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Der islamische Faschismus: Eine Analyse Taschenbuch – 1. September 2015
- Seitenzahl der Print-Ausgabe224 Seiten
- SpracheDeutsch
- HerausgeberDroemer TB
- Erscheinungstermin1. September 2015
- Abmessungen12.5 x 1.52 x 19 cm
- ISBN-103426300753
- ISBN-13978-3426300756
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Produktbeschreibungen
Pressestimmen
"Dieses Buch, diese Analyse ist wie ein Blick hinter den Vorhang der geheimnisvollen Wirkkräfte des Politischen Islams. Sie ist kritisch und dabei zugleich entlarvend und erschreckend." ― Hitradio RT1 Published On: 2015-04-14
"Beklemmend, wie sich die heute im Namen des Islam in Szene setzenden Gewaltaktivisten auf Wurzeln berufen, auf welche sich bereits früher Angst und Schrecken verbreitende Totalitarismen berufen haben. " ― Schweizerzeit Published On: 2015-01-30
"Bleibt zu wünschen, dass dieses provokante Buch, dass (sic!) keine Reaktion auf die Fatwa gegen ihn ist, sondern letzten Sommer schon so gut wie fertig war, tatsächlich einen Dialog auslöst - und nicht gegenwärtige Ressentiments und Polarisierungen weiter verstärkt." ― Kontext (Ö1, ORF) Published On: 2014-05-09
"In verbindlichen Worten formuliert Hamed Abdel-Samad eine aufklärerische Kritik am Islamismus" (...) Ein interessantes und lesenswertes Buch." ― Deutsche Welle Published On: 2014-04-01
"Hamed Abdel-Samad wurde 1972 in der Nähe von Gizeh geboren. Er war 23 als er 1995 nach Deutschland kam. Er spricht und schreibt besser Deutsch als die meisten von uns. Er ist auch neugieriger. Wer von uns hat schon Englisch, Französisch, Politikwissenschaften, Shintoismus, Buddhismus und jüdische Kultur studiert? Das alles wäre nicht möglich, wenn Hamed Abdel-Samad nicht auch mutig wäre. Sein Mut beginnt nicht erst, wenn er sich wehren muss gegen Feinde. Sein Mut ist jener, viel besungene, aber wenig praktizierte Mut gegenüber den Freunden. Der Mut, der dazu gehört sich loszusagen von seiner Umgebung, von Eltern und Verwandten. Diese Art Mut ist nichts, das man sich vornehmen, keine Tugend, die man erlernen kann. Meist ist sie ein Laster, jedenfalls ein Widerspruchsgeist, den man schon am Kind beobachtet.(...) Wir wissen nicht, ob das Verschwinden von Hamed Abdel-Samad etwas mit seinem Mut, mit seiner Kritik an der Welt, in der er aufwuchs zu tun hat.(...) Was immer der Grund für sein Verschwinden ist - wir wünschen uns, dass Hamed Abdel-Samad wieder auftaucht und dass er seinen klaren Verstand noch hat, damit er weitermachen kann, was er bisher getan hat. Auch uns auf die Füße zu treten." ― Frankfurter Rundschau Published On: 2013-11-27
"Hamed Abdel-Samad war einst ein Islamist. Inzwischen bekämpft der Publizist jedoch mit heiligem Furor das, wofür er einst stand. (...) Er ist ein ägyptischer Salman Rushdie (...)" ― www.SZ.de Published On: 2013-11-26
Über den Autor und weitere Mitwirkende
Produktinformation
- Herausgeber : Droemer TB; 6. Edition (1. September 2015)
- Sprache : Deutsch
- Taschenbuch : 224 Seiten
- ISBN-10 : 3426300753
- ISBN-13 : 978-3426300756
- Abmessungen : 12.5 x 1.52 x 19 cm
- Amazon Bestseller-Rang: Nr. 132,113 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)
- Nr. 71 in Heiliger Krieg & Islamismus (Bücher)
- Nr. 155 in Politik Maghrebs & der Arabischen Staaten (Bücher)
- Nr. 232 in Faschismus (Bücher)
- Kundenrezensionen:
Informationen zum Autor

HAMED ABDEL-SAMAD , geboren 1972, studierte Sprachen und Politik. Er arbeitete für die UNESCO, am Lehrstuhl für Islamwissenschaft in Erfurt und am Institut für Jüdische Geschichte und Kultur in München, er war Mitglied der Deutschen Islam Konferenz. Seine Bestseller sorgen für Aufsehen: »Aufklärung durch Tabubruch.« (ZDF-Aspekte) Wegen seiner Tabubrüche wurde 2013 eine Fatwa gegen ihn verhängt, seither lebt er unter permanentem Polizeischutz.
Bildcopyright: Christine Fenzl
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Ich finde, dass dieses Buch wichtig und dass es für einen Einstieg in dieses Thema passend ist. Es ist völlig klar, dass etliches vereinfacht und verkürzt dargestellt werden musste, sonst wäre es wohl ein tausendseitiger Wälzer geworden, der wohl nie fertiggestellt worden wäre, wenn er in allen Punkten die aktuelle Situation hätte abbilden sollen. Wer liest das dann noch?
