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Du bist nicht allein. Trauern und Trösten (Publik-Forum Extra) Broschüre – 31. August 2009

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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Prolog. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Schweigend beim andern sein

Juliane ist 17 Jahre alt und an Krebs erkrankt. Eines Tages sieht sie ihren Eltern fest ins Gesicht und sagt: 'Ich sterbe jetzt.' Juliane nimmt Abschied: 'Ihr seid die besten Eltern der Welt.' Die Eltern sind unsagbar traurig. Sprachlos vor Schmerz. Leer und einsam kehren sie in ihre Wohnung und in ihr neues Leben ohne ihr Kind zurück. Verwaist.
'Bedenkt. Den eigenen Tod, den stirbt man nur, doch mit dem Tod der anderen muss man leben', schreibt die Dichterin Mascha Kaleko in ihrem Gedicht 'Memento!'
Leben mit dem Tod eines geliebten Menschen. Abschiednehmen. Von der Mutter, deren Demenz die Erinnerung an die eigene Familie auslöscht. Leben gegen die überwältigende Flut der Trauer? Wie geht das?
Unzählige Male wurde dafür das Bild des Ertrinkenden bemüht: die ausgestreckten Hände greifen ins Leere. So fühlt es sich an, verlassen zu werden.
Die Trennung geschah an einem Samstagabend im November. Er sagte einfach: Ich gehe. Fassungslos rief sie: Weshalb? Er ging. Plötzlich ist sie ohne ihn. Alles scheint sinnlos.
Freunde kommen. Sie wollen etwas sagen. Sie wollen aufräumen. Die chaotischen Gefühle ordnen: Kummer, Angst, Zorn, Schuld, Sehnsucht, Liebe. Sie wollen etwas tun! Aber so geht das nicht. Der größte Trost ist es, wenn ein anderer Mensch einfach nur da ist und das Leiden aushält. Michael nahm die Hand seines Freundes und setzte sich neben ihn auf sein Bett. Stundenlang saß er so da. Schweigend hielt er es in der Verzweiflung und Trauer des anderen aus. Ein Tröster ist der, der den Mut hat, mit den Einsamen zu sein. Trauernde brauchen solche Tröster.
'Papa ist tot!', schreit das Kind. Wie bringt man ihm bei, dass es fortan ohne seinen Vater leben muss? Für immer. Was tröstet? Papa kommt bald wieder? Lügen zerstören das Vertrauen in das Leben, das ein todtrauriger Mensch jetzt so dringend braucht. Die Wahrheit ist: Papa kommt nie mehr wieder.
Die menschliche Existenz ist und bleibt verletzlich, und niemand kann uns sagen, wohin die Reise führt. Wir wissen nur, dass wir an Schmerz, Verlust, Trauer und schließlich Tod nicht vorbeikommen. Die Trauer um einen geliebten Menschen, um verlorene Lebensträume, um verpasste Chancen, um das ungelebte Leben tut weh – aber sie führt auch in den tiefsten Grund der Seele, wo der Mensch mit neuen Möglichkeiten des Lebens in Berührung kommt.
Die Welt ist voller Tränen und voller Trost. Trauern und Trösten gehören zu den großen Themen der Menschen, von denen nur in leisen und bescheidenen Tönen zu berichten ist. Es gibt keine Anleitung zum Trauern und zum Trösten – aber es gibt die heilsamen Erfahrungen jener Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen, die wissen, wovon sie reden. Die Menschen, die in diesem EXTRA erzählen, füllen die Worte Trauer und Trost mit ihren vielfältigen Erfahrungen. Sie ließen sich, wie Mascha Kaleko in ihrem Gedicht weiter schreibt, 'willig durch das Dunkel treiben'. In diesem EXTRA überreichen sie uns ein kostbares Geschenk: das Licht eines neuen Tages.

Doris Weber


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Ich suchte nach einem Artikel von Frau Professor Annelie Keil und war froh in der Publik Forum zu finden.
Der Artikel heißt: Trauer ist Arbeit, Trost ihr Lohn.
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