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Die neuen Herrscher der Welt und ihre globalen Widersacher Taschenbuch – 1. Februar 2005

4.5 von 5 Sternen 31 Kundenrezensionen

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Jean Ziegler ist ein Anhänger des starken und offenen Wortes. Wie schon in seinen letzten Büchern (Die Schweiz, das Gold und die Toten, Wie kommt der Hunger in die Welt) nimmt der derzeitige Sonderberichterstatter der UN-Menschenrechtskommission auch bei dieser Analyse wieder kein Blatt vor den Mund. Schonungslos stellt er den Neoliberalismus, dessen Protagonisten und Helfershelfer an den Pranger.

Wie Ziegler Bill Gates von Microsoft und Larry Ellison von Oracle, zwei Parade-"Beutejäger", beschreibt, könnte aus Brehms Tierleben stammen: Nur ihrem Killerinstinkt folgend, sind sie und ihresgleichen raubtiergleich damit beschäftigt, Beute zu erlegen, sprich feindliche Firmen zu übernehmen. Auf ihren weltweiten Beutezügen werden sie von "Söldlingen" wie dem IWF oder der Weltbank unterstützt. Damit sind sie für den ehemaligen schweizerischen Nationalrat hauptverantwortlich für den "Weltkrieg gegen die Armen". Im Zeitalter der Globalisierung, also der schrankenlosen Liberalisierung der Märkte, werden die kapitalistischen "Oligarchien" zu den eigentlichen "Herrschern der Welt". Verlierer sind die Armen. Denn obwohl es möglich wäre, zwölf Milliarden Menschen zu ernähren, dämmert bei einer Weltbevölkerung von zirka sechs Milliarden etwa ein Fünftel chronisch unterernährt dem Tod entgegen. "Verantwortlich für sie ist die Ordnung der Welt. Wer auch immer an Hunger stirbt -- er ist Opfer eines Mordes", so das Urteil des Autors.

Es gibt aber auch Hoffnung. Nicht die Selbstregulierungskraft des Marktes, auch nicht die schwindende Macht der siechenden Nationalstaaten ist gemeint, sondern die Gegenmacht einer "globalen Zivilgesellschaft". Für den "bevorstehenden Kampf" gegen die Oligarchien des Kapitals will Ziegler mit seiner Analyse "Waffen" liefern. Dies ist ihm sicherlich gelungen. Ob sich das Buch zu einer Art Bibel der Zivilgesellschaft entwickeln wird, bleibt abzuwarten. Die Kraft des Wortes spricht dafür, ebenso Zieglers klare Unterscheidung von Gut- und Bösmenschen. Für Zwischentöne allerdings ist in seinem Schwarz-Weiß-Gemälde, das leider viel Wahres abbildet, nicht sehr viel Platz. --Dr. Manfred Schwarzmeier -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Pressestimmen

»Ein flammendes Plädoyer für Gerechtigkeit. Strittig. Provokativ. Lesenswert.« (Stuttgarter Nachrichten)

»Der Schweizer Soziologe Jean Ziegler greift die Beutejäger des globalisierten Kapitals scharf an - und ruft zu einer weltweiten Gegenbewegung von unten auf.« (taz)

»Scharf und wohltuend unangepasst.« (Sonntags Zeitung Zürich)

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Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Format: Taschenbuch
Der Schweizer Jean Ziegler, Mitglied der UN-Menschenrechtskommission, ist seit Jahren weltweit unterwegs und er verfügt über exzellente Kontakte bis in höchste Kreise. Der Kapitalismus- und Globalisierungskritiker hat vom Bankdirektor der Weltbank bis zum Häftling in einer Zelle im Hinterland von São Paulo mit Betroffenen gesprochen. In der Summe ergibt sich in diesem Buch ein ganzheitliches Bild der Welt, das weit mehr Aspekte erfasst als die Massenmedien vermitteln können.

