Facebook Twitter Pinterest <Einbetten>
Gebraucht kaufen
EUR 0,14
+ EUR 3,00 Versandkosten
Gebraucht: Gut | Details
Verkauft von Rheinberg-Buch
Zustand: Gebraucht: Gut
Kommentar: Gebraucht - GutRechnung mit ausgewiesener MwSt. ist selbstverständlich.
Möchten Sie verkaufen?
Zur Rückseite klappen Zur Vorderseite klappen
Hörprobe Wird gespielt... Angehalten   Sie hören eine Hörprobe des Audible Hörbuch-Downloads.
Mehr erfahren
Alle 2 Bilder anzeigen

Der kleine Lord: Mit Illustrationen von Silvio Neuendorf Gebundene Ausgabe – 1. Juni 2008

4.6 von 5 Sternen 296 Kundenrezensionen

Alle 50 Formate und Ausgaben anzeigen Andere Formate und Ausgaben ausblenden
Preis
Neu ab Gebraucht ab
Kindle Edition
"Bitte wiederholen"
Gebundene Ausgabe, 1. Juni 2008
EUR 33,33 EUR 0,13
Unbekannter Einband
"Bitte wiederholen"
EUR 1,99
2 neu ab EUR 33,33 4 gebraucht ab EUR 0,13
click to open popover

Hinweise und Aktionen

  • Entdecken Sie die aktuellen BILD Bestseller. Jede Woche neu. Hier klicken


Welche anderen Artikel kaufen Kunden, nachdem sie diesen Artikel angesehen haben?

Es wird kein Kindle Gerät benötigt. Laden Sie eine der kostenlosen Kindle Apps herunter und beginnen Sie, Kindle-Bücher auf Ihrem Smartphone, Tablet und Computer zu lesen.

  • Apple
  • Android
  • Windows Phone

Geben Sie Ihre Mobiltelefonnummer ein, um die kostenfreie App zu beziehen.

Jeder kann Kindle Bücher lesen — selbst ohne ein Kindle-Gerät — mit der KOSTENFREIEN Kindle App für Smartphones, Tablets und Computer.


