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Der letzte Trapper Gebundene Ausgabe – 2004

3.8 von 5 Sternen 6 Kundenrezensionen

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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Der Verlag über das Buch

Als Nicolas Vanier in den Weiten Kanadas dem »letzten Trapper« begegnete, war ihm sofort klar, dass er diesem Mann ein Denkmal setzen würde. Denn trotz aller Sehnsucht wird wohl niemand nach Norman Winter, dem 50-jährigen Pelztierjäger, der mit seiner Frau, einer Nahanni-Indianerin im hohen Norden lebt, noch einmal ein solch gefährliches und einsames Leben auf sich nehmen. Dieses Denkmal ist der Film und das Buch Der letzte Trapper. Beide folgen in großartigen Bildern dem Jahreslauf in der Wildnis: Im Sommer durchmisst der Trapper sein Revier entlang der Flüsse und Seen; im Herbst bringt er die Vorräte ein und reitet die Fallen für die Pelztiere ab, deren Bälge er gegen die wenigen unabdingbaren Zivilisationsgüter eintauscht; im Winter werden die Schlittenhunde zu seinen ständigen Begleitern und manchmal auch zu Lebensrettern, während die Hütte Schutz bietet gegen die immer hungrigeren Wölfe; im Frühjahr erwacht die Natur, noch bevor das Eis gebrochen und der letzte Schnee getaut ist, auf wunderbare Weise zu neuem Leben … Wir werden unsere Tage weiter in zentralgeheizten Räumen verbringen, Der letzte Trapper aber zeigt uns, was uns fehlt – und gibt uns in Bild und Text ein wenig von dem zurück, was wir manchmal doch vermissen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Nicolas Vanier, geb. 1962 im Senegal, hat sich als Abenteuer-Autor mit Büchern wie Die weiße Odyssee (2000) und Der weiße Sturm (2003) einen Namen als »moderner Jack London« gemacht. Sein Revier ist vor allem der hohe Norden Kanadas.


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Top-Kundenrezensionen

Format: Gebundene Ausgabe
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Der Gersternberg Verlag ist bekannt für seine aufwendig und liebevoll gestalten, hochwertigen Sachbücher. Und treffender kann man das im Großformat vorliegende Buch „Der letzte Trapper" von Nicolas Vanier nicht beschreiben.
Nicolas Vanier ist selbst kein unbeschriebenes Blatt, wenn es um abenteuerliches Leben geht. So erregte er zuletzt Aufsehen, als der Abenteurer und Filmemacher bei minus 50 Grad in 99 Tagen 8.600 km durch Kanadas unwirtliche Natur zurück legte. Bei dieser gefährlichen Reise begegnete ihm auch Norman Winter, der, fast wie ein Eremit, zurückgezogen in der kanadischen Wildnis lebt. Auf der gemeinsamen Tour durch Kanada lies Norman den Filmemacher an seinem unglaublichen Wissen über die Natur- und Tierwelt Kanadas teilhaben. Norman ist der geborene Geschichtenerzähler und Lehrer und strahlt eine natürliche Offenheit und Autorität aus. Nicolas Vanier wurde bewusst, dass Norman Winter einer der letzten Menschen ist, welche noch nach althergebrachten, fast archaischen Regeln im Einklang mit der Natur lebt, in einer Zeit, in der die Menschheit sich in dem Irrglauben befindet, diese zu beherrschen und sie für einen Freizeitpark hält, den man beliebig benutzen kann. Doch der Trapper ist kein Eiferer oder Fanatiker, der in seiner Lebensweise das Nonplusultra sieht, sondern sein Ziel ist wesentlich bescheidener: Er möchte nur sein Wissen um längst vergessenes oder verdrängtes an die Nachgeborenen weitergeben, damit dieses nicht gänzlich verschwindet und der Nachwelt erhalten bleibt.
Aus diesem Gedanken heraus entstand dieses Buch und der im Dezember 2005 im Kino angelaufene Film mit atemberaubenden Bildern.
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Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
Bei diesem Buch war ich hin und her gerissen. Die Fotos sind ohne jeden Zweifel absolut großartig und gewinnen durch das übergroße Format des Buches noch einmal an Ausdruckskraft hinzu. Andererseits findet man aufgrund des Riesenformates auch kaum eine Stellung, in der man das Buch vernünftig lesen kann. :-)
Von den Texten war ich etwas enttäuscht. Sie sind okay, verraten auch manches Interessante über das Leben des "letzten Trappers" und doch hat man immer das Gefühl, dass die Texte irgendwie oberflächlich bleiben. Wie Hochglanz-Fernsehen: Tolle Bilder und möglichst nicht allzuviele Erklärungen dazu, weil der Zuschauer zuviel Tiefgang eh nicht verarbeiten kann.
Es gab mal die großartige Time Life-Reihe "Die Wildnisse der Welt". Dort waren die Texte absolut lesenwert. Man träumte sich nicht nur in fremde Landschaften hinein, sondern lernte gleichzeitig, wie sie "funktionieren", wie Tiere und Pflanzen, Wetter und Wildnis ineinandergreifen. Das fehlt den Texten im "letzten Trapper". Wer sich schon ein klein wenig mit dem Leben in der Wildnis, mit Blockhausbau und Jagd befasst hat, erfährt nichts Neues.
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Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
Wer den Film kennt, wird das Buch als ergänzende Information gerne immer wieder durchblättern. Die Bilder sind hervorragend und der knappe Text gibt viele ergänzende Informationen. Beispiele sind Details zum Hüttenbau, Haltung der Pferde, vieles über die Hunde, das Kanu, Fallenstellen, Begegnung mit Bären, Verhalten in der Wildnis und Nahrungsbeschaffung. Auch zur Philosophie der Jagd und des Fallenstellens.
Als Buch alleine, ohne einen Bezug zum Film zu haben, da fehlt manchmal der Übergang.
Norman ist nicht "Der letzte Trapper" - es gibt noch einige.
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