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Die hohe Schule der Fotografie Gebundene Ausgabe – November 1982

4.2 von 5 Sternen 56 Kundenrezensionen

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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Andreas Feininger gehörte fast 20 Jahre lang dem berühmten Fotografenstab vom Magazin LIFE an und gilt als Fotograf von Weltruf. Er erhielt in Anerkennung seiner Arbeit als Journalist und experimenteller Fotograf für sein originelles Denken und seine hervorragenden Bücher von der “American Society of Magazine Photographers” deren höchste Auszeichnung, die “Robert Leavitt Medaille”. -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch.


Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Format: Taschenbuch
Wer behauptet Feiningers Buch ist überholt, der hat Feininger nicht verstanden! Sicherlich sind seine technischen Hinweise meist nicht mehr zeitgemäß, aber das was das Buch wertvoll macht sind auch nicht technische, sondern gestalterische und theoretische Hinweise, sowie seine Ratschläge zur Herangehensweise an eine fotografische Aufgabe. Und schlechte Fotos kann man sowohl mit einer Rolleiflex aus den 50er Jahren als auch mit einer modernen Digitalkamera machen, aber eben auch Gute! Wer nun der Fotoindustrie Glauben schenkt, die uns mitteilen will, dass die neuesten Kameras gute Bilder ohne zutun des Fotografen machen, dem rate ich von diesem Buch ab. Wer aber den Anspruch hat Fotos zu machen, in denen mehr steckt als nur Oberfläche, dem sei es empfohlen. Ich persönlich, mittlerweile erfolgreicher Berufsfotograf, habe Andreas Feininger und seinem Buch sehr viel zu verdanken.
Zum Schluss sei noch angemerkt, dass die Hohe Schule der Fotografie kein Anfängerbuch ist, aber auch für die hat Feininger eines.
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Format: Taschenbuch
Vorneweg:
Ja, es stimmt, dass dieses Buch sehr alt ist. Dass dieses Buch fuer Einsteiger nicht geeignet ist (zumindest nicht ohne eine zusaetzliche Einfuehrung). Dass dieses Buch auch Kameras bespricht, die heute kaum jemand benutzt. Das dieses Buch auf den ersten Blick sehr unuebersichtlich ist. So what?
Die wichtigsten Prinzipien der Fotografie haben sich in den letzten Jahrzehnten nicht geaendert.
Feiniger schreibt explizit im Vorwort, dass dieses Buch keine Einfuehrung in die Fotografie sein soll. Aber wer die Grundbegriffe kennt (Blende, Belichtungszeit, Brennweite, Schaerfentiefe...), der sollte mit diesem Buch auch ohne tolle Schemazeichnungen klarkommen.
Die Kapitel ueber exotische Kameras sollte man, wenn sie einen nicht interessieren, einfach ueberspringen.
Das Buch ist in der Tat kein strukturiertes Nachschlagewerk, aber wenn man es einmal durchgelesen hat, wird einem die intuitive Gliederung doch klar.
Aber was ist denn nun so toll an diesem Buch?
Es ist die Tiefe und Systematik. Es wird eigentlich alles erschoepfend abgehandelt, was anzusprechen ist. Jeder Punkt (z.B.: wie erzeuge ich den Eindruck von Tiefe?) wird ganz ausfuehrlich behandelt, systematisch untergliedert (hier z.B. Weitwinkel, Objekte in verschiedenen Ebenen platzieren, perspektivische Verkuerzung, Ueberschneidungen...) und mit Beispielfotos erlaeutert.
Es ist das Aufraeumen mit Vorurteilen und Halbwahrheiten. Z.B wird erlaeutert, dass die Schaerfentiefe eines Bildes eben nicht von der Objektivbrennweite abhaengt, sondern einzig vom Abstand des Fotografen zum Objekt. Warum das so ist, wird immer anschaulich an Beispielexperimenten, die man mit der eigenen Kamera durchspielen kann, erlaeutert.
Und schliesslich sind es die zahlreichen anregenden Fotos.
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Von Ein Kunde am 29. Februar 2000
Format: Taschenbuch
Beim Durchblättern des Buches fällt auf: Entweder schon sehr alte Fotobeispiele oder unsagbar schlechte Drucke? Am Ende des Vorworts wird klar, daß es mittlerweile schon einige Jahre am Buckel hat; stammt es doch aus dem Jahr 1970. Lieber Leser, trotzdem nicht weglegen! Der Texteil hat nichts an Aktualität verloren. Fotografische Grundsätze galten damals genauso wie heute. Das Buch bietet eine Sammlung an Handwerks-Wissen, das ich sonst noch nicht in dieser Art gefunden habe. Für alle engagierten Hobbyfotografen, die sich ernsthaft mit dem Thema beschäfigen wollen, ist es unumgänglich, diese "Basics" zu verstehen. Allemal ein ausgezeichnetes Werk. Teure Bücher, die mit grandiosen Bildern glänzen, gibt's ohnehin genug.
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Format: Taschenbuch
Wie schon einige vor mir schrieben, ist dieses Buch etwas "out of time". Wie ein Anachronismus bezüglich der beschriebenen Kameramodelle und ihrer Verwendung. Jetzt kommt das große ABER: Alles andere, ist auch heute in der Fotografie noch immer gültig und wichtig. Feininger erklärt tief greifend und verständlich alle Aspekte der Fotografie. Das ist nicht nur technisch, sondern er geht auch auf den Fotografen selbst ein. Sein Verhältnis zum Objekt. Er gibt viele leicht nachvollziehbare Beispiele an, welche auch in der heutigen Zeit mit den digitalen Mitteln durchführbar sind (Beispielsweise zur Perspektive respektive Standpunkt des Fotografen). Nach der Lektüre wird ganz klar: Fotografie ist nicht nur drauf halten und abdrücken. Fotografie, mit einem wie auch immer gearteten Anspruch, ist eine Kombination aus Kreativität, die durch das Hintergrundwissen gestützt und vor allem erst möglich gemacht wird. Feiningers Vergleich mit dem Wissen des Handwerkers über seine Werkzeuge und wie er damit umzugehen hat, passt hervorragend. Nur wer sein Werkzeug kennt kann letztlich seine Ziel, ein gutes Foto nach seinen Vorstellungen zu machen, erreichen.
Feiningers Buch hat nichts mit den bunten, eher Betriebsanleitungen ähnelnden "Fachbüchern" der Gegenwart zu tun. Man muss sich auseinandersetzen und nachvollziehen. Es wird einem nichts vorgekaut und als Rezept serviert. Wer an Fotografie aber mehr interessiert ist als an Knipserei auf der Partie oder im Urlaub, für den ist dieses Buch richtig und lehrreich.
Für mich eine ganz klare Empfehlung.
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