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Der letzte Harem: Roman Taschenbuch – 12. September 2011

4.3 von 5 Sternen 108 Kundenrezensionen

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Geschichten aus dem Morgenland weckten schon immer das besondere Interesse der Leser, und wenn dann noch der Erfolgsautor Peter Prange in einen Harem entführt, ist spannende Unterhaltung garantiert. Sein Roman Der letzte HAREM umspannt die Jahre 1895 bis 1923, einer Zeit dramatischer Umbrüche in der Türkei.

Gleich zu Beginn wird das Heimatdorf der beiden Hauptpersonen, zwei Mädchen, niedergebrannt. Die beiden Freundinnen überleben und werden an den Harem des Sultans Abdülhamid verkauft: Elisa, die armenische Christin, und Fatima, die muslimische Kurdin. Erstaunlich schnell leben sich die Mädchen in der neuen Märchenwelt ein. Die schöne Fatima avanciert zur Favoritin des Sultans und schenkt ihm einen Sohn. Elisa darf der "ewigen Majestät" vorlesen, außer den Suren des Korans auch die Geschichten von Sherlock Holmes - eine neue Scheherazade?

Trotz strengster Bewachung lernt Elisa die Liebe ihres Lebens kennen, den deutschen Arzt Felix. Auch hier greift also das oft zitierte Kismet ein. All diese Geschehnisse erzählt der Autor in schillernder Sprache vor einem prächtigen Hintergrund und wagt manchen Blick hinter orientalische Vorhänge und Schleier, um die letzten Geheimnisse des Mythos Harem aufzudecken.

Derweilen ereignen sich vor den Toren des Palastes dramatische Szenen: Der Umsturz der Jungtürken ist in vollem Gange. Der Sultan wird ins Exil geschickt, der Harem aufgelöst. Die Freundinnen müssen sich trennen, der deutsche Arzt wird zum Spielball der neuen Mächte. In den Wirren der Zeit treffen die Protagonisten immer wieder aufeinander, um sich dann erneut aus den Augen zu verlieren.

Mit der gleichen bildhaften Intensität, die das Leben im Harem erzählt, beschreibt der Autor die Vernichtung armenischer Volksgruppen, und Peter Prange fragt selbst: "Wie kann es sein, dass einige Verbrecher ... Taten begehen können, für die sich ihre Kinder und Kindeskinder noch schämen?" Dass auch hier der historische Hintergrund stimmt, kann der Leser selbst am Schluss des Buches nachprüfen im Kapitel "Dichtung und Wahrheit".

Wie geht nun die Geschichte mit Elisa, Fatima und Felix weiter? Nur soviel sei verraten: Die Freundschaft der beiden Frauen übersteht am Ende alle Turbulenzen. Die beiden werden weiterhin ihre Gespräche abschließen mit Fatimas Worten "im Namen Allahs" und Elisas Ergänzung "und der Jungfrau Maria". --Carsten Hansen, Literaturtest -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Klappentext

Konstantinopel 1909: In der verborgenen und geheimnisvollen Welt des Hrems leben die ungleichen Freundinnen Eliza und Fatima. Die beiden jungen Frauen, die seit ihrer Kindheit unzertrennlich sind, haben ganz unterschiedliche Lebensträume. Über ihren Lebensweg und ihr Glück können sie jedoch nicht selbst entscheiden. Das tun andere: mächtige Männer, die ehernen gesetze des Harems - und Kismet, das Schicksal, dem man sich nicht in den Weg stellen darf. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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Format: Gebundene Ausgabe
Der Zusammenbruch des Osmanischen Reiches und die Geburtsstunde der modernen Türkei ' diese historische Epoche hat sich Peter Prange für seinen neuen Roman 'Der letzte Harem' ausgesucht und er entführt den Leser hier mitten hinein in eine für Westeuropäer fremde Welt zu Beginn des 20. Jahrhunderts, in der junge Mädchen entführt wurden, um in die Haremsschule verschleppt, auf das Dasein als eine von vielen Geliebten, im besseren Fall als eine der Favoritinnen oder gar der Ehefrauen des mächtigen Sultans vorbereitet zu werden. In diesem hermetisch abgeschlossenen Mikrokosmos sind Machtkämpfe und Intrigen an der Tagesordnung, jede der Frauen versucht, die für sie beste Position zu erlangen. Und während sich mitten im Harem zwei Freundinnen um ein gutes Kismet bemühen, zerfällt draußen das Osmanische Reich und mit ihm die jahrhundertealten Traditionen und Werte, um neue Ideen zu verwirklichen - und das um jeden Preis...

Peter Prange zeichnet seine Figuren klar und authentisch, sie erwachen vor dem geistigen Auge des Lesers zum Leben und lassen ihn mitfühlen und mitleiden. Vor dem politischen Hintergrund einer zerrissenen Gesellschaft wird der Begriff der Freiheit neu definiert und auf gewisse Weise auch in Frage gestellt, wenn die Freiheit des Einzelnen in Elend und Tod endet. Und doch ist 'Der letzte Harem' auch eine Geschichte über Mut und Freundschaft und über die Freiheit als Chance, die '- wenn die Menschen es zulassen '- ein Neuanfang für ein besseres Leben sein kann.
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Format: Taschenbuch
Historienromane sind nur scheinbar einfach. Auch wenn exotische Schauplätze dankbare Bühnenbilder sind, so braucht es trotzdem einen Autor, der ferne Länder und vergangene ohne Verklärung und Reiseführerromantik so klar herausarbeitet, als wäre er dabei gewesen.

