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Der letzte Weynfeldt Gebundene Ausgabe – Januar 2008

4.0 von 5 Sternen 122 Kundenrezensionen

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Der Mittfünfziger Adrian Weynfeldt, Kunstexperte und Designsammler, steht zwischen zwei Welten. Freunde seines Alters hat er keine: nur viel jüngere, die ihn – „das etwas exotische Original“ -- nicht zuletzt wegen seines Reichtums umgaren, und ältere, die noch seine Eltern kannten. Mit ersteren besucht Weynfeldt Clubs und Lounges, „für die er sich allein zu alt gefühlt hätte“. Mit letzteren geht er in gutbürgerliche Restaurants und verbringt „angestrengt lustige“ Abende. Dazwischen hat Weynfeldt nichts dagegen, allein zu sein. Im Gegenteil: Er genießt die Einsamkeit. Sex spielt in seinem Leben eigentlich keine Rolle mehr.

Mit seinen älteren Freunden ist Weynfeldt auch unterwegs gewesen, als sich sein Leben schlagartig ändert. In einer Bar wird er von einer jüngeren Frau angesprochen, die ihm wie eine Wiedergängerin einer verflossenen Liebe erscheint. Weynfeldt lässt sich mit ihr ein, nach zahlreichen Martini und Gin-Fizz findet man sich, reichlich angetrunken, im Bett des Junggesellen wieder. Zum Äußersten kommt es zunächst nicht („’Und bumsen?’ fragte sie schlaftrunken. ‚Morgen’, antwortete er. ‚Falls du dann noch magst’. ‚Okay’“). Als es dann doch noch zum Äußersten kommt, ist dieses Äußerste anders als von Weynfeldt erwartet. Am nächsten Morgen nämlich droht die Frau, sich vom Balkon seiner Wohnung zu stürzen. Als er sie rettet, legt sie ihr Schicksal in seine Hand. Weynfeldt soll ihre Schwierigkeiten aus der Welt schaffen. Und dann entwickelt sich die Geschichte doch noch ganz anders, als es der Junggeselle erwartet hat...

Mit Romanen wie Small World und Der Teufel von Mailand hat sich der Schweizer Autor Martin Suter eine beachtliche Fangemeinde zusammengeschrieben. Das kann man gut verstehen. Denn seine Bücher bestechen nicht nur durch eine faszinierend präzise Sprache mit ganz eigenem Duktus, sondern auch durch gut gemachte, fesselnde Plots. Der letzte Weynfeldt hat wieder das Zeug dazu, Suters Fangemeinde noch ein wenig zu vergrößern: spannend geschrieben und unberechenbar bis zum Schluss. -- Stefan Kellerer, Literaturanzeiger.de

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Martin Suter, geboren 1948 in Zürich, arbeitete bis 1991 als Werbetexter und Creative Director, bis er sich ausschließlich fürs Schreiben entschied. Seine Romane – zuletzt erschien ›Montecristo‹ – und ›Business Class‹-Geschichten sowie seine ›Allmen‹- Krimiserie sind auch international große Erfolge. Martin Suter lebt mit seiner Familie in Zürich. -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Broschiert.


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Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Format: Gebundene Ausgabe
Was könnte Martin Suter doch für fantastische Romane schreiben. Es scheint mittlerweile, als habe der Autor sein Pulver als großer Geschichtenerzähler bereits mit seinen beiden ersten Romanen "Small Word" und "Die dunkle Seite des Mondes" verschossen. Zu belanglos, zu beliebig, uninspiriert und in ihrer Entwicklung vorhersehbar waren alle literarischen Werke, die danach kamen - "Der letzte Weynfeldt" leider eingeschlossen.

Was mich allerdings bei Suter hält, ist seine wunderbare Sprache. Die Präzision, in der er Charaktere, Stimmungen, Empfindungen, Orte und Begebenheiten beschreibt, ist selten geworden in der deutschen Gegenwartsliteratur. Es gelingt ihm immer wieder mit schnellen, präzisen und sprachlich wunderbar virtuos geführten Strichen, Wortbilder zu zeichnen, die den Leser so tief und umfassend in seine Geschichten eintauchen lassen, als nähme man als stiller Beobachter unmittelbar an der Handlung teil. Als könne man die von Suter beschriebenen Szenen, Protagonisten, Räume, Speisen, Gerüche, Requisiten und Kulissen mit allen Sinnen erfahren. Martin Suter hat hierfür ein unglaubliches Können entwickelt, aus diesem Grund schätze ich ihn und lese ihn immer wieder gern.

Seine Geschichten werden hingegen zuehmend banaler, gehen immer mehr ins Klischeehafte, erzeugen keine Nachhaltigkeit, bleiben flach und damit letztlich nur unterhaltend. Sollte dies seine Intention sein, also schlicht zu unterhalten, dann gebührt ihm großer Repekt, viel besser kann man es nämlich nicht machen. Ich weigere mich allerdings zu glauben, dass Suter einfach nur ein Autor für Unterhaltungsliteratur sein will.
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Format: Broschiert
Zwei Welten prallen aufeinander, als sich Dr. Adrian Weynfeldt, gut situierter letzter Nachkomme einer alten Industriellenfamilie, und Lorena, ein in die Jahre gekommenes Ex-Model und Gelegenheitsdiebin, eines Abends in einer Bar kennenlernen. Keine einmalige, vielmehr eine schicksalhafte Begegnung für beide, wie sich bald herausstellt.

