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Kundenrezensionen

4,1 von 5 Sternen
37
4,1 von 5 Sternen
Format: Taschenbuch|Ändern
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am 14. Mai 2010
Gerald Hüther, einer der bekanntesten deutschen Experten für Neurobiologie, zeigt in diesem Buch auf, welche Bedeutung innere Bilder für uns haben und wie diese unser Denken, Fühlen und Handeln bestimmen.

Dabei leitet er ab, wie wichtig innere Bilder - quasi als visualisierte Ziele - für jedes Lebewesen sind und welchen Einfluss diese inneren Bilder wiederum auf unsere genetischen Dispositionen haben. Denn es kann wohl mittlerweile als erwiesen gelten, dass unsere genetische Disposition zu ganz erheblichen Teilen von uns, unserer Wahrnehmung der Welt und den Resultaten, die der Abgleich (subjektiver) innerer Bilder mit der (subjektiv) erlebten Wirklichkeit erbringt, abhängt.

Dabei können innere Zielbilder so stark werden, dass Menschen immer wieder bestimmte (auch unerwünschte) Situationen herbeiführen, damit die eigenen inneren Bilder bestätigt werden, der eigene Glaube darüber, wie die Welt ist, erhalten bleibt. Darüber sollte man gut nachdenken...
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am 18. August 2014
Ich hatte das Buch in der Hoffnung gekauft, etwas über das Erzeugen neuer, innerer Bilder zu erfahren, um es für Schulungen anzuwenden - aber nein, darum ging es gar nicht. Dieses Buch beschreibt wie langsam sich unseren inneren, vererbten Bilder verändern und wie lange es dauert, neue Sichtweisen aufzubauen um deren Inalte in die alten Bilder zu integrieren.
Es ist ein Buch, aufgebaut auf dem genetischen Wissen und ist rein wissenschaftlich und abstrakt verfasst, um erklären zu können wie sehr wir alle mit unserer Vergangenheit verbunden sind. Es beschreibt, wie wir nur kleine Teilbausteine aufgrund neuer Erfahrungen in die alten "Bilder" die uns leiten, integrieren und diese sich somit langsam verändern. Diese Bilder greifen in unsere Überzeugungen ein und in unsere Entscheidungen. Insgesamt, sehr interessant!
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am 10. Januar 2013
Ursprünglich bin ich mit den Gedanken an das Buch gegangen, dass es inhaltlich hauptsächlich auf die persönlichen inneren Bilder im Zusammenhang mit unseren Werten und Vorstellungen bezogen ist. Beim tiefen eindringen in den Stoff habe ich mich davon aber im positiven Sinne verabschieden dürfen.

Was mir beim Lesen große Freude bereitet hat, ist zum einen die Darlegung des Wissens und der Erkenntnisse in Geschichten um eben innere Bilder zu erzeugen und immer wieder die Sinne – und dabei mehr, als nur zwei – anzusprechen und die Komplexität in der Darstellung. Dabei war für mich eine neue und interessante Erkenntnis, dass auch die gesamte Zellentwicklung auf der Basis innerer Bilder stattfindet, dem Abgleich eines Ist- mit einem Soll- oder Urzustand. Das lässt für mich auch Aspekte der Gesundheit vor allem bei schweren (auch sogenannten unheilbaren) Krankheiten in der Argumentation in einem anderen Licht erscheinen.

Sehr gefallen hat mir die Darstellung der Beispiele aus der Tier- und Pflanzenwelt, immer wieder bezogen auch auf den Ursprung der Entwicklung von uns als Menschen auch in der ganz persönlichen Evolution von der Zeugung bis hin zu unserem Ausscheiden aus diesem Leben. Auch der Bezug zu unserer Gesellschaft und den Formen unseres gegenwärtigen Zusammenlebens, was wir auch immer darunter verstehen wollen, ist eine interessante Betrachtung.

Völlig neu waren für mich die drei unterschiedlichen Strategien zur Begegnung eines gesellschaftlichen Kollapses. Strategie 1 haben wir seit der Einführung des EURO und Strategie 2 erleben wir täglich mit den neuen Botschaften zur EURO-Krise und den Versuchen der Rettung oder auch dem ganzen anderen Chaos um den BER, die ständigen Aufklärungskampagnen zu „Fehltritten“ oder eben anderem gesellschaftlichem Versagen. Die Strategie 3 wird wohl gesellschaftlich von oben unmöglich sein, dass kann sich bestimmt nur von unten vollziehen, weil die unten eben irgendwann nicht mehr so wollen, wie sie sollen.

Manche Passagen habe ich in Bezug auf das Zusammenleben als zum Nachdenken anregend oder auch mahnend verstanden und dabei auch immer die angenehme und ermutigende Stimme des Autors in den Ohren gehabt.

Für mich persönlich ein sehr empfehlenswertes Buch, das einmal her zeigt, wer oder was wir Menschen sind und warum wir Erwachsenen mit mehr Respekt und Achtung mit allen Kindern umgehen müssen. Es ist unsere Aufgabe ihnen ihren Weg in das Leben zu bahnen und nicht den von uns geglaubten besten Weg.
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am 24. November 2014
wichtig
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am 2. Juli 2013
Werke von Gerald Hüther sind immer lesenswert, informativ und kurzweilig.
Dieses Buch gefällt besonders, weil es den Leser in seinem Alltag abholt, in vielen Beispielen findet man sich wieder. gut gemacht.
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am 3. Juli 2010
Der Göttinger Neurobiologe Prof. Dr. Dr. Gerald Hüther beschreibt in dem kleinen Band auf sehr anschauliche Weise, wie das menschliche Gehirn sich entwickelt und arbeitet. Das Niveau dieser Darstellung, insbesondere Hüthers Metaphern und Assoziationen sorgen dafür, dass die Verständlichkeit und bildhafte Plastizität nie auf Kosten der thematischen Komplexität stattfinden. Hüther widerlegt nicht nur alte Volksweisheiten wie "Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr". In perspektivischem Wechsel schlüpft der Leser mal in die Rolle des Hirnforschers beim Blick durch das Mikroskop, mal wird er, ähnlich wie im Entwicklungsroman, Zeuge des Vorgangs, wie das Gehirn "ein Bild" überhaupt erkennt und sich einprägt.

