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Der letzte Kommunist: Das traumhafte Leben des Ronald M. Schernikau Gebundene Ausgabe – 18. Februar 2009

4.5 von 5 Sternen 15 Kundenrezensionen

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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

MATTHIAS FRINGS, 1953 in Aachen geboren, war Journalist und Fernsehmoderator und lebt als Schriftsteller in Berlin. Er studierte Anglistik, Germanistik und Linguistik. In den 80er Jahren veröffentlichte er mehrere erfolgreiche Sachbücher, darunter „Liebesdinge. Bemerkungen zur Sexualität des Mannes.“ Ab 1986 arbeitete er als Radiomoderator beim SFB. Von 1993 an war er Redaktionsleiter und Fernsehproduzent. Bekannt wurde er als Moderator der Sendung „Liebe Sünde“.


Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Format: Gebundene Ausgabe
Ich habe die teilweise krassen und ziemlich platt-beleidigenden Kritiken hier gelesen. Es kommt mir vor, als hätte ich ein anderes Buch gelesen. "Der letzte Kommunist" ist ein sensibles Portrait der Achtziger, exemplarisch dargelegt am Beispiel dreier Schicksale. Für die Menschen heute wird es schwer nachvollziehen sein, wie sich die Achtziger anfühlten, als die Diagnose HIV ein sicheres Todesurteil darstellte. Das Szenario der Bedrohung wird ohne Pathos in Szene gesetzt. Die Beschreibungen des Nachtlebens sind treffend. Die Darstellung, wieso Schernikau letztlich am Leben scheiterte, ist Frings ausgezeichnet gelungen. Es ist gut, dass sich Frings von der Diktatur der bierernsten literarischen Biederkeit des deutschen Literaturbetriebes abhebt. Gut gemacht!
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Format: Gebundene Ausgabe
Als erstes kommt die persönliche Moral: Der Sinn von Toleranz erschließt sich nicht im Moment sondern im Zusammenhang.
Die Biografie ist ein persönlicher Blick auf die Person Schernikau und dessen Werk. In einer lockeren, gut zu lesenden Schreibweise gibt der Autor Einblicke in das Lebensgefühl der schwulen Szene in den 80ern. Ein Bezug von Leben und Werk Schernikaus wird durch einzelne Frequenzen des Lebens von dem Schriftsteller und dessen Mutter hergestellt.
Darüber hinaus wird ein universell anwendbares Bild von einem Idealisten gezeichnet inklusive einer Deutung über Herkunft und Sinn so eines Idealismus.
Für mich ergab nun das Werk und die Person Schernikau einen persönlichen Sinn. Vorher war es aufgrund der hohen Ansprüche an den Leser in meinem Giftschrank gelandet.
Fazit: Man taucht ein, kennt schon das Ende und wird trotzdem hinein gesogen. Auch für Nichtschwule die die 80er noch nicht bewusst erlebt haben spannend verpackt und bewegend. Sehr empfehlenswert!
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Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
Danke, Herr Frings, für diese sehr gute Biografie. Die Zeit ist wirklich sachlich, informativ und unterhaltsam dargestellt; Schernikaus politische Haltung wird verständlich, obwohl Sie sie nicht grundsätzlich teilen. Ihre Schreibtechnik mit den eingeschobenen Kapiteln aus Schernikaus Kindheit fand ich sehr gut und leicht zu verstehen. Die Schreibweise so locker, dass ich gerne heute die letzten 100 Seiten nach der Arbeit zu Hause bei Jazzmusik gelesen habe. Eingestreute Passasgen aus seinen Werken haben Lust gemacht mehr zu lesen, so dass ich gleich nach der Lektüre etwas von Schernikau (das Buch über seine Mutter) bestellt habe (ich kannte bisher nur ein Buch, das über die Zeit in Leipzig, vor fast einem Vierteljahrhundert gelesen). Mehr können Sie doch nicht wollen!
Man muß weder schwul noch Kommunist sein, um von diesem Menschen, den Sie uns so gekonnt näherbringen, in Ihrem Buch fasziniert zu werden,
Jürgen Köster
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Format: Gebundene Ausgabe
Seitdem ich ich Leipzig studiere gehe tagtäglich an RMS' ehemaligen Wohnhaus in der Universitätsstraße 20 vorbei. Nun existiert
dort mittlerweile auch eine Gedenktafel für den außerordentlichen Autor und so wurde auch ich auf dessen Schicksal aufmerksam.

Biographien sind immer ein schwieriges Stück Text, und ich war nicht sicher, wie Herr Frings die Umsetzung gestalten würde.
Nach dem Lesen stelle ich fest, dass er wirklich gute Arbeit geleistet hat. Ich verschlang das Buch geradezu.
Auf einige Rezensenten bezugnehmend, stimmt es, dass der Leser mitunter sehr viel über die Vita des Autoren selbst erfährt.
Das wirkt teilweise etwas störend, hilft dem Buch aber zu einer dichteren Darstellung dieser Zeit. So ist das Buch letztlich nicht
nur eine Biographie im eigentlichen Sinne, sondern auch ein gelungener Abriss über die Entwicklung der Schwulenbewegung.

Insofern erlangt das Buch seinen besonderen Wert und ich kann die Lektüre gerade auch für junge Schwule sehr empfehlen.
Freunde RMS' finden hier eine sehr gelungene Biographie, die zwar ihre Schwächen hat, aber ich wüsste niemanden, der eine
bessere hätte schreiben können. Ich gebe gern fünf Sterne für dieses Buch.
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Format: Gebundene Ausgabe
Im Vorübergehen, als ich auf den Titel starrte, dachte ich, dass es sich wieder um eins dieser jetzt sehr modischen Bücher handelt, in denen der linke Zeitgeist der 70er und 80er verteufelt und lächerlich gemacht wird. Dann bekam ich zum Glück das Buch geschenkt und erinnerte mich, dass ich die Kleinstadtnovelle" von SCHERNIKAU in der Schule (!) gelesen habe, kurz nach dem erscheinen. So subversiv und kritisch konnten früher Lehrer sein. Na ja. Längst vergessenen Zeiten. Wohl dem, der noch einen Draht dazu hat. Diese Zeiten tauchen als Bilder wieder auf in FRINGS sehr persönlicher Darstellung des Lebens von SCHERNIKAU. Dessen gewagte Verbindung von gelebtem Schwulsein und kommunistischer Haltung, Marke DKP und SEW, erzeugte eine schwirrende Spannung, die dessen Bücher prägt. Der Wechsel SCHERNIKAUS, von der BRD zur DDR von West nach Ost, kurz vor dem Mauerfall mutet zunächst wohl tragisch, grotesk oder vielleicht dumm an, ist aber Ergebnis einer intellektuell fundierten gradlinigen und kritischen Einstellung. Vertiefende Einblicke gewinnt man über den Literaturbetrieb West mit seinen oft übersehenen engen ökonomischen Grenzen und dem Literaturbetrieb Ost mit ideologischen Grenzen, die vielleicht nicht ganz so eng gezurrt waren, wie gedacht. Deutsch-deutsche Geschichte wird auch lebendig durch die Schilderung der Übersiedlung der Mutter von Magdeburg in den Westen. Sozial gut eingebunden geht sie nur aus Liebe zum Vater von Ronald SCHERNIKAUS im Westen, um dann feststellen zu müssen, dass der Vater hier verheiratet ist. Die Geschichte der Schwulenbewegung, die zu dieser Zeit zum ersten Mal offen, selbstbewusst und provokant auftritt lässt sich nacherleben, die gesellschaftliche Etablierung war noch weit.Lesen Sie weiter... ›
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