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Die letzten Rätsel der Wissenschaft Gebundene Ausgabe – 25. September 2006

3.3 von 5 Sternen 18 Kundenrezensionen

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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

EINLEITUNG

Wovon die Rede ist

"Denn eben, wo Begriffe fehlen, da stellt ein Wort zur rechten Zeit sich ein",

philosophierte Goethe in seinem Faust. Und an anderer Stelle meinte der

Dichterfürst: "Mit Worten lässt sich trefflich streiten."

In diesem Buch ist die Rede von Wissenschaftsrätseln. Das kann unterschiedliche

Vorstellungen suggerieren, denn auch um dieses Wort lässt sich trefflich

streiten. Zunächst einmal stellt sich die Frage: "Was ist überhaupt

Wissenschaft?" Im Altertum und auch noch im Mittelalter verstand man darunter

das systematische "Ganze der Erkenntnis". Heute sind Wissenschaftler

Spezialisten. Ein "Ganzes der Erkenntnis" ist unvorstellbar geworden. Mit dem

Aufblühen der Naturwissenschaften im Zeitalter der Aufklärung setzte aber nicht

nur eine starke Differenzierung verschiedener Fachbereiche ein, sondern begann

zugleich auch ein Zwist zwischen Natur- und Geisteswissenschaften darüber, was

wissenschaftliche Methodik ist und welchen Regeln sie zu folgen hat. Wie jede

heftige Auseinandersetzung ging auch diese nicht ohne eine erhebliche

Emotionalisierung einher, und die Gemüter haben sich bis heute nicht beruhigt.

Tief in seinem Herzen bestreitet so mancher Naturwissenschaftler, dass die

Geisteswissenschaften und die seit einiger Zeit dazugekommenen

Sozialwissenschaften überhaupt einen Anspruch darauf erheben können,

Wissenschaften genannt zu werden. Nach ihrer Meinung heißt Wissenschaft Fakten

zu beobachten, sie zu analysieren und möglichst exakte Modelle zu entwickeln, um

diese Fakten zu beschreiben und berechenbar zu machen.

Aber welche Fakten könnte schon die Jurisprudenz sammeln, die sich im

Wesentlichen darin ergeht, mehr oder weniger willkürliche Gesetze zu erfinden,

diese auswendig zu lernen und dann bei Rechtsstreitigkeiten spitzfindig ad

absurdum zu führen? Das mag zwar intelligent sein, aber was hat das mit

Wissenschaft zu tun? Ist ein Anwalt, der gegen alle Logik einen Schwerverbrecher

vor Gericht verteidigt, ein Wissenschaftler? Natürlich, denn er hat schließlich

Rechtswissenschaft studiert.

Welche Fakten vermag die Religionswissenschaft zu sammeln, die die eigentlichen

Gegenstände ihres Fachgebiets, Gott und Glauben, kaum beschreiben, geschweige

denn als reale Objekte wissenschaftlich analysieren kann. Sie muss sich auf die

Erforschung der weltweiten Geschichte des Glaubens beschränken und kann dabei

nicht einmal konkret zwischen Glauben oder Aberglauben unterscheiden.

Welches Fundament hat eigentlich die Philosophie? Philosophen betreiben seit

Jahrhunderten Spekulationen, die schon deshalb vielen Naturwissenschaftlern

müßig erscheinen, weil sie niemals zu konkreten Ergebnissen oder

reproduzierbaren Erkenntnissen führen.

Und dann sind da noch völlig neuartige Disziplinen, die seit kurzem Anspruch

darauf erheben, als Wissenschaften ernst genommen zu werden. Unter ihnen

Paraphysik und Parapsychologie, für die es heute sogar Lehrstühle an

Universitäten gibt. Sie lassen sich unter "Grenzwissenschaften" einordnen.

Ganz anders betrachten naturgemäß die Geisteswissenschaftler die Situation.

