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Der nackte Affe Taschenbuch – 1995

4.8 von 5 Sternen 10 Kundenrezensionen

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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Rezension

Copyright: Aus Das Buch der 1000 Bücher (Harenberg Verlag)

Der nackte Affe
OT The Naked Ape: A Zoologist’s Study of the Human Animal OA 1967 DE 1968 Form Sachbuch Bereich Anthropologie, Soziologie
Das Buch Der nackte Affe führt erstmals eine Studie über das menschliche Verhalten durch, welche die Spezies Mensch mit dem großen Menschenaffen vergleicht.
Inhalt: In der Einleitung vergleicht Morris den Menschen mit den 192 bekannten Primatenarten und stellt fest, dass dessen nächste Verwandten die großen Menschenaffen sein müssen. Nach dem Vergleich der auffälligsten äußerlichen Unterschiede konstatiert der Zoologe weiter, dass der Mensch im Vergleich zu anderen Primaten fast vollständig nackt sei, mit Ausnahme nur einiger weniger auffallender Stellen, wie Kopf, Achselhöhlen und dem Genitalbereich.
Nach dieser bewusst nüchtern gehaltenen Bestandsaufnahme beschreibt Morris in acht Kapiteln den Menschen mit den Augen eines Zoologen. Jedes der Kapitel entspricht einem elementaren Bereich: Herkunft (die stammesgeschichtliche Herleitung des Menschen von den Primaten), Sex (d.h. Fortpflanzung), Aufzucht der Jungen (Prägung des Kindes und das Einüben von sozialem Verhalten), Neugier (Bildung und Forschung), Kampf, Nahrungsaufnahme und Körperpflege. Im Schlusskapitel zeigt Morris überdies noch das Verhalten des »nackten Affen« auf, das dieser gegenüber anderen Tierarten an den Tag legt. An Beispielen demonstriert der Wissenschaftler, dass sich trotz der langen Evolution viele Verhaltensweisen des Menschen von entsprechenden Verhaltensmustern seiner tierischen Vorfahren ableiten lassen.
Aufbau: Die von Morris vorgetragenen Betrachtungen zum menschlichen Verhalten beruhen oftmals auf langen, scheinbar einfachen Ketten von Analogien zu Verhaltensweisen, die sich auch an Primaten beobachten lassen. Allerdings verführte die scheinbar einfache Sprache des Autors Leser, die nicht genau zwischen gesicherten Fakten und den verschiedentlich eingestreuten, von Morris selbst formulierten Vermutungen zu unterscheiden wussten, häufig zu übertriebenen Schlüssen. Das galt insbesondere auch für die detaillierte Beschreibung des sexuellen Verhaltens des Menschen, dem Morris einen großen Teil des Buches widmet.
Wirkung: Als das Buch Der nackte Affe 1967 erstmals in Großbritannien erschien, erregte es großes Aufsehen. Die Betrachtung des Menschen mit den Augen eines Verhaltensforschers kam vielen wie eine Gleichsetzung mit dem Tier vor – eine Vorstellung, die großes Entsetzen entfachte. Ebenfalls lösten die langen Abschnitte über die Sexualität in den prüden 1960er Jahren Aufregung aus. Bis heute wurden von dem Buch weltweit mehr als acht Millionen Exemplare verkauft und es wurde in 23 Sprachen übersetzt. Das brillant geschriebene und übersichtlich aufgebaute Buch trug sicherlich mit dazu bei, das zu jener Zeit noch vorherrschende anthropozentrische Weltbild zu verändern. P. B.

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Copyright: Aus Das Buch der 1000 Bücher (Harenberg Verlag)
Morris, Desmond engl. Zoologe und Anthropologe *24.1.1928 Purton (Wiltshire) Der nackte Affe, 1967 Als Moderator populärer Tiersendungen machte sich Desmond Morris ab 1956 in Großbritannien einen Namen. International bekannt wurde er durch seinen großen Bucherfolg Der nackte Affe, in dem er menschliches Verhalten mit dem der großen Menschenaffen verglich, was in den 1960er Jahren des 20. Jahrhunderts noch viele Leser schockierte. Der in der westenglischen Grafschaft Wiltshire geborene Morris studierte zwischen 1948 und 1954 Zoologie in Birmingham und Oxford sowie anschließend zwei Jahre Ethologie bei dem niederländischen Verhaltensforscher Nikolaas Tinbergen. 1959-71 leitete er als Direktor die Abteilung für Säugetiere im Londoner Zoo. Daneben moderierte er zahlreiche Tiersendungen im Fernsehen und verfasste Bücher. Seit Anfang der 1970er Jahre führte Morris durch BBC-Sendungen zu den Themen Verhaltensforschung und Zoologie, in denen er immer häufiger das Verhalten des Menschen in den Mittelpunkt rückte (zuletzt 1994 in der Reihe The Human Animal). Neben seiner wissenschaftlichen Tätigkeit machte Morris sich auch durch verschiedene künstlerische Aktivitäten einen Namen, wobei er seit seiner ersten eigenen Ausstellung 1948 vornehmlich als Maler surrealistischer Bilder hervortrat


