann leider, unvermeidbar, das schwächere Buch, die Enttäuschung, der Flop. Bei Gaiman ist davon, sehr zur Freude der Freunde der dunklen Phantastik, derzeit kein Anzeichen zu merken.
Vielleicht liegt es auch an seinem konsequenten Genre-Hopping: nach Comics, Kurzgeschichten, einigen Kurzromanen, einem großen Roman wendet er sich nun (nicht zum erstenmal in seiner Karriere) dem Kinderbuch zu. Allerdings ist es ein Kinderbuch im Gaiman-Stil, mit Ecken, Kanten und dunklen Ideen. Vielen dunklen Ideen.
Der Begriff Kinderbuch greift hier natürlich zu kurz. Es ist eines dieser raren Exemplare, das von Kindern und Erwachsenen gleichermaßen gelesen, verstanden und genossen werden kann. Wenn auch wahrscheinlich aus verschiedenen Gründen. Erwachsene können über das komplizierte Verhältnis zwischen Realität und Fiktion, zwischen Wunsch und Wirklichkeit nachdenken - Kinder werden eher gespannt dem Ausgang von Coralines Reise zwischen den Welten entgegenbannen. Diese unterschiedliche Art, auf die Geschichte zu reagieren, resultiert in der ironischen Tatsache, dass Kinder mit den verstörenden Elementen in diesem Buch leichter umgehen werden können als Erwachsene.
Auch sprachlich zeigt Gaiman hier wieder seine Meisterschaft. Das Buch ist in einer klaren, knappen Spreche geschrieben, die es Kindern erlaubt, der Story zu folgen und Erwachsene staunen macht, wie es möglich ist, soviel Subtext in so wenig Text zu verpacken.
Die meisterhaften Illustrationen von Dave McKean runden dieses wunderbare, eigenartige Buch perfekt ab.
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am 8. Dezember 2002
"Coraline", is from author Neil Gaiman who is very well known for some remarkable, thought-provoking and original fiction. This book is a departure for him, as it is ostensibly written for children who the author explains, read what adults would consider a tale of horror, as an adventure. Children can supply the answer, but this book will keep many up at night, or will invade and transform a dream in to a nightmare regardless of age.
In the event your imagination needs help, illustrator Dave McKean provides black and white images that will make you wince in the brightest light of day. I almost always find black and white imagery more powerful than color, and here once again, color would have detracted from these illustrations. Black and white focuses the images, color can sometimes confuse and distract, or perhaps dilute the message. The illustration facing the text on page 149 easily gains my vote for the creepiest image in the collection. If you have seen images drawn by Tim Burton for some of his films, which will give you an idea of what you will see.
Comparisons have been made to, "Alice In Wonderland", and while you will see it is a comparison that is easy to make, it does a disservice to both writers. A shared element does not automatically mean a comparison is valid or called for, and it can prejudice the reader before the book is opened.
The 162 pages took 10 years to create, and the author states it was both the most difficult book he has written, and the book he is most proud of. I think the audience for the book is as legitimate for adults as for children, and could spark some great conversation between generations, something a great book can do. The book also carries messages for both kids and parents alike, so the book is more than just entertainment.
Buttons for eyes, cat assassins, souls, marbles, mist and mirrors, rats who chant, and mice that jam. It's all here, and it will either keep you up, or keep the lights on while you doze.
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am 23. Juli 2002
To call the latest poetic work of Neil Gaiman a piece of Fantasy would be an underestimation. It is more than fantasy, it is magic in the truest form, the magic of the word, and the magic of story-telling. Magic is not some weird hoax. It follows the rules the same like our mother Nature does, and in that it is natural in itself. Magic is the application of inherent imagination on a definable and comprehensible and explicable reality. In that, magic is the most important tool of a story-teller, it is a key to open the chest of our own imagination and find the treasure therein. And the keys that Gaiman uses have the power to unlock even the most stubborn lock.
It is the eyes of a young girl that tell the story, and yet it is the somewhat distorting point of view of the narrator that turns our perception upside down. Thus, the story becomes a piece of the fantastic, not of fantasy. The reader follows the plot with a feeling of disturbing fright, for the loss of reality leaves only horror.
True, it may seem a very macabre sort of imagination that Gaiman evolves in "Coraline", and we may wonder if a little girl could really imagine a world so dark, so frightening and disturbing. But what remains is the intense magic of a story-teller who can turn little buttons into the most horrible eyes you have ever encountered.
If this really is a children's book, and if it is to compete with Lewis Caroll, I am not the judge off. But I can tell you, dear reader, this is a piece of imagination like no other. It is better than Sandman in that it does not dwell on violence, hatred or brutality. It is better than Neverwhere, for it has a finale that will leave goosepimples on your arms, neck, back. It is better than American Gods because it takes on a rather simple way of story-telling. And in this simplicity lies the secret: Gaiman has found - like many others before him - the most simple ways into the most complex of humanity's treasures.
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Coraline öffnet nachts die verschlossene Tür in ihrer neuen Wohnung und findet dahinter eine ganz ähnliche Welt - und eine "andere Mutter", die sie nicht mehr ziehen lassen will...

Diese Kurzgeschichte ist sehr stimmungsvoll umgesetzt, auch wenn die Motive (Spiegelwelt, geheimnisvolle verschlossene Tür...) sicherlich nicht neu sind. Dabei richtet sich die Geschichte sowieso eher an jüngere Leser und dafür ist die Geschichte spannend und gruselig. Allerdings ist sie sehr kurz - gerade einmal 190 sehr groß bedruckte Seiten, die man in einem Tag locker durchgelesen hat, da ist kein Platz für überraschende Wendungen und tatsächlich sind einige Teile durchaus vorhersehbar. Dennoch: Für die dichte Athmosphäre gibt es gute drei Punkte!
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am 9. Dezember 2013
Vorweg: Ich habe zuerst den Film gesehen, erst danach das Buch gelesen (wer den Film kennt - der Film hat die Atmosphäre wirklich gut eingefangen)

Zum Buch selbst:
Es ist etwas ganz Besonderes, die darin enthaltenen "verrückten" Charaktere machen es einmalig.