Manche unter ihnen werten die Naturwissenschaftler als bloße Beobachter und

Datensammler ab, denen es weitgehend an eigener Kreativität fehlt. Sie haben

ihre eigenen logischen Denkmodelle entwickelt, die sich mit dem

naturwissenschaftlichen Rationalismus durchaus nicht immer decken.

Und schließlich ist da noch die Mathematik, die sich selbst gelegentlich den

Titel "Königin der Wissenschaften" anmaßt, während viele Naturwissenschaftler in

ihr allenfalls eine "Hilfswissenschaft" sehen und manche ihr den Rang einer

eigenständigen Wissenschaft völlig aberkennen wollen. Mathematik, so

argumentieren sie, sei nichts anderes als eine besondere Sprache, die lediglich

dazu diene, Sachverhalte in "echten" Wissenschaften möglichst präzise und

international verständlich zu beschreiben.

Das alles relativiert natürlich erheblich die Frage, was ein

»Wissenschaftsrätsel « ist. Aber es kommt noch schlimmer, wenn wir das Wort

»Rätsel« unter die Lupe nehmen. Hier ein paar Gedanken dazu:

Sind die »Rätsel« in Rätselzeitschriften wirklich Rätsel? Nichts davon ist

wirklich ungeklärt, es sei denn für jemand, der von nichts eine Ahnung hat. Man

kann doch nicht mit Fug und Recht behaupten, dass die folgende Aufgabe ein

Rätsel ist: "Fritz ist heute doppelt so alt wie Herbert. Vor fünf Jahren war er

aber dreimal so alt wie dieser. Wie alt ist Fritz?" So etwas ist nichts anderes

als ein System von zwei Gleichungen mit zwei Unbekannten, die jeder

Mittelstufengymnasiast in zwei Minuten löst. Daran ist nichts wirklich

Rätselhaftes, auch wenn klein Heini das Problem nicht lösen kann. Andererseits

stehen die Naturwissenschaftler nicht selten vor prinzipiell ähnlichen Aufgaben,

die aber niemand lösen kann, weil es noch keine Rechenwege gibt, um ans Ziel zu

kommen. Ein ganzer Wissenschaftszweig rätselt dann an dem Problem herum. Ist das

ein echtes Rätsel? Für dieses Buch habe ich dergleichen als Rätsel akzeptiert.

Ein Rätsel hört erst dann auf, ein Rätsel zu sein, wenn wenigstens ein Mensch

die Lösung gefunden hat.

Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Format: Gebundene Ausgabe
Felix R. Paturi ist Physiker, doch die in seinem Buch vorgestellten Rätsel stammen nicht nur aus dem naturwissenschaftlichen Bereich, sondern ebenso aus geisteswissenschaftlichen Disziplinen und der Mathematik.
Tasächlich hat man heute oft den Eindruck, die Wissenschaft sei so weit fortgeschritten, dass kaum noch Entdeckungen blieben. Das stimmt aber keineswegs. Viele Entwicklungen der letzten Jahrzehnte haben mehr Fragen aufgeworfen, als sie beantworten konnten.
Es gibt einige Erklärungsansätze für Phänomene wie das Verschwinden von Schiffen und Flugzeugen im Bermuda-Dreieck, und diese möglichen Antworten könnten beispielsweise sogar Aspekte des Klimawandels klären. Wie aber Mikroorganismen weit unter der Erdoberfläche im Gestein existieren können, ist unklar - ebenso wie sehr viele Fragen, die Grenzen der Wissenschaft berühren: Dass etwa "seriöse" Geistheiler in der Tat Einfluss auf Patienten und auch unbelebte Materie nehmen können, lässt sich nachweisen. Wie das funktioniert, darüber lässt sich nur spekulieren.
Ungeklärt sind auch philosophische und religiöse Fragen wie die nach der Existenz Gottes oder schlicht und einfach dem Sinn des Lebens. Und die mathematischen Rätsel, die am Schluss des Buches stehen, sind zwar vielleicht ohne praktisches Interesse, aber sie machen neugierig und haben so etwas wie eine ästhetische Rechtfertigung.
Paturi zeigt sich für einen Naturwissenschaftler bemerkenswert offen, was die Grenzen der Wissenschaft angeht. Objektiv und sehr kontrovers diskutiert er die von ihm aufgeworfenen Fragen.
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Format: Taschenbuch
Allem Fortschritt der modernen Wissenschaften zum Trotz gibt es immer noch ungelöste Fragen, deren Beantwortung große Schwierigkeiten und Kopfzerbrechen bereitet. Welche das sind, stellt Felix R. Paturi in seinem populärwissenschaftlichen Buch "Die letzten Rätsel der Wissenschaft" vor.

