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Und plötzlich sind sie 13 oder Die Kunst, einen Kaktus zu umarmen. So begleiten Sie Ihr Kind durch die Teenagerzeit Taschenbuch – 2002

3.8 von 5 Sternen 34 Kundenrezensionen

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Pressestimmen

"Ein köstliches Buch, das weder von idealen Eltern noch von idealen Teenagern ausgeht." (F. Klenk, Jugendseelsorgerin ) -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundene Ausgabe.


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Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Format: Taschenbuch
Die Strategie der Autoren besteht auf vier tragenden Grundsätzen: Hinsehen, unterscheiden, loslassen und entspannen. Diese Grundsätze sind schon weit vor der problematischen Teeniezeit die Bausteine für eine gute Beziehung zu den Kindern. Und diese vier Säulen einer guten Beziehung werden in diesem Buch beschrieben.

Das Buch ist ziemlich eng beschrieben. Mit Hilfe von Fallbeispielen wird das Verhalten erklärt. Gestört haben mich nur die biblischen Vergleiche, die immer wieder gezogen wurden, deshalb gibt es von mir einen Stern Abzug.
Was das Buch ganz deutlich zeigt: Unsere Kinder haben Stärken und Schwächen. Die Stärken werden größtenteils einfach hingenommen und an den Schwächen wird rumgenörgelt. Ganz drastisch wurde mir das bei einem Noten-Beispiel klar: Das Kind bringt das Zeugnis heim mit vielen Einsen und Zweien. Nur in Französisch hat es eine Drei. Worüber wird gesprochen? Ich persönlich finde eine Drei in Französisch nicht schlimm, aber das Beispiel zeigt, was gemeint ist. Eine gute Note wird nur als prima erwähnt, aber bei einer schlechten Note wird viel mehr darüber diskutiert, wie es zukünftig besser laufen könnte. Daraufhin habe ich mir die Frage gestellt: Was mache ich, wenn mir etwas nicht gelingt? Ich ärgere mich und versuche es das nächste Mal besser zu machen, aber ständig darauf herumreiten tu ich nicht ' warum mach ich das bei meinen Kindern? Ich möchte ihnen helfen und sie verbessern. Aber wollen das meine Kinder nicht auch? Hilft es ihnen mehr, wenn ich ständig daran meckere?
Viele Beispiele zeigen auf, daß das Positive nicht genug anerkannt wird, aber das Negative ständig im Vordergrund steht.
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Format: Gebundene Ausgabe
Zugegeben, dieses Buch kann Nichtchristen verschrecken, aber wenn man dranbleibt und bis Kapitel 9 und 10 durchhält (oder sofort zu diesen Kapiteln blättert!) wird man mit einem wirklich guten und praktikablen Vorschlag belohnt: dem "Zwölf-einhalb-Projekt"!!! Wir haben das mit unseren drei Kindern durchgeführt und voila - die schreckliche Teenagerzeit war gar nicht so schrecklich! (Heute erst waren wir mit unserem Jüngsten auswärts essen, um ihm feierlich die Urkunde zum bestandenen Projekt zu überreichen.) Alle drei Kinder waren mit großem Eifer bei der Sache. Von der gesamten Verwandschaft und von vielen Bekannten wurde diese Idee gelobt und bewundert. Wir aber konnten immer wieder nur auf dieses Buch verweisen, das diesen tollen Vorschlag beschreibt, mit dem Kinder (und Eltern) lernen, die Teenagerzeit als eine Herausforderung und als Schritte ins Erwachsen-Sein zu betrachten.
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Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
... wie wahr! Beim Lesen dieses Buches bekommt man das Gefühll das einem ein Spiegel vors Gesicht gehalten wird. Man lernt verschiedene Dinge mit den Augen eines Teenagers zusehen und zu verstehen. Ich würde dieses Buch allen Elter in dieser pubertären Phase empfehlen. Mich stört nämlich gewaltig wenn andere Mütter sagen-ach, wir waren doch genauso. Ich hasse diesen Spruch der nur dazu benutzt wird Ausreden für die eigene Faulheit bzw.Unzulänglichkeit zu erfinden. Sicher waren wir auch schwierig, besonder in der Selbstfindung, aber es war auch eine ganz andere Zeit. Heute müssen unsere Kinder mit ganz anderen Problemen klar kommen. Die Kids brauchen Einfühlungsvermögen, Respekt, Liebe und Regeln. Es klingt auf dem Papier so einfach, ist es aber nicht. Deshalb sollte man ruhig Ratschläge annehmen.
Mit freundlichen Grüssen M.Guse
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Von Ein Kunde am 12. Februar 2006
Format: Gebundene Ausgabe
Auch wir haben ein Kind im Teenageralter - relativ problemlos bisher. Da der Titel des Buches sehr ansprechend ist, dachte ich, wir lesen mal etwas rein. Die Problemlösungsansätze im Buch sind jedoch etwas "abgehoben" für unseren Geschmack. Außerdem ist das Buch äußerst christlich ausgerichtet. Für "Nichtgläubige", zu denen wir uns zwar nicht zählen, sind Ratschläge wie "Vertrauen Sie auf Gott", "Bitten Sie Gott um Rat" sowie diverse Bibelzitate "Psalm 138 Vedrs 8") nur wenig hilfreich. Und selbst für gläubige Menschen wäre ein Hinweis auf den sehr christlichen Ansatz im Titel sinnvoll gewesen, da die meisten Leser eigentlich ein neutrales, sachliches Buch erwatet hätten.
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Format: Gebundene Ausgabe
Wir haben ein vertrauensvolles Verhältnis zu unserer Tochter. Sie respektiert uns, orientiert sich an uns, nimmt uns aber auch als Menschen mit Schwächen wahr. Da muss ich keinen Fünf-Jahres-Plan erstellen, in welchem Alter sie wie lange ausgehen darf, ob sie Alkohol trinken darf und wieviel Kontakt sie mit Jungs haben darf. Wie hätte ich, als sie dreizehn war, wissen sollen, was jetzt mit sechzehn für sie gerade wichtig und aktuell ist? Ob sie überhaupt das Bedürfnis hat, bis nachts um eins auf die Piste zu gehen oder mit wem sie sich rumtreibt? Sie ist so vielseitig interessiert, dass ich sie auch keine Projekte erledigen lassen muss, die sie garantiert verweigern würde, weil sie den Sinn solcher Zwänge nicht einsieht.
Ich fand die Tipps in dem Buch antiquiert, zeitaufwendig und verkrampft, verfasst von Eltern, die ihrer Intuition nicht trauen und einen Vertrag für die Kinder aufsetzen, den sie unterschreiben müssen, damit man darauf verweisen kann. Dabei erkennen Kinder solche Gesetze als genauso subjektiv von den Eltern verfasst, wie einmalige, der Situation entsprechende Verbote (notfalls mit Hinweis aufs Jugendschutzgesetz). Unsere Erfahrung zeigt: Es gibt "Probleme", die momentan nicht lösbar sind und von denen man vielleicht einfach akzeptieren muss, dass sie zur Pubertät und zur Abnabelung dazugehören (Unpünktlichkeit, Kleidungsstil, Schulunlust), was nicht heißt, die kritiklos hinzunehmen. Aber die Jugendlichen müssen auch mal die Konsequenzen aus ihrem Verhalten selbst ausloten, wenn man es verantworten kann, auch wenn ihnen noch der Weitblick fehlt. Ansonsten ist das Wichtigste, die Balance zu finden zwischen Grenzen setzen und Freiheiten lassen.
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