Wer die Schweiz mag, der kann Martin Suter nur schwer abgeneigt sein. Diskretion und Behäbigkeit (nicht zu verwechseln mit Langeweile), beides hierzulande unbekannt, fast schon verpönt, ziehen sich durch die gesamte Geschichte. Es passiert im Grunde nicht sonderlich viel, Suter hat auf den ersten Blick nichts Weltbewegendes zu verkünden. Seine Protagonisten scheinen mit geschlossenen Augen durchs Leben zu laufen, sind Gefangene ihrer festgefahrenen Rollen. Wie so oft bedarf es einer Initialzündung, um das Leben doch noch aus den gewohnten Bahnen zu werfen. Auf der einen Seite der sorglose Schöngeist, umgarnt von allerlei "Freunden", jedoch viel zu gut erzogen und auf Manieren achtend, um seinem Schicksal als gutmütige, unerschöpfliche Finanzierungsquelle den Garaus zu machen. Andererseits die vom Leben und den Männern Enttäuschte, die der Versuchung aufs große Geld um jeden Preis nicht widerstehen kann, was jedoch innerlich zu einem weitaus größeren Konflikt führt als gedacht.
Suter ist kein Mann der großen Worte, von Übertreibungen und Ausschweifungen bleibt der Leser verschont. Sein sachlicher, nüchterner Schreibstil ist ein Genuss und macht schon allein jedes seiner Bücher lesenswert.
"Der letzte Weynfeldt" mag vielleicht nicht mit Suters absoluten Highlights mithalten können, eine Empfehlung wert ist die Story jedoch allemal.
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Format: Broschiert
Martin Suter ist wahrlich ein ganz Großer, seine Wortwahl immer ungewöhnlich, stimmungserzeugend und brillant. Allein wie er seine Romanfiguren beschreibt, ihnen im Laufe der Geschichte immer mehr Charakter und Leuchtkraft gibt, sucht seinesgleichen.
Aber auch seine Fähigkeit, einen Plot vorzubereiten, ist unvergleichlich gut.
Diese Geschichte, die in der Welt der Kunst, der Kunstauktionen, aber auch des Geldes oder zumindest des Scheins von Geld spielt, hat es in sich. Ganz langsam entwickelt sich ein Spannungsbogen, dessen Auflösung man als Leser entgegenfiebert.
Adrian Weynfeldt, ein wohlhabender, integerer Kunstexperte, der mit der Liebe eigentlich abgeschlossen hat, lernt Lorena kennen, eine schillernde Frau, für die Moral ein dehnbarer Begriff ist. Sie hat gelernt, wie man sich durchs Leben mogelt und wie sie Männer für ihre Zwecke einspannt.
Als sie in Adrians Leben tritt, hat dieser eine wichtige Entscheidung zu treffen, die zeigen wird, wie seriös oder eben bestechlich dieser ist.
Ein großartiger Roman, der mich begeistert hat! Unbedingt lesenswert!
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Von Tanja Heckendorn TOP 1000 REZENSENTVINE-PRODUKTTESTER am 9. Dezember 2011
Format: Broschiert
Weynfeldt ging ins Bad, duschte und zog einen frischen Pyjama an. Wie jeden Abend. Er besaß vierzehn Pyjamas, alle von seinem Hemdenmacher, alle mit Monogramm, sechs hellblaue für gerade Tage, sechs blauweiß gestreifte für die ungeraden, zwei weiße für die Sonntage. Eine der kleinen Marotten, die er sich leistete und mit denen er ein wenig Luxus und ein wenig Regelmäßigkeit in sein Leben brachte. Denn er glaubte an die Regelmäßigkeit als lebensverlängernde Maßnahme.
Es auch die andere Theorie: Die Regelmäßigkeit mache die Tage gleichförmig, und je mehr sich die Ereignisse und Gewohnheiten wiederholten, desto ähnlicher würde sich die Tage und damit die Jahre. Bis das Leben einem wie ein einziges Jahr vorkomme.
Weynfeldt war vom Gegenteil überzeugt. Je öfter man die gleichen Dinge tat, die gleichen Orte besuchte und die gleichen Leute traf, desto kleiner würden die Unterschiede. Und je kleiner die Unterschiede, desto unmerklicher vergehe die Zeit. Jemand, den man jeden Monat sieht statt nur jedes Jahr, bleibt immer gleich alt. Und man selbst kommt dem andern auch immer gleich alt vor.
Die Regelmäßigkeit verlangsamt den Lauf der Zeit. Davon war Weynfeldt fest überzeugt. Die Abwechslung mag das Lebens ereignisreicher machen, aber sie machte es bestimmt auch kürzer.
("Der letzte Weynfeldt", Seiten 16, 17).

Zwischen Kunstbetrug und Liebesspagat siedelt Martin Suter seine Geschichte an, die durch ihre schlichte Eleganz bezaubert, mit subtiler Spannung angereichert und mit feinem Humor garniert ist.
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