Vor allem aber wird die elementare Bedeutung der im Gehirn geprägten "inneren Bilder" deutlich, die für uns Menschen sowohl Chance als auch Fluch sein können.
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am 24. Februar 2007
Dieses Buch informiert, unterhält und reißt mit - und behandelt Stoff, der für ein voluminöses Werk reichen würde. Und doch ist es gut, dass seine 135 Seiten zügig neben all unseren anderen Verpflichtungen gelesen werden können. Dadurch kann sich seine eigentliche Wirkung entfalten, in uns ein inneres Bild vom Wesen allen Lebens entstehen zu lassen, dass das Leben .... immer auch ein innere Bilder generierender Prozess" ist, auf der Ebene der Zellen in Form bestimmter DNA-Sequenzen, auf der Ebene von Organismen in Form der die Expression dieser DNA-Sequenzen lenkenden Rahmenbedingungen, auf der Ebene des Gehirns durch individuell gemachte Erfahrungen und auf der Ebene menschlicher Gemeinschaften durch kollektiv akzeptierte und transgenerational kommunizierte Regeln, Vorstellungen und Rituale" (S. 43). Das Thema der Bedeutung innerer Bilder wird auf diesen unterschiedlichen Ebenen allen Lebens bis hin zu dem Erkennenden selbst abgehandelt, der mit richtigen Fragen den Geheimnissen des Lebens auf die Spur zu kommen sucht und uns dabei als Modell dient. Wenn er beschreibt, wie er als kleiner Junge seinem Opa Fragen stellen konnte über Apfelbäume und Kirschkerne und der ihm auch zeigte, wie man einen Wildkirschbaum dazu bringt, richtige Kirschen zu tragen, dann drückt sich darin seine Überzeugung von der Bedeutung zwischenmenschlicher Beziehungen für das Erzeugen und Tradieren innerer Bilder aus. Gleichzeitig beugt es Vorbehalten biologistischen Denkens vor. Das Buch selbst folgt so einem inneren Bild, das all das darin enthaltene biologische Wissen (auch die vielfältigen biologischen Fakten) zusammenhält und ihm eine Funktion zuschreibt, die gerade auch für Sozialwissenschaftler, Sozialarbeiter und Psychotherapeuten von Bedeutung ist. Dieses Buch erzeugte in mir innere Bilder und erinnert mich an ein Buch von Gilbert Gottlieb Synthesizing Nature-Nurture", das mich ähnlich ergriff wie dieses Buch von Gerald Hüther, und ebenfalls einen tiefen Einblick in Entwicklungsprozesse gibt. Ich kann es nur wärmstens weiterempfehlen, denn von dieser Sorte Bücher gibt es nicht viele.
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am 12. August 2004
Dr. Gerald Hüther, Professor für Neurobiologie, vermittelt mit seiner eigenen Leichtigkeit wie wichtig innere Bilder, also Träume und Visionen, sind und wie sie Mensch und Gesellschaft verändern. Angefangen vom neurobiologischen Aspekt der inneren Bilder führt uns Dr. Hüther auf eine spannende Entdeckungsreise in uns selbst. Woher kommen unsere inneren Bilder? Wie prägen sie unser Leben? Unterhaltsam zeigt er die unterschiedlichen Formen der inneren Bilder anhand von Beispielen sowohl aus der Hirnforschung als auch aus der Evolutions- und Menschheitsgeschichte. Konflikte, die aus starren Festhalten an Visionen aber auch durch einen Verlust von Träumen heraus entstehen sind in der heutigen Gesellschaft wohl nicht unbekannt. Er zeigt sich zwar Gesellschaftskritisch, jedoch ist dafür ist das Büchlein etwas zu kurz. Trotzdem gelingt es ihm, unser Leben ein bisschen besser zu verstehen.
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am 22. Juni 2017
Ich wählte diese Rezension, weil die Gehirnforscher das Volk an ihren neusten Schätzen teilhaben lassen. Jeder kann sich damit beschäftigen und auseinandersetzen. Bei einer Gefahr brauchen wir nicht nur die inneren Bilder sondern auch und vor allem - das Gefühl, denn ohne Gefühl geht nichts und gelingt nichts. Dennoch ist unser Gehirn längst nicht ganz erforscht. Das Buch von Gerald Hüther die Macht der inneren Bilder empfehle ich - jung und alt.
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am 27. Mai 2012
Wie es Herrn Hüther gelingt, ein derart trockenes Thema nicht nur anschaulich sondern auch spannend darzustellen, verdient meinen höchsten Respekt. Ich habe jetzt 2 seiner Bücher gelesen und werde mir nachher das Dritte bestellen. Ich wünsche mir, dass viele Menschen seine Denkanstöße lesen, dann werden wir in Zukunft wohl die Verhaltensweisen anderer Menschen und auch unsere eigene Persönlichkeitsstruktur besser verstehen.
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