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Kundenrezensionen

4,4 von 5 Sternen
25
4,4 von 5 Sternen
Format: Taschenbuch|Ändern
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am 29. September 2005
Das neue Buch von Neil Gaiman also, nach American Gods (und natürlich auch Neverwhere oder den Sandman Comics) liegen die Erwartungen natürlich entsprechend hoch.
Vielleicht erinnert sich der ein oder andere noch an den Trickster Gott aus American Gods: Anansi. Es geht hier zwar nicht um ihn, aber um seine Familie oder genauer gesagt um seine beiden Söhne: (Fat) Charlie und Spider Nancy. Vordergründig allerdings um Fat Charlie.
Ich versuche mich einer kurzen Inhaltsangabe (ohne Spoiler):
Fat Charlies ist sein Vater peinlich, und war es schon immer. Scheinbar hatte Mr Nancy nie eine Gelegenheit ausgelassen, seinen Sohn zu blamieren oder reinzulegen. Noch dazu läuft er in komischen Klamotten rum (grüner Filzhut und gelbe Handschuh) und singt für sein Leben gern, unter anderem Karaoke. Bei eben dieser Aktivität stirbt er dann auch in einer, für Fat Charlie, äusserst peinlichen Situation.
Zur Beerdigung fliegt Fat Charlie zurück in seine Heimatstadt nach Florida (er wohnt derzeit in London) und trifft dort auf Mrs Higgler (eine alte Nachbarin), die ihm erzählt, dass sein Vater ein Gott war (Anansi) und er einen Bruder hat (er hatte sich bis jetzt immer für ein Einzelkind gehalten).
Wenn er seinen Bruder sehen will, soll er mit einer Spinne sprechen, erzählt ihm Mrs Higgler.
Natürlich glaubt Fat Charlie nicht dran und hält die Alte für verrückt.
Doch wieder zuhause (und eine Flasche Wein später) fragt er eine Spinne, ob sie seinem Bruder bescheid sagen könne, er möge doch mal vorbeischauen.
Kurz darauf steht dieser wirklich vor der Tür, behauptet seine Name sei Spider und fängt an Fat Charlies Leben gehörig durcheinander zubringen. Da es Spider bei Fat Charlie gefällt und er sich in dessen Verlobte verliebt hat, hat er auch nicht vor wieder zu gehen.
Jetzt ist guter Rat teuer. Wie wird Fat Charlie Spider (der magische Kräfte zu haben scheint) wieder los? Oder macht er dadurch alles nur noch schlimmer?
Der Anfang des Buches hat nicht sehr viel Spannung und plätschert ein wenig dahin, was sich aber schnell ändert, als Spider auftaucht.
Gaiman versucht oft etwas Witz oder manchmal auch Slapstick (nicht im negativen oder übermäßigen Sinne) in das Buch zu bringen, was ihm auch relativ gut gelingt. Man kann zwar oft schmunzeln, dass hemmt aber nicht den Erzählfluss oder führt zu Schwachsinnigkeiten.
Das Ende kommt etwas anders als erwartet, gehört aber weder zu der Gattung die irgendwie konstruiert wirkt, noch zu der die so plötzlich kommt, dass man denken mag, der Autor hatte keine Ideen mehr.
Die Geschichte ist also schön rund.
Alles in allem hat das Buch eine wesentlich lockerere Atmosphäre als z.B. Neverwhere oder American Gods, die wesentlich düsterer und dunkler waren. Was ich persönlich schade finde. Doch war das von Gaiman auch definitiv so gewollt.
Für einen Deutschen mit einigermaßen aktuellen, etwas mehr als durchschnittlichen Englischkenntnissen, sollte das Buch in der Originalsprache keine Probleme darstellen.
Im Anhang des Buches finden sich eine rausgeschinttene Szene (also quasie eine Extended Scene), Fotographien aus Neil Gaimans Notizbuch zu Anansi Boys, sowie ein kurzes Interview.
Ich habe das Buch gerne gelesen und finde es Schade, dass es schon (nach nur etwas über 300 Seiten) zu Ende ist.
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am 7. Februar 2006
This new book of the "Sandman" author Neil Gaiman includes more or less the same subject as "American Gods". New characters, new settings, but the story is almost the same.
I got, what I expected from Neil Gaiman: alot of magic, supernatural events and some old gods - mortal or immortal ones, interfering with the "normal" world and slowly turning it into something where myths live.
It was fun to read, but honestly - I expect from Gaiman always the UNEXPECTED - and he almost never disappointed me. This time he did.
You get the expected, but not the unexpected. - Ramona Deininger
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am 8. Dezember 2015
somehow a spin-off of American Gods by Gaiman, this novel is written in a much lighter mood than its "parent". Some passages reminded me of 1930ies Hollywood screwball comedy film. I went almost literally ROFLMAO sometimes.
