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am 22. August 2013
Man braucht Zeit für dieses Epos und es ist gewöhnungsbedürftig und zeitweise anstrengend, die vielen Personen mit fast identischen Namen auseinander zu halten. Aber die Sprache ist so bildreich und die Erzählung so phantastisch und phantasiereich, dass man sich mit der Zeit beim Lesen immer mehr in die Geschichte und die Gefühle der Protagonisten hineinliest. Dies ist kein Thriller, den man so leicht vor dem Schlafengehen lesen kann, für mich persönlich brauchte dies eine grosse Angewöhnung. Aber die Lektüre lohnt sich und gibt einen guten Einblick in die Südamerikanische Kultur. Leider ist die Deutsche Übersetzung teilweise holprig, so dass ich das Buch parallel passagenweise auch in Spanisch lese, was das Gefühl dafür vertieft.
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am 8. Dezember 2011
Ein sehr schönes, verschnörkelt geschriebenes Buch
für ruhige Stunden.
Zuweilen hatte ich wirklich Schwierigkeiten mir
die verschiedenen Charaktere zu merken, weil die
Familie Buendía in diesem Buch ihren Nachfahren
und Kindern teilweise dieselben Namen gegeben hat,
so war es für mich nicht immer einfach alle vorkommenden
Personen sofort zu "identifizieren".
Sonst war ich aber wirklich sehr beeindruckt von der
unglaublich schönen, gehobenen Erzähl- und Schreibweise
des Autors. - Das hat mir gut gefallen, auch wenn
ich konzentrierter lesen musste, um immer alles
sofort zu erfassen, aber gerade das hat mir ja auch
so eine Freude gemacht.
Also ich kann das Buch nur wärmstens empfehlen -
nicht jedem - aber auf jeden Fall denen, die es sich
gerne ein paar Stunden irgendwo gemütlich machen
und denen, die einer verträumten, sehr interessanten
Familiengeschichte auf den Grund gehen wollen.
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am 28. September 2013
Umgeben von fiebrigen Sümpfen, wucherndem Urwald und steiniger Sierra versteckt sich das Dorf Macondo vor dem Rest der Welt. Die Menschen bestellen ihre Felder und züchten ihr Vieh, leben im Einklang mit der Natur und im Glauben an die Beständigkeit der von Generation zu Generation überlieferten Legenden. Die Verheißungen der großen Welt scheinen die kleine Siedlung zu verschonen. Doch selbst hierher verirren sich heimatlose Zigeuner: Mit ihnen kommen der Geist des Fortschritts und das Sehnen nach Ferne. Wie ein Virus ergreifen sie die Menschen, machen sie unstet und nervös, treiben sie an und treiben sie um. Und wie der Welt im Großen ergeht es den Menschen hier im Kleinen...

Macondo und die sagenhafte Familie Buendía stehen in Márquez` Roman synonym für die Staaten Lateinamerikas und deren Bevölkerung. Was ihnen in einem Jahrhundert des Umbruchs widerfährt ist die Geschichte eines Kontinents, wiedergegeben aber mit den Worten des Erzählers, der uns mit blumiger Sprache und sensationeller Schilderung zu fesseln sucht. Und so werden realistische Geschehnisse zu märchenhafter Legende, unerklärte Vorgänge zu wunderbarer Magie, mittelmäßige Menschen zu zauberhaften Helden. In Macondo wird geboren und gestorben, geliebt und gehasst, gefeiert und gekämpft, nicht anders als an anderen Orten der Welt. Allein der Bericht des Erzählers macht daraus Unerhörtes.

