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Die kleine Göttin der Fruchtbarkeit Gebundene Ausgabe – 16. Juli 2010

4.5 von 5 Sternen 8 Kundenrezensionen

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Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Paul Mesa wurde 1967 in Saarbrücken geboren. Er arbeitete als Texter und Webdesigner und vermarktete den teuersten Kühlschrank der Welt, bevor er sich ganz aufs Erfinden von Geschichten konzentrierte. Heute lebt und schreibt Paul Mesa zwischen Schwarzwald und Elsass. Für seine Kurzgeschichten wurde er mehrfach ausgezeichnet. Die kleine Göttin der Fruchtbarkeit ist sein erster Roman.

Kundenrezensionen

4.5 von 5 Sternen
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Top-Kundenrezensionen

Format: Taschenbuch
Die Idee allein ist wunderbar: Ein sehr kleines, kreatives Zimmermädchen durchpikst im Hotel die Kondompackungen, um für einen Baby-Boom zu sorgen. Wer das heimlich vollbringst, ist Bica (1,49 m groß, trinkt am liebsten einen Galao).

Bica ist hoffnungslos verliebt in einen gutaussehenden Anzugträger, der keinen Weiberrock unangetastet lassen kann. Deshalb ist Bicas Schwärmerei für ihn auch vielmehr eine Flucht vor der Liebe als ein Hinterherlaufen. Er ist unerreichbar. Den Erreichbaren weist sie zunächst weit von sich.
Daneben gibt es auch noch ihre tote Mutter, die immer noch Gespräche mit ihr führt und der sie sich durch Liebe und auch Schuldgefühle verbunden fühlt und viele andere spleenige Angestellte des kleinen Schoßhotels.

Diese kleinen Verrücktheiten und Absurditäten vermittelt der Autor mit viel Witz und Leichtigkeit. Jede Person wird mit ihrer Kaffeevorliebe vorgestellt und auch entlarvt. Es amüsiert mich sehr, wie Bica mit Chuzpe und Einfallsreichtum den Geheimnissen um ihre Familiengeschichte auf die Spur kommt. Denn eigentlich geht es weniger um durchpikste Kondome oder um ihre Männersuche, sondern vielmehr um die Aufarbeitung ihrer Kindheitstrauma.

Leider warfen mich einige Rückblenden, in denen häufig von ihren Erlebnisse mit diversen Stiefvätern erzählt wurden, aus dem Lesefluss. Aber Bicas Charme tröstete mich wieder darüber hinweg. Sie ist manchmal zu klein, aber mit einer großen Portion Mut und Ideenreichtum beschenkt. Zum Schluss lernt auch sie, dass man verzeihen können muss, und dass ihre sehr charismatische Mutter eben auch ein Mensch
mit Fehlern war.
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Format: Gebundene Ausgabe
« Guter Kaffee ist ein Kunstwerk, eine Projektion von Glück. » (Gerhard J. Rekel)
« Glück ist kein Schicksal, sondern eine Wahl. Des richtigen Hotels. » (Katja Senjor)
« Tut mir leid, einfach nicht groß genug. (Der Abschiedsbrief der kleinen Lilly) » (John Irving)

Mit diesen drei dem ersten Teil seines Romans "Die kleine Göttin der Fruchtbarkeit" vorangestellten Zitaten hat mich Paul Mesa auf die Geschichte der kleinen Bica neugierig gemacht.

Bica (1,49 m groß; trinkt am liebsten einen Galao) ist sechsundzwanzig und arbeitet als Zimmermädchen im Kleinen Schoßhotel (nein, das ist kein Tippfehler, und nein, es handelt sich nicht um ein Etablissement des Rotlichtmilieus), wo auch ihre portugiesische Mutter Maria Teves bis zu ihrem Tod vor zwei Wochen als Hausdame angestellt war. Eigentlich glaubt die bis dato kinderlose Bica nicht an die alte Familienregel, die ihr ihre Mutter immer wieder eingebläut hat: Sieh zu, dass ich einen Enkel habe, wenn ich sterbe, sonst komme ich nicht in den Himmel". Zu Bicas Trauer kommt hinzu, dass sie seit einiger Zeit in Galao verliebt ist, der sie aber nicht sonderlich beachtet. Kurzerhand durchsticht Bica, die so schnell wie möglich ein Baby bekommen möchte, alle Kondome, die sie in den Hotelzimmern finden kann - schließlich weiß man nie, wem man begegnet und was sich daraus ergeben könnte. Als Bica in ihrer Trauer weinend im Bad sitzt, zieht der Duft von frisch gekochtem Kaffe nach dem Spezialrezept ihrer Mutter herein und sie hört ihre Mutter rufen - die tatsächlich auf dem roten Sofa sitzt und schon wieder anfängt, ihr gute Ratschläge zu erteilen. Ob an der Familienregel vielleicht doch etwas dran ist?
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Format: Taschenbuch
Die nicht sehr hoch gewachsene Bica, eigentlich Bianca, arbeitet in dem gemütlichen Schoßhotel mit der mondänen Chefin und den extravaganten Angestellten als Zimmermädchen. Sie ist sechsundzwanzig Jahre alt und wird stark von dem Geist ihrer kürzlich verstorbenen Mutter, der aus gutem Grund nicht gehen will, in Anspruch genommen. Das wiederum führt dazu, dass sie in Gedanken oft bei ihrem, ihr unbekannten, Vater und ihren sechs Stiefvätern verweilt. Außerdem ist sie unglücklich verliebt und auf der Suche nach einem Platz in ihrem Leben und merkt dabei gar nicht, dass sie geliebt wird. Schließlich führt sie die Suche nach sich und ihrem Vater nach Portugal, wo ihr kleines Leben einst begann und ihre Mutter endlich zur Ruhe kommen soll.

„Die kleine Göttin der Fruchtbarkeit“ ist ein lesenswertes Buch mit Esprit und charmantem Witz und duftet immer nach Kaffee. Paul Mesa entführt den Leser in eine Welt voller Sehnsüchte, Liebe, Tod, Kaffee, Körpergrößen, kleinen Verbrechen und bitteren Lügen. Dieses Buch schlägt gekonnt einen Bogen zwischen leichter Kost und anspruchsvoller Literatur. Leser, die einfach nur unterhalten werden wollen, kommen genauso auf ihre Kosten wie sinnsuchende Leser, die es etwas tiefgründiger mögen und für Kaffeeliebhaber ist dieses Buch sowieso ein absolutes Muss.
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Format: Taschenbuch
Bica ist Zimmermädchen im "kleinen Schoßhotel",sie leidet unter ihren 1,49 m Körpergröße und überhaupt. Ihre Mutter stirbt zu früh und das Leben von Bica, dem Zimmermädchen im 'Schoßhotel' gerät aus den Fugen. Warum der Tod der Mutter sie so arg beutelt, sie zur Stalkerin wird, von der Polizei aufgegriffen, fast ihren Job verliert, diese Auflösung behält sich der Autor bis zum Schluss auf.
Paul Mesa führt den Leser mit Liebe zum Kaffee in die Untiefen von Bicas Gedanken- und Gefühlswelt und durch das großartige 'Schoßhotel', bis einem die Romanheldin richtig ans Herz wächst. Fünf Sterne für die großartigen Ideen, den Schreibstil und die herrlich herzliche Art der Heldin.
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