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Am kürzeren Ende der Sonnenallee (Englisch) Taschenbuch – 1. Juni 2001

3.8 von 5 Sternen 113 Kundenrezensionen

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Micha liebt Miriam. Nur ist er da leider nicht der Einzige. Denn Miriam ist "das Ereignis" schlechthin, was sich vor allem daran zeigt, daß auf der Straße "ein ganz anderer Rhythmus" einsetzt, wenn sie das Haus verläßt: Ehrfürchtig stoppen die Autofahrer, Bauarbeitern fallen die Preßlufthammer aus der Hand, und die Grenzsoldaten auf dem Wachtturm im Todesstreifen reißen ihre Ferngläser herum. Thomas Brussigs von Erinnerungen an die früheste Jugend inspiriertes Werk spielt nämlich Am kürzeren Ende der Sonnenallee; und damit sind jene sechzig Meter der kilometerlangen Straße gemeint, die zu Mauer-Zeiten in der DDR-Hauptstadt lagen. Michas Eroberung der "Schulschönsten" vollzieht sich daher unter der demütigenden Beobachtung durch westdeutsche Abiturklassen, die von ihrem Aussichtsturm am längeren Straßenende aus auf den Osten herunterspotten.

Dort ziehen neben Miriam, Micha und dessen Clique eine subversive Existentialistin, dubiose Schallplattenhändler, ein angstbesetzter Westonkel und lästige Staatsdiener ihre Kreise; dort wird man zu linientreuen Diskussionsbeiträgen verdonnert, hört verbotene Songs und bewerkstelligt mit Asthma-Medikamenten astreine Drogen-Exzesse. Mit anderen -- nämlich Michas -- Worten: "Es war von vorn bis hinten zum Kotzen, aber wir haben uns prächtig amüsiert".

Und prächtiges Amüsement stellte sich auch auf seiten der Rezensentin ein: Wie schon in seinem Erfolgsroman Helden wie wir erweist sich Thomas Brussig als begnadeter Komiker; treibt er Personal und Ereignisse in eine schrille Groteske. Bei alledem aber klingt der Ton in den Geschichten vom kürzeren Ende der Sonnenallee leiser: Brussigs Ost-Topographie kommt -- zehn Jahre nach dem Mauerfall -- trotz aller Schrägheit, nicht unzärtlich daher.

Übrigens will der Autor sein Werk keinesfalls als "Buch zum Film" verstanden wissen. Zwar basiert es auf dem preisgekrönten Sonnenallee-Drehbuch, das er gemeinsam mit dem Regisseur Leander Haußmann verfaßte. Aber die cineastische Mauerkomödie erlebte an Brussigs Schreibtisch noch einmal die eine oder andere Akzentverschiebung und wurde um etliche Episoden reicher. --Christine Wahl -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Thomas Brussig,1964 in Berlin geboren, hatte 1995 seinen Durchbruch mit dem Roman ›Helden wie wir‹. Es folgten u.a. ›Am kürzeren Ende der Sonnenallee‹ (1999), ›Wie es leuchtet‹ (2004) und das Musical ›Hinterm Horizont‹ (2011). Seine Werke wurden in 30 Sprachen übersetzt. Thomas Brussig ist der einzige lebende deutsche Schriftsteller, der sowohl mit seinem literarischen Werk als auch mit einem Kinofilm und einem Bühnenwerk ein Millionenpublikum erreichte. Zuletzt erschien von ihm der Roman ›Das gibts in keinem Russenfilm‹ (2015).

Literaturpreise:

u.a.:
1999 Drehbuchpreis der Bundesregierung für "Sonnenallee" (mit Leander Haußmann)
2000 Hans-Fallada-Preis der Stadt Neumünster
2005 Carl-Zuckmayer-Medaille


