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Wir müssen leider draußen bleiben: Die neue Armut in der Konsumgesellschaft Broschiert – 12. März 2012

4.2 von 5 Sternen 22 Kundenrezensionen

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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"In den USA gäbe es für so etwas einen Pulitzer-Preis." (Pieke Biermann, Deutschlandradio Kultur)

"... Kathrin Hartmann [hat] einen der ehrlichsten und bedeutendsten Beiträge zur Gesellschaftsdebatte geliefert, die wir in den vergangenen zehn Jahren lesen durften." (Ulrich Brömmling, Süddeutsche Zeitung)

"Ein gutes, wichtiges, treffendes Buch." (Südwind)

"Diese Generalabrechnung schärft ... den Blick auf den paradoxen Zusammenhang von Ausschluss- und Einschlussmechanismen, der das Buch zu einer sehr empfehlenswerten Lektüre macht." (Elke Brüns, Frankfurter Rundschau)

"Eine sympathische Portion Wut zeichnet das neue Buch von Kathrin Hartmann aus." (Eva Völpel, sonntaz)

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Kathrin Hartmann, geboren 1972 in Ulm, studierte in Frankfurt/Main Kunstgeschichte, Philosophie und Skandinavistik. Nach einem Volontariat bei der »Frankfurter Rundschau« war sie dort Redakteurin für Nachrichten und Politik. Von 2006 bis 2009 arbeitete sie als Redakteurin bei »Neon«. 2009 erschien bei Blessing "Ende der Märchenstunde. Wie die Industrie die Lohas und Lifestyle-Ökos vereinnahmt.", 2012 erregte ihr Buch über die neue Armut - "Wir müssen leider draußen bleiben" - großes Aufsehen. 2015 folgte "Aus kontrolliertem Raubbau". Kathrin Hartmann lebt und arbeitet in München.


Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Von Happyx TOP 500 REZENSENT am 23. April 2012
Format: Kindle Edition Verifizierter Kauf
Rezension bezieht sich auf: Wir müssen leider draußen bleiben: Die neue Armut in der Konsumgesellschaft (Kindle Edition)
Man muss nur aufmerksam in der Nachbarschaft beobachten: der Unternehmensberater fährt einen 15 Jahre altes Auto ebenso wie der Metzger und Druckereibesitzer, neue Luxuskarossen sind unterwegs, aber wer außer Schweizern, Konzernmitarbeitern, Zuhältern oder Politikern sitzt da noch drin? Häuser werden seltener gestrichen, weniger renoviert - dem Mittelstand geht das Geld aus, ausgeblutet als Sklaven der Konzerne und verraten durch Politiker, die ihr Können nur noch den großen Investmentbankern willig zur Verfügung stellen.

Das Allerschlimmste daran: der Mittelstand merkt überhaupt nicht, dass ihm der Boden unter den Füßen weggezogen wird, er fordert nicht jene dringend notwendigen Maßnahmen, die den fatalen Zustand einer wachsenden Sklavenschicht verhindern könnte. Die Frau des ehemaligen AWD Chefs klingelt mit ihrem gepuderten Beutel für Kinder in Afrika und Jugendliche, die nichts zu Essen bekommen in Deutschland, bevor sie morgens zur Schule gehen. Wie nett, wie sozial, wie medientauglich rührend, aufgeschrieben von PR-Beratern, die den Mob in Ruhe nicht leiden lassen wollen, stattdessen Ablenkung, Rührung und Nichtsmerken organisieren. Die Religion der Massen ist heute Fußball, ein Gelsenkirchener Fan, das las ich neulich, spendet mehr als 60% seines Lohnes für diesen Wahnsinn inkl. Reisen, Currywurst und Alkohol.
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Von Jouvancourt HALL OF FAME REZENSENTTOP 50 REZENSENT am 13. August 2013
Format: Broschiert
*
Die begabte Autorin Kathrin Hartmann kann nicht nur gut und eindringlich schreiben, sondern hat vor allem die große Begabung, uns die Augen zu öffnen!

Sie beginnt damit, die alte Meinung auzuradieren, nachdem der Reichtum der Reichen auch den Armen zugute kommt. Dem ist überhaupt nicht so, führt sie aus, sondern die Reichen werden immer reicher, die Armen immer ärmer und weltweit verstärkt sich dieser Trend zunehmend.

