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Mir kann doch nichts geschehen ...: Das Leben der "Nesthäkchen-Autorin" Else Ury Broschiert – 3. Dezember 2008

4.6 von 5 Sternen 8 Kundenrezensionen

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Top-Kundenrezensionen

Von Dodo HALL OF FAME REZENSENTTOP 100 REZENSENT am 24. Mai 2008
Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
Anfang der 1990er erschien Marianne Brentzels erste Annäherung an Else Ury unter dem Titel "Nesthäkchen kommt ins KZ". Der drastische Titel erregte damals viel Aufmerksamkeit, was den positiven Effekt hatte, dass das zuvor nur wenigen Literaturinteressierten bekannte Schicksal der Nesthäkchen-Autorin in einer breiten Leserschaft zum Thema wurde. Mit "Mir kann doch nichts geschehen" legt Brentzel nun eine überarbeitete und ergänzte Neufassung der literarischen Biographie vor. Ergebnisse neuerer Forschungen und neu gefundener Dokumente werden größtenteils berücksichtigt, jedoch nicht lückenlos. Dies ist ein Manko.
Beispielsweise rückt Brentzel einerseits von ihrer früheren Behauptung ab, die Urys wären so in den christlichen Alltag assimiliert gewesen, dass sie die jüdischen Riten und Gebräuche nicht mehr gelebt hätten. Gespräche mit Hinterbliebenen aus der Familie bewiesen mittlerweile das Gegenteil: die Urys waren eine gläubige Familie, die aktiv in der jüdischen Gemeinde Berlin-Mitte wirkte.
Andererseits vertritt die Autorin in der Neuauflage weiterhin die Ansicht, dass Ury ab 1900 unter Pseudonym für eine Zeitung schrieb, wobei in der Neuausgabe dies nicht mehr als reine, unbelegte Vermutung gekennzeichnet wird (die zudem von anderen Ury-Experten wie Barbara Asper abgelehnt wird).
Gelungen ist in der Neuauflage, dass Fakten und Fiktion, also wirkliche Biographie und aus den Büchern der Autorin übernommene oder von Brentzel ersonnene Geschichten, deutlicher als in der ersten Ausgabe getrennt werden, dies geschieht durch Kursiv-Schreibung der eingefügten rein fiktiven Abschnitte.
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Format: Gebundene Ausgabe
Dieses ist die überarbeitete Biographie von Else Ury. Die ursprüngliche Ausgabe war NESTHÄKCHEN KOMMT INS KZ.
Obwohl ich die erste Version auch schon mit Begeisterung gelesen habe, hat mir dieses Buch doch noch einiges an neuen Fakten eröffnet.
Geblieben ist der wunderbare Stil von Marianne Brentzel: es liest sich wie ein spannender Roman, leider ohne Happy-End.
Empfehlenswert nicht nur für NESTHÄKCHEN -Fans, sondern auch für - vor allem - junge Leute, die besonders die Zeit des Nationalsozialismus hautnah vor Augen geführt bekommen, und das auf interessante und spannende Weise!!!
Sollte Schullektüre werden!
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Format: Broschiert Verifizierter Kauf
Ich habe die Nesthäckchen Bände von meiner Mutter geschenkt bekommen und habe sie als Kind gern gelesen. Die Bücher sind Ausgaben, die Ende der 40er/Anfang der 50er Jahre herausgegeben wurden, meine Mutter hat sie als Kind geschenkt bekommen und mir später weitergegeben. Ich mag diese Bücher sehr. Sie riechen alt, sie sind schon ein bisschen vergilbt, sie sind etwas zerlesen, weil so gern und so oft darin geschmökert wurde. Für mich sind diese alten Bücher und die Geschichten um Annemarie Braun eine wunderschöne Kindheitserinnerung. Das Schicksal der Autorin berührt mich, ich wusste bis jetzt nicht, dass sie ein Opfer der Nazis geworden ist und in Auschwitz ermordet wurde. Das Buch von Marianne Brentzel über Else Urys Leben liest sich flüssig und zeichnet ein anschauliches Bild der damaligen Zeit. Lesen lohnt sich.
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Format: Broschiert
In der zweiten Annäherung an das Leben der Nesthäkchen-Autorin Else Ury steht ihre Verwurzelung in der jüdischen Tradition und in der deutschen Kultur im Vordergrund

Marianne Brentzel hat anlässlich des 130. Geburtstages von Else Ury am 1. November 2007 - 15 Jahre nach ihrer hoch gelobten ersten Veröffentlichung über Else Urys Leben "Nesthäkchen kommt ins KZ. Das Leben der Else Ury, 1877-1943" – ihr Leben und Werk unter dem Aspekt ihrer Herkunft in der jüdischen Tradition neu betrachtet.

Unter den nur schlecht erinnerten Spuren jüdischen Lebens in Berlin gibt es auch solche, die gar nicht als solche erkannt werden, obwohl sie existieren. Die Schriftstellerin Else Ury wohnte in der Kantstraße 30. Sie war eine der bekanntesten deutschen Schriftstellerinnen ihrer Zeit. Den wenigsten ihrer LeserInnen bis heute ist bekannt, dass sie Jüdin war.
In Brentzels Buch "Mir kann doch nichts geschehen" sind neue Forschungsergebnisse zu Leben und Werk von Else Ury eingeflossen: "Vor allem aber werden sie die jüdischen Spuren in Else Urys Leben deutlicher wahrnehmen. Es geht mir um die enge Verwurzelung Else Urys im Judentum und die Erkenntnis, dass sie nicht nur eine assimilierte und der deutschen Kultur eng verbundene Frau war, sondern dass sie mit ihren Büchern selbst einen bedeutenden Beitrag zur Assimilation geleistet hat." Diese neue Beschäftigung ist Marianne Brentzel meisterlich gelungen.

In der Gedenkstätte der Wannsee-Konferenz, wo die Koordination des Völkermords an den europäischen Juden beschlossen wurde, ist heute – auf einer dort ausgestellten Fotografie - ein kleiner schwarzer Koffer zu sehen.
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