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am 14. Dezember 2005
Um eines vorweg zu nehmen: Ein Gaiman bleibt auch mit drei Sternen noch ein Gaiman - und damit ein herausragendes Buch.
Anansi Boys ist keine Fortsetzung von American Gods, greift aber die selbe Thematik auf und man trifft mit Anansi auch auf einen Nebencharakter des Vorgängerromans. God is dead. Meet the kids. Diese Sätze zieren das Backcover und sind Programm, letztendlich wird die Geschichte aber nicht schlüssig: Warum stirbt ein Gott eigentlich? Als Vorwand, damit dessen zwei Söhne zueinander finden? Da gäbe es plausiblere Möglichkeiten. Was aber schlimmer wiegt, ist die Vorhersehbarkeit der Story. Es gibt nur eine überraschende Wendung, und selbst die ist schon früh abzusehen, der Rest des Buchs ist recht linear aufgebaut, die Gaimanschen-Trademarks, wie man sie aus einem großartigen Buch wie Neverwhere kennt und liebt, kommen zwar vor - aber leider nur sehr spärlich. Hauptprotagonist ist ein sympatischer Losertyp namens Fat Charlie - kein wirklich neuer Charaktertyp. Besser gefällt da schon sein Bruder Spider, der sich so ganz und gar nicht brüderlich verhält.
Insgesamt geht Gaiman bei Anansi Boys neue Wege, die Geschichte ist weit weniger düster als man von früheren Werken gewöhnt ist und er bringt viel mehr Witz hinein: Der Anfang des Buches erinnert bei der Beschreibung des Gottes als Familienvater fast schon an eine Episode aus einem David Sedaris Buch, später fühlt man sich des öfteren an das grandiose Good Omens erinnert, das Gaiman zusammen mit Terry Pratchett veröffentlicht hat - besonders die Szenen mit "der" Limette auf einer Insel sind schon sehr Pratchett-like - aber nichtsdestotrotz funktioniert dieser Running-Gag ganz gut und wer bei dieser Szene nicht laut lachen muss, liegt bereits zwei Meter unter der Erde.
Fazit: Jeder andere Autor hätte vier Sterne von mir bekommen, aber an einen Gaiman werden nun mal höhere Ansprüche gestellt. Das Buch ist witzig und ungewöhnlich, aber für den "Neverwhere"-Erschaffer leider etwas zu flach.
Ein Wort noch zu dieser englischsprachigen Ausgabe: Das Buch ist fast aufgebaut wie eine DVD. Am Ende gibt es eine "deleted" Szene, den Abruck des Anansi-Boys-Scripts und ein Interview mit Gaiman, was dem Buch einen angenehmen Ausklang verschafft. Mir gefällt diese Zusatzaustattung und es bleibt zu befürchten, dass solche innovativen Ideen den Einzug in die deutsche Übersetzung nicht schaffen werden.
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am 19. November 2005
Um es vorweg zu sagen, ich habe bisher einige Bücher von Gaiman gelesen, beispielsweise Neverwhere, American Gods, Stardust und Smoke and Mirrors. Alle waren wahre Offenbarungen an Erzählkunst und atmosphärisch unglaublich dicht.
Daher war ich besonders angetan, als ich den neuesten Band "Anansi Boys" von Gaiman hier auf Amazon fand.
Man kann also davon ausgehen, dass ich ein sehr wohlwollender Leser war, da ja bekennender Gaiman-Fan.
Umso schmerzlicher finde ich es, dass "Anansi Boys" nicht ganz das hohe Niveau der vorherigen Gaiman-Bücher beibehalten kann.
Der Plot ist nicht uninteressant, erinnert einen aber immer wieder an American Gods und wirkt aufgekocht. Die Dialoge sind ebenfalls nicht so wirklich unterhaltsam wie zB. im grandiosen Neverwhere, das gleiche gilt für die Situationskomik.
Am schlimmsten finde ich jedoch, dass es Gaiman bis zum Schluß nicht gelingt, den Leser in das Geschehen, in die Geschichte "hineinzuziehen". Die Handlung ist bei weitem nicht so fesselnd wie man es sich erwarten kann, soweit man Kenner anderer Gaiman Bücher ist.
Auf der positiven Seite jedoch muss man die wie gewohnt hervorragend ausgearbeiteten Charaktere sehen. Die Handlungen bleiben immer nachvollziehbar, obwohl der Plot Gaiman-typisch alles andere als alltäglich ist.
Zum Schluß kann man sagen, dass "Anansi Boys" auf alle Fälle lesenswert ist, obwohl es der bisher schwächste Gaiman ist, den ich gelesen habe.
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am 11. Februar 2013
Das Buch beginnt etwas langsam, jedenfalls kam ich nicht auf Anhieb an die Geschichte heran, wurde dann aber wirklich sehr schnell zu einem grandiosen Werk, wie man es von Neil Gaiman gar nicht anders erwarten würde.