Die Umverteilung in unserem eigenen Land begann 2002 mit der Einführung von Harz 4. Damit wurde bei den Arbeitslosen und Sozialhilfeempfängern gekürzt und der Niedriglohnsektor um die Leiharbeit erweitert, die Mittelschicht wurde also nur dem Schein nach geschont. Proteste blieben aus, weil ja nur die "Arbeitsunwilligen " und die "Faulen" der Gesellschaft betroffen waren. Die Autorin beschreibt sehr treffen den Kampf und die wachsende Verrohung der Mittelschicht, die nach oben buckeln muss, nach unten tritt und krampfhaft versucht, ihren Lebensstandard zu halten. Sie fordert Gerechtigkeit für die Armen, statt Almosen, kommt auf die scheinbar so sozialen Mikrokredite in Bangladesch zu sprechen, die teilweise mit horrenden 40% Zinsen belastet sind, spricht von den deutschen Tafeln, die mittlerweile ein Zweig der Lebensmittelindustrie geworden sind und für die Bedürftigen nur eine weitere Demütigung darstellen.

Elf (11...) Millionen Menschen in Deutschland gelten als arm oder sind von Armut betroffen. 1,3 Millionen Arbeitnehmer müssen ihren Lohn mit Harz 4 aufstocken, um über die Runden zu kommen. Frau Hartmann bringt mit vielen kaum bekannten Fallbeispielen auch die emotionale Seite dieser Missstände herüber.
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Format: Broschiert
Die Autorin schildert in ihrem Buch meist wenig beachtete Schattenseiten bekannter sozialer Einrichtungen, wie etwa der Tafel, die nur auf den ersten Blick als effektive Hilfestellung für die Betroffenen erscheint, da sie letztlich bloß (meist privat finanzierte) Symptombehandlung bleibt und die Politik aus ihrer Verantwortung entlässt.

Ebenso kritisch wird die Praxis der Mikrokredite in Bangladesch gesehen, deren dortiger Initiator Muhammad Yunus (zusammen mit der Grameen Bank) im Jahr 2006 dafür immerhin den Friedensnobelpreis erhielt. Zurück bleiben oft verschuldete und verzweifelte Frauen, denen man anstelle tatsächlicher Hilfe Kredite anbietet, wodurch sie ein Leben lang abhängig bleiben werden.

Das Buch zeigt anschaulich und spannend viele Missstände auf, die vor allem durch den Rückzug staatlicher Hilfen bzw. dem Vordringen neoliberaler Marktmechanismen entstanden sind. Manches ist dabei durch das engagierte Schreiben zu plakativ und holzschnittartig ausgefallen, vor allem gegen Ende des Buches - dort finden sich auch unnötig viele orthographische Fehler, zumindest in der E-Book-Ausgabe.
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Format: Kindle Edition
Warum ist es in Deutschland inzwischen üblich geworden, Hartz-IV-Empfänger nicht zu bedauern, sondern als faul, ungebildet und verroht zu beschimpfen? Die Autorin führt u.a. zwei Gründe an, über die man nachdenken sollte. Erstens: die meinungsbildenden Journalisten rekrutieren sich zunehmend aus dem großbürgerlichen Milieu, Arbeiter- oder Handwerkerkinder schaffen es immer seltener in die teuren Journalistenschulen. Zweitens: Auch die Politiker, die in den 70er Jahren noch eine sehr heterogene Schicht bildeten, stammen inzwischen fast ausnahmslos aus höheren Kreisen (die Adelstitel häufen sich nicht zufällig auf der Regierungsbank). Man bleibt neuerdings gern unter sich in Deutschland.
Dieser rasanten sozialen Spaltung spürt die Autorin auf zahlreichen Feldern nach, so etwa in der Stadtplanung und Gestaltung (Frankfurt, Berlin), in der Schulpolitik (der Protest gegen die Schulreform in Hamburg), in der Behandlung von jugendlichen Gewalttätern, in der Arbeitswelt (Zeitarbeit, Aufstocker) und im Konsum. Ein Ort, wo die zunehmende soziale Spaltung vielleicht gemildert wird, könnten die Tafeln sein, also jene Freiwilligen-Organisation, die Spenden der Supermärkte an Bedürftige verteilt. Aber die aufwühlende Reportage im ersten Kapitel dieses Buches zeichnet ein anderes Bild: Auch an den Tafeln stehen Arm und Reich sich stumm und gereizt gegenüber, und die Geber lassen die Nehmer ihre soziale Überlegenheit ziemlich ungeniert spüren.
Der Höhepunkt des Buches war für mich aber der letzte Teil, die Reportage über die Mikrokredite und das sogenannte soziale Unternehmertum.
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