Produktinformation

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Frances Hodgson Burnett, geboren am 24.11.1849 in Manchester, gestorben am 29.10.1924 in Plandome Park/Long Island. Burnett wuchs in den Slums von Manchester auf und wanderte 1865 nach Amerika aus. Sie schrieb knapp 40 sentimental-romantische Kinderromane, von denen Little Lord Faunteroy (Der kleine Lord) der bekannteste ist. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Cedric selbst wusste nichts davon. Papa war ja gestorben, als Cedric noch so klein war, sodass er sich nicht viel an ihn erinnern konnte. Nur das wusste er noch, dass Papa groß war und blaue Augen hatte und einen langen Schnurrbart, und dass es wunderschön gewesen war, auf seinen Schultern in der Stube herumzureiten. Nach Papas Tod hatte Cedric herausgefunden, dass es am besten war, mit Mama gar nicht von ihm zu sprechen.
Als sein Vater krank wurde, war Cedric fortgeschickt worden, und als er wiederkam, war alles vorbei. Seine Mutter, die auch sehr krank gewesen war, durfte gerade wieder aufstehen und in ihrem Stuhl am Fenster sitzen. Sie war blass und schmal geworden und alle Grübchen waren aus ihrem hübschen Gesicht verschwunden; ihre Augen sahen groß und traurig aus und sie trug schwarze Kleider.
»Herzlieb«, sagte Cedric (so hatte Papa sie immer genannt und der kleine Junge hatte es ihm nachgemacht), »Herzlieb, geht es Papa wieder besser?«
Er fühlte, wie ihre Arme zitterten. Da drehte er seinen Lockenkopf um und sah ihr ins Gesicht. Und da war's ihm, als ob er selbst zu weinen anfangen müsse.
»Herzlieb«, fragte er, »geht es ihm gut?« Und plötzlich sagte ihm sein liebevolles kleines Herz, es sei vielleicht besser, die Arme um ihren Hals zu schlingen und seine Wange dicht an ihre Wange zu schmiegen. Das tat er denn auch, und sie legte ihr Gesicht auf seine Schulter, weinte bitterlich und drückte ihn so fest an sich, als ob sie ihn nie mehr loslassen wollte.
»Ja, es geht ihm gut«, schluchzte sie; »es geht ihm recht, recht gut, aber wir ― wir haben niemanden mehr auf der Welt als uns beide. Keinen einzigen Menschen.«
Da begriff Cedric, so klein er war, dass sein großer, schöner junger Papa nie wiederkommen würde; dass er tot sei, wie er es auch von anderen Leuten gehört hatte, obgleich er nicht recht verstehen konnte, was das für ein seltsames Ding war, das so viel Leid brachte. Weil Mama immer zu weinen anfing, wenn er von Papa sprach, nahm er sich vor, nicht allzu oft von ihm zu reden. Er war auch dahinter gekommen, dass es besser war, wenn er sie nicht zu viel dasitzen und ins Feuer oder zum Fenster hinausstarren ließ.
Bekannte hatten er und Mama nur wenige und manche Leute hätten ihr Leben wohl recht einsam gefunden. Aber Cedric wusste nicht, dass es einsam war, bis er älter wurde und erfuhr, warum niemand zu ihnen kam. Seine Mutter war eine Waise gewesen und hatte ganz allein in der Welt gestanden, als sein Vater sie geheiratet hatte. Sie war sehr hübsch und hatte als Gesellschafterin bei einer alten Dame gelebt, die nicht gut zu ihr war.
Eines Tages hatte Hauptmann Cedric Errol, der einen Besuch im Hause machte, bemerkt, wie sie mit Tränen in den Augen die Treppe hinaufeilte. So lieb und traurig hatte sie ausgesehen, dass der Hauptmann sie nicht mehr vergessen konnte. Und nachdem mancherlei Seltsames geschehen war, lernten sie sich gut kennen und gewannen einander sehr lieb. Sie wurden Mann und Frau, obwohl ihre Heirat ihnen den Zorn verschiedener Leute eintrug. Am zornigsten war der Vater des Hauptmannes, der in England lebte, ein sehr reicher, vornehmer, aber jähzorniger alter Edelmann, der Amerika und die Amerikaner gar nicht mochte. Er hatte außer Hauptmann Cedric noch zwei ältere Söhne, und das Gesetz bestimmte, dass der älteste den Titel und die großen Familiengüter erbte; starb der älteste Sohn, so war der nächste Sohn der Erbe. Obgleich Hauptmann Cedric also einer so vornehmen Familie angehörte, bestand wenig Aussicht, dass er selbst sehr reich werden würde.
Aber der Jüngste hatte natürliche Gaben mitbekommen, die den beiden älteren Brüdern versagt blieben: schöne Gesichtszüge, eine kraftvolle, anmutige Gestalt, ein frohes Lächeln und eine heiter-liebenswürdige Stimme. Er war tapfer und freimütig und voll großer Güte und alle Herzen flogen ihm zu. Ganz anders seine älteren Brüder: Beide waren weder schön noch gut noch klug. Als Knaben waren sie in der Schule nicht beliebt, und auf der Universität kümmerten sie sich wenig um ihr Studium, sondern verschwendeten Zeit und Geld und hatten nur wenige Freunde. Der alte Graf erlebte an ihnen eine Enttäuschung nach der anderen.
Es war sehr bitter für den alten Herrn, dass der dritte Sohn, der nur ein kleines Vermögen erben würde, so begabt, so anziehend, so tüchtig und schön war. Manchmal hasste er den jungen Mann beinahe, weil er all die guten Eigenschaften besaß, die eigentlich zu dem vornehmen Titel und den großartigen Besitzungen gehörten. Und doch hatte er seinen Jüngsten im Grunde seines stolzen, eigensinnigen Herzens sehr lieb. In einem seiner Wutanfälle hatte er ihn auf Reisen nach Amerika geschickt. Er wollte ihn einmal eine Zeit lang nicht um sich haben, damit er ihn nicht ständig mit seinen Brüdern vergleichen müsste, die ihm gerade um jene Zeit durch ihr leichtsinniges Leben besonders viel Kummer bereiteten.
Aber nach einem halben Jahre etwa fühlte er sich einsam und heimlich sehnte er sich nach seinem Sohne. Er schrieb daher an Hauptmann Cedric und befahl ihm, nach Hause zu kommen. Der Brief kreuzte sich mit einem Brief des Sohnes, in dem dieser dem Vater von seiner Liebe zu der anmutigen Amerikanerin erzählte, die er heiraten wollte. Als der Graf diesen Brief erhielt, geriet er außer sich vor Wut. Sein Kammerdiener, der gerade im Zimmer war, dachte, der Schlag würde Seine Lordschaft rühren, so wütete er. Eine Stunde lang raste er wie ein Tiger, dann setzte er sich hin und schrieb an seinen Sohn. Er verbot ihm, je wieder in die Nähe der alten Heimat zu kommen und je wieder an seinen Vater oder an seine Brüder zu schreiben; er könne leben, wie es ihm beliebe, und sterben, wo es ihm beliebe, von seiner Familie sei er für immer geschieden, und er habe auf keinerlei Hilfe von seinem Vater zu rechnen, solange er lebe.
Der Hauptmann war tief betrübt über diesen Brief. Er liebte England, und er liebte das schöne Heim, in dem er geboren war. Er liebte sogar seinen jähzornigen alten Vater und hatte Mitleid mit ihm, weil er so oft enttäuscht worden war. Aber er wusste, dass er in Zukunft von ihm nichts mehr zu erwarten hatte. Zuerst war er ratlos, was beginnen. Er hatte nie arbeiten gelernt und war ohne jede geschäftliche Erfahrung, doch er besaß Mut und Willenskraft.
Nach allerlei Schwierigkeiten fand er schließlich eine Stelle in New York und heiratete. Das war nun ein ganz anderes Leben als früher in England! Aber er war jung und glücklich und hoffte, dass harte Arbeit ihn weiterbringen würde. Sie wohnten in einem kleinen Haus in einer ruhigen Straße. Dort wurde ihr kleiner Junge geboren, und alles war so froh und heiter, wenn auch einfach, dass Hauptmann Cedric es nie bereute, die hübsche Gesellschafterin der reichen alten Dame geheiratet zu haben, nur weil sie so reizend war und er sie liebte und sie ihn.
Ihr kleiner Junge sah sowohl ihr als auch seinem Vater ähnlich. Obwohl er in einem so stillen, bescheidenen kleinen Haus geboren war, schien doch kein Kind vom Glück mehr begünstigt als er. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Alle Produktbeschreibungen

Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Format: MP3-Download Verifizierter Kauf
...meistens am Freitag vor Heiligabend versammelt sich die halbe deutsche Fernsehgemeinschaft vor ihrem TV um zu schauen ob es dieses Jahr vielleicht doch ein anderes Ende gibt. Nein, wie immer wird alles gut.
Titania legt mit seiner 2. Specialfolge eine Hörspielfassung vom "kleinen Lord" vor. Die Sprecher überzeugen auf breiter Front, Lucas Mertens als Cedric liest nur in wenigen Passagen seinen Text ab, Christian "Sherlock" Rode als Havisham brilliert wie immer (ein Patzer: im Gemischtwarenladen spricht er einmal vom deutschen "Grafen" -Titel statt vom britischen "Earl") und der unvergessene Friedrich Schoenfelder ist ein würdiger Earl von Dorincourt.
Warum nur 4 Sterne? Bei Titania Hörspielen zu jammern ist jammern auf höchsten Niveau. Doch mich störten einige Regiepatzer. Die Hudsonstreet (im Film "Hesterstreet") scheint die abgelegendste Strasse New Yorks zu sein. Zwar hört man während der extrem langen Szene permanent Schiffe im Hintergrund aber nie einen Menschen auf der Strasse, auch nicht beim öffnen der Ladentür. Ferner scheint das Schloss des Earl die Größe einer ein-Zimmer-Wohnung zu haben - da kommt der bittstellende Hustings durch die offene Tür marschiert und nach seinem Abgang steht plötzlich der gichtkranke Earl hinter Havisham um sich dann kurze Zeit später doch wieder von Cedric stützen zu lassen.
Unpassend finde ich die Besetzung von Regina Lemnitz als Dawson. Ihre Rolle wäre ohne Frage die energische Mary gewesen - diese Rolle hat Titania jedoch leider eingespart, hätte sie doch auch dem sehr langen Gespräch zu Beginn Auflockerung gegeben. Auch wird der ganze Part um Earls Lane nur in einem Brief von Cedric an Mr.
Lesen Sie weiter... ›
Kommentar War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
Missbrauch melden
Format: Audio CD Verifizierter Kauf
Diese Verfilmung holt einen richtig runter und verführt einen in eine wunderschöne Filmwelt.
Raus aus dem Stress, ganz im Geschehen der Geschichte, abschalten, Wärme im Herzen spüren...