Die außerordentliche Kunst von Márquez liegt darin, uns die Geschichten seiner Heimat im Ton eines indianischen Ureinwohners zu erzählen, der diese Sagen von Mund zu Mund weitergibt, bei jedem Erzählen noch etwas mehr ausschmückt und noch etwas hinzu erfindet, bis er am Ende nicht mehr unterscheiden kann, was wirklich geschah und was seiner Phantasie entsprungen ist. Grundsätzlich aber verhält es sich wie bei jeder Überlieferung: Das Maßgebliche liegt im Wesen des Erzählten, nämlich im Streben der Helden nach Liebe, Anerkennung und Gerechtigkeit. Darin aber ist ein Buendía uns so ähnlich wie jedem anderen Menschen auf der Welt.

"Hundert Jahre Einsamkeit" ist das zeitlose Meisterwerk eines Ausnahmeerzählers, ein wirklich zauberhaftes Buch, das nicht eine, sondern hunderte Geschichten erzählt, das nicht durch eine geradlinige Handlung einfängt, sondern mit den Mitteln eines Märchenerzählers unvergängliche Bilder beim Leser zurücklässt. Im doppelten Sinne ist dies ein "Jahrhundertbuch". Und Márquez hat es wie kaum ein anderer Autor in den letzten Jahren verdient, mit dem Literaturnobelpreis geehrt zu werden.
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am 18. Mai 2014
im prinzip ist das buch ja wunderschön geschrieben, es erzeugt "bilder im kopf'", aber... es ist sooo anstrengend! ich bin überfordert. hab bisher grad mal ein viertel des buches geschafft und habe bereits den überblick verloren. zu viele personen. zuviele namen. zuviele namen, die mit A beginnen. zuviele kinder oder angenommene kinder oder dazugestossene kinder , und söhne die weggehen und plötzlich wieder auftauchen - ich kenne mich nicht mehr aus.
ich hätte wohl von anfang an eine liste anlegen sollen, wer nun wer ist, jetzt ist es zu spät, denn dazu müsste ich nochmals von vorne beginnen und das..., nein, also das will ich mir nicht antun. ich bin zwar ein kampfleser, aber in diesem fall - ich gebe auf!
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am 13. Oktober 2014
Natürlich geht es um die Liebe unter den Menschen, um alle Formen der Liebe, die ja das einzige ist, was wir suchen und erstreben – ob zu uns selbst oder zu anderen. Die Wege, die die Menschen dafür einschlagen, sind oft wirr und führen eher zum Gegenteil, weil der Egoismus dies diktiert.
Der Roman hat etwas von einer Parabel und seine zeitliche Ansiedlung ist kaum feststellbar. Sicherlich Absicht des Autors, der im Blick auf die Darstellung der Gesellschaft anhand dieser Familiengeschichte und Dorfgemeinschaft von Macondo einen Spiegel vorhalten will. Dennoch beschreibt der Autor seine Protagonisten sowie ihre Verhaltensweisen ohne jede Beurteilung und stellt selbst Bösewichte oder traurige und brutale Begebenheiten völlig emotionslos dar, weshalb es dem Leser selbst überlassen bleibt, wie er diese empfindet – vielleicht weil wir als Außenstehende auch nicht über andere urteilen sollen…
Die Abgründe in der fiktiven Familie Buendía, die eigentlich die Abgründe und die Exaltiertheit in jeder Gesellschaft versinnbildlichen, halten die Neugierde des Lesers von Anfang bis Ende aufrecht. Wenn dann noch durch die bildhaften Beschreibungen dieses kolumbianischen Autors Südamerika beim Lesen im Fantasiestofflichen um den Leser herum wabert, bekommt das Buch auch noch eine träumerische Note.
Es ist ein modernes Märchen, eine Erzählung in wunderschöner Sprache, die das Thema der Einsamkeit von verschiedenen Warten aus beleuchtet: Die Einsamkeit des Todes, die Einsamkeit des Ruhms und der Macht, die Einsamkeit der nach Liebe Suchenden, die Einsamkeit die aus dem Nicht-Allein-Sein-Können resultiert, die Einsamkeit in einer falsch gelebten Liebesbeziehung, die Einsamkeit, die aus mangelnder Selbstliebe resultiert ...