Der Reiz des Buches liegt in der thematischen Vielfalt. Paturi beleuchtet nicht nur abstrakte Phänomene aus den Naturwissenschaften wie die Überlichtgeschwindigkeit und der Teleportation, die er anschaulich darstellt. Er spürt auch Grenzfragen grundlegender Bedeutung nach wie beispielsweise die nach dem Anfang des Universums, dem Ursprung des Lebens und seines Sinns, aber auch die sich jeder empirischen Erkenntnis entziehenden Gottesbeweise. Dabei erstaunt Paturis freimütige Kritik an den allgemein akzeptierten Erklärungen der Evolutionsbiologen, deren logische Mängel er plausibel darlegt. Aber auch andere heiße Eisen werden nicht liegengelassen, wie die mathematischen Widersprüche bei demokratischen Wahlverfahren.

Paturis Rätsel sind also nicht die, denen der FBI-Agent Fox Mulder in der bekannten Fernsehserie Akte-X nachspürt. Wer also nach reißerischen Berichten über Entführungen durch Außerirdische oder gar dem Yeti erwartet, wird hiermit nicht bedient werden. Paturi bleibt immer standfest auf wissenschaftlichen Boden, ohne die Grenzen zur Esoterik zu überschreiten, von der er sich vehement distanziert.

Allerdings verwundert den Rezensenten, dass in Paturis Aufstellung auch der "Kristallschädel - Hightech aus grauer Vorzeit" auftaucht.
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Format: Gebundene Ausgabe
Ich habe dieses Buch geschenkt bekommen und mich auf den ersten Blick gefreut. Die Themenübersicht sah anfangs vielversprechend aus: "Von Energie und Materie im Universum", "Ungeklärte Naturphänomene und frühe Kulturen", Die Reine Logik - Woran Mathematiker herumrätseln", "Wunderbares Leben", "Religion und Philosophie.

Diese Rezension soll keine kompeltte Zusammenfassung geben, ich will nur vor gezielter Desinformation, Esoterik/Pseudowissenschaften und Kreationistischen Tendenzen warnen.

Wie jetzt? Ja, Esoterik und kreationistische Tendenzen!

Es gibt Teile, die wirklich für interessierte Laien verständlich, interessant und korrekt geschrieben sind. Der erste Teil macht einen soliden Eindruck, bis man zum Punkt "rätselhaftes Wasser - eine Flüssigkeit mit Gedächtnis" kommt. Kern seiner Aussage: Wasser verhält sich, im Gegensatz zu den meisten der Moleküle in vielen anomal (siehe Anomalie des Wassers) - SO anomal und SO passend, dass, wenn es nur etwas "normaler" wäre, wir nicht existieren würden. Seine logische Schlussfolgerung ist, dass es sich nicht um eine natürliche Gegebenheit handeln kann (Erste Andeutungen zum Schöpfertum, vieles durch die Blume).
Hier befindet sich einer von vielen, vielen Logikfehlern des Buches: Anstatt einfach davon auszugehen, dass wir existieren, weil es eben so ist, geht er von der anderen Seite und der des Schöpfers/Intelligenten Designers/Gottes aus. Es gibt tatsächlich jedoch Dinge im Universum, die viel essentieller für die Existenz aller Dinge ist, als die Struktur des Wassers (Beispiel: Berylliumbarriere/3alpha-Prozess in Sternen, ohne dessen kritischen Variablen stabiler Sauerstoff gar nicht entstehen könnte).
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