Auf jeden Fall Kaufempfehlung !!
Kommentar War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
Missbrauch melden
Format: Kindle Edition Verifizierter Kauf
Ich denke bei der amazon Version hat man die Original Version verwendet.
Es ist zwar auf Deutsch, aber als Kind aus der heutigen Zeit einfach zu veraltet.
Kommentar War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
Missbrauch melden
Format: Audio CD
Meine Meinung zum Buch:
Der kleine Lord

Erwartung und Aufmerksamkeit:
Diesen Punkt findet ihr auf meinem Blog.

Inhalt in meinen Worten:
Ein kleiner Junge, der der Sohn eines Reichen ist, verliert seinen Vater und wächst mit seiner Mutter auf. Diese ist leider Waise und Cedric ist alles, was sie "besitzt". Umso überraschter war sie, als der verbitterte Vater ihres verstorbenen Ehemannes sich meldet und Cedric zu sich holen möchte. Somit beginnt die Reise von Amerika nach England.
Als Cedric seinen Großvater kennen lernt, übergeht er dessen Verhalten und schleicht sich in das Herz des Alten Mannes.
Bis es an einem Tag, eine komische Nachricht gibt, und Cedric mit einem weiteren Jungen behaupten muss, der etwas schwerwiegendes behauptet, wie das Abenteuer ausgeht? Selbst lesen :).

Wie empfand ich das Buch?
Genial. Natürlich ist dieses Buch sprachlich und auch in der Geschichte weiter als der Film es je sein könnte, jedoch hat mich das Buch wirklich überrascht und sobald ich in der Sprache vertrauter war, wollte ich es nicht mehr aus der Hand legen.
Das schöne ist, dieses Buch kann man auch getrost im Sommer lesen und es ist dennoch ein klassisches Weihnachtsmärchen, und doch auch nicht.

Faszinierend finde ich, obwohl es zu einer Zeit geschrieben wurde, wo die Frau noch nicht so die Rechte hatte, wie heute, dass es dennoch gut in die heutige Zeit passt. Denn verbitterte Meschen können auch heute noch von anderen lernen, wieder Lebensfreude zu finden, und dass es schön ist, einfach mal ein Lächeln auf den Lippen zu haben. Dabei kommt das Buch nicht altbacken daher sondern wird kreativ in Szene gesetzt.
Lesen Sie weiter... ›
Kommentar War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
Missbrauch melden
Format: Gebundene Ausgabe
Alle Jahre wieder: Wir warten auf's Christkind. Deutsche TV-Anstalten verkürzen die nervöse Anspannung kleiner Kinder alljährlich gerne mit der Ausstrahlung des Films „Der kleine Lord" (bevorzugt in der 1980 gedrehten Version mit Sir Alec Guiness und Ricky Schroder). Gefühlsseligkeit von der ersten bis zur letzten Minute. Zum Weinen schön. Das Buch auch. Die Geschichte des kleinen Cedric Errol (blond, blauäugig, lieb, intelligent, herzensgut und so weiter und so weiter), der das Herz seines verbitterten Großvaters Earl of Dorincourt öffnet, ist tatsächlich lesenswert. Happy-End für alle Beteiligten inklusive. Was auch sonst? Natürlich kann man sagen: Das ist Kitsch! Und natürlich kann man sagen: Das ist ein Märchen und sonst nichts! Das trifft auch zu. Aber denken wir über den internationalen Kinderbuchklassiker ruhig länger nach. Und vielleicht wünscht sich der ein oder andere selbstkritische erwachsene Leser auch einen kleinen Lord. Manche würden ihn sicher dringend benötigen. Als Heilmittel gegen die Menschenfeindlichkeit. Und als dringendes Medikament gegen Hartherzigkeit und Habgier. Dieser Roman ist ab sofort Pflichtlektüre für Erwachsene! Ich vergebe 5 Sterne. Und warte freudig auf Weihnachten. Wie ein kleines Kind.
Kommentar 42 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
Missbrauch melden

Die neuesten Kundenrezensionen


Ähnliche Artikel finden