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Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Format: Taschenbuch
Glückliche Menschen haben ein schlechtes Gedächtnis und reiche Erinnerungen." Thomas Brussig
Michael Kuppisch, auch Micha genannt, lebt im Ostberliner Stadtteil Baumschulenweg am kürzeren Ende der Sonnenallee direkt an der Mauer... Am Anfang des Buches bekommt der Leser eine Theorie von Micha zu lesen, in der er erklärt wie es zur Teilung der Sonnenallee kam (in das kürzere und das längere Ende). Nämlich hat Stalin auf der Potsdamer Konferenz 1945 gefordert, wenigstens einen Teil der Straße mit dem schönen Namen Sonnenallee abzubekommen, wogegen der Amerikaner Harry S. Truman lautstark protestiert...
... Stalin lässt nicht locker und wenn der britische Premier Winston Churchill nicht eingegriffen hätte, dann käme es bestimmt zu einer Schlägerei. Der Britte dreht sich um, zur Berlin-Karte und sieht, dass die Straße Sonnenallee ca. vier Kilometer lang ist ... er will an seiner Zigarre ziehen und zum weiteren Verhandlungspunkt übergehen, als er bemerkt, dass sie schon wieder ausgegangen ist... in diesem Moment ist der Russe so zuvorkommend und gibt dem Briten Feuer...so revanchiert er sich und gibt Stalin einen kurzen Zipfel von sechzig Metern der Sonnenallee...
...wäre nicht diese dumme Zigarre dann wäre Micha ein Wessi, würde in Westberlin leben, müsste nicht täglich über sich eine Demütigung ergehen lassen, wenn er aus seinem Haus raustritt und laut von West-Schulklassen vom Aussichtsturm auf der Westseite angepöbelt zu werden mit den Worten: „Guckt mal, `n echter Zoni!" oder „Zoni, mach mal winke, winke, wir wolln dich knipsen!"...
...
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Format: Taschenbuch
Micha liebt Miriam. Aber er traut sich nicht, es ihr zu sagen, denn seine Freunde lieben sie auch. Und Miriam geht mit einem Jungen aus dem anderen Teil der Stadt, denn ‘die im Westen küssen ganz anders.’ Doch Micha ist beharrlich und lässt sich einiges einfallen. So kann er schließlich die traurige Miriam, die am Staat zu zerbrechen droht, mit seinem Tagebuch eines Verzweifelten doch noch für sich gewinnen. Kurz: die unschuldige Geschichte einer ersten großen Liebe im Schatten der Berliner Mauer. Micha und seine Clique leben am kürzeren Ende der Sonnenallee, das sich im Osten der Stadt befindet. Dort hängen sie auf dem Platz 'rum, teilen alles was verboten ist und kontern dem ‘Zoni, mach mal winke, winke’ der Westschulklassen mit gestellten Hunger- und Elendsszenen. Es macht Spaß, Micha und seinen Freunden durch ihren Alltag zu folgen, zu dem Probleme mit Eltern, Grenzern, Abschnittsbevollmächtigten und linientreuen Lehrer gehören. An die Phrasen und Widersprüchlichkeiten der DDR-Institutionen und ihrer Repräsentanten glauben sie schon lange nicht mehr, doch Anti-Utopien entwickeln sie auch nicht.Lesen Sie weiter... ›
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Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Den Roman konnte man sehr leicht und schnell durchlesen. Die vielen kurzen Episoden der Gesamthandlung, aus denen das Buch besteht, regen des Öfteren zum Lachen aber auch zum Nachdenken an.

Die Handlung plätschert eher vor sich hin und springt teilweise, ohne den Leser wirklich zu fesseln. Da das Buch sehr kurz ist und die Sprache und der Humor das Lesen sehr kurzweilig gestalten, gibt es daher nur einen Stern Abzug.

Die Stimmung in der DDR, vor allem in Ostberlin, wird auf satirische Weise sehr gut dargestellt und machen den Roman zu einem lesenswerten Buch, das aber keinen großen Spannungsbogen besitzt.
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Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Not great literature - a somewhat clichéd coming-of-age type story, along the lines of Holden Caulfield. Would appeal to anyone interested in a superficial, light read centred around life in East Berlin before the fall of the Wall. Good for young teenagers.
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Format: Taschenbuch
"In dem Buch geht es nicht darum, wie die DDR war, sondern darum, wie man sich heute an sie erinnert." Since the Wende texts such as Helden wie wir or the recent film Good Bye Lenin have increasingly tackled cultural history, if at times playfully with the facts. The opening quotation from Brussig shows that Sonnenallee is no different in its retrospective description of a clique of youths growing up in the DDR.
The juxtaposition of literary modes exposes a range of approaches in dramatising DDR life. Episodic technique lays a core foundation, the love story between Micha and Miriam, as well as sub-plots that engender pace and interest, for example an adventurous search for a Rolling Stones LP. This panorama of characters also forms a cultural critique: through the characters' experiences the reader is treated to an overview of the social situation. The somewhat hyperbolic writing also suggests a satirical novel, full of stereotypes, to which Brussig assigns exaggerated characteristics. While the reader is disinclined to criticise the characters' foibles, as they are often drawn with a wry touch, through them political and social norms of the time are sharply focused.
The omniscient narrator is the perfect device to demonstrate the many facets of DDR life. A convincing self-presence, through the regular use of the collective pronoun, suggests the narrator is also embroiled in events. This lends immediate authority to the text: precise detail coupled with personal experience.
Brussig's use of language demands without discouraging further reading. While the text is peppered with unique phrases and expressions, this only adds to its authenticity and does not detract from the humorous, absurd situations the characters find themselves in, embellishing an already vivid portrait of DDR life.
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