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Der jüdische Messias (detebe) Taschenbuch – 27. August 2014

3.9 von 5 Sternen 7 Kundenrezensionen

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Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Arnon Grünberg, geboren 1971 in Amsterdam, lebt und schreibt in New York. Neben allen großen niederländischen Literaturpreisen erhielt er 2002 den NRW-Literaturpreis für sein Gesamtwerk. Neben seinen literarischen Arbeiten verfasst Arnon Grünberg einen täglichen Blog und ist in den Niederlanden bekannt für seine Kolumnen und Reportagen.


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Top-Kundenrezensionen

Format: Gebundene Ausgabe
Jahrelang wurde die deutsche Übersetzung und Veröffentlichung des nun vorliegenden großen jüdischen Romans von Arnon Grünberg zurückgehalten. In den Niederlanden seit dem Jahr 2004, als er erschien, mit viel Kritikerlob bedacht, erfuhr das Buch Veröffentlichungen in England, Frankreich, Spanien, Italien, Portugal und Ungarn. Ja, sogar in der Türkei, die nicht gerade dafür bekannt ist, Bücher von jüdischen Schriftstellern zu protegieren, wurde das Buch auf den Markt gebracht.

Die nun um fast ein ganzes Jahrzehnt verspätete deutsche Übersetzung brauchte deshalb so lange, weil man beim Verlag offensichtlich der Meinung war, einen Roman, in dem „du-weißt-schon-wer“, wie Adolf Hitler in diesem Buch durchgängig genannt wird, eine Art jüdischer Reinkarnation erfährt, nicht einem deutschen Publikum zumuten zu können. Warum es nun 2013 auf einmal geht – wir wissen es nicht.

Tatsache ist, dass Arnon Grünberg in diesem Werk seine ironische und voller bizarrem Humor ( hinter dem sich immer ein besonderer Ernst verbirgt) steckende literarische Kunst zu einem Höhepunkt gebracht hat.
Zwei Protagonisten hat er erdacht für diesen Roman. Da ist zum einen Xavier Radek aus Basel, dessen deutscher Großvater bei der SS als Aufseher in einem KZ viele Juden eigenhändig erschlagen hat, und dessen Mutter von diesem Großvater eine Art von Heldenlegende erschaffen hat. Sie selbst hat als Mädchen „du-weißt-schon-wen“ geliebt und ihre Verehrung bis in die Jetztzeit hinüber gerettet.
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Format: Gebundene Ausgabe
Liebhaber der Prosa Arnon Grünbergs (Niederländer) wussten um den Roman und fragten sich immer wieder, warum nur gibt es diesen Roman nicht in deutscher Übersetzung? Die Frage ist einfach beantwortet. In dem Roman werden alle erdenklichen religiösen Klischees aufgegriffen, politisch inkorrekt dargestellt und dennoch nicht überzeichnet. Eine Form der Satire, um die es in Deutschland nicht zum Besten bestellt ist. Dass es diesen Roman bereits in englischer, französischer, spanischer, italienischer, portugiesischer, ungarischer und türkischer Übersetzung gab, lässt den Rückschluss zu, dass man dieses Werk dem geneigten deutschen Lesepublikum nicht zumuten wollte oder konnte, obwohl sich halb Europa schon köstlich darüber amüsierte.

Grünberg schafft für seinen Romanplot zwei bizarre Hauptcharaktere. Zum einen den introvertierten Schweizer Teenager Xavier Radek und zum anderen den orthodoxen, in einer 15-köpfigen jüdischen Großfamilie aufwachsenden Jugendlichen Awrommele Michailowitz. Xavier entdeckt, dass sein Großvater ein Nazischerge in einem Konzentrationslager war und fühlt sich dazu berufen, die schändlichen Taten auf seine Art und Weise zu büßen. Als Erstes sucht er Kontakt zur jüdischen Gemeinde in Basel und gibt sich hier als assimilierter Jude aus, den man vergaß zu beschneiden. Hals über Kopf wird dies nachgeholt und geht gründlich in die Hose. Bei der Prozedur verliert Xavier nicht nur seine Vorhaut sondern auch noch einen seiner Hoden.
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Format: Gebundene Ausgabe
Keine Frage, Arnon Grünberg ist ein guter Unterhalter und er hat einen bissigen und intelligenten Witz. Ich habe die 637 Seiten gelesen, ohne der Versuchung zu erliegen, vorzeitig abzubrechen. Dennoch ist der Roman für meinen Geschmack sehr überfrachtet. Ich möchte wirklich nicht den Reich-Ranicki machen, aber hier hätte man gut um 150 bis 200 Seiten abspecken können. Einige Nebenstränge, besonders der mit einem Ägypter, der sich zu meinem Verdruss auch noch "Nino" nennt, erscheint mir sehr überflüssig und bläht diesen Roman nur auf, selbst wenn es sich zum Schluss mit dem Gegenspieler des Protagonisten, einem Führer der Hamas, wieder in die Geschichte einfügt.
Enttäuschend war für mich auch, das die beiden Protagonisten Xavier und Awrommele, denen man trotz aller Absurdität, die sie verbindet, nahe kommt und liebgewinnt, bis zum Ende enorm an Sympathie einbüßen. Da waren wenig Nuancen und viel Schwarz-Weiß-Malerei.
Schockierend waren für mich einige Stellen hinsichtlich des Großvaters des Protagonisten Xavier. Er war ein übereifriger SS-Mann und nicht nur ein Mitläufer. Xaviers Vater sagt z.B. "Wenn es damals schon Fitness gegeben hätte, wäre die Geschichte anders verlaufen. Leute wie dein Opa wussten nicht, wohin mit all ihrer Energie." Seine Mutter fügte hinzu "Und er hat auch nie grundlos geschlagen". Später heisst es gar "Wenn's vor vierzig Jahren schon Fitness gegeben hätte, wären die Konzentrationslager gigantische Sportstudios gewesen, wo die Juden überschüssiges Fett hätten loswerden können. Glaub mir, hätte's früher schon Fitness gegeben, wäre die Geschichte anders verlaufen".
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