Peter Prange wählt für seinen Roman "Der letzte Harem" eine interessante, nämlich wahre, Ausgangssituation. Sein spannender Grundkonflikt ist die scheinbar heile Welt des letzten Harems in der Türkei des jungen zwanzigsten Jahrhunderts, in die der politische Umbruch und schließlich der heraufziehende erste Weltkrieg hereinbrechen.
Im Zentrum stehen die beiden Freundinnen Elisa und Fatima, eine Moslem, die andere Christin, die nach einem Massaker in ihrem Heimatdorf in den namensgebenden Harem verschleppt werden.

Nach der eiligen und gewaltbeladenen Eröffnung lockt zunächst die exotische Fremde des Harems mit farbenfrohen und intensiven Bildern in die Handlung hinein, doch als würde Prange der Tragkraft seiner Geschichte nicht trauen, wird der Leser zusammen mit den Protagonistinnen nachfolgend durch eine Handlung gescheucht, die um des Effekts willen nicht vor unglaubwürdigen Wendungen, übertriebenen Zuspitzungen, Intrigen und Zufällen zurückschreckt.

Wären wenigstens die handelnden Personen echte Menschen. Stattdessen wimmelt der Roman vor schablonenhaften Charakteren, die den ganzen Bogen von rechtschaffenen Sklavinnen, schönen aber naiven Frauen, wankelmütigen Eunuchen bis hin zu durchtriebenen Generälen und zivilisierten Deutschen spannt.
Auch sprachlich verfällt der Autor in abgenutzte Klischees.
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Format: Taschenbuch
Ich habe mir das Buch "Der letzte Harem" aufgrund der Empfehlung einer Buchhändlerin gekauft.
Eigentlich ist es ein Buch, welches ich aufgrund des Titels und auch des Covers hätte links liegen lassen. Sie empfahl es mir aber wärmstens mit den Worten: Einfach toll geschrieben, und diese Dialoge, wirklich klasse...
Also habe ich es gekauft, ohne mich bisher jemals für das Thema interessiert zu haben.

Das Buch ist einem flüssigen Stil geschrieben, lässt Raum für Fantasie, lädt zum Nachdenken und Träumen ein und beschreibt sehr gut die Umbruchstimmung der Türkei Anfang des 20. Jahrhunderts.

Manchmal ist es auch sehr erschreckend, welche Brutalität und Machtspielchen ans Tageslicht kommen.

Der Leser ist bis zum Schluss fasziniert und interessiert, wie die Geschichte um die zwei Freundinnen ausgeht.

Da das Buch meine Neugier zum Thema Türkei, Kurden etc. geweckt hat, habe ich gleich im Anschluss ein wenig weiter recherchiert.

Kurzum: Das Buch ist toll geschrieben und macht Lust auf mehr - sowohl mehr Lust auf den Autor als auch Lust auf Informationen zur Geschichte der Türkei!
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Format: Gebundene Ausgabe
Herr Prange sagt im Nachwort zu "Der Letzte Harem", dass die historische Realität für einen Romanautoren "nicht Sinn und Zweck seiner Arbeit, sondern ein Steinbruch: Stoff für einen Roman" sei.

Aus diesem Steinbruch hat Herr Prange die Geschichte um Elisa und Fatima nicht geschlagen, sondern fein gemeisselt. Zwei Freundinnen im Harem des letzten osmanischen Sultans Abdülhamid, die unterschiedlicher nicht sein könnten: eine gläubige Christin, deren grösster Traum es ist, die Welt ausserhalb der Haremsmauern kennen zu lernen. Die andere Muslima, deren grösster Wunsch es ist, dem Sultan zu Gefallen zu sein, ihm einen Sohn zu gebären und in den Rang einer Favoritin aufzusteigen. Als Abdülhamid gestürzt wird, werden die beiden in eine Welt gestossen, die sie nicht mehr kennen. Fatima gerät an den undurchsichtigen Oberst Taifun, Elisa hat sich in den deutschen Arzt Felix verliebt. Beide haben es in der neuen, "liberalisieren" Türkei nicht leicht, aber Elisa trifft es noch schwerer als Fatima, denn sie ist Armenierin und damit Angehörige des Volkes, für die die neuen Machthaber eigens einen Beauftragen für eine "Lösung" bestellt haben....

Prange beschäftigt sich hier nicht nur mit dem Untergang des osmanischen Reiches und der Gründung der heutigen Türkei, dem Gegensatz von Orient und Okzident, sondern auch mit Völkermord, Machtgier, Manipulation der Verbündeten & Medien. Vor allem aber beschäftigt er sich mit menschlichen Schicksalen & Werten inmitten des grossen Umbruchs. Er sagt im Nachwort, dass es ihm nicht um die Zuweisung von Schuld oder Unschuld gehe, sondern "vielmehr um die Verstrickung in Irrtum und Scheitern im Gebrauch und Vollzug der Freiheit".

Die an sich selbst gestellte Aufgabe hat er m.E. brilliant gelöst. Für mich war "Der letzte Harem" grosses, intelligentes Kino für den Kopf. Unbedingt zu empfehlen!
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