Das Buch ließt sich schön schaurig und schildert ganz gelungen den Kampf eines Mädchens gegen seine Furcht. Es zeigt, dass man manchmal stark sein muss um Gefahren abzuwehren, auch wenn man lieber davon laufen möchte. Diese Botschaft ist nicht nur für Kinder wichtig, sie ist universal.

Ich kann dieses Buch jedem empfehlen, vor allem aber Kindern, Tim-Burton-Fans und Leuten, denen der Film gefallen hat
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am 28. Februar 2009
Ich liebe es! Mein Freund und ich haben es förmlich verschlungen und uns wirklich bestens unterhalten gefühlt. Es als ein reines Kinderbuch zu beschreiben, finde ich irreführend, denn es geht zum Teil doch etwas härter zur Sache (getötete Kinder und Knöpfe, die anstelle der Augen an den Kopf genäht werden sollen). Außerdem ist das Buch sehr viel tiefgründiger - wenn man es denn so lesen will. Es geht um Eltern, die ihr Kind vernachlässigen und dieses dadurch einen Ersatz sucht und in Lebensgefahr gerät. Ob all das für Kinder geeignet oder überhaupt von ihnen erfassbar ist, bezweifle ich... Leider sehr kurzweilig, ich hätte gern noch hundert Seiten mehr gelesen ;)
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am 6. Januar 2015
I don't think I could give a better comment about this story than Neil Gaiman does himself. He says something like "Children find Coraline to be an exciting adventure, for adults it is a horror story".
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am 2. Februar 2012
Ich habe den Film gesehen, bevor ich das Buch gelesen habe und das dämpft ja meist das Buch danach ab. Allerdings ist das nicht der Fall, denn die Geschichten sind trotz des gleichen Autors unterschiedlich genug um sich seine eigene Coraline-Welt vorzustellen. Das Buch ist sehr schön geschrieben und liest sich leider viel zu schnell weg. Auch die Illustrationen sind sehr gruselig. Wie der Coraline-Film zuerst ja auch. Super Buch!
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am 4. September 2013
Wer ein klein wenig Grusel sucht, wird in diesem Buch fündig. Die kleine Coraline erkennt erst nachdem ihre Eltern verschwunden sind, wie viel sie ihr bedeuten und sie macht sich auf die Suche nach den Beiden.
Nicht leicht, da sie von einer liebesbedürftigen Hexe entführt wurden.

Übrigens ist die Verfilmung ebenfalls sehenswert; eine der wenigen, die ich empfehlen kann.
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am 23. Juli 2003
Wer die Autorenschaft für "Coraline" übernimmt, wird schon nach wenigen Seiten klar. Dem Leser entfaltet sich das typische Neil Gaiman-Grundkonzept, welches er schon in seinem - meines Erachtens - bislang besten Werk "Niemalsland" bemühte. Einsames, geheimnisvolles Mädchen öffnet noch geheimnisvollere Tür und gelangt in Parallelwelt. Diesmal trägt das Mädchen nicht den Namen "Door", sondern Coraline, eine bewußte Verzerrung von Caroline. Ein Hinweis auf unser anderes Ich, das Id, das Unterbewußte?
Die Story: Coraline zog gerade mit ihren vielbeschäftigten Eltern in ein mysteriöses altes Haus, das sie aufgrund der Größe des Gebäudes mit zwei seltsamen alten Schauspielerinnen, einem alten Mann, der Lieder für einen Mäusezirkus komponiert, sowie drei Hunden und einer Katze teilt. In einem Raum, genutzt als Möbeldepot, befindet sich eine Holztüre, zu der ein schwarzer, rostiger Schlüssel paßt. Die Türe führt für Erwachsene scheinbar ins Nirgendwo, denn einmal geöffnet findet man vor sich nichts als eine Ziegelmauer. Als Coraline allerdings den Schlüssel dreht, zeigt sich dahinter ein langer, dunkler, muffiger Korridor, der auf unerklärliche Art selbst zu leben scheint. Am Ende dieses Korridors liegt eine Welt, in der alles seltsam verzerrt zur Wirklichkeit wirkt. Coraline trifft ihre "anderen Eltern", die anstelle von Augen dunkle Knöpfe haben. Das Mädchen sieht sich Verlockungen und Versuchungen ausgesetzt. Zentrale Figur ist die "andere Mutter" mit ihren bleichen, sich ständig in Bewegung befindenden Fingern, die in dunkelroten, krallenartigen Nägeln enden. Protagonisten und Inventar kommen irgendwie altbekannt vor. Grimms Märchen, das Eiskalte Händchen aus der "Addams Family" oder das Haus der verfilmten ghost story "The Others" (mit Nicole Kidman).
Aber was ist die Grundaussage von "Coraline"? Liegt die Antwort schon im Eingangszitat des Buches, nachdem es nicht wichtig sei, zu wissen, daß es Drachen gibt, sondern, daß Drachen besiegt werden können? Ist "Coraline" demnach ein Leitfaden für heranwachsende Frauen, sich ihrem Unterbewußtsein zu stellen, das Dunkle in sich zu erforschen und zu überwinden? Heißt es, daß man den Schlüssel zu den eigenen Abgründen nur eigenhändig drehen kann? Öffnet die Heldin ihre Pforten der Wahrnehmung? Sigmund Freud hätte an "Coraline" seine Freude ;-)
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