Viel Geschichte Südamerikas und unterschwellige Kritik ist ebenfalls in dieser Parabel versteckt.
Der Liebesschmerz und die Melancholie der südamerikanischen Mentalität quillt aus jeder Seite des Buches. Vielleicht ist es auch eine Karikatur auf die Geschichte des Landes, wobei den Zeilen immer ein gewisses Phlegma der Einsamkeit innewohnt...
Mit der Betonung im Schlusssatz des Romans auf das Fehlen einer zweiten Chance auf Erden, mahnt der Autor den Leser, seine eigenen Chancen für eine hoffnungsfrohere, liebevollere Lebenseinstellung und Lebensweise nicht verstreichen zu lassen.
Während des Lesens habe ich festgestellt, dass dieses Buch nach der alten Rechtschreibregelung geschrieben wurde. Gefällt mir. Schön, mal wieder ein "daß" mit dem typisch deutschen scharfen S zu lesen.
Dieser Roman ist weder spannend noch emotionsgeladen, trotzdem legt man ihn nicht so einfach aus der Hand, wenn man einmal zu lesen angefangen hat – dies verbunden mit einer tadellos gewählten Sprache, darin liegt die Kunst des Schreibens.
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am 29. Mai 2014
des Gabriel Garcia Marquez! Ein Buch zum Staunen, zum Freuen, zum Mitleiden, zum Abtauchen in das Geflecht der Generationen, der Gedanken, Schrullen, Liebenswürdigkeiten, Schrecknisse und Fantasien. "Hundert Jahre Einsamkeit" ist ein Bilderbogen, der auch nach dem dritten Lesen noch Überraschungen bietet und sprachlos macht. Eines der wirklich "großen" Bücher!
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am 26. August 2013
"Hunder Jahre Einsamkeit" von Gabriel García Márquez ist ein Buch, dass alle Gefühlsfacetten beim Leser hervorruft: hat man auf einer Seite noch das Bedürfnis mit den Protagonisten zu weinen, findet sich auf der nächsten Seite schon wieder eine so unglaubliche Wendung, dass man nun Tränen vor lachen weint.
Die Verbindung von Realem und Magischen gelingt Márquez mit einer derartigen Leichtigkeit, dass die fantastischen Elemente wie Natürlich in die Geschichte einfließen.
Ein wundervolles Buch für alle, die bereit sind sich auf ein Wirrwarr der kolumbianischen Geschichte einzulassen!!!
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am 21. Mai 2013
voweg: ich habe drei jahre daran gelesen. wobei ich zwei jahre für das erste drittelö brauchte, die anderen beiden in 10 tagen gelesen hatte. vielleicht hatte mir damals der zugang gefehlt. jetzt bin ich quasi durchgeflogen und habe jedes nur mögliche zeitfenster genutzt.
anfangs verwirren die vielen namen, aber irgendwann switch, und man "kennt" die pappenheimer im buch.
sehr interessanter handlungsbogen.
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am 19. Juni 2014
es ist ziemlich verrückt, schräg, witzig, oft unappetitlich und unverständlich, in jedem Satz steckt eine Fülle an Inhalt, es gibt kaum Leerläufe... ich musste öfter unterbrechen, da mir das Gelesene zu dicht war. Man sollte ausgeschlafen sein!

Ich habe das Buch in jungen Jahren versucht zu lesen, aber bald abgebrochen. Jetzt viele Jahre später finde ich es einfach nur grandios!!
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am 9. Mai 2014
Hundert Jahre Einsamkeit ist eines der schönsten Bücher, das ich gelesen habe. Ich liebe diese Geschichte, die einen richtig in ihren Bann zieht. Sicherlich ist die Beurteilung eines Buches immer eine ganz individuelle Sache, aber ich würde dieses Buch jedem empfehlen und habe es auch schon guten Freunden geschenkt.
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