Wer "American Gods" mochte, wird auch dieses Buch garantiert mögen. Wer beides noch nicht kennt, kann jedoch auch getrost zuschlagen - Neil Gaiman schafft es wie immer hervorragend, seine Geschichte so dicht zu halten, dass man das Buch kaum weglegen kann.
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am 26. September 2013
Geschrieben, wie man es von Neil Gaiman kennt. Auf seine sehr persönliche Art lässt er einen Charakter zwischen Florida und London pendeln. Zwischen Biederkeit und Auflehnung. Zwischen Mensch und Gott.
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Charles Nancy wird seit seiner Kindheit nur Fat Charlie genannt – und dies ist nur eine der Sachen, die er seinem Vater vorhält. Für ihn war dieser Mann, den man nie arbeiten sah, dafür immer trinken, tanzen, singen und angeln, Zeit seines Lebens peinlich. Darum war er gar nicht unglücklich, als seine Mutter sich scheiden ließ und mit ihm nach England umzog, wo er auch erwachsen wurde. Nur einmal hatte er den Vater seitdem noch gesehen und dass war bei einem wiederum sehr aufsehenserregenden Auftritt in der Krebsstation auf der die Mutter auf den Tod wartete. Seitdem herrscht Funkstille und Charles ist gar nicht glücklich darüber, dass seine Verlobte von ihm verlangt, diesen Mann zu ihrer Hochzeit einzuladen.

Da er keine Nummer für seinen Vater hat erfährt er durch einen Anrauf bei seiner Nachbarin, dass sein Vater gerade das Zeitliche gesegnet habe und er am Besten sofort nach Florida komme um an der Bestattung teilzunehmen. Und auch dies gerät zu einer gewissen Peinlichkeit. Bei der Raue erfährt er dann, dass sein Vater der Spinnengott Anansi gewesen sein soll. Auf den Einwand, dass er sich selbst gar nicht göttlich fühle muss er dann auch noch erfahren, dass die entsprechenden Fähigkeiten wohl auf seinen Zwillingsbruder übergegangen sind, der unter dem Namen Spider bekannt ist.

Wieder in England zurück versucht er zum Spaß über einen Arachniden Kontakt mit dem verschollenen Bruder aufzunehmen und dieser taucht auch tatsächlich kurz darauf auf und beginnt Charlies Leben auf den Kopf zu stellen. Er spannt ihm die Verlobte aus, macht seinen Chef nervös und bringt Charlie in ganz neue Umgebungen. Bis sich das Blatt kurz nach Charlies erstem Gefängnisaufenthalt zu wenden beginnt und Spider erkennen muss, dass auch er noch etwas von seinem Bruder lernen kann. Und dies wird zunehmend von Bedeutung um ihrer beider Leben vor dem Zugriff anderer mystischer Gestalten und sehr realer Bösewichte zu schützen.

Neben einer bedenkenswerten Geschichte liefert uns Neil Gaiman auch allerlei Zusatzmaterial zu dem Buch, wie eine „Deleted Scene“, Manuskriptabdrücke, ein Interview und einige Fragen zur Diskussion in Leserunden oder in Unterrichtszusammenhängen. Alles in allem ein durchaus lesenswertes Buch, dass den Leserinnen und Lesern eine der schlitzohrigsten mythologischen Figuren – auf einem Level mit Kojote und Loki – vorstellt und sich dabei in der besten Tradition von „American Gods“ bewegt.
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am 20. Oktober 2006
Wegen Neil Gaiman habe ich sogar angefangen Comics zu lesen. Neverwhere war für mich bis jetzt sein bestes Buch. Deshalb habe ich Anansi Boys blind gekauft. Es war eine hervorragende Urlaubslektüre aber es hatte für mich einige Schwächen. Der Drive von American Gods, welches ich verschlungen habe, fehlte und da Buch hat einige Längen - für Gaiman Neueinsteiger enpfehle ich American Gods. Trotzdem vier Sterne da das Buch herrlich verschrobene Ideen hat und einfach nur Spaß macht.
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am 17. Februar 2006
Anansi Boys ist der bisher beste Roman von Neil Gaiman. Punkt.
Besser als American Gods, besser als Neverwhere, besser als Stardust. Und alle diese Bücher habe ich geliebt, verschlungen, weiter verschenkt ! In Anansi Boys erzählt Neil Gaiman erstmals mit einer Leichtigkeit, mit britischem Humor und einem viel ausgeprägteren satirischen Gespür, und behält dazu trotzdem die Phantasie und die Spannung der früheren Bücher. Ich kann nur hoffen, dass Gaiman diesen Stil beibehält und noch viel besser wird ...
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