Die Schieflage der Welt kennen wir alle: Reiche werden reicher, während der Großteil der Menschheit in Armut, zerstörter Umwelt und dem Krieg um Ressourcen versinkt. Ziegler analysiert verständlich die Hintergründe dieser Entwicklung.
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Format: Taschenbuch
Jean Ziegler, Soziologe an der Universität Genf, Autor mehrerer kritischer Politikbücher und derzeitiger Sonderberichterstatter der UN-Menschenrechtskommission für das Recht auf Nahrung, zeigt in seinem nun erschienenen Buch die Schattenseiten des modernen Kapitalismus auf und ruft damit zu einer weltweiten Gegenbewegung in Form einer weltweiten Zivilgesellschaft auf.
Seiner Meinung nach akkumulieren die Protagonisten des neoliberalen, weltumspannenden Kapitalismus grenzenlose Gewinne, korrumpieren und zerstören schrittweise den Nationalstaat, treiben Raubbau an der Natur und behindern die Entwicklung einer nicht unbeträchtlichen Anzahl von Menschen durch Mangelernährung und Verelendung.
Als Beispiele für seine These führt Ziegler an, dass alle sieben Sekunden irgendwo auf der Welt ein Kind unter zehn Jahren an Hunger stirbt und dass um die 820 Millionen Menschen chronisch und schwer unterernährt sind. Für ihn sind sie alle Opfer einer Weltordnung, deren Gesetze nur nach dem grenzenlosen Profit ausgerichtet sind.
Das Finanzkapital stellt mit der Umsetzung des Konzepts der Globalisierung eigene Gesetze zur fortschreitenden Verschmelzung der nationalen Volkswirtschaften zu einem kapitalistischen und einheitlichen Weltmarkt auf, um schlussendlich einen nach ihren Regeln funktionierenden Weltstaat errichten zu können. Bereits derzeit verfügt dieses von einem „supranationalen" zu einem Weltstaat in Transformation befindliche Gebilde über eigene Institutionen, die Einfluss in Politik und Verwaltung sichern und noch weiter ausdehnen, wie den internationalen Währungsfond (IWF), die Weltbank, die Welthandelsorganisation (WTO) und die Organisation für ökonomische Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD).
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Format: Taschenbuch
Das Buch zur Bewegung. Es fehlt auf keinem globalisierungskritischen Büchertisch. Endlich las auch ich es. Es geht von der Frage aus, wieso „auf einem mit Reichtümern gesegneten Planeten Jahr für Jahr hunderte Millionen von Menschen Opfer von Armut, gewaltsamem Tod und Verzweiflung werden". Und das, obwohl Reichtum, Wirtschaftsleistung, Produktionsziffern, Patente und Wissen stetig zunehmen. Der Grund ist die ungerechte Verteilung dieses Reichtums, der sich in wenigen Händen konzentriert - eben in den Händen der „Neuen Herrscher der Welt" - es ist ein Reichtum, der auf Kosten der Armen dieser Welt entsteht und sich zugleich von ihnen abschottet.
Der Schweizer Ziegler machte sich schon in seiner Heimat unbeliebt, weil er die dortigen Praktiken (Geldwäsche, Nazivergangenheit, schmutzige Geschäfte, organisiertes Verbrechen) durchleuchtete. Jetzt kommt Ziegler folgerichtig zum Thema „Globalisierung", denn von der Schweiz als Bankenparadies ziehen sich die Fäden des organisierten Kapitals in die ganze Welt. Die Jean Ziegler gründlich kennengelernt hat: zuletzt als Sonderbotschafter der UN-Kommission für das Recht auf Nahrung. Entsprechend kenntnisreich berichtet er aus allen Ecken der Welt (mich als deutschen Leser erinnert er ein wenig an Peter Scholl-Latour, in seiner schonungslos offenen, abgeklärten Art). Dort beobachtete er mit eigenen Augen, wie die heutige Form des „Raubtier"- oder „Dschungelkapitalismus" Menschenrechte verletzt, Nationalregierungen entmachtet und Länder in die Armut treibt. Alles im Interesse reicher Eliten, anonymer Konzerne und imperialer Gebilde, mögen es Staaten oder Firmen sein.
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