Das Buch ist informativ und soweit auch ansprechend geschrieben, obwohl es sicher kein literarisches Meisterwerk ist und wohl auch nicht werden sollte.
Vieles, was ich in diesem Buch gelesen habe, deckt sich mit dem, was ich aus andere Quellen erfahren habe (die anderen Quellen decken nur einen Teil davon ab).
Dass Herr Abdel Samad im letzten Teil des Buches darauf hinweist, dass nicht alle Muslime ihren Glauben so streng leben, wie diejenigen, mit denen es Probleme gibt, ist verantwortungsvoll und entsprechende Kritik in dieser Richtung ist für mich nicht nachvollziehbar.
Seiner Meinung, dass die Behandlung der hier etablierten Kirchen überdacht werden sollte, schließe ich mich an. Religion darf nicht in das Zusammenleben innerhalb eines Staates eingreifen, sondern dieses Zusammenleben in Respekt voreinander sollte von den entsprechenden Verbänden, seien es christliche oder andere, auch im Interesse ihrer eigenen Anhänger, gefördert werden. Wenn ein anderer Anspruch reklamiert wird, egal aus welcher Richtung, kann das nur zum Problem werden und so wie es aussieht, wird es z.Zt. von einigen islamischen Predigern und auch anderen gefordert. Diese müssen sich den Vorwurf der geistigen Brandstiftung gefallen lassen und es sollte dem, auch wieder im Interesse so Verführten aus dem eigenen Lager, entschieden eingegriffen werden, was man eigentlich am besten innerhalb der "Familie" tun können sollte. Geschieht das nicht, muss der Eindruck entstehen, dass dem zugestimmt wird.
Aber es kann hier nicht darum gehen eine seitenlange Ergänzung zu versuchen, sondern lediglich den einen oder anderen Grund anzugeben, ob man das Buch gut oder eben nicht gut findet und ggf. auf das eine oder andere, was aufgefallen ist, hinweisen.
Mir fiel auf, dass Herr Abdel Samad das Buch von Sarrazin erwähnt und darauf hinweist, dass dessen Thesen zwar provokativ, aber an sich sachlich sind. Das hatte ich nicht erwartet, denn, wenn man sich mit Sarrazin befasst, wird man schnell in die Schmuddelecke gestellt, besonders von den sogenannten Gutmenschen*, bzw. denen, die sich gerne mit damit schmücken, solche sein zu wollen. Leider sind das keine Einzelfälle und leider muss man feststellen, dass sich diese Leute gar nicht mit den entsprechenden Fakten auseinander gesetzt haben. Eigentlich muss man sie zu den oben angesprochenen Brandstiftern zählen.
Hätte sich Herr Abdel Samad die eine oder andere Rede von Sarrazin angehört, hätte er ihn möglicherweise nicht mit Erdogan in die selbe Schublade gesteckt, was ich für unpassend halte.
Dass Herr Abdel Samad die Generation 60 plus als nicht mehr relevant einschätzt finde ich schade. Die haben Kinder und mittlerweile oft Enkel, für die sie sich ein Deutschland wünschen, in denen die gut leben können. Und das möglichst unter dem Motto "Leben und leben lassen".
Letztlich führt kein Weg daran vorbei, dass wir alle miteinander in diesem Land auskommen müssen, "Gläubige" und "Ungläubige". Das wird wohl nicht einfach und es wird auch nicht gehen ohne den einen oder anderen alten Zopf abzuschneiden. Vermutlich die ältesten zuerst, was wohl schwierig werden wird,.
Auf ein grundsätzliches Problem ist und konnte der Autor in diesem Zusammenhang gar nicht eingehen, was meiner Meinung nach aber grundsätzlich notwendig wäre. Nämlich wie kommt man zu seinen Überzeugungen (gilt natürlich für alle Richtungen).
Ich habe den Eindruck, dass sich die meisten diese Frage gar nicht stellen, denn sonst wäre es nicht so einfach, diese Arbeit der Selbstreflektion zu verweigern und stattdessen einfach irgend etwas zu glauben*. Es fällt dann leicht, sich auf einen billigen Handel mit einem angenommenen oder auch vorhandenen übersinnlichen Wesen einzulassen, in dem man "vereinbart" ich tue alles, was ich glaube, oder andere geglaubt haben, was es von mir verlangt, dass ich keine Strafe bekomme. Ich halte solche Forderungen für sehr, sehr menschlich und bin der Überzeugung, dass man es sich nicht so einfach machen kann.
Zum Abschluss: Das Buch ist gut geeignet einen Einstieg in die Thematik und die eigene Position zu finden. Letztlich darf aber auch nicht vergessen werden, dass wir grundsätzliche gesellschaftliche Probleme haben die durch dieses Thema leider überdeckt werden. Das ist jedoch nicht Gegenstand dieses Buches.