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Top-Kundenrezensionen

Format: Taschenbuch
Desmond Morris war der erste, der versuchte, den Menschen konsequent so zu betrachten wie ein Zoologe eine Tierart betrachten würde. Die Erkenntnisse, die er - und mit ihm der Leser - dabei gewinnt, sind verblüffend: Der Mensch ist ein Primat, zu deutsch also ein Menschenaffe, der sich von seinen nächsten Verwandten weniger unterscheidet als er selbst glauben mag. Das auffälligste äußere Unterscheidungsmerkmal ist seine wesentlich geringere Behaarung und Desmond Morris zieht daraus den Schluss, das ein unvoreingenommener Beobachter den Menschen daher als "nackten Affen" bezeichnen würde (englischer Originaltitel: The Naked Ape - also eigentlich: der nackte Menschenaffe).
In dieser Weise analysiert er so objektiv wie es ihm als Angehöriger seiner Art nur möglich ist, den Menschen, seine Physiologie, sein Sozialleben und seine Verhaltensweisen. Dass ihn dabei keine falsche Scham davon abhält, auch dem Sexualleben des nackten Affen aus zoologischer Sicht auf den Grund zu gehen, hat ihm bei Erscheinen seines Buches viel Kritik eingebracht. Noch mein Englischlehrer verbot mir 1984 dieses Buch zum Thema für das Abitur zu machen, weil er es für pornografisch hielt (ohne es jedoch selbst je gelesen zu haben). Tatsächlich zeigt dies aber nur, dass Desmond Morris sich wirklich bemüht hat, allein die Maßstäbe des objektiven Beobachters anzuwenden, denn bei einem beliebigen Tier würde ja wohl keinem Zoologen der Gedanke kommen, aus Pietät dem beobachteten Objekt gegenüber auf die Beschreibung seines Sexualvehaltens zu verzichten.
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Von Raumzeitreisender TOP 500 REZENSENT am 8. Mai 2010
Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Wenn ein Mensch aus dem Blickwinkel eines Zoologen und Verhaltensforschers beobachtet wird, sind amüsante Antworten zu erwarten. Aus zoologischer Sicht ist der Mensch die einzige von 193 Affenarten, die nackt ist. Aber das ist nicht die einzige Besonderheit. Neben diesem ins Auge stechenden Detail gibt es Gemeinsamkeiten mit den Primaten, die verblüffend sind.

Desmond Morris untersucht in seinem Buch "Der nackte Affe" die Herkunft und die Verhaltensweisen der Gattung Mensch. Er schlägt Brücken zur Tierwelt, wo sie aus dem Blickwinkel der Evolution geboten sind. So vergleicht er die Menschen mit seinen nächsten Verwandten, den Menschenaffen. Bei den Untersuchungen wird deutlich: Die gleichen biologischen Grundlagen führen zu ähnlichen Verhaltensweisen.

Autor Morris ist seiner Zeit weit voraus, so schreckte er 1967 nicht davor zurück, die menschliche Sexualität aus zoologischer Sicht emotionslos zu analysieren. Nicht nur, aber auch durch diesen Tabubruch wurde das Buch bekannt. Es ist längst zu einem Klassiker geworden. Morris' Einsichten führen auch bei aufgeklärten Menschen unweigerlich zu einer anderen Wahrnehmung.

Ernüchternd auch die Erkenntnis, wie die Religionen aus evolutionärer Sicht entstanden sind. Als Folge des Übergangs von einer absoluten Autokratie eines Führers einer Gruppe (Affenhorde) hin zu einer beschränkten Herrschaft, musste Ersatz geschaffen werden. Diese Lebensweise lässt eine Lücke offen, die durch die Erfindung eines Überwesens geschlossen wurde. Die Religion wurde geboren und zu einer wertvollen Hilfe für den sozialen Zusammenhalt einer Gruppe.

Desmond Morris bringt auf den Punkt, was den Menschen ausmacht.
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Von Ein Kunde am 27. Juli 1999
Format: Taschenbuch
Der Nackte Affe ist zu einem Klassiker geworden, seit über 40 Jahren(im amerikanischen Original) populär, findet er immer noch reißenden Absatz. Die provokanten, aber dennoch sehr durchdachten Thesen des Buches revolutionieren auf sehr originelle Weise das Denken über die eigene Existenz und die eigenen Handlungen. Ist der allseits beliebte small-talk tatsächlich nichts anderes als Balzverhalten? Sind die Graffiti-Kunstwerke nichts anderes als moderne Reviermarkierung? Der Zoologe Desmond Morris führt sehr anschaulich vor Augen, das wir die große Mehrheit unserer Verhaltensweisen mit der Tierwelt teilen, er führt unsere eingebildete Einzigartigkeit ad absurdum. Die "Krone" der Evolution von den gleichen Zwängen bestimmt wie die anderen Lebewesen auch, unterscheidbar nur durch andere Ausdrucksformen für identische Triebe ? Ein komischer Gedanke, irgendwie aber auch ein sehr schöner Gedanke. Morris, der fast alle erdenklichen Tierarten untersuchte, stellt den Menschen als das dar, was er eigentlich ist: „Manche Menschen denken, wir wären gefallene Engel. Ich würde eher sagen, wir sind "gewachsene" Affen." (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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Von bsw am 12. November 2012
Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Wer genauer über unsere Evolution Bescheid wissen möchte, liest dieses Buch. Es ist humorvoll geschrieben und gibt Einblicke und Erkenntnisse, die man haben sollte.
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Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Ein Klassiker, der auch nach 45 Jahren wahr bleibt und sehr unterhaltsam geschrieben. Habe lange danach gesucht und erst hier ein erschwingliches Exemplar gefunden.
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