* unter "Gutmenschen" verstehe ich diejenigen, die im Rahmen der Flüchtlingsdiskussion solche Kommentare wie "wir können doch unseren Reichtum mit den anderen Menschen teilen" fallen lassen und wohl annehmen dass ein Rentner seine 800€ dann mit mehreren Migranten teilen könnte, was nicht nur naiv ist, sondern bestens dazu geeignet ist, diese ganze Diskussion auf eine Ebene zu bringen, die niemanden nützt.
Ich bin mir bewusst, dass wir das meiste, was wir zu wissen glauben eben nur glauben zu wissen.
Dem Titel des Buches gerecht werdend, vergleicht der Autor Faschismus und Islamismus; er scheint zu dem Ergebnis zu gelangen, dass beide Ideologien von identischen Wurzeln genährt werden und auch daran wachsen, der Islamismus aber eine Art Champions-League-Faschismus darstelle. So zitiert er ohne eigenen Kommentar dazu den schiitischen Theologen Hani Fahrs (Seite 147):
"Jede Revolution trägt am Anfang faschistische Züge, das ist vielleicht unvermeidbar. Doch eine Revolution, die sich auf Gott beruft und behauptet, den Willen Gottes zu vollenden, geht noch einen Schritt weiter. Denn aus Mördern werden plötzlich Männer Gottes, aus Oppositionellen Feinde Gottes. Hinrichtungen werden zu alltäglichen religiösen Ritualen."
Kommt bekannt vor, deus vult und damit einhergegangene verbrecherische Auswüchse waren m.E. Ausdruck christlichen Faschismusses, den furchterregend errichteten Gottesstaat Iran gibt es heute nach fast 35 Jahren noch, man mag auch befürchten, dass die Türkei auch nach dem jetzigen Wahlerfolg der AKP und ihres Potentaten iranischen Verhältnissen nahekommen wird.
Gründe für eine islamistische Radikalisierung erkennt der Autor unter anderem im kodifizierten Machtanspruch des Islam, alleinige und nach den alten, gleichwohl fortgeltenden Buchstaben die Weltreligion zu sein, die Korrektheit der im Koran enthaltenen, auch den Dschihad erlaubende Aufteilung der Menschen in Gläubige und Ungläubige und subjektiv empfundener Schlechtbehandlung, verbunden mit dem Gefühl nicht weniger Muslime, auch historisch zu kurz gekommen zu sein; und all dies kollidiert mit den Errungenschaften der fortschrittlichen und in vielen Bereichen auch überlegenen gewordenen westlichen Welt. Der Autor spricht in diesem Zusammenhang gelegentlich auch von einem Moslems nicht selten innewohnenden, all das beinhaltenden Virus, der jederzeit in der Lage sei, auszubrechen, an.
Jedenfalls fordert er auch die westlichen Staaten, aus denen heraus ebenfalls Salafisten und Dschihadisten geboren bzw. gemacht werden auf, sich seines Themas endlich zu stellen und nicht, wie, wie hier in D bei Sarrazin geschehen, nur einmal wegen einer Autoren-Dreistigkeit, bestimmte Themen anzusprechen, laut aufzuheulen und dann im Normalbetrieb weiterzumachen. Herr Samad sieht es den radikalen Islamismus als Gefahr; mag seine Warnung nicht ungehört verhallen.
Am Ende seiner komplexen Betrachtungen stellen sich dem Leser unbeantwortet bleibende Fragen; ist der Islam als politische Religion für westliche, säkulare Gesellschaften überhaupt akzeptabel? Kann es in Ansehung der vom Autor angesprochenen virulenten Latenz zum buchstabentreuen Glauben einschließlich Dschihad wirklich einen moderaten Islam geben oder rennen die westlichen Gesellschaften einem Wunschdenken hinterher? Weswegen wird der Islam trotz der eindeutig auch vorhandenen faschistischen Strömungen hier in Watte gepackt, auf Befindlichkeiten von Muslimen und ihren Interessenverbänden schon fast hündisch und im vorauseilenden Gehorsam Rücksicht genommen und politisch und medial nicht gleichgültig säkular wie alle anderen Religionen behandelt? Naturgemäß gibt der Autor dazu keine Antworten, wieso sollte er das, scheuen sich doch Politik und die meisten Medien, sich lösungsorientiert damit zu befassen. Die Gewährleistung der freien Religionsausübung im Rahmen der hier bestehenden Gesetze – also ohne Einfluss oder gar Geltung der Scharia – könnte eine simple Antwort darstellen.
Ich empfinde Herrn Samads Buch als sehr historisch und faktenreich sowie informativ, in den Vergleichen auch ausgesprochen mutig, aber nicht fehlgehend; manchmal auch etwas langatmig, wie Sachbücher nunmal sein können.
Gleichwohl: wer sich mit dem Thema Islamismus ernsthaft beschäftigen will, kommt an den Schriften Hamed Abdel-Samads und insbesondere auch an diesem Buch, mit dessen Veröffentlichung er schon fast waghalsig mutig eine weitere Fatwa riskiert, nicht vorbei.





